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Alt 03.10.2016, 14:37   #201
Storm
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Zitat von simsimausi1215 Beitrag anzeigen
Häh??? (Entschuldige, aber genau das war gerade mein Gedanke.)
Ich versuch es mal so zu sagen: Ich halte Wahrheit und Wirklichkeit für subjektive Angelegenheiten. Wenn wir beim Beispiel fliegender Kühe bleiben, so kann ich fest davon überzeugt sein, dass Kühe fliegen können. Ich kann auch fest davon überzeugt sein, entsprechendes schon einmal selbst beobachtet zu haben. Dann ist es für mich die Wahrheit, dass Kühe fliegen können und es auch schon mal eine getan hat. Andere Menschen sehen das womöglich entschieden anders. Sie haben ihre Gründe dafür, dass sie fest davon überzeugt sind, dass Kühe nicht fliegen können. Objektive Wahrheit wäre jedoch keins von beidem. Beide Auffassungen sind, finde ich, subjektive Auffassungen davon, was wahr oder wirklich ist. ^^
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Alt 03.10.2016, 14:55   #202
Susa56
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Mal etwas ganz anderes, Kann mir jemand sage , weshalb man für die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit Dresden ausgewählt hat. Wäre nicht Berlin als ehemals geteilte und jetzt geeinte Stadt nicht auch eine Option gewesen? Oder wechselt der Standort für die Feiern zur Einheit jedes Jahr? Ich verfolge das nicht so genau.

Dass in Dresden soviele Protestaktionen stattfinden, zeigt aber auch wie weit Politiker und Volk sich voneinander entfernt haben. Ich lass jetzt mal dahingestellt, wie sehr rechts- oder meinetwegen auch linksmotiviert die Proteste sind. Merkel ist bei vielen Menschen extrem unbeliebt geworden, das muss man halt auch mal sehen. Soweit ich kurz mitbekommen habe, richten sich wohl die Protestrufe hauptsächlich gegen sie, korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
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Geändert von Susa56 (03.10.2016 um 14:59 Uhr)
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Alt 03.10.2016, 15:35   #203
Thekla
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Zitat von Susa56 Beitrag anzeigen
Mal etwas ganz anderes, Kann mir jemand sage , weshalb man für die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit Dresden ausgewählt hat. Wäre nicht Berlin als ehemals geteilte und jetzt geeinte Stadt nicht auch eine Option gewesen? Oder wechselt der Standort für die Feiern zur Einheit jedes Jahr? Ich verfolge das nicht so genau.
Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 in der Landeshauptstadt des Landes statt, das zu dem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat innehat.
(aus Wikipedia kopiert)
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Alt 03.10.2016, 16:09   #204
gobo77
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Zitat:
Zitat von Thekla Beitrag anzeigen
Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet seit 1990 in der Landeshauptstadt des Landes statt, das zu dem Zeitpunkt den Vorsitz im Bundesrat innehat.
(aus Wikipedia kopiert)
Der Vollständigkeitshalber sollte noch erwähnt werden, dass der Bundesratsvorsitz immer abwechselnd gemäß der Bevölkerungszahl der Länder von Hoch (NRW) nach Niedrig (Bremen) ist, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B...r_Vereinbarung
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Zitat:
Zitat von Gobo und Danny
<+gobo7793> http://i.imgur.com/dSnFfva.jpg <- wie war das mit fußballfans sind keine verbrecher?
<Danny_41> gobo7793: Das sind offizielle Angaben, da is kein Verlass druff
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Alt 03.10.2016, 16:19   #205
Mathe Man
 
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Zitat:
Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Thema "Medien und Glaubwürdigkeit"

Dass es zwischen dem Zuschauer/ Zuhörer/ Leser der heutigen Medien und den Medienmachern und Reportern eine tiefe Krise gibt, ist unbestritten. Wie sonst hätte wohl das Wort "Lügenpresse" entstehen können und wie konnte es so populär werden? Richtig, durch bewusste oder unbewusste Fehlinformation oder durch das Auslassen von Informationen, die zum Gesamtverständnis wichtig wären. Ob es beim Syrienkrieg ist, bei den ach so friedlichen Demonstranten vom Maidan war, ob es bei der extrem tendenziellen Berichterstattung über Russland ist, die unvermindert anhält, ob es die schamlose Darstellung verschiedener Standards ist (hier die guten Jungs, dort die bösen Jungs), die Diskrepanz zwischen der "offiziellen" Berichterstattung und den tatsächlichen Vorkommnissen ist unübersehbar. Beispiele gibt es auch in den jüngsten Tagen genug...
Wer jetzt die Wahrheit berichtet ist in diesem Propaganda-Krieg zwischen USA und UDSSRRussland nicht heraus zu finden. Wir können entweder die eine Wahrheit oder die andere Wahrheit glauben. Ich habe mich mal mit unseren Ukrainischen Kollegen unterhalten über die Lage in der Ukraine, er weiß selber nicht was die Wahrheit ist, hat aber mittlerweile seine Frau vom Osten der Ukraine nach Deutschland in Sicherheit gebracht. Das geht bei einem Arbeitsvisum nach Ablauf der Sperrzeit. Für den Rest der Familie kann man immer nur hoffen das sie nicht gerade am falschen Ort sind. Die hohlen Blockköpfe mit ihren Stellvertreterkriegen scheinen unausrottbar zu sein.
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Alt 03.10.2016, 16:24   #206
sims-2-spieler
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Auch wenn ich mich vielleicht (mal wieder) unbeliebt mache: Ich bin der Meinung, dass die Einheit von Anfang an ein Fehler war, und heute, nachdem die europäische Entwicklung keine Spekulation mehr ist, sondern Realität, noch mehr als 1990.

Der DDR-Nachfolgestaat (wie auch immer er sich genannt hätte) hätte autonom bleiben sollen, als EG-Anschlussland wie die Mittelmeerländer und Irland mit Fördergeldern an europäische Standards herangeführt werden, irgendwann Vollmitglied werden, das Schengen-Abkommen unterzeichnen, um am Ende genau so demokratisch, offen und frei zu sein wie alle anderen EU-Mitglieder.

Damit wären so ziemlich alle negativen Auswüchse vermieden worden, die nach 1990 Realität wurden: Die Ungleichbehandlung der Menschen im selben Staat, die Ossi-Wessi-Neiddebatte, das systematische Ausnehmen der Menschen durch hemmungslose Kapitalisten ("Ausverkauf" ist ein Euphemismus für das, was da abgelaufen ist) und vieles mehr. Vor allem wären die Menschen selbst verantwortlich für das gewesen, was passiert, und hätten nicht die Schuld an allem auf andere schieben können (so berechtigt das in vielen Fällen auch war).

Als ich im Auto von der Grenzöffnung hörte, habe ich geheult, so habe ich mich für die Menschen gefreut. Aber als Kohl mit seiner Lüge von "blühenden Landschaften" anfing, die bedingungslose Kapitulation der DDR vorzubereiten, habe ich mich gefragt, warum diesem Drecksack niemand seine Lügen ins Maul zurückschlägt. Lafontaine hat es versucht und wurde sofort von seinen eigenen Leuten, allen voran die korrupte Drecksau Schröder, abgesägt und mundtot gemacht.

Was danach passierte, ist Geschichte, und ich bin heute mehr denn je der Meinung, dass die meisten negativen Auswüchse vermeidbar gewesen wären. Und für die, die unvermeidbar waren, wäre kein "Außenstehender" verantwortlich gewesen.
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Alt 03.10.2016, 16:37   #207
gobo77
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Zitat:
Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Auch wenn ich mich vielleicht (mal wieder) unbeliebt mache: Ich bin der Meinung, dass die Einheit von Anfang an ein Fehler war, und heute, nachdem die europäische Entwicklung keine Spekulation mehr ist, sondern Realität, noch mehr als 1990.
So ähnlich gings mir aber auch schonmal, ich bin eigentlichs schon auch der Meinung, dass die Wiedervereinigung ein Fehler war, wenn man sieht, was da so passiert ist in den Jahren danach.

Vor allem wurde der ganze Osten komplett ausgebeutet und alles abgebaut und dadurch dann auch die Chancen für den wirtschaftlichen Aufstieg, der eigentlich versprochen wurde, vernichtet. Und als Folge dessen zogen Millionen aus dem Osten in den Westen weils im Osten einfach nichts mehr gab. Das sieht man ja auch noch daran, dass im Osten die Arbeitslosenquote gerne mal doppelt so hoch ist wie im Westen.

Als Musterbeispiel für den Ausverkauf nenne ich jetzt mal den Fußball, wo sofort nach Mauerfall die besten Spieler der Ostvereine in den Westen verkauft wurden und sich die Ostvereine dann keine gute Ausgangsbasis aufbauen konnten und die daher in den unteren Ligen rumdümpeln und einige Verfechter der geographischen Gleichverteilung der Meinung wären, RB Leipzig wäre gut für den ganzen Ostfußball.
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Zitat:
Zitat von Gobo und Danny
<+gobo7793> http://i.imgur.com/dSnFfva.jpg <- wie war das mit fußballfans sind keine verbrecher?
<Danny_41> gobo7793: Das sind offizielle Angaben, da is kein Verlass druff
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Alt 04.10.2016, 00:39   #208
The Wolf
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Was für ein Tag...

