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Alt 13.09.2014, 20:58   #201
Phoenyx
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Also wenn ich so eine Schreibblockade habe, wie du sie gerade beschreibst liegt das bei mir meist an folgenden Gründen:
- Das Storykonzept ist nicht besonders ausgefeilt oder weist große Lücken auf. Wenn man nicht genau weiß, wie es weiter gehen soll, was als nächstes passiert oder wie sich der Kreis dann schließen soll, schreibt es sich natürlich schwer.

- Die Charaktere sind nicht korrekt ausgearbeitet. Charas, die keinen eindeutigen Spleen, Talente und Macken, Wünsche, Ängste und Ziele, aber auch persönliche Stolpersteine besitzen, sind so farblos wie ein ergrautes altes Polaroid. Mit solchen Charakteren eine Geschichte zu bestreiten ist anstrengend, weil man nicht genau weiß, was sie als nächstes tun und sagen sollen.


Bevor ich jetzt irgendwelche gutgemeinten, aber blöden Ratschläge verteile (die echt langatmig werden können) frag dich doch mal ganz ehrlich selbst, woran es liegen könnte.
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Alt 13.09.2014, 21:21   #202
Phoenyx
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Ich hab mal (vor ewiger Zeit) einen kleinen Schreib-Exkurs für Interessierte verfasst. Wer weiß, vielleicht hilft das ja weiter und gibt Anreize und Ideen, die dir aus der Blockade helfen und vielleicht auch noch andere zum Schreiben motiviert:

Ein kleiner Schreib-Exkurs für Interessierte

Ihr habt Lust zu Schreiben?
Ihr seid neugierig, wie man möglichst fesselnd schreibt?
Gibt es eigentlich Tipps uns Tricks zum Schreiben?

Ja. Denn das Schreiben ist eigentlich nichts anderes als ein Handwerk. Man kann es erlernen.

Hier möchte ich einen kleinen Beitrag über die Tricks und Tipps des Schreibens verfassen. Doch das sind alles keine festgeschriebenen Regeln, sondern nur ein kleiner schriftstellerischer Leitfaden für all jene, die ein wenig mehr in die Materie eintauchen wollen und sich für das geschriebene Wort interessieren.

1. Aufbau der Geschichte


Schon die alten Griechen erkannten, dass es bestimmte Tricks und Kniffe gibt, die eine Geschichte lesenswert und interessant machen. Wichtig ist, euch selbst zu fragen, was und worüber ihr eigentlich schreiben wollt.
Die Rahmenhandlung muss her. Das Große und Ganze in dessen Rahmen sich eure Figuren letztendlich bewegen und agieren.

Ihr braucht einen Konflikt.

Das ist eigentlich das Grundrezept jeder Rahmenhandlung. Und es ist egal, um was für einen Konflikt es sich dabei handelt. Der Konflikt kann im Charakter liegen. Oder in einer neuen und ungewöhnlichen Situation. Oder ein Ereignis aus der Vergangenheit beschwört den Konflikt herauf.

Doch warum ist der Konflikt so wichtig?


Nun, obwohl jeder von einem glücklichen und geruhsamen Leben träumt, ist dies das Letzte, was wir lesen wollen.
Wie frustrierend wäre es, wenn Harry Potter keinen Widersacher wie Voldemort hätte?
Der Film (und auch das Buch) »Vom Winde verweht« hätte nicht bis heute überlebt, wenn beide Hauptcharaktere nicht so furchtbar kompliziert und konfliktgeladen wären.
Wir wollen als Leser mitleiden, mitfühlen und uns mit der Figur freuen. Doch das geht nur mit einem Konflikt.

Und von Konflikten kann es gar nicht genug geben.

Spielt beim Schreiben eurer Geschichte Teufelchen. Spickt sie mit vielen kleinen Konflikten. Dann erst haucht man einer Geschichte noch ein bisschen mehr Leben ein.
Fürchtet euch nicht vor Übertreibung.

