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Alt 18.02.2020, 09:35   #1
lost.in.the.sixties
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Die Sims 4 Das Leben von Sophia und Emily

Hallo zusammen

So, ich hab jetzt mal den Vorschlag von Birksche umgesetzt und ein eigenes Fotostory-Thema aufgemacht.
Hier könnt ihr dann demnächst die Geschichten von den Zwillingsschwestern Emily und Sophia und ihren Familien nachlesen.

Ich hab jetzt mal alle Beiträge, die ich dazu verfasst hab, mühselig zusammengesucht und sie hier chronologisch eingestellt.
So kann man auch mal einen Blick in die Vergangenheit werfen, als Emily und Sophia noch kleiner waren.
Ich hoffe, ich hab keinen Beitrag übersehen. (Wobei ich schon das Gefühl hab, dass einige Beiträge im Nirvana gelandet sind...ich bin mir sicher, mehr Fotos von der Kindheit und dem Teenageralter der beiden eingestellt zu haben, und hab da auch bestimmte Begebenheiten und Fotos im Sinn, die ich einfach nicht mehr wiederfinde...aber vielleicht spielt mir da auch meine Erinnerung einen Streich, und ich dachte nur, ich hätte diese Fotos eingestellt )

Wie dem auch sei, das was ich raussuchen konnte, hab ich hier aufgelistet, und das ist auch ne Menge...hätte ich garnicht mit gerechnet, dass ich so viel hier geschrieben hab

Ich liebe es, bei solchen Geschichten in Erinnerungen zu schwelgen.


Wie alles begann... ~Teil 1 ~ Teil 2 ~ Teil 3 ~


Sophia und Emily als Kleinkinder...


Erste Kleinkindbilder ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Spaß auf der Rutsche ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Letzte Bilder als Kleinkinder, jüngerer Bruder Oliver


Sophia und Emily als Kinder...


Erste Bilder als Kinder

Emily hat Grippe

Ausflug im Park, Oliver als Kleinkind, Familienfotos

Fotoshooting von Emily und Sophia als Kinder

Ein entspannter Familientag

Das erste Haustier: Familienhund Sprinkles ~ Teil 1: Der kleine Welpe Sprinkles ~ Teil 2: Sprinkles als ausgewachsener junger Hund ~ Teil 3: Ein Tag im Leben von Sprinkles


Sophia und Emily als Teenager...


Erste Bilder als Teenager

Launische Phasen...

Sophia liebt Gewitter

Sophia und Emily lernen ihre zukünftigen Partner als Teenies kennen

Sophia's erster Kuss, sie und Alex kommen zusammen

Letzte Tage im Herbst


Winter


Romantik und Spaß im Schnee


Frühling


Sophia und Emily als junge Erwachsene...



Die beiden werden zu jungen Erwachsenen und Oliver zum Teenager

Alex macht Sophia einen Heiratsantrag

Josh macht Emily einen Heiratsantrag


Sommer


Emily's Papa-Komplex

Sprinkles gründet eine Familie/Sprinkles stirbt


Traumhochzeit am Strand von Emily und Josh ~ Teil 1: Erinnerungen, letzter Tag im Elternhaus ~ Teil 2: Hochzeitsfotos und Location ~ Teil 3: Trauung und Feier ~


Flitterwochen von Emily und Josh im Abenteuerurlaub in Selvadorada ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Zwei Kätzchen für Emily und Josh ~Teil 1: Willkommen im neuen Zuhause ~ Teil 2: Awww wie süß sie doch sind!! ~ Teil 3: Traute Einheit ~ Teil 4: "Blep" - oder: Wie seh ich besonders attraktiv aus? ~

Die neuesten Trends der Dehn- und Muskelübungen bei meinen Sims


Herbst


Olivers Traum von seinem verstorbenen Hund Sprinkles

Oliver adoptiert Streunerin "Fluff"

Tierisch witzige Momente

Kurzurlaub in Windenburg ~ Teil 1: Tag des Kürbis ~ Teil 2: Wunderschöne Herbstlandschaft ~ Teil 3: Kuschelige Momente ~


Verträumte Herbst-Hochzeit von Sophia und Alex ~ Teil 1: Erinnerungen, Mädchenabend vor der Hochzeit ~ Teil 2: Hochzeitsfotos ~ Teil 3: Die Location ~ Teil 4: Die Trauung und anschließende Feier ~


Flitterwochen von Sophia und Alex in Granite Falls

Herbstfest

Teenie Oliver kommt mit Marina zusammen

Oliver und Marina sind zu jungen Erwachsenen geworden

Oliver in seiner Tierarztpraxis


Mäuseplage und ne faule Katze

Verlobung von Oliver und Marina

Brindleton Bay im Spätherbst


Winter


~ Schwangerschaft und Geburt von Julian ~

Julian wird zum Kleinkind

Erste Kleinkindbilder von Julian

Verschneites Brindleton Bay


~ Schwangerschaft und Geburt von Jonah, erste Bilder als Kleinkind ~


Verschneites Winterfest mit der kompletten Familie

Windenburg im Schnee


Romantische Winter-Hochzeit von Oliver und Marina ~ Teil 1: Die Location ~ Teil 2: Hochzeitsbilder und die Trauung ~ Teil 3: Die Feier ~


Frühling


~ Riley, Emma und Mia werden geboren ~

Der kleine Welpe "Patch"

Riley, Emma und Mia werden zu Kleinkindern, Julian und Jonah werden Kinder

Julian's Persönlichkeit

Knufflige Frühlings-Bilder von Riley als Kleinkind

Sophia erhält einen Preis für ihr Lied, das Sprinkles gewidmet ist

Der aufregende Abenteuerurlaub von Emily und Josh in Strangerville (Achtung Spoiler)

Süße Fotos von Emma und Mia als Kleinkinder, Ferienbeginn


Sommer


Urlaub in Sulani

Emily's erster Sonnenbrand

Julian's Delfin-Freund "Blue"

Sonnenbrand, Insel aufräumen, faulenzen...

Hilfe, Haie!!!!!

Sophia wird zur Meerjungfrau

Sophia erzählt Alex von ihrem zauberhaften Geheimnis

Hochzeits-Tag von Josh und Emily auf einer paradiesischen Insel

Schildkrötenbabys, letzte Eindrücke vom Urlaub


Urlaub in Sulani zuende, der Alltag beginnt wieder...


~ Schwangerschaft und Geburt von Miles und Claire ~

Miles und Claire als Kleinkinder

Sommerfest mit der kompletten Familie

Zwei Tiger für Oliver und Marina - Dr. Watson und Sunrise

Julian bekommt Voidcritter-Sammlung von Onkel Oliver geschenkt

Julian's Meerschweinchen "Squeeky" stirbt unerwartet

Letzter Sommertag, Julian bekommt neues Haustier: Chinchilla "Nibbles"


Herbst


~ Schwangerschaft und Geburt von Autumn ~Teil 1 ~ Teil 2 ~

Tolle Herbstbilder, Vorbereitungen für den "Tag des Kürbis"

Autumn wird zum Kleinkind

Tag des Kürbis, tolle Herbst-Park-Familien-Bilder ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Süße Kleinkind-Fotos von Autumn und Riley

Hochzeits-Tag von Sophia und Alex: Wander-Ausflug mit den Kindern ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Anschließender Kurzausflug zum Hochzeitstag nach Glimmerbrook ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Omelett-Waschung und Yoga-Kung-Fu