Soso, jetzt haben die Amerikaner also den Gesprächsfaden zu den Russen abreißen lassen wegen angeblicher Krankenhausbombardierungen in Aleppo - und die Russen halten sich nicht mehr an die Plutoniumabkommen, weil die Amerikaner....

Und immer wieder dieses doppelte Maß: Da bombardieren die Amerikaner in Kunduz das Krankenhaus, obwohl sie zuvor mit "Ärzte ohne Grenzen" über ebendieses Krankenhaus konferiert hatten. Die Toten sind natürlich keine Toten an sich, sondern "Kollateralschäden", und selbstverständlich handelt es sich nicht um ein Kriegsverbrechen, denn das können die Amerikaner gar nicht....
Die Taliban haben heute Kunduz erneut besetzt und die von uns gebohrten Brunnen zugeschüttet und die Schulen wieder abgerissen.

Bei ausgebrannten Hilfskonvois südlich von Aleppo und bei kaputten Krankenhäusern sind es natürlich die bösen Russen gewesen, denn die Amis können das nicht gewesen sein, da zu Kriegsverbrechen nicht fähig (>siehe oben). Zwar fehlten von Luftangriffen auf den Hilfskonvoi alle Beweise (die Lastwagen wurden vom Boden angegriffen und sind schlichtweg ausgebrannt), aber es tut immer gut, den bösen Russen und den noch böseren "Regimetruppen" des legitimen Präsidenten Baschir al-Assad alles Schlechte dieser Welt in die Schuhe zu schieben...
Der Angriff auf den Hilfskonvoi war zeitlich gut plaziert, da konnten die USA sehr gut davon ablenken, dass sie eine Woche zuvor die Regierungstruppen bombardiert hatten, 80 Soldaten ins Jenseits geschickt und dem IS Geländegewinne ermöglicht hatten....
Durch den Bruch in Syrien heute und das Aufkündigen des Plutoniumdeals mit den USA ebenfalls heute ist die Welt ein gehöriges Stück dem Atomkrieg näher gekommen, ich rechne mit dem endgültigen Untergang spätestens in der ersten Hälfte 2017. Das hängt auch davon ab, wer in den USA Präsident wird: Donald Dump oder Killary Clinton.

Zweite Hiobsbotschaft:
Kolumbien stimmt über Krieg und Frieden ab - und NIEMAND GEHT HIN!! Sie lehnen den Friedensvertag mit der FARC ab, ignorieren 200 000 Bürgerkriegstote - was wollen die eigentlich? Die Wahlbeteiligung lag bei 37%, davon haben 51 % mit NEIN gestimmt. das heißt in Zahlen: Ca. 18,5% der Bevölkerung hat eine Entscheidung herbeigeführt, die über weiteren Bürgerkrieg oder Frieden entscheiden sollte. Besser kann man das Versagen von Demokratie wohl nicht demonstrieren.
Ich schlage vor, in Kolumbien die Diktatur einzuführen, die desinteressierte Stadtbevölkerung aufs Land umzusiedeln und ihnen Spaten in die Hand zu geben, damit sie das Arbeiten lernen. Und noch wichtiger: Schaltet das Staatliche Fernsehen ab und entzieht dieser Bevölkerung ihre tägliche Portion Telenovelas, vielleicht fangen sie dann wieder an, zu denken...
Ab heute hat die Welt einige neue Schimpfwörter: "Dumm wie ein Kolumbianer", "Dumm wie die Kolumbianer" oder schlichtweg "Du Kolumbianer, du"... Was für ein trauriger Tag!!!!!!
Der ehemalige Präsident Uribe, ein in ganz Lateinamerika verhasster Speichellecker der USA, hat heute von einem "überragenden Sieg der Demokratie" gesprochen. Uribe ist das Schwein, dass Kolumbien erst in den Bürgerkrieg mit der FARC hineingetrieben hat und der nun alles unternommen hat, in populistischer Hetze vom Übelsten das Volk zu diesem Abstimmungsverhalten zu verführen. Ich gebe meiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Unmensch sein Leben mit einem Strick um den Hals an einer Laterne beendet oder hinter der Stoßstange eines Pick-Up.
Also auf ein Neues: Zurück an die Waffen zur nächsten Runde Bürgerkrieg: weitere 200 000 Tote und nochmal 20 Jahre Gewalt und Terror! Es lebe der Fortschritt a la Kolumbien!

Und was gab es bei uns noch: Ach ja, Dresden....
Früher, als es Mauer und Stacheldraht noch gab, da konnte man am bayerischen Grenzübergang auf der Fahrt nach Berlin folgenden Spruch lesen:
"DENKEN SIE DARAN, SIE FAHREN WEITERHIN DURCH DEUTSCHLAND!"
Also, liebe Freunde: Sachsen gehört auch weiterhin zu Deutschland, und das ist auch gut so, trotz AfD und Pegida! Ich mache weiterhin gelegentlich in Sachsen Urlaub und auch in Mecklenburg-Vorpommern, obwohl da bis vor Kurzem die bösen Buben von der NPD waren. Ich fahre ja nicht wegen denen dahin, sondern wegen der Kreideklippen von Rügen, dem guten Fischessen und dem historischen Stadtkern von Stralsund oder bezogen auf Sachsen wegen der Festung Königstein und der Sächsischen Schweiz....
Sie mögen dort die Kanzlerin nicht? Na sowas! In Berlin mögen wir die Frau Merkel auch nicht, und nicht mal ihr Vater mochte die, ein linientreuer Kommunist und Pfarrer bis zu seinem Tode, der nichts, aber auch gar nichts von der sogenannten "Wiedervereinigung" mit dem Klassenfeind hören wollte.

Ach ja: "Wiedervereinigung" ist ja ein falscher Begriff, korrekt handelt es sich um den "Anschluss der DDR an das Staatsgebiet der DDR". Ein zufällig deutsch sprechender Staat hat sich einem weiteren zufällig deutsch sprechenden Staat angeschlossen, da es kein Deutsches Reich mehr gab und auch die Grenzen von 1937 nicht mehr galten. Weitere Staaten hätten sich der "Bundesrepublik Deutschland" ebenfalls anschließen können, zum Beispiel Österreich oder die Republik Kamerun oder Tonga, das sich in der Ära Schröder/Fischer intensiv um eine Erneuerung des Kolonialstatus bemüht hat. Ihr lest richtig: Die wollten wieder deutsche Kolonie werden - Herr Außenminister Fischer soll nicht schlecht gestaunt haben....
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The Wolf ist offline  

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Alt 04.10.2016, 09:30   #209
sims-2-spieler
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Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Ach ja: "Wiedervereinigung" ist ja ein falscher Begriff, korrekt handelt es sich um den "Anschluss der DDR an das Staatsgebiet der DDR". Ein zufällig deutsch sprechender Staat hat sich einem weiteren zufällig deutsch sprechenden Staat angeschlossen, da es kein Deutsches Reich mehr gab und auch die Grenzen von 1937 nicht mehr galten.
Beide Staatsgebiete gehörten vorher zum Deutschen Reich. Und die Grenzen galten weitestgehend weiterhin, bis auf die annektierten Gebiete im Osten. Die Grenzänderungen im Westen beschränkten sich vollständig auf die Wiederherstellung des Status Quo vor den diversen preußsischen Annektionen. Diese beiden Staaten hatten also durchaus eine gemeinsame Geschichte, und grundsätzlich war von den Allierten auch vorgesehen, daraus einen föderativen Staat zu bilden, bis die Sowjetunion sich querlegte.

Zitat:
Weitere Staaten hätten sich der "Bundesrepublik Deutschland" ebenfalls anschließen können, zum Beispiel Österreich
Nein, Österreich hatte die Wahl nie. Der Staat wurde nicht aus eigenem Willen wiederhergestellt, sondern so von den Aliierten beschlossen, ganz ausdrücklich unabhängig von Deutschland. Die Entlassung aus der Besatzung 1955 war an die Bedingung der "immerwährenden Neutralität" geknüpft, und ab dem Moment war ein Anschluss an die BRD ausgeschlossen. Theoretisch hätte Österreich diese Neutralität verweigern können, um sich die Option des Anschlusses offenzuhalten, wäre dann aber weiterhin besetzt geblieben, möglicherweise mit ähnlichen Folgen für die SBZ und Wien wie in Deutschland und Berlin. Der Eiserne Vorhang wäre mitten durch Österreich verlaufen, und wahrscheinlich wäre das Gebiet nicht mal autonom geblieben, sondern früher oder später unter tschechoslowakische Verwaltung gestellt worden. Da außer einer lautstarken nationalistischen Minderheit sowieso niemand ernsthaft in die vornapoleonische Zeit zu einem "Heiligen Römischen Reich deutsche Nation" (damit endete nämlich 1806 die gemeinsame österreichische und restdeutsche Geschichte) zurück wollte, stand das aber gar nicht ernsthaft zur Debatte.

Zitat:
oder Tonga, das sich in der Ära Schröder/Fischer intensiv um eine Erneuerung des Kolonialstatus bemüht hat. Ihr lest richtig: Die wollten wieder deutsche Kolonie werden - Herr Außenminister Fischer soll nicht schlecht gestaunt haben....
Tonga ist Mitglied des Commonwealth. Schon allein das dürfte ausschließen, dass es Kolonie irgendeines Nicht-Commonwealth-Staates werden könnte. Und zur Zeit Schöders herrschte der König absolut, das Parlament hatte kaum mehr als beratende Befugnisse. Der König war aber für seine durchgeknallten und nicht realisierbaren Ideen bekannt. Dass Tonga ständig am Rande des Staatsbankrotts rumeiert, ist nicht zuletzt sein "Verdienst". Erst sein Sohn hat vor ein paar Jahren einen großen Teil dieser Macht aufgegeben und eine zaghafte Demokratisierung eingeleitet.