Beispiel:
Wir schreiben eine Geschichte von einem Prinzen, der einen Drachen töten soll. Das ist unser Hauptkonflikt. Unsere Rahmenhandlung.
Nun kommen die kleineren Konflikte.
Warum soll der Prinz den Drachen töten?! Nun, der Drache ist gefräßig und hat Hunger auf Menschen. Das ist natürlich furchtbar.
Reicht das?
Nein.
Der Prinz ist eigentlich ein Feigling. Er bekommt sehr schnell Angst. Wie soll er da einen Drachen töten.
Reicht das?
Nein!
Der Drache entpuppt sich als liebenswertes Tierchen, das niemandem ein Haar krümmt. Trotzdem muss der Prinz ihn töten. Warum? Nur so kann er die Prinzessin aus dem Nachbarkönigreich heiraten.
Reicht das?!
Vielleicht ahnt ihr es schon: Nein!
Eine böse Hexe hat sich als Prinzessin verkleidet und die wahre Prinzessin in einen Drachen verwandelt, den der Prinz jetzt töten soll.
Reicht das?!


Lasst eurer Phantasie freien Lauf! Das ist das Schöne beim Schreiben: Ihr habt es in eurer Hand, was der Prinz nun aus der verfahrenen Situation macht. Findet sich eine Lösung für die Konflikte?

Struktur

Und jetzt sind wir wieder bei den alten Griechen. Es hat sich in der Vergangenheit eine dreiteilige Strukturierung bewährt:
1. Einführung in den Konflikt
2. Zuspitzung des Konfliktes/ Showdown
3. Die Lösung/ Happy(?)end

In der Schule kennt man das Prinzip oftmals als Dreieck. Und natürlich muss man sich nicht strikt daran halten. Keine Regel ist dazu da, strikt eingehalten zu werden. Sie zeigt uns nur anschaulich, was besonders wirkungsvoll ist. Und natürlich sehnen wir uns als Leser den Moment herbei, wo unser Herz zu rasen anfängt, die Spannung kaum mehr auszuhalten ist und wir nun fürchten müssen, ob alles gut ausgehen wird. Nutzt dies für eure Geschichte. Schafft eine absolut verfahrene Situation. Lasst euch nicht den Showdown nehmen. Spielt den bösen Gott, der eure Charaktere in den Untergang reißt.

Das Ende

Wie oder was ihr schreibt, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass die Geschichte einfach rund ist. Zumindest der Hauptkonflikt sollte am Ende der Geschichte möglichst gelöst werden. Andere Konflikte dürfen durchaus bestehen und somit offen bleiben. Macht euch einen groben Plan, damit ihr eine ungefähre Ahnung habt, was wann passieren sollte. Ihr könnt auch mit dem Ende beginnen. Sprich: In eurer Vorstellung hat die Geschichte ein bestimmtes Ende. Fragt euch, was passieren muss, damit die Geschichte dahin kommt.
Denn das Schwierigste beim Schreiben, ist nicht die Sprache, sondern eine Geschichte mit allen Konsequenzen zuende zu denken und auch zu schreiben. Aber wenn man sich einen groben Plan macht und eine ungefähre Ahnung des Handlungsablaufs hat, dann kann man auch das leichter schaffen.

2. Gestaltung der Charaktere

Genauso langweilig, wie eine durchweg reibungslose und ereignislose Geschichte ist, so langweilen ebenfalls perfekte Charaktere. Jeder Mensch hat eine Macke. Perfekt! Wunderbar! Stellt euch doch nur mal die Möglichkeiten vor. Ihr könnt aus einem großen Fundus aus nervigen Charakterzügen wählen, die ihr an euch selbst oder euren Mitmenschen nervig oder auch interessant findet.

Zurück zu unserem Drachen tötenden Prinzen. Oder besser: zu dem Prinzen, der es werden will. Vielleicht ist er leichtgläubig und wird auf seiner Reise zur Drachenhöhle von mehreren Menschen, die er unterwegs trifft, hereingelegt.

Aber es geht noch mehr. Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Lernt euren Charakter/Sim kennen. Was sind seine Wünsche und Träume? Was seine Ängste? Beobachtet euren Sim.
Oder nutzt einen alten Schriftsteller-Trick: Interviewt eure Chraktere.