Wieder mal süße Fotos von Emma und Mia

Herbstferien, Julian übernachtet bei Jonah ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Herbstfest, Kurzurlaub im Brindleton Bay "Lake Retreat":
~ Tag 1: Endlich eine eigene Gitarre und Opa's wilder Fischerei-Unterricht ~ Lektion über Versöhnung und über Völlerei ~ Abendstunden ~
~ Nächtliches Grusel-Abenteuer von Julian und Jonah Teil 1 ~ Teil 2 ~
~ Tag 2: Penne(n) zum Frühstück und Elternfreuden ~ Strafe muss sein ~
~ Tag 3: Verdächtiger Eifer bei der Hausarbeit ~ Eine dramatische Hubschrauber-Rettung ~ Wie pfuscht man, ohne aufzufallen? ~

Weitere Fotos von Emma und Mia als Kleinkinder
Tierisch gute Freunde - oder: WO IST MEINE MAUS?!
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Someday I'll wish upon a star and wake up where the clouds are far behind me...
Where troubles melt like lemon drops away above the chimney tops, that's where you'll find me.
Somewhere over the the rainbow, bluebirds fly. Birds fly over the rainbow, why then, oh why can't I?
~ If happy little bluebirds fly beyond the rainbow...why, oh why can't I? ~

Geändert von lost.in.the.sixties (12.03.2020 um 19:18 Uhr)
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Alt 18.02.2020, 09:42   #2
Mimi A
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Wow, Lost, danke fürs Zusammentragen Deiner niedlichen Geschichten, das war sicherlich eine Menge Arbeit.

Ich werd sie ganz bestimmt nochmal am Stück nachlesen, ich freu mich schon sehr darauf und bin schon extrem gespannt auf weitere.
__________________
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Alt 18.02.2020, 10:10   #3
lost.in.the.sixties
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Danke dir, ja das war tatsächlich viel Arbeit...ich hab 2 Tage dafür gebraucht, alles zusammenzusuchen und chronologisch zu ordnen. Aber ich freu mich selber darüber, weil ich jetzt einfach mal in eine bestimmte Passage nur mit einem Klick zurückreisen kann, ohne viel suchen zu müssen.
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Alt 18.02.2020, 16:41   #4
Sims_Alabim
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Registriert seit: Jan 2020
Oh, die Zusammenfassung ist toll! Deine Bilder verfolge ich recht gerne, mir waren nur nicht immer alle Familienzusammenhänge klar. Jetzt kenne ich sie und bin auch gespannt auf den weiteren Fortgang!
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Alt 20.02.2020, 06:46   #5
Irisa
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Ach toll, ich hab schon gehofft, dass du vielleicht irgendwo Mal einen eigenen Thread aufmachst.
Die Eltern kannte ich noch nicht und auch nicht den Film.

Wie lange ist denn eigentlich die Lebensspanne deiner Sims? Ist das "lang" oder individuell eingestellt?
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Alt 20.02.2020, 09:33   #6
lost.in.the.sixties
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Hallo Sims_Alabim und Irisa Freut mich, dass ihr die Familienzusammenhänge jetzt nachvollziehen könnt.

Irisa: Ich hab meine Lebensspannen mit dem MCC eingestellt, aber ich gestalte das trotzdem sehr flexibel. Wenn ich sehe, dass ein Sim in absehbarer Zeit altern würde, aber es noch nicht in meinen Spielplan reinpasst, dann verlänger ich die Lebensspanne wieder, bzw. wenn der Sim noch lange Zeit in einem Alter hat, ich aber bereit bin, ihn altern zu lassen, dann verkürze ich die Lebensspanne wieder mit dem MCC, so dass es passt.

Jedesmal wenn ich jetzt diesen Film ("Während du schliefst") schaue, werde ich leicht sentimental, weil die beiden so in meine Geschichte eingebunden sind.
Und ich weis nicht, ob es nur Einbildung ist, aber ich hab das Gefühl, dass ich in den Gesichtern von Sophia und Emily tatsächlich einige Ähnlichkeiten zu ihren realen "Menschen"-Eltern sehe.
Sophia hat die Gesichtszüge komplett von ihrem Papa Jack geerbt, während Emily die Schmoll-Lippen und die Stupsnase von Mama Lucy , aber Augen und Augenbrauen von Papa geerbt hat.

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Alt 23.02.2020, 10:30   #7
Irisa
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Zitat:
Zitat von lost.in.the.sixties Beitrag anzeigen
Jedesmal wenn ich jetzt diesen Film ("Während du schliefst") schaue, werde ich leicht sentimental, weil die beiden so in meine Geschichte eingebunden sind.
Und ich weis nicht, ob es nur Einbildung ist, aber ich hab das Gefühl, dass ich in den Gesichtern von Sophia und Emily tatsächlich einige Ähnlichkeiten zu ihren realen "Menschen"-Eltern sehe.
Hast du die Eltern denn selbst nachgebastelt? Das stell ich mir gar nicht so einfach vor.
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Alt 03.03.2020, 11:07   #8
lost.in.the.sixties
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Irisa: Die Sandra Bullock hab ich komplett aus der Galerie übernommen, die sah super aus. Den Bill Pullman hab ich (soweit ich mich noch richtig erinnern kann) glaub ich auch aus der Galerie, aber hab ich noch bearbeitet.

---

Es ist ein wenig weitergegangen bei meiner Sims Familie.

Die Herbstferien haben ja begonnen, und das Herbstfest stand vor der Tür. Da sich die ganze Familie von inzwischen insgesamt 18 Sims getroffen hat, haben sie sich entschlossen, ein Holzhütte für das Wochenende zu mieten.
Sie lag wunderschön gelegen inmitten von Nadelbäumen, umgeben von einem kleinen See mit atemberaubender Aussicht auf das Meer von Brindleton Bay.







Blick von der Terasse aus



Kurz vor der Abfahrt hat sich Julian von seinem kleinen Freund "Nibbles" verabschiedet und ihm erklärt, dass er schon in 3 Tagen wieder zuhause sein würde!





Er hat sich volle Kanne auf diesen Urlaub gefreut!! Sie würden sogar campen und im Zelt schlafen! Und abends ein Lagerfeuer anmachen...das war immer sooo schön!!



Sobald sie angekommen waren, benahmen sich seine Eltern plötzlich so merkwürdig, als wenn sie etwas aushecken würden...
Dann endlich rückten sie mit der Sprache heraus...

"Wir haben ein Geschenk für dich!"



Mit diesen Worten holte Sophia ein Paket für Julian hinter ihrem Rücken hervor.



"Wir sind echt gespannt, was du dazu sagen wirst!!"



Julian warf einen ganz vorsichtigen Blick in die Schachtel hinein, und entdeckte einen kleinen Schlüsselanhänger in Form einer Gitarre.
Er nahm den Anhänger heraus und schaute ihn verwirrt an. Er sah richtig cool aus, aber er begriff nicht so ganz, weshalb er in einem so großen Paket eingepackt war...

Er hob den Blick zu seinen Eltern und fand, dass sie immer noch ziemlich merkwürdig wirkten...sie schauten ihn ganz rührselig an und er spürte immer noch ihre Anspannung...



Er wollte grade den Mund aufmachen, um sich für den coolen Schlüsselanhänger zu bedanken, da hob Alex den Zeigefinger.

"Einen Moment noch, bevor du etwas sagst! Der Schlüsselanhänger war nur der Anfang....was wünschst du dir schon seit Ewigkeiten?? Überleg mal ganz stark!"
Er grinste verschmitzt, während seine Augen vom Anhänger und zu Julian ständig hin und her wechselten.

Julian konnte, ja wollte den Gedanken garnicht weiterspinnen, weil es vielleicht ja doch nicht wahr sein könnte.....oder etwa doch??