Viel länger als 5 Minuten dürften Schröder und Fischer also kaum über das Angebot nachgedacht haben.

Als einzige Gebiete, die eine ernsthafte völkerrechtliche Chance hätten, sich der BRD anzuschließen, kämen die deutschsprachige Gemeinschaft in Ostbelgien (Kreise Eupen und Malmedy) und der dänischsprachige Teil der historischen Grafschaft Schleswig in Frage. Ostbelgien müsste aber von sich aus mit einer überzeugenden Mehrheit an die BRD herantreten, denn die BRD hat ausdrücklich auf jeglichen Gebietsanspruch verzichtet, darf selbst also nicht aktiv werden. Dasselbe gilt AFAIK für den dänischen Teil Schleswigs. Beides wird also eher nicht passieren und wäre nach EU und Schengen auch relativ sinnlos.
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Alt 04.10.2016, 09:55   #210
DodotheGoof
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Zitat:
Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Der DDR-Nachfolgestaat (wie auch immer er sich genannt hätte) hätte autonom bleiben sollen, als EG-Anschlussland wie die Mittelmeerländer und Irland mit Fördergeldern an europäische Standards herangeführt werden, irgendwann Vollmitglied werden, das Schengen-Abkommen unterzeichnen, um am Ende genau so demokratisch, offen und frei zu sein wie alle anderen EU-Mitglieder.

Damit wären so ziemlich alle negativen Auswüchse vermieden worden, die nach 1990 Realität wurden: Die Ungleichbehandlung der Menschen im selben Staat, die Ossi-Wessi-Neiddebatte, das systematische Ausnehmen der Menschen durch hemmungslose Kapitalisten ("Ausverkauf" ist ein Euphemismus für das, was da abgelaufen ist) und vieles mehr. Vor allem wären die Menschen selbst verantwortlich für das gewesen, was passiert, und hätten nicht die Schuld an allem auf andere schieben können (so berechtigt das in vielen Fällen auch war).

Was danach passierte, ist Geschichte, und ich bin heute mehr denn je der Meinung, dass die meisten negativen Auswüchse vermeidbar gewesen wären. Und für die, die unvermeidbar waren, wäre kein "Außenstehender" verantwortlich gewesen.
Also ich würde sagen der Gegenbeweis sind die anderen osteuropäischen Staaten. Ostdeutschland hat sich viel schneller entwickelt als der restliche Ostblock. Ich bezweifle stark, dass Ostdeutschland als unabhängiger Staat diese schnelle Entwicklung genommen hätte.
Auch an einem konkreten Beispiel das hier auch schon genannt habe: Für meine Diplomarbeit berechnete ich die Lebenserwartung in mehreren europäischen Ländern. Nach der Wende zeigt sich für Ostdeutschland insbesondere bei den Frauen ein deutlicher Anstieg in der Lebenserwartung, im restlichen Ostblock stieg die Lebenserwartung zwar auch (bzw. ging bei den Männern noch ein paar Jahre zurück) aber der Anstieg war deutlich langsamer. Mit anderen Worten: Ostdeutschland hat massiv vom schnellen Zugang zu moderner Gesundheitsversorgung und Verbesserungen der Umweltbedingungen profitiert. Und bevor das Gegenargument kommt: Auch wenn es gefühlt anders ist, aber die medizinische Versorgung in Deutschland ist in den letzten 30 Jahren besser nicht schlechter geworden. Außerdem leben wir gesünder (weniger Raucher) und die Umweltbedingungen haben sich auch verbessert (zum Beispiel die Feinstaubbelastung).
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Alt 04.10.2016, 11:27   #211
simsimausi1215
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Österreich durfte sich schon nach dem 1. Weltkrieg nicht Deutschland anschließen.

Und nach dem 2. Weltkrieg war es erklärtes Ziel der österreichischen Regierung einen Staatsvertrag abzuschließen. Die Wiederherstellung Österreichs Souveränität ging natürlich nur mit der Gunst der Alliierten. Man kann aber nicht sagen, dass dies nicht auch der Wunsch Österreichs war. Es gab ja eine lange Diskussion zwischen Annexions- und Okkupationstheorie. Erstere besagt, dass Österreich als Staat nach dem "Anschluss" sowohl staats- als auch völkerrechtlich untergegangen ist. Im Gegensatz dazu geht die Okkupationstheorie aus, dass Österreich zwar handlungsunfähig war, aber weiter existierte. Diese Theorie konnte sich schlussendlich durchsetzen.
Erste Ansätze dieser Theorie von ausländischen Regierungen gab es in der Moskauer Deklaration 1943.
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Alt 04.10.2016, 20:08   #212
sims-2-spieler
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Zitat von DodotheGoof Beitrag anzeigen
Also ich würde sagen der Gegenbeweis sind die anderen osteuropäischen Staaten. Ostdeutschland hat sich viel schneller entwickelt als der restliche Ostblock. Ich bezweifle stark, dass Ostdeutschland als unabhängiger Staat diese schnelle Entwicklung genommen hätte.
Diese schnelle Entwicklung war ja einer der Kritikpunkte. Es wurden zu schnell zu viele "Errungenschaften" der DDR abgeschafft, die trotz aller grundsätzlichen Kritik als positiv empfunden wurden.

Außerdem denke ich, dass durch die vielen persönlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten etliches anders gelaufen wäre als in den übrigen Ostblockstaaten, aber ohne Diktat von oben herab.

Zitat:
Zitat von simsimausi1215 Beitrag anzeigen
Österreich durfte sich schon nach dem 1. Weltkrieg nicht Deutschland anschließen.

Und nach dem 2. Weltkrieg war es erklärtes Ziel der österreichischen Regierung einen Staatsvertrag abzuschließen. Die Wiederherstellung Österreichs Souveränität ging natürlich nur mit der Gunst der Alliierten.
Das ist richtig, aber eine besondere Gunst war es nun wirklich nicht. Ein Zusammenschluss der beiden mächtigsten deutschen Staaten Österreich und Preußen war die absolute Horrorvorstellung für jeden nichtdeutschen Politiker. Nicht umsonst war der Fortbestand eines gesamtdeutschen Staates auf dem Restgebiet des Deutschen Reichs an die völlige Zerschlagung Preußens geknüpft. Die beiden Machtblöcke waren zu groß und zu stark geworden, und beide zusammenzufügen war ungefähr das Letzte, was die Aliierten wollten.

Zitat:
Man kann aber nicht sagen, dass dies nicht auch der Wunsch Österreichs war. Es gab ja eine lange Diskussion zwischen Annexions- und Okkupationstheorie. Erstere besagt, dass Österreich als Staat nach dem "Anschluss" sowohl staats- als auch völkerrechtlich untergegangen ist. Im Gegensatz dazu geht die Okkupationstheorie aus, dass Österreich zwar handlungsunfähig war, aber weiter existierte. Diese Theorie konnte sich schlussendlich durchsetzen.
Erste Ansätze dieser Theorie von ausländischen Regierungen gab es in der Moskauer Deklaration 1943.
Ich denke, dass die Tendenz zu dieser Theorie hauptsächlich ergebnismotiviert war. Man brauchte einen staatsrechtlichen Grund, den "Anschluss" aufzuheben. Andernfalls hätte man einen anderen Grund finden müssen, um einen gemeinsamen deutsch-österreichischen Staat zu verhindern, der allein wegen seiner Größe früher oder später wieder zu einem kritischen Machtblock geworden wäre.
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Alt 05.10.2016, 10:54   #213
simsimausi1215
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Das ist richtig, aber eine besondere Gunst war es nun wirklich nicht. Ein Zusammenschluss der beiden mächtigsten deutschen Staaten Österreich und Preußen war die absolute Horrorvorstellung für jeden nichtdeutschen Politiker. Nicht umsonst war der Fortbestand eines gesamtdeutschen Staates auf dem Restgebiet des Deutschen Reichs an die völlige Zerschlagung Preußens geknüpft. Die beiden Machtblöcke waren zu groß und zu stark geworden, und beide zusammenzufügen war ungefähr das Letzte, was die Aliierten wollten.
Dabei geht es darum, dass Österreich nicht das gleiche wie z.B. der DDR passiert.... Das hat jetzt mit der Zusammenführung nichts zu tun.