3. Informationsfluss

Was wisst ihr über eure Leser? Oder anders gesagt: Was fesselt euch an einer Geschichte?! Ich glaube, ihr stimmt mir zu, wenn ich einfach mal behaupte, es sei die Neugier! Man möchte wissen, wie es weiter geht. Man möchte vor Spannung platzen. Leider geschieht es nur all zu oft, dass man hoffnungsvoll in eine Geschichte abtaucht, nur um irgendwann einmal das Interesse zu verlieren.
Gibt es denn Möglichkeiten Leser bei der Stange zu behalten?
Es gibt keine Garantie. Jeder hat seinen ganz eigenen Geschmack und es gibt kein universales Erfolgsrezept. Allerdings gibt es trotzdem auch hier ein paar Kniffe den Leser neugierig und noch neugieriger zu machen.
Ihr schreibt die Geschichte. Und daher wisst ihr auch alles über die Handlung, die Zukunft, die Vergangenheit und die tiefsten Wünsche, Ängste eurer Charaktere. Klar, dass es einem nur so in den Fingern brennt, dies in eure Geschichte einfließen zu lassen. Aber genau hier, solltet ihr euch selbst zügeln. Es nützt niemanden, wenn ihr alles sofort preisgibt.
Als Autor seid ihr der Geheimagent, der ein Geheimnis verwahren soll. Der Leser nimmt euch immer wieder ins Kreuzverhör und ist ganz erpicht darauf, dieses Geheimnis zu erfahren. Natürlich sollt ihr das Geheimnis nicht ewig für euch behalten, aber es ist die Aufgabe des Autors es dem Leser möglichst schwer zu machen. Von diesem Prinzip lebt nicht nur ein guter Krimi. Nein alle Geschichten leben davon und sichern sich ihre Spannung damit, die wichtigen Informationen so lange wie möglichzurück zu halten. Gebt sie erst Stück für Stück wider.
So vermeidet ihr es auch, eure Leser mit Informationen zu erschlagen. Auch zu viel Info kann irgendwann langweilen. Das ist dann der berühmt berüchtigte Info-Dump.
Und wenn ihr Informationen preisgebt, bietet es sich wunderbar an, damit gleich neue Fragen aufzuwerfen. Bringt den Leser zum Grübeln. Er durstet danach.

4. Sprachliche Gestaltung

Jetzt kommen wir zum haarigen Thema.

Natürlich geht es bei dem Schreiben einer Fotostory in erster Linie darum, Spaß zu haben. Und daran soll sich auch gar nichts ändern. Es ist selbstverständlich, dass die Grammatik mal nicht sitzt, oder zum hundertsten Mal »seit« anstatt »seid« oder »das« anstatt »dass« geschrieben wird.
Das Lesevergnügen stellt sich zwar einfacher ein, wenn die Grammatik und die Rechtschreibung beachtet werden, nun, das ist klar. Allerdings sollte sich niemand scheuen, eine Geschichte zu schreiben, weil man Angst bekommt, dem Rotstift zum Opfer zu fallen.

Rechtschreibprüfung

Heut zu Tage schreibt ja kaum jemand mehr mit Stift oder Papier. Und die wenigstens klimpern noch auf einer alten Schreibmaschine herum. Nutzt die Rechtschreibprüfung eures Schreibprogramms. Auch wenn diese nicht immer richtig liegt. Nur ganz wenige Schreibprogramme sind in der Lage, richtig zu korrigieren. Trotzdem merzen sie schon einmal die gröbsten Schnitzer und Fehlerchen aus. Und viele Fehler passieren nun mal auch oft, weil man sich im Schreibrausch mal schnell vertippt.
Klar, das Internet ist mittlerweile zu einer Rechtschreibfreienzone geworden. Groß- und Kleinschreibung sind nicht mehr wichtig. Und meine Güte, wen kümmert es, wenn man »dass« mit »das« verwechselt?
Auch wenn sich mir als Germanistin da die Fußnägel hochrollen, kann ich diese Lockerheit durchaus nachvollziehen. Gerade, weil sich auch nicht jeder Internetnutzer mit der Sprache leicht tut. Das ist überhaupt nicht schlimm.
Aber wenn man eine Story schreibt, die anderen Spaß beim Lesen machen soll, bietet es sich schon an, ein klein wenig darauf zu achten. Vor allem, wenn es so schöne technische Helferlein wie die Rechtschreibprüfung gibt.
Es ist doch schade, wenn ihr so viel Zeit für eure Geschichte aufwendet, und der Lesespaß daran scheitert, dass man als Leser grübeln muss, was der Satz nun bedeutet.

Macht es nicht unnötig schwer. Bleibt authentisch.

Man kann nur gut schreiben, wenn man das schreibt, was man selbst gerne liest. Bleibt euch selbst treu. Warum sollte ich schreiben wie ein Thomas Mann, dessen Sätze sich mal gerne über eine halbe Buchseite ziehen, wenn ich doch knackige Krimis im Bücherregal stehen habe?
Das ist auch der Trick beim Schreiben: Möglichst kurze und knappe Sätze. Es fällt selbst dem sehr geübten Leser schwer, lange bei der Stange zu bleiben, wenn sich ein Schachtelsatz nach dem anderen aneinanderreiht. Hier habe ich ein paar Beispiele aus meiner eigenen Geschichten-Datenbank.