Er sah seine Mama verschwinden, und kurz darauf hielt er doch tatsächlich SEINE EIGENE ERSTE GITARRE in den Händen!!!!!



Er konnte es garnicht fassen!!! Er hatte schon öfter mal auf der Gitarre seiner Mama geübt, aber die eigene Gitarre war schon etwas ganz besonderes.
Sie sah richtig toll aus, war schwarz und übersäht mit supercoolen Aufklebern.



Das war ja schon mal der perfekte Anfang für den Urlaub!!!

Inzwischen war auch schon ein weiterer Teil der Family eingetrudelt, und es wurde lauter und lustiger.



Was für ein schönes Bild, Sophia spielt mit ihrem Neffen Miles.



Und mal wieder ein putziges Bild von der kleinen Autumn...



Marina, die Mama von Miles, hat sich volle Kanne vor irgendwas erschrocken...vielleicht hat die Arme eine große schwarze Spinne im Gras gesichtet... ich fand den Anblick jedenfalls sehr lustig.







In der Zwischenzeit hat Opa sich gedacht, dass er mal den beiden Jungens das Angeln richtig beibringen will!

Er hat sich mächtig ins Zeug gelegt und wahre Kunststückchen vollführt!

"Also, passt mal auf! Ihr müsst ganz weit ausholen..."



"...und zwar so weit ihr nur könnt..."





"...und dann werft ihr mit all eurer Kraft den Angelhaken aus...."
Dabei hat er Jonah vor lauter Elan fast ins Gesicht geboxt. Jonah dachte sich nur "Woah...das war knapp!"



Julian hat sich nicht mehr eingekriegt und fand das voll witzig, wie Opa mit Leib und Seele das Angeln unterrichtete.



Aber Opa fuhr unbeirrt fort: ...außerdem müsst ihr immer dran denken: Es muss nicht immer der größte Fisch sein..."



"Manchmal sind die kleinen auch recht schmackhaft, und vor allem sind sie leichter aus dem Wasser zu holen als die größeren Exemplare...."



Nach so einer Unterrichtseinheit kann es ja garnicht schief laufen!! Jonah warf richtig motiviert seine Angel aus, und schaute gespannt auf das Wasser.



Endlich tat sich was!!! Julian hatte etwas am Haken....!!
"Da hat etwas angebissen, Opa!!!!!"

...

Opa starrte gebannt auf das Wasser, pure Aufregung in seinen Augen.
Und da holte Julian seinen "Fang" hervor...



Dem Opa fiel alles aus dem Gesicht, und Julian fing an, ganz laut zu lachen.



Der Opa zuckte resigniert mit den Schultern und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er klopfte Julian auf die Schulter und sagte tröstend: "Tja, immerhin hast du es versucht!"
Daraufhin hat sich der Opa verzogen und bei sich gedacht, dass er die Jungs genug mit Unterricht "gequält" hat. Da sah er seinen Enkel Miles untätig herumsitzen und schon war ein neues "Opfer" gefunden...



Geht gleich weiter....
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Geändert von lost.in.the.sixties (03.03.2020 um 12:50 Uhr)
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Alt 03.03.2020, 12:43   #9
lost.in.the.sixties
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Jonah hatte auch keine Lust mehr aufs Angeln, und so stand Julian für einen Moment alleine am Ufer und warf Steine ins Wasser.

Sophia nutzte diese Gelegenheit und schlenderte zu Julian hinüber. Unterwegs sammelte sie ebenfalls ein paar Steine.
"Na, wer kann weiter werfen?" forderte sie ihn lächelnd heraus, und so warfen sie eine Weile um die Wette.

"Sag mal", Sophia stupste Julian sachte mit ihrem Arm an, "du warst vorhin so komisch zu der kleinen Claire... Ist irgendwas passiert?"



"Ach ich weis auch nicht...ich hab nur einen Scherz gemacht, da hat sie mich doch einfach aus dem nichts heraus gepitscht und dann laut darüber gelacht...
Ich weis, dass sie klein ist, aber das hat trotzdem ganz schön weh getan. Irgendwie find ich sie jetzt blöd..."

"Das tut mir leid, dass sie das gemacht hat. Zeig mal, wo?"



Julian zeigte ihr die Hand und kam sich auf einmal lächerlich vor, weil es ja inzwischen garnicht mehr weh tat.
Das machte ihn ärgerlich...:"Ich mag sie einfach nicht mehr und würde sie am liebsten zurück pitschen, damit sie mal sieht, wie das ist!"



"Ja, das glaub ich dir. Ich kenn das Gefühl."

Sophia überlegte kurz.



"Weist du, manchmal wollen wir jemandem etwas heimzahlen, weil er gemein zu uns war. Verdient hätten es bestimmt manche, die fies zu anderen sind."
Julian musste plötzlich an den doofen Dario aus der Schule denken, für den er und Jonah sich letztens einen detaillierten Racheplan überlegt hatten.

"Aber oft fühlt man sich danach sogar noch schlechter als vorher, weil man dann selber gemein war. Und so wollte man ja eigentlich nie sein... besonders du nicht, oder?"
Sie warf ihm ein aufmunterndes Lächeln zu. Er verzog leicht den Mund und schüttelte verneinend den Kopf.
Sie strich ihm liebevoll eine Strähne aus dem Gesicht: "Das hab ich mir doch gedacht."



"Nimm dir Zeit, denk einfach mal drüber nach. Ein Vorschlag von mir wäre, und du wirst staunen: Überleg dir etwas nettes für Claire, spiel mit ihr oder schenk ihr eine Kleinigkeit.
Du wirst sehen, so eine nette Aufmerksamkeit wirkt manchmal wahre Wunder, und man selber fühlt sich danach tausendmal besser als wenn man sich gerächt hätte."

Julian wusste noch nicht so recht, was er darauf jetzt sagen sollte. Aber er fühlte sich auf jeden Fall schon besser, was die Sache mit Claire anging.

"Danke, Mama!"





"Komm, wir gehn mal in die Küche und zaubern uns und den anderen ein leckeres Abendessen. Mir knurrt nämlich schon langsam der Magen. Dir bestimmt auch, oder?"

Tatsächlich hatte Julian auch Hunger, und so gingen sie ins Haus und schauten, was der Kühlschrank so hergab.



Da warteten natürlich lauter Leckereien drin, die aber bis morgen warten mussten, denn erst morgen fing das eigentliche Herbstfestessen an.

Also holten sie die Zutaten für Spaghetti Bolognese heraus und fingen fleißig an zu schnippeln.



Julian durfte den Salat samt Salatsauce ganz alleine zubereiten, worauf er ganz stolz war!



Fertig war das Essen...



Angezogen von dem leckeren Duft versammelte sich die Familie recht schnell um den Tisch herum.



Die 6 Zwerge hatten ihren eigenen kleinen Tisch.



Die Stimmung war sehr ausgelassen und es wurde viel gelacht und von früher erzählt.













Anschließend wurden erstmal die kleinen Würmchen ins Bett gebracht.





Ein Fußballmatch wurde noch ausgefochten...



...bei dem sich Jonah wieder so richtig ärgerte. Er hasste es, genau wie sein Papa Josh, zu verlieren.



Sophia fühlte sich plötzlich krank und hatte Magenschmerzen.



Sie klagte ihrer Mama ihr Leid... "Ich glaub, ich hab zuviel gegessen!"



"Ich weis, was dir helfen wird. Warte mal kurz!"



Sie lief ins Haus, und kam mit einem kleinen Fläschchen zurück.
"Hier, trink einen Schluck. Du brauchst nen Absacker... Das hier ist feinster Kräuter-Likör."