Zitat:
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Ich denke, dass die Tendenz zu dieser Theorie hauptsächlich ergebnismotiviert war. Man brauchte einen staatsrechtlichen Grund, den "Anschluss" aufzuheben. Andernfalls hätte man einen anderen Grund finden müssen, um einen gemeinsamen deutsch-österreichischen Staat zu verhindern, der allein wegen seiner Größe früher oder später wieder zu einem kritischen Machtblock geworden wäre.
Die Bestrebungen einer Zusammenführung gab es allerdings nur in einem Lager... Es ging lediglich darum, ob Österreich so wie auch andere Länder "neu" entstehen müsse...
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Alt 06.10.2016, 16:08   #214
julsfels
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Zu den Beiträgen der letzten Tage:

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Als ich im Auto von der Grenzöffnung hörte, habe ich geheult, so habe ich mich für die Menschen gefreut. Aber als Kohl mit seiner Lüge von "blühenden Landschaften" anfing, die bedingungslose Kapitulation der DDR vorzubereiten, habe ich mich gefragt, warum diesem Drecksack niemand seine Lügen ins Maul zurückschlägt. Lafontaine hat es versucht und wurde sofort von seinen eigenen Leuten, allen voran die korrupte Drecksau Schröder, abgesägt und mundtot gemacht.
Zitat:
Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Ab heute hat die Welt einige neue Schimpfwörter: "Dumm wie ein Kolumbianer", "Dumm wie die Kolumbianer" oder schlichtweg "Du Kolumbianer, du"... Was für ein trauriger Tag!!!!!!
Der ehemalige Präsident Uribe, ein in ganz Lateinamerika verhasster Speichellecker der USA, hat heute von einem "überragenden Sieg der Demokratie" gesprochen. Uribe ist das Schwein, dass Kolumbien erst in den Bürgerkrieg mit der FARC hineingetrieben hat und der nun alles unternommen hat, in populistischer Hetze vom Übelsten das Volk zu diesem Abstimmungsverhalten zu verführen. Ich gebe meiner Hoffnung Ausdruck, dass dieser Unmensch sein Leben mit einem Strick um den Hals an einer Laterne beendet oder hinter der Stoßstange eines Pick-Up.
Ihr vergreift euch hier deutlich im Tonfall. Bleibt bitte sachlich, höflich und respektvoll, und betrachtet dies als Verwarnung.

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Fotostory: Zeit der Finsternis - Fortschritt Kapitel 38: Text - fertig bis Kapitel 43 -- Neue Objekte - 12/18 –- Posen - 13/21 -- Bilder - 0/54-- Bildbearbeitung - 0/54
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Alt 07.10.2016, 21:30   #215
Wilfried Webber
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Zitat von DK2001 Beitrag anzeigen
Und während wir hier diskutieren, stehen heute Menschen zum Tag der Deutschen Einheit an der Dresdener Frauenkirche, brüllen Parolen, beleidigen Politiker, halten Schilder mit Göbbels-Zitaten hoch und Verlangen nach Putin...
Diese gefühlt 20.000 linken Bündnisse, die sich personell auf vielleicht 20 untereinander vernetzte Berufsantifanten verteilen, nerven mindestens genauso, wie die Neonazis, gegen die sie sich wenden.
Hat eigentlich schon mal jemand diese angeblichen linken "Hooligans gegen Satzbau" in persona gesehen?
Die Personen auf dem Bild sehen exakt so aus, wie man sich die Sorte Berufsantifant vorstellt. Hooligans sehen ganz anders aus.

Zitat:
Zitat von gobo77 Beitrag anzeigen
So ähnlich gings mir aber auch schonmal, ich bin eigentlichs schon auch der Meinung, dass die Wiedervereinigung ein Fehler war, wenn man sieht, was da so passiert ist in den Jahren danach.

Vor allem wurde der ganze Osten komplett ausgebeutet und alles abgebaut und dadurch dann auch die Chancen für den wirtschaftlichen Aufstieg, der eigentlich versprochen wurde, vernichtet.
Diese angebliche Ausbeutung ist doch Unsinn. Vielmehr haben die Ossis bewiesen, dass sie mindestens zwei Dinge besser können, als die Westdeutschen: Fordern und Jammern.

Die Polen, Tschechen und Ungarn hatte es viel härter getroffen, und während die ostdeutschen Arbeitnehmer heute schon 87 % des Jahresbruttos der westdeutschen haben, sind es z. B. in Polen nur rund 27 % (Durchschnittsentgelt der SV-Pflichtigen Angestellten in Polen derzeit: ca. 800 Euro pro Monat, in Ostdeutschland: ca. 2.600 Euro pro Monat, in Westdeutschland: ca. 3.000 Euro pro Monat).

Meine Schlussfolgerung: Die DDR würde als separater Staat wohl Polen und Tschechien deutlich ähnlicher sein, beim Überfahren der Oder-Neiße-Grenze gäbe es kaum sichtbare Unterschiede, von der Mauer bis dorthin jedoch ein Straßenflickwerk ohne Gleichen. Den Leuten würde es materiell viel schlechter gehen, und es gäbe an jeder Ecke zum Greifen nahe Armut (Obdachlose, Straßenkinder, Straßenprostituierte). Wegen der fehlenden Sprachbarriere würden Ossis unsere Baustellen und Bordelle fluten und unsere Autos klauen, doch sie hätten daheim dennoch wohl kaum mehr als die Hälfte des jetzigen Verdienstes. Das durchschnittliche Rentenniveau würde 300 Euro kaum übersteigen, bei nur unwesentlich niedrigeren Lebenshaltungskosten.

Die Altbauten in ihren Altstädten würden heute noch in oft unbewohnbarem Zustand sein, statt blitzblank saniert. Möglicherweise wäre die Arbeitslosigkeit geringer, aber das ist nur Spekulation. Das Leben wäre jedenfalls für den Normalo-Ossi viel härter und die sozialen Unterschiede eher noch viel größer. Schlaue Ost-Unternehmer würden dank konkurrenzfähiger Löhne westdeutschen viel effektiver die Aufträge wegschnappen, unser produzierendes Gewerbe käme in weiten Teilen zum Erliegen. Die Automobilindustrie hätte wahrscheinlich noch viel größere Teile ihrer Produktion verlagert oder statt Leiharbeitern viel billigere Ossis herangekarrt.

Statt dessen kann der schlaue Ossi sich arm stellen und seit 26 Jahren fleißig Westgeld kassieren. Er kann sich auf der faulen Haut ausruhen und davon phantasieren, wie er doch ein Deutscher zweiter Klasse sei und wie viel besser es vorher war (aber die Mauer musste weg und die D-Mark her, sonst kämen "wir zu ihr"). Er kann jammern, bis die Platte abfällt.
Wilfried Webber ist offline  
Alt 07.10.2016, 22:22   #216
Iwein
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Na wie gut dass es für jeden Ossi einen Besserwessi gibt, der weiss wie es wirklich läuft.
Iwein ist offline  
Alt 07.10.2016, 23:03   #217
sims-2-spieler
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Als Dortmunder hat er leicht Reden. Dortmund hat eine wunderschön erhaltene historische Innenstadt, völlig ohne potthässliche 60er-Jahre Architektur und mitten durch historische Infrastruktur mit der Abrissbirne geschlagene Schneisen. Wenn man durch den Ortskern geht, sieht man die tausendjährige Geschichte an jeder Ecke.

Wer triefende Ironie findet, gewinnt einen Gummipunkt. Für 100 Gummipunkte gibt es eine Busreise durch die Tropen: Von Bottrop über Castrop und Waltrop nach Üntrop. Für die Rückfahrt braucht man weitere 100 Gummipunkte.
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Alt 07.10.2016, 23:13   #218
Storm
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Nun, über Architektur lässt sich wohl ausschweifend debattieren. Als gebürtiger Dortmunder kann ich dazu nur sagen, dass mir dieses nicht sehr formschöne, zweckmäßige, meist stark beton-betonte und farbarme im Ruhrgebiet (und damit auch in Dortmund) irgendwo auch wieder gefällt. Das hat wohl etwas mit Nostalgie zu tun, so aus Kindheitstagen oder so. ^^ Das ganze historische Zeug hat Dortmund ja im Zweiten Weltkrieg nahezu komplett verloren, wie viele Städte in der Region.

Das wars auch schon von mir dazu, wollte nur kurz ein paar Zeilen schreiben, wo schon mal Dortmund erwähnt wird ... ^^
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Alt 07.10.2016, 23:20   #219
Wilfried Webber
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Zitat:
Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Als Dortmunder hat er leicht Reden. Dortmund hat eine wunderschön erhaltene historische Innenstadt, völlig ohne potthässliche 60er-Jahre Architektur und mitten durch historische Infrastruktur mit der Abrissbirne geschlagene Schneisen. Wenn man durch den Ortskern geht, sieht man die tausendjährige Geschichte an jeder Ecke.

Wer triefende Ironie findet, gewinnt einen Gummipunkt. Für 100 Gummipunkte gibt es eine Busreise durch die Tropen: Von Bottrop über Castrop und Waltrop nach Üntrop. Für die Rückfahrt braucht man weitere 100 Gummipunkte.
Ich weiß jetzt beim besten Willen nicht, was das mit meinem vorigen Beitrag zu tun hat.

Dass wir hier aber viele fleißige und eher wenige faule Polen haben und zum Glück nur wenige Ossis, die immerzu meckern müssen, am besten gegen Wessis, das ist Fakt.
Fakt ist auch, dass die Ossis bis heute dem Westen die Schuld an allem geben, nur nicht dem Russen. Dabei war er es, der halb Europa nach dem Krieg unterjocht und in seinem politischen und wirtschaftlichen Würgegriff gehalten hat. Das wird gern vergessen, dass der Russe sehr viel dafür getan hat, damit der Osten Europas auf lange Sicht arm bleibt.
Wilfried Webber ist offline  
Alt 07.10.2016, 23:41   #220
sims-2-spieler
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Wer über die Bausünden der 60er ernsthaft diskutieren will, muss schon einen ganz besonderen Geschmack haben. Ich bin selbst Kind des Ruhrgebiets und den Anblick von klein auf gewöhnt, aber schön finden konnte ich ihn nie.