Das erste Beispiel zeigt, wie man es auf gar keinen Fall macht: Zu lange Schachtelsätze. Nebensatz reiht sich an Nebensatz. Ein zu hochgestochener Sprachstil. Tja, ich habe mir bei diesem Text die beste Mühe gegeben, mich selbst zu verwirren. Ein Lesen ohne Kopfschmerzen oder Lustlosigkeit ist einfach nicht möglich. Alles, was rot markiert ist, lässt sich schwer lesen. Und rot ist mehr oder weniger der ganze Text.



Das zweite Beispiel zeigt, wie es aussehen sollte. Der Text lässt sich einfach lesen. Das zeigen die Farben Grün bis Blau. Das Gehirn muss nicht erst um mehrere Ecken denken. Das strengt an und auf Dauer tötet es die Leselust. Nicht das, was wir unseren Lesern antun wollen, oder? Also, kurze Sätze sind oftmals die Lösung des Problems.



Stellt euren Text auf den Prüfstand.

Ich habe ein Schreibprogramm, das mir anzeigt, wie gut sich mein Text lesen lässt. Aber man kann auch ohne ein Programm klarkommen. Lest einfach euren Text laut vor. So einfach ist das. An jeder Stelle, bei der ihr beim Lesen ins Stocken geratet, stimmt etwas nicht. Markiert euch diese Stolpersteine. Denn wenn ihr erst ins Stolpern geratet, tun es fremde Leser erst recht. Das ist doch schade - oder nicht?
Es lohnt sich trotzdem auch, Textstellen zu markieren, die ihr für richtig gut gelungen haltet. Auch das gehört dazu. Es findet sich sicherlich etwas. Und es motiviert!

Adjektive - immer diese Adjektive!


Wie schafft man es, das Bild, das man im Kopf hat, möglichst genau widerzugeben. Klar, man schießt Photos. Da kommt einem die Fotostory in der Form wie sie leibt und lebt, sehr entgegen.
Trotzdem kann man nun mal nicht jeden Satz verbildlichen, sondern muss eben auch auf die Sprache zurückgreifen.

Zurück zu unserem Drachentöter, oder besser, dem Prinzen, der es werden will. Er hat eine lange Reise vor sich und schläft unter freiem Himmel. Es ist kalt und er zittert. Wie kann ich das denn plastisch beschreiben?

Das Erste, was einem in den Sinn kommt, sind Adjektive.

"Es war kalt. Eisig kalt. Zitternd kauerte sich der müde Prinz auf dem kleinen Flecken Erde zusammen, bis er irgendwann erschöpft einschlief."

So, jetzt haben wir unsere Szene. Aber es geht noch besser. Die Verwendung von Adjektiven ist eigentlich oftmals nichts anderes als Schreibfaulheit. Wozu sollte man sich auch anstrengen und seine Synapsen zum Rotieren bringen, wenn man schlicht ein Adjektiv gebrauchen könnte?
Der Haken an der Sache ist nur, dass man mit Adjektiven etwas nur dürftig umschreibt. Das präzise Bild, das wir eigentlich beim Schreiben im Kopf haben, verstecken wir so unter dem dichten und unnötigen Schleier. Wir verschenken das Potenzial unserer Geschichte.

"Er spürte, wie der Herbstwind an seiner Rüstung klapperte und an seinen Beinkleidern zerrte. Sie kroch durch das Leinen und brachte seinen Körper zum Zittern. Er kauerte sich zusammen und versuchte dem Wind so wenig Angriffsfläche wie möglich zu bieten. Vergebens! Seine Zähne klapperten und wäre der Prinz von dem Marsch nicht so erschöpft gewesen, er wäre wohl nie eingeschlafen."

In der ersten Fassung haben wir nur zwei Sätze, aber sieben Adjektive. In der überarbeiteten Fassung findet sich nur ein einziges Adjektiv, obwohl der Text viel länger ist. Was gefällt euch denn besser?
Lasst euch nicht die Chance nehmen, genau das zu schreiben, was ihr im Kopf habt. Es sind eure Ideen - macht das Beste draus.