"Den hast du ernsthaft von zuhause mitgenommen?" Sophia war immer wieder überrascht, wie praktisch ihre Mama doch veranlangt war...



Also nahm sie einen Schluck, und verzog direkt angewidert den Mund. "Wow, ist der stark!"



"Mama, du bist echt die Beste!"



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Geändert von lost.in.the.sixties (03.03.2020 um 13:07 Uhr)
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Alt 03.03.2020, 12:44   #10
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Recht schnell ging es ihr wieder besser. Emily und sie legten sich wie früher ins Gras und bestaunten den tollen Nachthimmel.





Alex und sein Schwiegerpapa Jack diskutierten noch ne Weile über die beste Möglichkeit, einen seltenen Fisch zu fangen. Dann gähnte Jack und fiel ins Bett. Wahrscheinlich träumte er daraufhin von dem Fang seines Lebens...



Es fing an, leicht zu tröpfeln. Emily verzog sich auch ganz schnell ins Haus, und zurück blieben Alex und Sophia. Alex ging mit geöffneten Armen auf Sophia zu. "Hey mein Schatz, es regnet!"



Sie liebten beide den frischen Duft, den der Herbstregen verursachte.



Oliver und Marina genossen in der Zwischenzeit die romantische Stimmung, die das wärmende Feuer im Kamin verbreitete.








---


Und dann kehrte Stille ein...man hörte nur noch das regelmäßige Plätschern des Regens und zwischendurch mal das Rufen einer Eule.

Jedermann schlief.



...

Oder doch nicht?

Tatsächlich waren zwei Personen hellwach und warteten angespannt auf den geeigneten Augenblick, um....


---


Fortsetzung folgt...
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Alt 04.03.2020, 09:34   #11
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Stille. Der Regen hatte ein wenig nachgelassen, man hörte nur noch vereinzelt Tropfen auf das Zeltdach fallen.
Julian versuchte sich krampfhaft anzustrengen, um herauszuhören, ob beide Eltern tief schliefen.
Er vernahm leise, gleichmäßige Atemzüge, konnte jedoch nicht genau zuordnen, zu wem sie gehörten.

Obwohl er fest in seine Decke eingewickelt war, fröstelte ihn. Er war so aufgeregt...und hatte gleichzeitig Angst.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, und er hatte schon damit gerechnet, mit dem lauten Herzschlag seine Eltern zu wecken. Aber niemand rührte sich.

"Julian?" Er erschrak und zuckte zusammen. Es war die leise, flüsternde Stimme von Jonah gewesen, der direkt neben ihm lag.
"Komm, ich glaub wir können los."

Also versuchte er, sich lautlos aus seiner Decke herauszuschälen.
Er schlich zum Zelteingang und öffnete so leise wie möglich den Zipper. Noch nie hatte er dieses Geräusch so laut wahrgenommen wie jetzt grade in diesem Moment.
Er dachte bei sich: "Davon müssen ja alle wach werden..." Aber nichts dergleichen geschah.

Endlich war das Zelt so weit geöffnet, dass er herausschlüpfen konnte.



Gleich darauf folgte Jonah ihm hinaus.



"Also los!"



Sie schafften es, unbemerkt das Grundstück zu verlassen. Erleichtert lief Julian seinem Freund hinterher.
So spät war er noch nie alleine ohne seine Eltern irgendwo gewesen.



Er hätte Jonah gerne gefragt, wieviel Uhr es ist, aber er traute sich auch hier noch nicht laut zu sprechen, obwohl sie schon ein paar Meter vom Haus entfernt waren.



Er merkte erst jetzt, wie erbärmlich kalt ihm war. Es half nichts, er musste nochmal zurück, um seine Jacke zu holen.
Vor lauter Anspannung hatte er sie vergessen. Zum Glück war sie im Haus, er konnte sich noch genau daran erinnern, sie gestern Abend dort auf dem Stuhl liegen gelassen zu haben.

"Jonah", rief er halb flüsternd, halb rufend. Dieser blieb stehen, und drehte sich um. "Ich muss nochmal zurück." Nach einer kurzen Erklärung erklärte sich Jonah einverstanden.



---

Eine halbe Stunde später waren sie an ihrem Ziel fast angekommen.
Jetzt, nachdem sie langsam wieder einen gemächlicheren Gang eingelegt hatten, wurde es Julian wieder Angst und Bange.

"Jonah...ich hab Angst."



"Was ist, wenn da wirklich Gespenster sind? Oder ein Wolf?"



"Bleib ganz locker, es gibt keine Gespenster! Und von Wölfen hab ich hier auch noch nie etwas gehört...
Außerdem, wenn da wirklich was ist, dann brülle ich es an und es wird auf der Stelle die Flucht ergreifen!"
Jonah machte eine passende Armbewegung dazu, und Julian musste wider willen auflachen.
Er stellte sich grade bildlich vor, wie dem armen Wolf die Nackenhaare abstehen würden bei dem Gebrüll von Jonah;
wie er winselnd auf dem Absatz kehrt macht und mit einer Staubwolke im Nichts verschwindet, so wie in den Comics.



Diese Vorstellung beruhigte ihn ein wenig, und so liefen sie weiter.



Sie mussten durch einen kleinen Wald, und der schien sogar Jonah ein wenig zu gruseln.
Besonders als er merkte, wie Nebel aufstieg, der immer dichter zu werden schien.

---

Und plötzlich standen sie davor.......

Der gruselige und sagenumwobene Friedhof der verstorbenen Tiere von Brindleton Bay!



Sie gingen ein paar Schritte auf das Tor zu und blieben dann davor stehen.



Julian schaute zum Tor hoch, und die vielen Schauer, die ihm über den Rücken liefen, schienen unzählbar zu sein.



"Oh mann, Jonah, ich hab Bauchschmerzen vor Angst!!!"



Er blickte zu seinem Freund rüber, und bemerkte, dass er ebenfalls unsicherer geworden war.



Aber irgendwie fand er das auch witzig, weil Jonah eben noch so laut geprahlt hatte, wie mutig er doch wäre.
"Siehste, ich bin nicht der einzige Angsthase hier...", neckte er.



"Ähh...ich hab ja garkeine Angst...." Das klang allerdings alles andere als zuversichtlich.



Dann aber wurde sein Blick wieder fester. Er war einfach abenteuerlustig und liebte den Nervenkitzel. Die Neugier war stärker als die Angst.
Er flüsterte ganz geheimnisvoll: "Hier sollen vor über hundert Jahren mal total viele Tiere auf mysteriöse Weise gestorben sein. Keiner weis, was damals wirklich passiert ist...aber seitdem wurde kein weiteres Tier hier mehr begraben, weil der Ort wohl verflucht ist..."



Julian riss die Augen weit auf und konnte überhaupt nichts dazu sagen.
Aber irgendwie erfasste auch ihn die Neugier und eine gewisse Faszination, und er hätte gerne noch mehr erfahren über diesen mysteriösen Ort.



Instinktiv umarmten sich beide wie zur Bestätigung, dass sie füreinander da waren...



...und setzten mit einem mulmigen Gefühl die ersten Schritte auf diesen merkwürdigen Boden.



Sie liefen an vielen ganz alten und teilweise überwucherten Gräbern vorbei.



Bei manchen Gräbern konnte man sogar die Inschrift nicht mehr richtig lesen.



Der Nebel schien einfach nicht weggehen zu wollen...er machte diesen Ort noch unheimlicher.