Ich kritisiere auch weniger, dass auf den reinen Trümmerfeldern neu gebaut wurde, sondern dass fast überall wirklich jeglicher Rest bis auf einige Kirchen plattgemacht und beseitigt wurde, ohne auch nur den Versuch zu machen, wenigstens Teile des ursprünglichen Charakters wiederherzustellen. Gerade die Hellweg-Städte haben durch die Bank über 1000 Jahre alte Wurzeln, und dieser Charakter wurde umfassend und systematisch zerstört.

In der DDR wurden viele historische Gebäude zwar nicht aufwendig erhalten, aber auch nicht rigoros zerstört. Hässlich bauen konnten die DDR-Architekten auch, aber sie haben dafür nicht alles umgehauen, was nach Vorkriegszeit aussah.
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Alt 08.10.2016, 00:05   #221
Mathe Man
 
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Alt 08.10.2016, 00:05   #222
Wilfried Webber
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Na, die Ossis waren bis 1990 unheimlich stolz auf ihre Bausünden, dort war das bis zum Schluss modern.
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Alt 08.10.2016, 03:56   #223
The Wolf
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Zitat:
Zitat von julsfels Beitrag anzeigen
Zu den Beiträgen der letzten Tage:





Ihr vergreift euch hier deutlich im Tonfall. Bleibt bitte sachlich, höflich und respektvoll, und betrachtet dies als Verwarnung.

Wird das jetzt hier so eine Art "öffentliches Vorführen"? Schafft endlich den "Danke" Button ab, der hat hier nichts zu suchen, dieses Forum braucht keine Shitstorm - Funktion. Wenn wir allgemein bessere Umgangsformen in diesem Forum haben wollen, dann brauchen wir kein "Danke schön", wenn es um Verwarnungen geht und schon gar keine Cliquenbildung. Noch schlimmer, wenn sich Forumsverantwortliche an dererlei Meinungsbildungsprozessen beteiligen. Ihr habt Vorbildfunktionen, denkt noch einmal drüber nach, gelle?

An diejenigen, die hier mit "Danke" gestimmt haben: Was Ihr hier tut, ist billig und trägt nicht zum Frieden im Forum bei, es polarisiert im Gegenteil. Zu Herrn Uribe morgen mehr, wenn Zeit und Lust ist.

Und dieser Thread könnte auch ein bißchen mehr Politik und Zeitgeschehen beinhalten, schließlich wurde heute der Friedensnobelpreis verliehen, um einen Bürgerkrieg zu beenden und zwischen den USA und Russland droht in Kürze ein (atomarer) Krieg, und das heißt nichts anderes, als dass unsere Welt endet und ich und Ihr tot sein werdet. Wer will das schon wirklich?
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Alt 08.10.2016, 08:52   #224
Storm
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Zitat:
Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Wer über die Bausünden der 60er ernsthaft diskutieren will, muss schon einen ganz besonderen Geschmack haben. Ich bin selbst Kind des Ruhrgebiets und den Anblick von klein auf gewöhnt, aber schön finden konnte ich ihn nie.
Ja gut, was heißt schön. Das war vielleicht ungünstig ausgedrückt. Wirklich schön finde ich das meiste dieser betonierten Nachkriegsarchitektur auch eher selten (im Gegensatz zu dem, was man so an Bauwerken der Industriekultur hat erhalten und instandsetzen können), aber es hat für mich irgendwo doch etwas nostalgisches, einfach weil es die Szenerie war, die ich meine Kindheit über an allen Ecken gesehen hab. ^^

Zitat:
Ich kritisiere auch weniger, dass auf den reinen Trümmerfeldern neu gebaut wurde, sondern dass fast überall wirklich jeglicher Rest bis auf einige Kirchen plattgemacht und beseitigt wurde, ohne auch nur den Versuch zu machen, wenigstens Teile des ursprünglichen Charakters wiederherzustellen. Gerade die Hellweg-Städte haben durch die Bank über 1000 Jahre alte Wurzeln, und dieser Charakter wurde umfassend und systematisch zerstört.
Das war wohl der Zweckmäßigkeit der unmittelbaren Nachkriegszeit geschuldet. Man wollte schnell und günstig wieder aufbauen, um Wirtschaft und Gesellschaft anzukurbeln; die Erhaltung historischen Charakters war damals wohl nicht so primärer Gedanke. Ich finde das auch schade, aber es war damals wohl für die verantwortlichen Menschen nachvollziehbar, fürchte ich ...

Glücklicherweise wurden zumindest ein paar Bauwerke und Einrichtungen im Ruhrgebiet, die historischen Wert haben, erhalten. Da bin ich ganz froh, dass in den letzten Jahrzehnten dieser Industriekultur-Tourismus dafür gesorgt hat, dass einiges davor bewahrt wurde, zu verfallen oder einfach entfernt zu werden. ^^
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Alt 08.10.2016, 10:27   #225
Taurec
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Zitat:
Zitat von BloodOmen1988 Beitrag anzeigen
Aber: Heute bewerten wir viele Dinge anders. Aufgrund von wissenschaftlichen Forschungsergebnissen z.B. Ich weiß nicht, wie das in anderen Wissenschaften aussieht, aber in der Geschichtswissenschaft ist es nicht ungewöhnlich, dass nach geraumer Zeit bereits allgemein akzeptierte Aussagen wieder über den Haufen geworfen werden, weil andere, überzeugendere Deutungen anhand des vorhandenen Materials entwickelt werden.
Das ist in jeder Wissenschaft so. Jede gute Theorie wird nur so lange als gültig betrachtet, bis sie entweder widerlegt oder eine bessere (schlüssigere) gefunden wird.
Das muss ja auch so sein, denn jede Theorie bildet sich auf der Grundlage des zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Wissens. Da aber immer neue Erkenntnisse dazukommen, sind viele Theorien irgendwann einfach überholt.
Einstein sagte:
Kein einziges Experiment kann meine Theorien jemals beweisen. Aber ein einziges reicht, mich zu widerlegen.

Dem ist auch so. Unzählige Experimente wurden und werden durchgeführt, um die Relativitätstheorie zu beweisen. Aber möglich ist es bisher nicht, jedes Experiment stützt sie zwar, aber beweist sie nicht.
Aber ein einziges, dessen Ausgang etwas völlig anderes erfordert, reicht, und sie war einmal.

Zitat:
Zitat von simsimausi1215 Beitrag anzeigen
Häh??? (Entschuldige, aber genau das war gerade mein Gedanke.)
Er hat schon recht. Jeder Mensch hat seine eigene Realität. Die meisten Menschen leben in einem Konsens zusammen, in dem diese Realitäten sehr ähnlich gefasst sind. Sol heißen:
Die meisten Menschen denken gar nicht tiefer drüber nach, ob diese gemeinschaftliche Realität überhaupt der ihren entspricht, sie nehmen sie einfach als gegeben hin. So ist es für uns eine gängige Realität, dass wir bei grün gehen und bei rot stehen. Man kann es auch als Regel bezeichnen.
Jeder Mensch nimmt seine Umgebung anders wahr. Der eine sagt: Diese Farbe ist blau, der andere sagt, dass ist türkis, dann kommt der Wissenschaftler mit einem Messgerät und sagt weder noch, das Licht hat eine Wellenlänge von 550 nm und ist damit grün.
Damit hat er auch nur so lange recht, bis jemand anders kommt, und ihn schlüssig widerlegt.

Zitat:
Zitat von Storm Beitrag anzeigen
Das war wohl der Zweckmäßigkeit der unmittelbaren Nachkriegszeit geschuldet. Man wollte schnell und günstig wieder aufbauen, um Wirtschaft und Gesellschaft anzukurbeln; die Erhaltung historischen Charakters war damals wohl nicht so primärer Gedanke.
Nicht nur. Man muss auch bedenken, dass man ein paar Millionen Menschen schnell ein Dach über dem Kopf zaubern musste.

EDIT:
Jetzt war ich kurz verwirrt. *g*
Danke an den lieben Mod, der meine Mehrfachposts zusammengeschoben hat. Irgendwie hatte ich total verpeilt, dass das hier besser ist, zu editieren und wollte es gerade selber tun. *g*
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Geändert von Taurec (08.10.2016 um 11:03 Uhr)
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Alt 08.10.2016, 11:27   #226
Mathe Man
 
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Zitat:
Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Und dieser Thread könnte auch ein bißchen mehr Politik und Zeitgeschehen beinhalten, schließlich wurde heute der Friedensnobelpreis verliehen...
Welchen Wert hat der Friedensnobelpreis, keinen. Der wird auch gerne an die größten Kriegstreiber vergeben aufgrund einer Ankündigung. Um diesen Preis einen Wert geben müsste man auch sich auch durchringen einen Fehler einzugestehen und diesen Preis zurück zu ziehen. Solange ein US-Präsident der Verstöße gegen das Völkerrecht unterstützt diesen Preis hält brauchen wir über ihn nicht diskutieren. Es hat noch nie ein US-Präsident der soviele Menschen hinterhältig mit Drohnen aufgrund ihrer abweichenden Gesinnung gemordet und foltert angeblich Spione. Da war G.W. Bush noch Gold gegen.
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Alt 08.10.2016, 11:32   #227
ingerigar
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Ich weiß, warum ich hier so gut wie nur noch mitlese - ja und gelegentlich auch den Dankebutton benutze. Was haben denn "Drecksack", "Drecksau" und "Strick um den Hals" mit vernünftiger Argumentation zu tun? Da bin ich den Mods dankbar, wenn sie das kritisieren!
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Alt 08.10.2016, 11:55   #228
BloodOmen1988
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Hallo zusammen

@Wilfried: Wir guten, guten Westdeutschen und die bösen, schlechten Ossis. Muss eine derartige Pauschalisierung wirklich sein? Sie ist weder zutreffend, noch ist sie einer Diskussion zuträglich.