5. Zu guter Letzt

Kein Autor sitzt grübelnd vor seinem Rechner, seiner Schreibmaschine oder einem leeren Blatt Papier und bekommt dann plötzlich einen Geistesblitz. Kreativität stellt sich meistens beim Schreiben selbst ein. Haut einfach in die Tasten. Irgendetwas kommt bestimmt. Vielleicht ist die erste Fassung nicht das, was euch vorschwebt, aber ihr habt es zumindest schon einmal geschafft, loszuschreiben.
Das ist es, worauf es ankommt.
Kein einziger Autor auf dieser Welt schreibt einen perfekten Text in der Erstfassung. Ich habe Originalhandschriften von Autoren gesehen, die mehr Ähnlichkeit mit einem Gemälde von Picasso aufweisen, als mit dem Roman, der später gedruckt wurde. Selbst meinen Romananfang musste ich unzählige Male überarbeiten.
Und Überarbeitung lohnt sich. Kein Mensch schreibt so flüssig und verständlich, wie er spricht. Ein Schreibstil, der wirkt, als hätte der Autor ihn leicht aus dem Ärmel geschüttelt, ist in Wirklichkeit harte Arbeit.
Aber lasst euch davon nicht demotivieren.
Vergesst alle Tipps und Tricks, oder nehmt nur das an, was ihr beim Schreiben aktuell gebrauchen könnt. Habt keine Angst, dass eure Worte nicht gut genug sein könnten. Denn darauf kommt es erst später an. Schreibt erst und prüft dann. Erst wenn ihr einen Text geschrieben habt, könnt ihr überprüfen, wie gut er lesbar ist. Erst wenn ihr eure Handlung im Kopf habt, könnt ihr überlegen, womit ihr sie noch würzen könntet.
Das worauf es ankommt, ist die Tatsache, dass ihr beim Schreiben alles in der Hand habt. Ihr könnt tun, wozu ihr Lust habt. Euch sind keine Grenzen gesetzt. Das Schreiben - vor allem das Schreiben einer Fotostory - soll euch zu aller erst Spaß machen.

Erste-Hilfe-Not-Trick

Beim Schreiben kann es mal passieren, dass ihr an eine Sackgasse kommt. Ihr wisst nun doch einmal nicht, wie es weitergehen soll. Das ist demotivierend.
Was tun?
Ganz einfach: Schreibt weiter. Es ist egal, ob ihr die Textpassagen später wieder löscht. Scheut euch nicht vor dem Gebrauch des Papierkorbs. Er ist das liebste Stück des Autors. Manchmal schreibt man eben einfach Müll und ist unzufrieden, mit dem, was man da fabriziert hat. Das kommt vor. Wichtig ist nur, weiterzuschreiben, denn beim Schreiben kommt er ja doch: die Idee oder der Geistesblitz, wie es tatsächlich weitergehen soll.
Lasst euren Charakter etwas Ungewöhnliches tun. Lasst ihn etwas tun, was euch ärgert. Und plötzlich läuft der Schreibfluss wieder.
Oder, da die Charaktere in einer Fotostory nun mal Sims sind, lasst zu, dass euer Charakter einfach euch überrascht!

Viel Spaß beim kreativen Schreiben!


Dieser kleine Text kratzt natürlich nur an der Oberfläche des Schreibhandwerks, hoffe aber trotzdem er wirkt zumindest ein bisschen motivierend und inspirierend.
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Alt 14.09.2014, 10:53   #203
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Hallooo :-)

Oh, Swojosdotschka, deinen Beitrag hab ich gestern total übersehen. Ich hab' zu lange an meinem getippt <,<

Zitat:
Zitat von Swjosdotschka Beitrag anzeigen
Exakt, aber du hast, finde ich, einen der wichtigsten Aspekte von Nano ausgelassen: Man muss den eigenen, inneren Kritiker ermorden. Bei 1.700 Wörtern täglich, ohne freie Tage (es sei denn, man schreibt vor oder produziert nach innerhalb des Novembers) bleibt schlichtweg keine Zeit für "Oh nein, die Szene habe ich doof geschrieben und der Satz klingt *******!" Das ist nicht drin und bleibt alles Aufgabe der Überarbeitung NACH Nano. Durch die Abstellung des inneren Kritikers schreibt man mehr, produziert natürlich auch Sachen, die später der Löschtaste zum Opfer fallen, aber eben auch echte Goldstücke. Und diese Fähigkeit ohne inneren Kritiker zu schreiben und etwas einfach einmal fertig zu bringen, um es dann später zu überarbeiten, ist wirklich viel wert.
Was das angeht, ist irgendwann im letzten Jahr bei mir der Knoten geplatzt. Ich schreibe insgesamt recht viel - manches davon ist bestimmt nicht nur schlecht, sondern richtig mies - anderes ist dafür umso besser, weil ich mich einfach nicht mehr so gehemmt fühle. Ich kann mir vorstellen, dass diese Erfahrung gerade bei einer Aktion wie dem NaNoWriMo noch viel, viel intensiver ist, weil man sie gemeinsam mit anderen Leuten macht. Seitdem ich geübt habe, so zu schreiben, kann ich auch Schreibblockaden viel besser überwinden.