Jonah fand das alles voll cool, obwohl er gleichzeitig vor Aufregung und Angst zitterte.
Julian war vor allem fasziniert, und er hätte gerne mal versucht, die Inschriften alle zu entziffern, aber nicht in der dunklen Nacht, wo alles so schaurig und unheimlich war.



Er näherte sich einem der Gräber und wischte ein wenig Dreck weg, um die Inschrift besser sehen zu können.
Jonah, der manchmal einfach impulsiv handelte und erst später über seine Taten nachdachte, schlich sich leise an ihn heran und machte laut: "Wuuaaah!!"



"Bist du bekloppt, du Blödian?? Willst du, dass ich einen Herzinfarkt bekomme?"
Julian hatte sich so dermaßen erschrocken, dass ihm die Tränen in die Augen schossen.



"Mann ey...."



Jonah merkte direkt, dass er übers Ziel hinaus geschossen war, weil Julian echt ärgerlich geworden war.



"Ups...sorry. Irgendwie ist es über mich gekommen, ich dachte nicht, dass es so schlimm ist.... Freunde?"

Jonah strahlte ihn so gewinnend an, dass er zustimmte. "Ok, Freunde...aber tu das nie wieder!"



"Sag mal, wieviel Uhr haben wir eigentlich?"

Jonah holte sein Handy raus. "Krass...halb 4..."
Sein Gegenüber machte große Augen.
Jonah verschwieg allerdings, dass er hier überhaupt keinen Empfang hatte...das ließ die Sache wieder ein wenig anders aussehen...sie waren komplett abgeschnitten von der Außenwelt.
Was, wenn hier wirklich jemand sein Unwesen treiben würde? Sie könnten niemanden um Hilfe rufen....



Julian bemerkte seinen Blick. "Was ist los?"



Jonah wollte grade zu einer Erklärung ansetzen, da blieb ihm das Wort im Hals stecken. Er hatte ein Geräusch wahrgenommen.
Er sah im erstarrten Blick von seinem Freund, dass er es auch gehört hatte.

Wie auf Kommando drehten sie sich beide zu der Stelle um, woher das Geräusch kam.
Es war das Knacken eines Astes gewesen, da war sich Jonah sicher. Es kam aus dem Gebüsch direkt neben ihnen.
Jonah war wie gelähmt vor Angst. Er starrte das Gebüsch an und spürte, wie Julian seine Hand ergriff und fest umklammerte.



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Alt 04.03.2020, 10:02   #12
lost.in.the.sixties
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Es raschelte noch einmal, und da kam ein Kaninchen aus dem Gebüsch gehoppelt, beäugte kurz die beiden Jungs und hoppelte wieder davon.

---


Jonah atmete auf! Sein Herz schien ihm aus dem Hals herausspringen zu wollen, so heftig klopfte es. Er wollte sich nicht mal ausmalen, was Julian da grade wohl durchmachen musste...

Er sah ihn vorsichtig an und sagte dann: "Ne, das ist es nicht wert. Komm, wir hauen ab!"



Beklommen und schweigsam gingen die beiden dicht nebeneinander wieder an den alten Gräbern vorbei...



...in Richtung Tor, durch das sie hineingekommen waren...



...und verließen diesen seltsamen Ort.



Gegen halb 6 kamen sie endlich völlig erschöpft an der Holzhütte an. Es fing schon an zu dämmern. Sie hatten im Wald die Orientierung verloren und waren so eine Weile herumgeirrt.



Leise schlichen sie die Treppe zum Haus hinauf, in der Hoffnung, dass sie niemanden wecken würden.



Die letzte Hürde war das erneute Öffnen des Zeltes. Aber sie hörten schon von außen das Schnarchen von Alex.



Weder Julian noch Jonah hatten vor lauter Müdigkeit mehr die Kraft, sich darüber Sorgen zu machen, ob jemand sie bemerken würde.



Beide schliefen auf der Stelle ein, sobald sie unter der Decke lagen.

---

Ob sie wohl tatsächlich unbemerkt geblieben sind?





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Alt 05.03.2020, 17:26   #13
Lulu-
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Total schön, dass du jetzt einen eigenen Thread aufgemacht hast. Habe deine Geschichten auch vorher immer verfolgt, aber so ist es dann doch etwas übersichtlicher
Ich liebe deine Fotos und die Ausflüge und Erlebnisse der Familie sind immer so liebevoll und so detailreich geschildert
Wie auch jetzt wieder das Abenteuer der beiden Jungs
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Alt 06.03.2020, 13:52   #14
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Hallo Lulu.
Dankeschön, ich freu mich, dass du gerne meine Geschichten anschaust und liest.
Ich erlebe so die Geschichten meiner Sims immer zweimal...einmal, wenn ich sie spiele, und dann noch einmal, wenn ich sie hier aufschreibe.
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Alt 09.03.2020, 12:28   #15
lost.in.the.sixties
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Es herrschte fleißiges Treiben im Haus. Der Duft von Pfannkuchen, Rührei und angebratenem Speck breitete sich aus.



Opa Jack wurde von seiner Enkelin Mia aus dem Land der Träume gerissen.
Sie hatte sich in das Zimmer der Großeltern geschlichen und kirchernd den Opa so lange an den Füßen gekitzelt, bis er mit einem lauten Grunzen aufwachte und versuchte, die vermeintliche Fliege von seinen Füßen zu verjagen.
Dafür war er jetzt hellwach und tobte mit ihr in der Küche herum.



Der Rest der Familie versammelte sich, angezogen von dem leckeren Duft des Frühstücks, nach und nach am Tisch.
Aber zwei fehlten. Verwundert machte sich Sophia auf die Suche und wurde schnell fündig: Julian und Jonah schliefen tatsächlich noch im Zelt!
Wie merkwürdig...waren sie doch oft die ersten, die durch das Haus wuselten.
"Hey ihr zwei, aufwachen! Das Frühstück wartet."

Unwilliges Gemurmel war die Antwort.



Die zwei schleppten sich mehr schlecht als recht an den Frühstückstisch und konnten kaum aufrecht sitzen.



Völlig übermüdet hob Julian die Gabel, um den Pfannkuchen zu essen.



Er schaffte es grade noch, den Bissen in den Mund zu schieben...



...und schlief doch glatt im nächsten Moment ein mit der Gabel in der Hand!



Auch Jonah gab kein besseres Bild ab...es sah so aus, als versuchte er, einen Rekord im Dauergähnen aufzustellen.





Mit Mühe und Not hatte er seinen Teller leer gemacht und wollte aufstehen, um sich heimlich wieder ins Zelt zu schleichen.
Doch weit schaffte er es nicht...

Er riss den Mund auf und gähnte so laut wie ein Bär...



...um im nächsten Moment zusammenzusacken und einfach auf dem Boden einzupennen.



Julian dachte wohl, dass das eine gute Idee sei, und legte sich einfach dazu.

---

"Ganz ehrlich...die haben doch irgendwas ausgefressen, das ist doch nicht normal!" Emily guckte verständnislos zu den beiden runter und schüttelte den Kopf.
Sophia war ganz aufgewühlt. "Aber vielleicht sind sie krank...immerhin hab ich mich gestern abend ja auch nicht so wohl gefühlt."



Emily schaute ihre Schwester mit großen Augen an. "GUCK SIE DIR DOCH AN!!" Sie machte eine eindeutige Handgeste in Richtung der beiden schlafenden Jungs.
"Die sind nicht krank. Die haben garantiert die ganze Nacht durchgemacht, und wir haben nix davon mitbekommen!"



"Wisst ihr was?" mischte sich Alex grinsend ein. "Lasst die zwei Schlafmützen mal meine Sorge sein.
Die werden gleich wie eine Eins dastehen, wenn ich töpfeschlagend durch die Küche laufe."