Ich will gar nicht in Abrede stellen, dass der Osten Deutschlands ohne die Wiedervereinigung schlechter da stünde, doch den Ostdeutschen einfach vorzuwerfen, sie wären nur gut im Jammern und darin, die Hand aufzuhalten, ist wirklich unangebracht.

Und auf ein Vokabular wie "der Russe" kannst du mit ein bisschen gutem Willen sicher auch verzichten. "Der Russe", "der Franzose", "der Deutsche"... Das erinnert an den Ton einer Sprache, mit der man zu Krisenzeiten gerne Feindbilder aufgebaut hat - indem man seinem Gegenüber nämlich jegliche Individualität absprach und über ein Kollektiv urteilte, anstatt über eine einzelne Person.

@The Wolf: Darf ich dich daran erinnern, dass du dich bei einer derartigen mündlichen Verwarnung in Beitrag #64 ebenso bedankt hast (klick mich)? Da ging es eben nicht um dich, sondern um sims-2-spieler und war damit scheinbar in Ordnung.

Ferner hat Julsfels mit ihrer Bitte um einen angemessenen Tonfall und einer mündlichen Verwarnung moderierend eingegriffen und sich mitnichten in einen "Meinungsbildungsprozess" eingemischt, wie du ihr vorwirfst. Damit hat sie auf etwas verwiesen, das uns alle angeht, nämlich auf unsere Sprache, unseren Tonfall, unsere Äußerungen zu achten.

Du kannst deine Haltung dem Abstimmungsergebnis in Kolumbien gegenüber sicher auch anders zum Ausdruck bringen, als derart aggressiv.

Einen Shitstorm kann ich im Übrigen auch nicht erkennen. Wer nicht will, dass er öffentlich ermahnt wird, der achtet eben ein bisschen auf das, was er sagt und dann gibt es auch überhaupt keinen Grund für einen moderierenden Beitrag, der "polarisieren" könnte.
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Alt 08.10.2016, 12:17   #229
julsfels
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Zitat:
Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Wird das jetzt hier so eine Art "öffentliches Vorführen"?
Hier geht es nicht um "öffentliches Vorführen", sondern darum, als Moderation Präsenz zu zeigen und rechtzeitig einzugreifen, wenn etwas in die falsche Richtung abzudriften droht.
Etwas, das im alten Thread zu wenig erfolgt ist, mit den bekannten Folgen.

Zitat:
Zitat von The Wolf Beitrag anzeigen
Schafft endlich den "Danke" Button ab, der hat hier nichts zu suchen, dieses Forum braucht keine Shitstorm - Funktion. Wenn wir allgemein bessere Umgangsformen in diesem Forum haben wollen, dann brauchen wir kein "Danke schön", wenn es um Verwarnungen geht und schon gar keine Cliquenbildung.
Zu dieser sehr vom persönlichen Standpunkt geprägten Sichtweise hat ja Bloody schon geantwortet.
Was die besseren Umgangsformen im Forum angeht: dass in diesen Thread nicht reingebrüllt werden soll, haben wir bereits im ersten Posting geklärt. Wohin sprachliche Eskalation führt, kann man zur Zeit allenthalben beobachten.
Wer sich hier beteiligen will, enthält sich sprachlicher Unflätigkeiten und legt eine zivilisierte Ausdrucksweise an den Tag.

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Alt 08.10.2016, 17:42   #230
Storm
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Zitat:
Zitat von Taurec Beitrag anzeigen
Nicht nur. Man muss auch bedenken, dass man ein paar Millionen Menschen schnell ein Dach über dem Kopf zaubern musste.
Das fiel wohl für mich unter "Gesellschaft ankurbeln", aber ja, auch das war wohl wesentlich drängenderer Gedanke als historisches Erbe zu erhalten. ^^
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Alt 08.10.2016, 23:25   #231
Taurec
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Oh, die Gesellschaft hatte ich überlesen.
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Alt 08.10.2016, 23:55   #232
sims-2-spieler
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Zitat:
Zitat von Storm Beitrag anzeigen
Das fiel wohl für mich unter "Gesellschaft ankurbeln", aber ja, auch das war wohl wesentlich drängenderer Gedanke als historisches Erbe zu erhalten. ^^
Die Gesellschaft anzukurbeln wäre auch ohne den Kahlschlag der eher kleinen Flächen mit historischen Strukturen möglich gewesen. Im Nachhinen sieht es eher so aus, als hätten eine Menge Leute nur darauf gewartet, das über Jahrhunderte gewachsene "Chaos" endlich "ordentlich" gestalten zu können. Ich kannte noch etliche Fachwerkhäuser, die nicht unbewohnbar waren, aber trotzdem abgerissen wurden, weil sie aus der Bauflucht der neuen Strukturen ragten.
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Alt 09.10.2016, 01:39   #233
The Wolf
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Zitat:
Zitat von julsfels Beitrag anzeigen
Hier geht es nicht um "öffentliches Vorführen", sondern darum, als Moderation Präsenz zu zeigen und rechtzeitig einzugreifen, wenn etwas in die falsche Richtung abzudriften droht.
Etwas, das im alten Thread zu wenig erfolgt ist, mit den bekannten Folgen.


Zu dieser sehr vom persönlichen Standpunkt geprägten Sichtweise hat ja Bloody schon geantwortet.
Was die besseren Umgangsformen im Forum angeht: dass in diesen Thread nicht reingebrüllt werden soll, haben wir bereits im ersten Posting geklärt. Wohin sprachliche Eskalation führt, kann man zur Zeit allenthalben beobachten.
Wer sich hier beteiligen will, enthält sich sprachlicher Unflätigkeiten und legt eine zivilisierte Ausdrucksweise an den Tag.


Richtig, die Moderaton sollte Präsenz zeigen, wenn irgendetwas aus dem Ruder läuft. Das hast Du getan, ich habe es zur Kenntnis genommen und damit sollte die Angelegenheit normalerweise erledigt sein. Und ich finde, Du hast es auch gut gemacht und die richtigen Worte gefunden, um auch das mal hervorzuheben.

Es ist allerdings nicht in Ordnung, wenn Dein Eingreifen von anderen Forumsmitgliedern mit Beifallsbekundgebungen goutiert werden kann und auch wird. Das dabei ein "Shitstorm"-Mechanismus entstehen kann, wurde von mir ja schon beschrieben. Es steht Dir natürlich frei, das als "sehr persönliche Sichtweise" zu bezeichnen- ich habe dafür die Begriffe "Fairness" und "Anstand".

Ganz problematisch wird es dann, wenn andere Moderatoren, hier sei namentlich BloodOmen genannt, in den Beifallschor mit einstimmen und somit Teil des Problems werden. Das passierte heute zu diesem Thema schon zum zweiten Mal. Professionelle Moderation erfordert im besonderen Maße Neutralität und Unparteiigkeit. BloodOmen, ich würde Dich bitten, Dich in Zukunft an eine solche Vereinbarung zu halten und auf Neutralität zu achten, es sei denn, du machst die Moderation zu einem schwierigen Thema persönlich. Ich sage das als Forumsmitglied mit 14,5 Jahren Mitgliedschaft und entsprechender Erfahrung in diesem Format.


Zu den heutigen "Dankeschön-Button"- Fans:
Ich habe ein "Dankeschön" sehr gerne - nicht hier, wo es nicht zum ersten Mal GEGEN mich geht, sondern dort, wo ich etwas FÜR Euch und dieses Forum tue. Ich meine die von mir ins Leben gerufenen Threads "CLUB DER TOTEN MUSIKER", REZENSIONS-THREAD und mit Abstrichen noch "DIE SCHÖNSTEN YOUTUBE-CLIPS". Mindestens 80% der dortigen Klicks, die wahrscheinlich einiges Geld ins Forum spülen, sind durch meinen alleinigen Einsatz generiert worden, und die Anzahl der Klicks sind über den Daumen gepeilt locker über 50 000. Es wäre angemessen, vielleicht an dieser Stelle nicht nur Musik zu konsumieren, sondern dort auch mal ein "Danke" an denjenigen zu zu hinterlassen, der Euch das Unterhaltungsangebot erstellt, denn den "DANKE" - Knopf gibts da auch. Schon mal daran gedacht?
Das würde uU. motivationsfördernd sein und die Dinge vorantreiben.

Gute Nacht!
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The Wolf ist offline  
Alt 09.10.2016, 03:57   #234
Pimthida
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The Wolf, was haben deine herausragenden Dienste für das Forum (hust) denn bitte in diesem Thread zu suchen? Trägt meines Wissens nach genauso wenig zur Diskussion bei wie dieser Absatz hier.