Zitat:
Gefühlt gehört allerdings zur Veröffentlichung durch einen Verlag nicht nur Können, sondern auch Glück. Letzteres manchmal mehr als ersteres.
Ich würde da noch etwas hinzufügen: Den richtigen Riecher, was das Genre angeht. Für mich wäre es nichts, einfach nur etwas zu schreiben, was gut ankommt, damit es sich verkauft Aber das kommt ja durchaus vor...

Zitat:
Ich könnte da spontan jetzt eine sehr erfolgreiche Autorin nennen, die schlichtweg nicht schreiben kann. Aber ich lasse es mal lieber.
Mir fallen da auf Anhieb einige Autorinnen ein... (Ohne damit sagen zu wollen, dass ich es besser könnte! ... )

Zitat:
Schriftstellerforen mag ich irgendwie nicht. Mit Vampir-Fantasy ist man dabei auch grundsätzlich an der falschen Stelle und wird immer und immer wieder in die Twilght-Schublade gesteckt. Es ist zum kotzen!!! Ich lese seit ich 7 bin Vampirliteratur. Vampire gibt es nicht erst seit Meyers.
Oh cool, ich auch Ich hab' mit 7 zum ersten Mal Dracula gelesen *-* Und ich war infiziert *-* ...

Zitat:
Zitat von Phoenyx Beitrag anzeigen
Da musste ich ja jetzt sehr lachen. Da geht's dir wie mir.
(Übrigens, so unter uns finde ich Twilight eins der schlechtesten Romane überhaupt aus ein paar diversen Gründen - aber lassen wir das)
*hust*

Zitat:
Ja, schreiben macht Spaß - auf jeden Fall, zumindest finde ich das. Aber ich denke, man muss schon eine ganz spezielle Sorte Mensch sein, an dieser Arbeit Spaß zu finden.
Wahrscheinlich. Ich habe vor ein paar Monaten ganz fasziniert festgestellt, dass mein Freund auch gerne schreibt und dass er wirklich... also, er hat irgendwie das richtige "Feeling" dafür ... Ich hoffe, er wird das weiter verfolgen ...

Zitat:
Das ist ja bei mir das merkwürdige. Ich hab eigentlich so dermaßen viel Alltag, der mir dazwischen funken könnte, ich hätte genügend zeit zu schreiben. Aber zu hause ... da liegt irgendwie eine blockade. Ich kann mir meine Notizen zusammen suchen, ordentliche atmosphäre schaffen (also sämtliche chats aus, facebook weg, handy auf stumm etc.) und mich dann vor mein dokument setzen, ich kann es nicht. Ich komm nicht weiter.
Ich glaube, hier kommt sehr, sehr stark ins Spiel, was Swojosdotschka über den NaNoWriMo geschrieben hat: Man muss manchmal den inneren Kritiker einfach abstellen und loslegen. Egal, was dabei herauskommt. Und wenn es im Papierkorb landet - auch okay! Das wird nicht immer so bleiben :-) ... Früher habe ich manchmal, wenn ich gar keinen Einstieg gefunden habe, zufällig ein paar Wörter aus dem Duden ausgewählt und versucht, aus diesen paar Wörtern einen kleinen, einleitenden Absatz zu schreiben. Ob das etwas für dich ist, weiß ich nicht. Mir hat es zeitweise gut geholfen, weil ich jemand bin, der mit Anfängen wirklich ein massives Problem hat Anfänge kann ich einfach nicht gut...