Jetzt mussten auch die zwei Schwestern schmunzeln und überließen Alex das Feld.

Er hatte auch Erfolg und die Kinder waren kurz darauf wieder unter den Lebenden.







Es war den beiden peinlich, und so rissen sie sich so gut es geht zusammen. Alex schlug vor, dass sie gemeinsam zum Ufer schlendern und angeln gehen könnten.

"Und, habt ihr gut geschlafen?", fragte er beiläufig. "Ja, ganz gut." und "Prima..." waren die zögerlichen, gemurmelten Antworten. Alex musste an sich halten, um nicht laut loszulachen.



Als die Jungs den Leuchtturm sahen, warfen sie sich verstohlene Blicke zu, sagten aber keinen Ton.



Alex zog so seine eigenen Schlüsse aus dem seltsamen Schweigen der beiden.

Nachdem sie eine Weile erfolglos gefischt hatten, spazierten sie ein wenig am Strand entlang und setzten sich auf eine Bank. Sie hatten von hier aus eine tolle Sicht auf das Meer.

"So, jetzt mal ehrlich und unter uns...was habt ihr heute Nacht ausgefressen?"
Alex, der im Grunde immer sehr locker drauf war, schenkte ihnen ein aufmunterndes Lächeln.



Die beiden tauschten Blicke. "Dürfen wir uns mal kurz beraten?" fragte Julian ganz diplomatisch.

Sein Vater, schon wieder innerlich am lachen, gewährte ihnen diese Bitte. Also stand er auf, ging einige Schritte nach vorn und sah zu, wie ein Fischer mit seinem Boot aufs Meer rausfuhr.
Er dachte bei sich: "Dass die zwei so dramatisch sein müssen...was sollen sie schon groß angestellt haben?
Wahrscheinlich haben sie sich hinterm Haus ne Höhle im Gebüsch gebaut und Geschichten erzählt oder Spiele gespielt bis zum Umkippen..."

---

"Ich glaube, wir sollten es meinem Papa erzählen..."



"Bist du bekloppt?", fragte Jonah ungläubig. "Dann kriegen wir voll Ärger!"

"Aber ich kann meine Eltern nicht gut anlügen...die werden das früher oder später sowieso rausfinden, und dann kriegen wir vielleicht noch mehr Ärger..."
Innerlich konnte es Julian kaum erwarten, seinem Papa die Wahrheit zu erzählen, weil er mit ihnen immer über alles redete und ihm das immer voll gut tat.



"Du willst also alles erzählen, auch dass wir...", Jonah schluckte, zeigte mit dem Finger zum Leuchtturm und flüsterte die nächsten Worte, "...dass wir da drüben waren?"



"Ja."

"Ok, wenn du das unbedingt musst......" Jonah rollte die Augen.




Alex bemerkte, dass die zwei sich einig waren und setzte sich wieder zu ihnen auf die Bank.
"Na, seid ihr zu einem Ergebnis gekom....." Weiter kam er nicht. "WIR WAREN HEUTE NACHT BEIM LEUCHTTURM UND SIND ÜBER DEN TIERFRIEDHOF GELAUFEN......" platzte es aus Julian heraus.



Er brauchte eine Sekunde, um diese Information zu verarbeiten... "Ihr wart...drüben beim Leuchtturm??"



"Bitte, bitte sag Mami und den anderen nichts davon!!!!"



"Mooooment..." Alex stand auf und die Jungs taten es ihm gleich.
"Ihr wollt mir ernsthaft erzählen, dass ihr heute Nacht irgendwo im Wald alleine rumgegeistert seid?!"



Fassungslos blickte er auf die Kinder hinunter.
"Ja aber da war nicht wirklich was gefährliches keine Geister oder so nur einmal hat es im Gebüsch geraschelt und wir dachten ein Wolf oder jemand gefährliches würde uns angreifen aber das war nur ein Kaninchen und das ist direkt wieder weggelaufen und dann sind wir weggelaufen...." Julians Worte überschlugen sich regelrecht vor Aufregung, er sprach ohne Punkt und Komma.



Alex atmete tief ein und versuchte aus diesem Kauderwelsch eine brauchbare Information herauszuhören.
In diesem Wald gab es Wölfe, und wer weis, wer sich nachts in dieser verlassenen Gegend noch herumtrieb...
Sorge stieg in ihm auf und seine Stimme wurde unfreiwillig lauter, als er sagte: "Seid ihr verrückt...? Ist euch eigentlich klar, was euch alles hätte passieren können....??"



Er hielt kurz inne, weil ihm noch ein viel angsteinflößender Gedanke durch den Kopf schoss. "Wie seid ihr überhaupt auf die Insel gekommen?? ... Die Fähre fährt doch nachts, soweit ich mich erinnere, nur einmal... Ihr habt doch nicht etwa..." Er wagte diese Worte erst garnicht auszusprechen, "...diese Steine benutzt, um darüber zu kommen?"
Vor seinem geistigen Auge sah er die provisorische "Brücke" zwischen Festland und Insel, die aus Steinen und Felsbrocken bestand und vom Meer umgeben war.
Sie war schon seit Ewigkeiten nicht mehr in Gebrauch, blieb jedoch aus nostalgischen Gründen bestehen. Das Betreten war inzwischen strafbar.

Die Jungs schauten ihn beschämt an und nickten nur stumm.

Diese Vorstellung allein verursachte Alex Übelkeit und Bauchschmerzen. Eine kleine unruhige Welle hätte schon gereicht, um die Jungs ins Meer zu spülen und sie wären.........

Und dann war es um den sonst so entspannten und ruhigen Alex geschehen.
Er schrie die beiden fast an: "Habt ihr denn nicht ein bisschen darüber nachgedacht, wie gefährlich das ist? Ihr hättet dabei draufgehn können, verdammt!!!!!! Ich kann es nicht fassen...
Ihr seid doch keine 2 Jahre alt mehr, ein bisschen mehr Hirn hätte ich euch schon zugetraut!"



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Alt 09.03.2020, 12:28   #16
lost.in.the.sixties
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So dermaßen zornig und aufgewühlt war Alex noch nie in seinem Leben gewesen. Der Mix aus Angst, Sorge und Wut kochten einfach über.



Innerlich zitternd und wütend blickte er auf die zwei Häufchen Elend herunter, die zerknirschte Gesichter machten.



Mit hängenden Schultern und schuldbewusstem Blick standen sie stumm da und wussten nicht ein Wort darauf zu erwidern.



Dieser Anblick durchbrach die Wut von Alex, seine Gesichtszüge entspannten sich ein wenig und wurden wieder weicher.



Er erinnerte sich, dass er in dem Alter der beiden etwas ähnlich gefährliches als Mutprobe gemacht hatte.
Nur hatten es seine Eltern glücklicherweise niemals herausgefunden.

Und zum Glück standen sein Sohn und sein Neffe gesund und lebendig vor ihm, es war also alles nochmal gut gegangen...



"Ich bin einfach so froh, dass euch nichts passiert ist!" Er öffnete die Arme und umarmte seinen Sohn.



Alex drückte ihn so dermaßen fest an sich, dass es Julian schon fast die Luft abklemmte.
Er spürte, wie sein Vater zitterte und es tat ihm unglaublich leid, dass er die Ursache dafür war. "Es tut mir leid, Papa!", murmelte er kleinlaut.
"Hauptsache dir ist nichts passiert!"



Endlich ließ er ihn los. "Na, los...komm du auch her! Lass mich raten, dass war deine Idee, stimmt's?"