@Mathe Man: Habe ich das richtig gelesen und verstanden, dass du Obama im Vergleich mit Bush für das größere Übel hältst?
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Pimthida ist offline  
Alt 09.10.2016, 10:09   #235
Mathe Man
 
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Zitat:
Zitat von Pimthida Beitrag anzeigen
@Mathe Man: Habe ich das richtig gelesen und verstanden, dass du Obama im Vergleich mit Bush für das größere Übel hältst?
Wenn man die Zahlen her nimmt und vergleicht ja. Bei der Anwendung des Espionage Act von 1917 hat er dieses Gesetz öfter in Anspruch genommen als alle anderen bisherigen US-Präsidenten. Ein besonders gutes Werkzeug um unliebsame Personen die eine Demokratie benötigt aus dem Weg zu räumen. Die Anzahl der Krieger unter US-Beteiligung ist weiter gestiegen. Und der Drohnenkrieg der USA auch in Ländern in denen kein Krieg herrscht ist nun auch nicht so ganz unbekannt. Siehe zum Beispiel im Spiegel oder mehr im Detail in den Drone Papers. Solche Seiten wie "The Intercept" sind natürlich auch der Grund für die Anwendung des Espionage Acts. Es kann doch nicht sein, dass das völkerrechtswidrige Verhalten der US-Regierung an die Öffentlichkeit kommt.
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Mathe Man ist offline  
Alt 09.10.2016, 13:11   #236
Spocky
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@The Wolf:

Natürlich kannst Du nicht wissen, welchen Aufwand das Team mit der Moderation hat, denn das läuft ja nicht sichtbar im Hintergrund ab. Dass wir uns beraten und verständigen, bei Bedarf auch telefonisch, sollte bekannt sein. Dass das aber Zeit kostet, die vielleicht der eine oder andere vom Team gern nützlicher verbringen möchte, zum Beispiel in der Familie, das wird gern übersehen. Natürlich führt das im Team zu Arbeitsteilung und Vertretung untereinander. Und damit ist auch klar, dass ein Mod zum Teamkollege danke sagen will, dass er unterstützt hat. Ist das für Dich nicht nachvollziehbar?

Und die Moderation kostet uns nicht nur Zeit, die kostet uns auch manchmal ganz schöne Nerven. Und auch daran hast Du Deinen Anteil. Erwarte aber nicht, dass dafür irgendjemand Danke sagt.

Deine beiden genannten Threads haben zusammen knapp unter 50.000 Hits, wie in der Threadliste leicht zu erkennen ist. Ich habe mal nachgerechnet, diese 50.000 Hits haben etwa 10 Euro an Einnahme generiert. Wenn es Deiner Eitelkeit dienlich ist, kann ich das gerne überweisen. Das fällt bei dem Betrag an Euros, die ich privat in den Betrieb des Forums gesteckt habe dann auch nicht weiter ins Gewicht.

Du hast für die Zukunft im Forum genau zwei Wege.

Zum einen kannst Du versuchen, Dich an die Regeln des Forums und die erforderliche Höflichkeit und den notwendigen Umgangston im Forum zu halten und die Moderatoren und ihre Arbeit anzuerkennen, alle!

Der andere Weg führt nach draußen. Für immer.
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Alt 10.10.2016, 03:35   #237
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Sacht mal, wäre es irgendwie möglich, dass die Queen einfach die USA wieder zurücknimmt? Das würde uns entweder Clinton oder Trump ersparen, die beide eine totale Katastrophe wären. Find ich zumindest die beste Option.
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Alt 10.10.2016, 07:45   #238
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Sei doch froh, dass sie ihren König (den sie Präsident nennen) für höchstens 8 Jahre wählen. Sonst hätten wir Typen wie die Bushs bis zu ihrem Tod am Hals, und danach ihre Kinder.

Dass sie es aber immer wieder schaffen, die moralisch und ethisch am tiefsten stehenden Elemente ihrer Gesellschaft in die höchsten Positionen zu hieven, ist ein interessantes soziales Phänomen, das mal genauer untersucht werden sollte.
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Alt 10.10.2016, 08:27   #239
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Zitat:
Zitat von KDDanny#41 Beitrag anzeigen
Sacht mal, wäre es irgendwie möglich, dass die Queen einfach die USA wieder zurücknimmt? Das würde uns entweder Clinton oder Trump ersparen, die beide eine totale Katastrophe wären. Find ich zumindest die beste Option.
Welche Queen meinst du denn? Die Englische, die Holländische, die Spanische oder die geköpfte Französische?
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Mathe Man ist offline  
Alt 10.10.2016, 09:26   #240
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Alt 10.10.2016, 12:22   #241
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Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Sei doch froh, dass sie ihren König (den sie Präsident nennen) für höchstens 8 Jahre wählen. Sonst hätten wir Typen wie die Bushs bis zu ihrem Tod am Hals, und danach ihre Kinder.

Dass sie es aber immer wieder schaffen, die moralisch und ethisch am tiefsten stehenden Elemente ihrer Gesellschaft in die höchsten Positionen zu hieven, ist ein interessantes soziales Phänomen, das mal genauer untersucht werden sollte.
Was die Bushs betrifft, da hatten wir auch ohne Monarchie in den USA den Sohn trotzdem am Hals.
Dass sie keine vernünftigen Politiker ins höchste Amt bekommen, liegt wohl daran, dass es in Amerika vorallem auf eine gute Show ankommt. Sich gut vermarkten, mit der fabelhaften Familie und Vorzeigeehefrau posieren, das ist angesagt, weniger staaatsmännisches Können. Andrerseits wann hatten wir das letzte Mal einen guten Bundeskanzler/in und unsere Präsidenten werden schnell aus dem Amt gejagt, wenn sie Format haben(Stichwort Köhler). So ist das Usus in den letzten Jahren. Gern gesehen nur, wenn sie sich stillhalten und die Bundespolitik in allen Belangen für gut befinden. Drum hätte man ja den Herrn Gauck so gern eine weitere Periode im Amt gehabt(ein liebenswerter Mensch, den man gern als Opa hätte).
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Alt 10.10.2016, 12:50   #242
gobo77
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Ich für meinen Teil unterstütze da ja ne Theorie, die Fefe kürzlich in seinem Blog aufgestellt hat: http://blog.fefe.de/?ts=a904a7f8
Es geht dieses mal nicht um die Politiker an sich, sondern einfach darum, dem System den Mittelfinger zu zeigen. Und dazu eignen sich Hillary und Donald als Kandidaten und letzterer als Präsident erst recht.
Und wer kennt nicht eine alte Simpsons-Folge von 1998 (meine ich), bei der die Simpsons in einem Indianerkasino sind und Bart die Zukunft vorhergesagt bekommt, in der Lisa US-Präsidentin wird und wer war dabei ihr Vorgänger? Ich zitiere aus der Folge: "Wir haben von Präsident Trump ein riesen Haushaltsloch übernommen..." Auch das klingt leider völlig realistisch und im Bereich des möglichen wenn man sich den Wahlkampf heute anschaut.
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Zitat:
Zitat von Gobo und Danny
<+gobo7793> http://i.imgur.com/dSnFfva.jpg <- wie war das mit fußballfans sind keine verbrecher?
<Danny_41> gobo7793: Das sind offizielle Angaben, da is kein Verlass druff
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Alt 10.10.2016, 12:55   #243
The Wolf
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Zitat von KDDanny#41 Beitrag anzeigen
Sacht mal, wäre es irgendwie möglich, dass die Queen einfach die USA wieder zurücknimmt? Das würde uns entweder Clinton oder Trump ersparen, die beide eine totale Katastrophe wären. Find ich zumindest die beste Option.

Der ist gut!

Die Queen hat ja schon Kanada - und die wollen die US-Amerikaner nicht, die haben schon heute mit denen ihre liebe Not.
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Alt 10.10.2016, 13:01   #244
Hummel
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Zitat von KDDanny#41 Beitrag anzeigen
Sacht mal, wäre es irgendwie möglich, dass die Queen einfach die USA wieder zurücknimmt? Das würde uns entweder Clinton oder Trump ersparen, die beide eine totale Katastrophe wären. Find ich zumindest die beste Option.
Ich schmeiß mich weg Das ist mal ein guter Vorschlag. Mit Lisbeth sind die Amis allemal besser bedient, als mit den jetzigen Kandidaten und die äußerst üble Schlacht unter der Gürtellinie wäre auch passé
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"Das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen." Sehr wohl, doch nicht alles, was man darf, muss man auch sagen.

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Alt 10.10.2016, 13:14   #245
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Zitat von sims-2-spieler Beitrag anzeigen
Vermutlich die Rechtsnachfolgerin von dem, der zuletzt da noch was zu sagen hatte und mit den Kolonisten Krach angefangen hat.
Wenn ich mich recht entsinne dann sind alle genannten auch Rechtsnachfolger von einigen der Staaten, welche dann vereinigt worden sind. Da Modell ist ja eigentlich fast wie die EU, nur mit stärkeren Befugnissen.
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Alt 10.10.2016, 13:52   #246
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Zitat von Mathe Man Beitrag anzeigen
Wenn ich mich recht entsinne dann sind alle genannten auch Rechtsnachfolger von einigen der Staaten, welche dann vereinigt worden sind. Da Modell ist ja eigentlich fast wie die EU, nur mit stärkeren Befugnissen.
Ich bin mir relativ sicher, dass zu dem Zeitpunkt, als es um die Staatsgründung ging, alle anderen außer den Briten schon aus dem Rennen waren, entweder durch militärische Verdrängung durch die Briten oder durch Verkauf. Zumindest wollten nur die Briten die Unabhängigkeit mit Gewalt verhindern. Die Franzosen haben die Kolonien sogar dabei unterstützt, wenn auch aus eigennützigen Gründen.