Zitat:
Das kann ich irgendwie so gar nicht mehr. Ich konnte das, wie ich mit 13 / 14 meine Fanstory über meine Lieblingsband Billy Talent schrieb, so einfach, ich hab nur geschrieben, es war mir ziemlich egal wie es klang (darum schäm ich mich mir selbst gegenüber, wenn ich die heute noch lese ^^ )
Ich habe irgendwo bei meinen Eltern noch 120 ausgedruckte Seiten meines ersten "Romans". Den hab' ich mit elf oder zwölf geschrieben, als ich mit einer richtig heftigen Grippe 3 Wochen lang im Bett gelegen habe ... Ich würde mich so freuen, wenn das Ding wieder auftauchen würde!

Zitat:
Ich sitze immer da, ich kann nicht schreiben, ich hab große schwierigkeiten formulierungen zu finden, die mir gefallen.
Ich glaube, das Wichtigste ist, dass du ein gutes Grundgerüst hast. Formulierungen kannst du hinterher ausbessern, wie du willst. Ich glaube, es ist eine Illusion, einem von Anfang an perfekten Text hinterherzujagen. Ein Text kann noch so gut sein, man selbst wird immer noch etwas finden, das es zu verbessern gilt (und Leute, die ihn kritisch lesen erst!).

Zitat:
Mein Buch kommt ja auch genau deswegen so extrem schleppend voran. Andere, hätten das Buch sicher schon längst fertig, und ich bin seit 3 jahren im zweiten kapitel, das meiste davon in etwa letztes jahr im sommer und ein viertel davon dieses jahr geschrieben, es ist zum schämen wie klein der text eigentlich ist.
Warum? Vielleicht solltest du dich nicht dafür schämen... Du schreibst doch, weil es dir Spaß macht und nicht, weil du irgendjemanden davon überzeugen musst, was für eine wunderbare Autorin du bist, oder? Es gibt einfach keinen Grund, sich dafür zu schämen, dass es "nur" so wenig ist. Also, klar gehören Zweifel immer dazu. Aber dich schon von vorneherein so... fertig zu machen und dich mit anderen zu vergleichen? Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist.

Zitat:
Ich möchte meinen text nicht nahezu 100% öffentlich wohin stellen, wenn er noch nicht einmal fertig ist - und genau das ist das auch. Und nennt mich paranoid, aber ich hätte da auch angst, dass jemand meine Idee klaut...
Ich habe Notizbücher, in denen ich handschriftlich meine Ideen sammeln kann. Eines davon schleppe ich immer mit mir herum, damit ich es griffbereit habe, wenn ich z.B. in der Uni sitze und mir auf einmal irgendetwas einfällt... Und dann habe ich eines dieser randvollen Notizbücher doch tatsächlich mal in der Uni verloren. Das Gefühl war echt furchtbar. Nicht so sehr, weil ich Angst davor hatte, jemand könnte meine Ideen klauen (so spektakulär sind sie nun auch wieder nicht), aber... das Gefühl war einfach... wie wenn jemand in meinem (nicht existenten) Tagebuch lesen würde oder so.

Der tolle, tolle Finder hat es aber dann ruckzuck im Fundbüro abgegeben :3 Und ich war so erleichtert, als ich es wieder in den Händen hielt *.*

Zitat:
Verrat mir dein Geheimnis, meine Liebe, wie zum Henker hast du das durchgehalten ? Ich kann sowas schon so lange nicht mehr :'(
Vorgestern ist es einfach gut gelaufen und es hat eine Menge Spaß gemacht ^_^ Ich hätte nie gedacht, dass mir RPGs so viel Spaß machen würden, aber mit Vany ist es einfach super :3 Gerade, um regelmäßig zu schreiben finde ich RPGs echt total super, weil man da gar nicht so schnell in eine gedankliche Sackgasse kommt - zur Not ist da immer noch der zweite Schreiberling, der vielleicht die zündende Idee hat! :-) ...

Und sonst... Ich sorge erst einmal für die richtige Atmosphäre. Meist höre ich Gewittergeräusche o.ä., manchmal auch Musik (aber fast nur instrumental, sehr selten auch mit Gesang) - auf jeden Fall nichts, was mich großartig ablenken könnte. Und ich höre immer mit Kopfhörern. Immer. Dann kriege ich schon mal um mich herum fast nichts mehr mit. Außerdem brauche ich unbedingt einen aufgeräumten Schreibtisch und mein Schreibprogramm im Vollbildmodus - und zwar so, dass alle unnötigen Menüs vollkommen ausgeblendet sind und vor allem die Uhr. Wenn ich nicht bis in die Puppen Zeit habe, muss ein großer, alter IKEA-Wecker herhalten. Aber bloß nicht die digitale Uhranzeige an meinem PC. Brr. Die muss ich zum Tippen ehrlich ausblenden.
Das blockiert mich eigentlich immer am meisten: zu wissen, dass ich noch etwas anderes erledigen muss oder nur bis so und soviel Uhr Zeit zum Schreiben habe. Daran muss ich noch arbeiten.