"Hab ich es doch geahnt... Bitte, bitte, macht so etwas nie wieder!!"



Erleichtert über den Ausgang versprachen es die Jungs hoch und heilig.
"Papa, musst du denn wirklich Mama und den anderen davon erzählen??" Julian schaute ihn mit großen Augen flehentlich an.

Alex dachte einen Moment nach. Wenn er das jetzt erzählen würde, dann wäre die Stimmung des Urlaubs tatsächlich im Eimer, und alle hatten sich schon so auf das Herbstfest gefreut.
Also verkündete er sein Urteil: "Ok, ich werde es nicht sofort erzählen....AAABER..." unterbrach er den aufkommenden Jubel der Kinder, ..."das gilt nur fürs Wochenende.
Wenn mich allerdings später die Mama oder deine Eltern hartnäckig danach fragen, werde ich es sagen müssen, das ist meine Pflicht."

Ein wenig enttäuscht, aber vor allem erleichtert nahmen die beiden diese Aussage ohne zu protestieren an.
"Und eine Strafe werdet ihr natürlich auch bekommen, da kommt ihr nicht drumherum. Ihr werdet die nächsten drei Monate ohne zu murren sämtliche Hausarbeiten, die wir euch auftragen, direkt erledigen, völlig egal, was ihr anderes geplant hattet oder wie viel Hausaufgaben ihr aufhattet.
Egal, was es ist: Wäsche aufsammeln oder aufhängen, im Garten mithelfen, aufräumen und putzen, kochen oder Müll rausbringen. Vor allem spülen wird ab jetzt exklusiv eure Aufgabe sein.
Das wird keiner sonst erledigen, nur ihr zwei habt dieses Vorrecht...für die nächsten 3 Monate! Habt ihr verstanden?"

Die zwei stöhnten auf und nickten. Aber sie waren einfach nur froh, es hinter sich zu haben und hofften, dass die Mamas es niemals rausfinden würden.

---

Als sie wieder beim Ferienhaus angekommen waren, fanden sie das übliche Familientreiben vor.





Die Ur-Oma und der Ur-Opa würden bald eintreffen, also wurde das Festmahl langsam vorbereitet.

Die Mamas und die Oma wunderten sich sehr, dass die Jungs sich regelrecht darum rissen, mithelfen zu dürfen!
Sie tauschten verschmitzte Blicke, die alle das gleiche aussagten: Die scheinen ja etwas großes ausgefressen zu haben!
Sophia suchte den Blick von Alex, und der signalisierte ihr in seiner ruhigen Art, dass alles wieder in Ordnung sei und er alles im Griff hatte mit den zwei Rackern.



Also setzten sie ihre ganze Energie in die Vorbereitung des Festmahls.



Sophia dekorierte die Brownies, die Jonah voller Eifer zusammengerührt hatte.





"Hmmm...da könnte noch ein wenig Vanille rein..."



Inzwischen durften die Abenteurer im Bett von Oma und Opa den Schlaf nachholen, den sie in der Nacht versäumt hatten.



Alex, immer noch aufgewühlt, hatte sich nach draußen verzogen und musste das alles noch verarbeiten, was er heute gehört hatte.
Tränen schossen ihm in die Augen. Hier bekam es ja keiner mit, also ließ er seinen Tränen freien Lauf.
Er liebte Julian und seinen Neffen Jonah über alles. Er konnte einfach die Vorstellung nicht aus seinem Kopf verbannen, wie eine Welle die Kinder fortspült...



---

Der Tisch war gedeckt und das Essen festlich angerichtet. Es gab knusprigen Truthahn und ein köstliches Schinkenfestmahl.
Dazu zweierlei selbstgebackenes Brot.



Inzwischen waren Ur-Oma und Ur-Opa angekommen und beschäftigten sich mit ihren Ur-Enkeln.





Endlich durfte man mit dem Festmahl starten, auf das alle so begierig gewartet hatten.



Viele Teller später "rollte" man nach draußen und zündete ein Lagerfeuer an.

Sophia spielte wunderschöne Klänge auf ihrer Gitarre.



Und wie durch ein Wunder fand sich noch ein Plätzchen im Magen für den ein oder anderen Marshmallow.





Die Kleinsten rollten sich zusammen und schliefen ein.







Und wieder legte die Nacht ihren beruhigenden Schatten auf alles und lies jeden einzelnen in einen tiefen, erholsamen Schlaf fallen.



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Alt 11.03.2020, 11:47   #17
lost.in.the.sixties
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Der nächste Morgen brach an.



Es war kurz nach 6 Uhr. Sophia schaute auf die Uhr und wunderte sich, dass sie schon so früh aufgewacht war.
Sie öffnete das Zelt einen Spalt weit und sah den leicht rötlichen Himmel, der verriet, dass es einen wunderschönen Sonnenaufgang geben würde.



Also stand sie auf, zog sich an und ging eine Runde joggen.





Die Morgenluft war frisch und klar. Sie blieb stehen und atmete tief ein.
Wie beruhigend das Meer und die Wellen doch waren.
Eine Weile schaute sie zu, wie die Wellen kamen und wieder verschwanden.
Wie toll wäre es, jetzt einfach hineinzulaufen, im Meer zu schwimmen und die Unterwasserwelt zu erkunden.
Sie erinnerte sich voller Sehnsucht an den Urlaub in Sulani zurück...wie sie dort auf wundersame Weise zu einer Meerjungfrau geworden war.
Stundenlang hatte sie unter Wasser bleiben können ohne auch nur einmal den Wunsch nach Sauerstoff zu verspüren.



"Vielleicht werde ich das ja eines Tages wieder erleben und eins mit dir sein..." murmelte sie zum Meer hin, als wenn es sie hören könnte.
Beflügelt von diesem Gedanken setzte sie sich wieder in Bewegung und lief den Strand entlang.



Unterdessen gab es schon im Ferienhaus Gewusel in der Küche.

Oliver und Marina wollten sich grade dazu aufraffen, das dreckige Geschirr vom gestrigen Abend abzuräumen und zu spülen.
Doch als sie die Stube betraten, strahlte ihnen dieses Bild entgegen:



Hochmotiviert sammelten die Kinder Teller für Teller ein...



...und spülten um die Wette.



Wer ist schneller fertig??



Oliver und Marina schauten sich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Na, dann bereiten wir eben das Frühstück vor."

Marina öffnete den Kühlschrank und traute ihren Ohren kaum, als sie hörte: "Dürfen wir mithelfen?" Dabei hatte Julian grade erst seinen letzten Teller abgetrocknet.
"Ihr habt doch schon so fleißig gespült... ne, geht mal draußen spielen."

"Wir wollen aber!" Die Verwunderung wurde immer größer, und inzwischen musste auch dem begriffsstutzigsten klar geworden sein, dass die zwei etwas richtig großes ausgefressen haben mussten.

Oliver grinste, holte ein paar Eier aus dem Kühlschrank und gab sie seinem Neffen.



"Hier, du kannst mir helfen, kleine Baguette-Brötchen zu backen."



Mit großem Eifer rührten die beiden in ihren Schüsseln rum. Ihr schlechtes Gewissen konnte man förmlich riechen.



Doch Julian machte es auch wirklich Spaß, beim Kochen und Backen zu helfen.
Das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen. Diese Brötchen sahen einfach köstlich aus und dufteten verführerisch!



Nach dem Frühstück ging Julian mit seiner Nichte Claire nach draußen.
Er hatte darüber nachgedacht, was seine Mama ihm vorgeschlagen hatte, und wollte es mal versuchen.

"Ich hab was für dich, Claire."