Ich habe aber nicht alle Daten im Kopf. Und so wichtig, dass ich das alles jetzt noch mal nachlese, ist mir die Sache nicht.

Ich habe übrigens schon vor Jahren gefordert, die Inselgruppe aus der eurasischen Platte rauszusprengen und zur amerikanischen Platte zu verschieben. Da die Briten den USA sowieso näher stehen als der EU, würde so zusammenkommen, was zusammen gehört.
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Alt 10.10.2016, 14:17   #247
The Wolf
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Ich sehe sowohl Unterschiede zwischen Hillary Clinton und Donald Trump als auch zwischen Barak Obama und seinem Vorgänger George W. Bush und stimme nicht mit denen hier überein, die das alles gleichmachen.

George W. Bush? Ein Dummkopf und die absolute Marionette von Dick Cheney, der als Vice-President mit seinen zahlreichen Verbindungen der eigentliche Strippenzieher war. Wenn man die amerikanische Politik als verbrecherisch benennen will, dann wäre Dick Cheney der erste Kandidat für einen Platz in Den Haag.

Barak Obama? Seine historische Rolle war es, den Saustall ausmisten zu müssen, den Bush und Cheney hinterlassen hatten. Schon vergessen -das amerikanische Volk war nach wenigen Jahren Irakkrieg schon kriegsmüde, und Obama hat die Jungs nach Hause gebracht. Die Nebenwirkungen? Terroristen haben sich ausgebreitet allerorten, weil die Amerikaner zu früh gingen....
Barak Obama hat als erster Schwarzer Symbolkraft, schon das zählt, er ist ein hervorragender Redner gewesen, ein Visionär, sein "Obamacare" war revolutionär, und in seiner Amtszeit kam zum ersten Mal das Wort "Regenerative Energy" ins Gespräch und die USA sind kürzlich bindend ins Klimaabkommen eingestiegen. Wo bleibt da die Leistung von George W. Bush?
Das Problem mit Obama ist, dass viele es einfach nicht verknusen können, dass es von einem SCHWARZEN kommt. Unter seiner Regierung kam es zu einem gewaltigen Ausbruch von Rassismus auf allen Ebenen, sei es im Kongress und Repräsentantenhaus, wo man ihn auf allen Ebenen bei allem nach Kräften behinderte und ausbremste bis hin zur Polizei, die sich immer ungenierter als offen rassistisch outete, was die zahlreichen Tötungen schwarzer Mitbürger in allen Landesteilen hinreichend belegt.
Und als letzter Punkt: Amerikaner sind nicht besonders intelligent: "Warum muss unsere Straße asphaltiert werden? Weil die in Washington das so wollen? Wir haben hier einen sandigen Feldweg, der hat immer gereicht! Dies ist ein KOMPLOTT!" Wie war das? Krankenversicherung, das ist Sozialismus!

Donald Trump? Kaum hat Barak Obama den Saustall halbwegs ausgemistet und auf Kurs gebracht, da kommt der nächste Dummkopf daher und toppt seine Vorgänger noch. Was für ein Bankrott für die Republikanische Partei: Habt ihr Jungs keinen besseren Kandidaten? DER ist euer letztes Aufgebot? Was sagt ein amerikanischer Vater seiner halbwüchsigen Tochter, wenn die ihn fragt: "Hast Du Donald Trumps Sprüche über Frauen gehört? So redet der auch über MICH! Warum hilfst du mit, einen solchen Menschen zum amerikanischen Präsidenten zu machen?"
Keine Sorge, Leute: Der wird nicht Präsident, nicht mit einer solchen Einstellung zu Frauen, nicht in Amerika. Die jetzt geleakten Videos kommen genau zur richtigen Zeit.

Hillary Clinton? Ja, wer sonst? Die Frau ist intelligent, hat einen ebenfalls intelligenten, nicht übermäßig kriegslüstern geifernden ehemaligen Präsidenten als Berater in ihrem Stab. Die kann das - jedenfalls dürfte sie nicht schlimmer sein als Barak Obama, aber Lichtjahre besser als George W. Bush oder gar Donald Trump. Und als FRAU ist sie jetzt einfach mal am dransten! Es wird entscheidend sein, wie sie mit Russland umgeht, ob sie den Konflikt de-eskaliert und mit Wladimir Putin zu einer Zusammenarbeit kommt. Russland ist nicht das Problem auf diesem Planeten, sondern der revolutionäre Islam, und um den einzudämmen und zu entwickeln, braucht es vereinter Kräfte von Norddamerika, Europa, Russland und China, damit die Menschheit nicht erneut im Mittelalter versinkt.
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Alt 10.10.2016, 14:47   #248
gobo77
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Keine Sorge, Leute: Der wird nicht Präsident, nicht mit einer solchen Einstellung zu Frauen, nicht in Amerika. Die jetzt geleakten Videos kommen genau zur richtigen Zeit.
Meiner Meinung nach wird er trotz oder vor allem WEGEN des Videos Präsident. Seine Anhänger hat er sicher, wenn er sich nicht zu blöd anstellt (komische Phrase, der stellt sich ja eh schon so blöd an wies nur geht) bzw. wenn ers richtig macht, dann wird er Präsident weil er die unentschlossenen Überzeugen kann. Ob Trump oder Hillary ist auch egal, der eine ist mutmaßlicher Steuerhinterzieher (aber auf legalem Weg so wie ich das bisher gelesen hab!) und gehört ins Irrenhaus, die andere hat Regierungsdaten privat gehostet und gehört ins Gefängnis. Aber siehe meinen letzten Post, das ist doch einiges, was für Trump spricht und weshalb es gerade Pest gegen Cholera heißt im Wahlkampf.

Was man Trump aber zugute halten muss: Bei der letzten Frage (was Respektieren Sie beim jeweils anderen) beim zweiten TV-Duell heut Nacht hat Hillary um den heisen brei geschwafelt und ist nicht auf Trump eingegangen, Trump hingegen hat direkt Clintons Entschlossenheit und Kampfeswillen gelobt. Für mich sagt das schon auch einiges aus.
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Alt 11.10.2016, 00:46   #249
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Ich finde den Wirbel um die Präsidentenwahl grundsätzlich übertrieben. Der Präsident hat nur eine sehr begrenzte Macht, auch wenn es nach außen anders aussieht.

Die USA haben keine wirkliche Demokratie (wie wir auch). Sie haben den Feudalismus durch eine Oligarchie ersetzt. Die Superreichen und Konzerne bestimmen, wer überhaupt zur Wahl steht, nicht nur als Präsident, sondern auch für die jeweiligen Parlamente. Wer nicht linientreu ist, bekommt nicht einmal die Chance einer Kandidatur für ein Amt, in dem er tatsächlich etwas ändern könnte.

Deshalb finde ich auch das Rumhacken auf Obama übertrieben. In seinen engen Genzen hat er bewirkt, was ihm möglich war. Übertreiben durfte er es auch nicht. Was in den USA mit Präsidenten passiert, die sich gegen die Oligarchen positionieren und ihre Gewinne verhindern oder schmälern wollen, ist ja bekannt.

Auch der islamische Terrorismus ist kein Problem aus sich selbst heraus. Zum Problem ist er erst durch die systematische Stärkung durch die Rüstungsindustrie geworden. An sich sind die Fundamentalisten eine unbedeutende Minderheit, Schreihälse, die unter anderen Umständen in der Masse untergehen. Erst wenn man ihnen Megaphone in Form von Waffen und Kapital überlässt, können sie sich so laut ausdrücken, dass die Weltöffentlichkeit sie nicht überhören kann.
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Alt 11.10.2016, 22:46   #250
The Wolf
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Wie TTIP funktioniert....

ein Beispiel aus der realen Welt!



Hier: VATTENFALL versus BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

Anlass: Ausstieg aus der Atomindustrie nach Fukushima
Streitwert: 4,7 Milliarden Euro Steuergeld

Zwar hat die Bundesrepublik TTIP nicht ratifiziert, wird aber schon mal nach TTIP - Regeln finanziell in die Mangel genommen. Der schwedische Staatskonzern, der sich gern ein grünes Mäntelchen gibt, verklagt momentan die Bundesrepublik Deutschland auf 4,7 Milliarden Euro Schadensersatz wegen theoretisch entgangener Einnahmen für die beiden Atommeiler Krümmel und Brunsbüttel. Verhandelt wird fern der Heimat vor einem internatonalen sogenannten "Schiedsgericht". Sollte der Konzern Vattenfall, der die Energiedominanz in Nord- und Ostdeutschland besitzt, sich durchsetzen, verlieren wir Steuerzahler mehrere Milliarden Euro. Der Fall zeigt exemplarisch, was im Falle de Ratifizierung von TTIP droht: Die absolute Machtlosigkeit nationaler Regierungen und ihrer Parlamente.

Nachlesen kann man das alles im "Berliner Tagesspiegel" vom Tage. Vattenfall beliefert auch die Hauptstadt - und auch mich. Noch - denn das kann man ändern.


Vattenfalls smarte Anwälte zerpflücken Merkels Moratorium
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaf.../14669156.html
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