"Eine Überraschung??" Claire riss die Augen weit auf, fing an zu glucksen und hüpfte auf der Stelle hin und her.



"Damit du mit deinem Kätzchen Sunrise ganz viel spielen kannst!"



In der Schachtel befand sich ein kleiner Ball, den Julian eigentlich immer zum Spielen mit Cookie gebraucht hatte. Er hatte ihn gestern so gut er konnte saubergemacht.

"Oooh toll, danke, Julian! Ich mag dich." Damit kam sie auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch.



Julian schämte sich plötzlich, dass er sie vorgestern hatte zurückpitschen wollen, um es ihr heimzuzahlen.
Er dachte sich: Mama hatte recht, das fühlt sich wirklich viel besser an, als weiter sauer auf Claire zu sein...

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Inzwischen spielten sich im Kinderzimmer Dramen ab...allerdings kamen die aus der Fantasie von Alex und Riley.
Alex hatte es sich nämlich mit seiner Tochter auf dem Boden gemütlich gemacht und mit ihr Puppen gespielt.



Zuerst war auch alles Friede, Freude, Eierkuchen...



Doch dann kam Spannung in die Sache!
Die zwei Hauptcharaktere "Ginni" und "Minni" (ihre "einfallsreichen" Namen kamen nicht aus der Feder von Alex, sondern Riley höchstpersönlich hatte sie damit beehrt) fochten offensichtlich einen heftigen Streit aus.



Heute bei "Ginni und Minni - eine dynamische Freundschaft"

Folge 53: Die Sache mit den Schuhen

---

"Das ist nicht wahr, du hast MEINE Schuhe angezogen und kaputtgemacht!!"



"Das war ja auch nicht schwer bei deinen Zwergenfüßen. Meine Füße sind jetzt total wund, weil deine Schuhe so klein waren...."

"Boah, du bist so doof!!" Beleidigt rannte Minni barfuß aus dem Haus in die Berge.



Dort hat sie sich verlaufen. Als sie bis zum Abend nicht nach Hause kam, machte Minni sich Sorgen um ihre Freundin.


"Papa, du meinst Ginni...Minni ist ja barfuß in den Bergen!", warf Riley ein.


Ach, ja richtig. Also, Ginni machte sich Sorgen um ihre Freundin.
Sie rief die Polizei, und mit einem Hubschrauber suchten sie verzweifelt die Berggegend ab.



Aber es kam ein Gewitter auf, und der Hubschrauber geriet gefährlich ins Schleudern...



"Hilfe, wir kriegen den Hubschrauber nicht mehr gesteuert, der Wind ist zu stark!!"



Inzwischen war die arme Minni tropfnass auf einen hohen Berg geklettert.



"Die arme Minni...da kriegt sie aber ne ganz schlimme Erkältung!" rief Riley anteilnehmend dazwischen. "Ginni muss sie retten!"


Ginni versuchte verzweifelt, durch die verregnete Scheibe des Hubschraubers nach unten zu sehen, ob sie ihre Freundin vielleicht entdeckte.
"DA!" schrie sie laut auf. "Ich glaube, ich habe etwas gesehen! Fliegen Sie zu diesem Berg da!" Also steuerte der Hubschrauber trotz des Gegenwindes den Berg an.



Tatsächlich stand Minni da und wedelte mit den Armen in der Hoffnung, dass der Hubschrauber sie sehen würde.



"Oh, hoffentlich kommen sie noch an sie ran und können sie retten!" Riley fieberte richtig mit! "Du musst noch mehr winken, Minni!!"


Doch der Sturm wurde stärker und wehte den Hubschrauber wieder weg von dem Berg, auf dem Ginni stand.


"Nein, nein...der Sturm soll jetzt aufhören!" rief Riley.



Der Sturm ließ langsam nach, und der Hubschrauber konnte wieder normal fliegen. Alle Insassen jubelten, als sie auf den Berg zuflogen.



Minni war gerettet! Sie wurde in den Hubschrauber geholt und so flogen sie endlich nach Hause.


"Jaaa, du bist gerettet, Minni!!!" jubelte die kleine Riley, glücklich über den Ausgang der Geschichte.



"So, Minni, du brauchst jetzt erstmal ein heißes Fußbad, so wie die Mama das immer macht, wenn ihr die Füße wehtun.", sagte Riley fürsorglich zu ihrer Puppe.



Alex schaute liebevoll seine Tochter an, die immer so hilfsbereit war. Selbst im Spiel kümmerte sie sich um die Gesundheit ihrer Puppen.



"Da hast du recht, Riley", bestätigte er seine Tochter.

Und wieder in der Puppenstimme sagte er:

"Es tut mir leid, Minni, dass ich deine Schuhe kaputtgemacht hab. Ich kauf dir morgen ein paar Neue. Und die gehören dann dir ganz alleine."
So kehrte wieder Frieden bei "Ginni und Minni" ein. Sie waren wieder Freundinnen und konnten in Ruhe einschlafen.


"Das war eine schöne Geschichte!" Riley seufzte zufrieden!

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Alt 11.03.2020, 11:47   #19
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Derweil spielten Jonah und Julian mit Opa und Papa Josh Karten.





Ich fand die Gesichter so süß, die Julian dabei gemacht hat.
Die sagen sowas aus wie...

Was hab ich denn da für doofe Karten auf der Hand...



Echt, damit kann ich ja überhaupt nix anfangen!



Ob wohl der Opa besser Karten hat? Er grinst so selbstzufrieden!



Vielleicht scheint die Sonne ja durch Opa's Karten, damit ich sehen kann, was er so hat.



Jetzt guck doch nicht so deutlich rüber, du musst das versteckter machen. Genau, halt dir die Karten vor's Gesicht, dann sieht Opa nicht, wo du hinguckst.



Er wurde von Opa's Stimme unterbrochen. "Sag mal, pfuschst du etwa?"



Ups, der Opa sieht auch alles...



"Äh...hehe...ich hab aber ehrlich überhaupt nichts sehen können, weil du deine Karten so gut versteckst!"

"Ja ja, das würd ich an deine Stelle auch sagen...", neckte der Opa. "Kleiner Schlingel!"



---

Sophia hatte Alex inzwischen ausgefragt, was die beiden Jungs denn jetzt wirklich angestellt hatten gestern Nacht.
Ihr Mann druckste ein wenig rum und bat sie, erst zu versprechen, dass sie nicht ausflippen würde, wenn sie die Wahrheit erfährt.

Sie reagierte auch wesentlich gefasster als er vermutet hatte. Sie war wohl offensichtlich genauso froh wie er, dass ihnen nichts schlimmeres passiert war.

Die Eltern umarmten sich und Alex war froh, dass er kein Geheimnis mehr vor Sophia wahren musste.
Sie besprachen einfach alles miteinander und versuchten, diese Ehrlichkeit und Offenheit auch ihren Kindern zu vermitteln.



Erleichtert alberten sie miteinander rum.





Glücklich darüber, dass sie einander hatten, gaben sie sich einen Kuss.





---

Der Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu. So ließen sie ihn auf der geräumigen Terrasse ausklingen.





Sie verspeisten die Reste des Festmahls, während sie den atemberaubenden Ausblick von hier oben in vollen Zügen genossen.





Was für ein aufregendes Herbstfest das doch war. Besonders die zwei Jungs würden sich, dank ihres kleinen Abenteuers, noch lange daran erinnern...








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Meryane
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Deine Bilder sind immer so schön und so stimmungsvoll. Und voll süß was du dir dazu so einfallen läßt. Die Puppengeschichte ist richtig zucker .
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