Zitat:
Mich würde in dem Bezug auch brennend interessieren, mit welchem "Medium" ihr schreibt ? Ich nehme an, dass keiner mehr Papier verwendet, aber welche Programme nehmt ihr ?
Unterschiedlich. Ich benutze zum Teil tatsächlich noch Papier, sonst habe ich immer mit Word geschrieben, manchmal mit y-Writer. Mittlerweile schreibe ich mit Papyrus Autor (toller Freund ) und das funktioniert echt super, v.a. weil ich Papyrus so genau auf meine Bedürfnisse hin anpassen kann.
Für meine Unitexte benutze ich nach wie vor Word (wenn es gar nicht anders geht LaTeX, bei linguistischen Arbeiten) und dass ich für das kreative Schreiben ein anderes Programm benutze, hilft mir auch, im Kopf diese beiden Ebenen (Texte für die Uni auf der einen, Texte für mich selbst auf der anderen Seite) voneinander zu trennen, was mir das Schreiben auch sehr erleichtert.

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Hui - äh, Little_Chaos_Angel
Also wenn ich so eine Schreibblockade habe, wie du sie gerade beschreibst liegt das bei mir meist an folgenden Gründen:
- Das Storykonzept ist nicht besonders ausgefeilt oder weist große Lücken auf. Wenn man nicht genau weiß, wie es weiter gehen soll, was als nächstes passiert oder wie sich der Kreis dann schließen soll, schreibt es sich natürlich schwer.

- Die Charaktere sind nicht korrekt ausgearbeitet. Charas, die keinen eindeutigen Spleen, Talente und Macken, Wünsche, Ängste und Ziele, aber auch persönliche Stolpersteine besitzen, sind so farblos wie ein ergrautes altes Polaroid. Mit solchen Charakteren eine Geschichte zu bestreiten ist anstrengend, weil man nicht genau weiß, was sie als nächstes tun und sagen sollen.
Da würde ich mich anschließen.

So, und jetzt schaffe ich die richtige Atmosphäre und dann wird an meinem letzten Ferientag noch mal so richtig in die Tasten gehauen ...
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Alt 14.09.2014, 11:28   #204
severato
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sagt einmal meine ich das nur oder ist der sims im spiel sims4 mit seinen bedürfniss schnellker am ende. den ich habe das gefühl das es mann die halbe zeit nur daran ist die bedürfnis vom sims zu erfühlen und das ganze leben nur aus arbeiten schlafen und essen beschteht. mann kommt ja fast niergens hin mit dem sims weil schon nach kurzer zeit muss mann nach hause und die beürfnise zu erfühlen.
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Alt 14.09.2014, 11:30   #205
corian
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sagt einmal meine ich das nur oder ist der sims im spiel sims4 mit seinen bedürfniss schnellker am ende. den ich habe das gefühl das es mann die halbe zeit nur daran ist die bedürfnis vom sims zu erfühlen und das ganze leben nur aus arbeiten schlafen und essen beschteht. mann kommt ja fast niergens hin mit dem sims weil schon nach kurzer zeit muss mann nach hause und die beürfnise zu erfühlen.
Ja kann ich nur bestätigen und das es nervt da man nichts machen kann oder abbrechen muss dadurch.
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Alt 14.09.2014, 11:32   #206
Phoenyx
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Echt?!?!?!

Mir kommt es genau anders herum vor. Obwohl ich gerade sechs bis sieben Sims jongliere, weiß ich manchmal nicht, was sie tun sollen, weil ihre Bedürfnisse so langsam absacken.
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Alt 14.09.2014, 11:42   #207
corian
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Was mir auffiel ist das um so zufriedener ein Sims ist um so langsamer sinken die Bedürfnisse-um so unzufriedener ein Sims ist desto schneller sinken sie!

Am Anfang hatte ich das auch nicht,erst als ich die Wünsche des Sims Ignoriert habe bemerkte ich das die Bedürfnisse schneller sinken,so als käme der Sim dadurch aus dem Gleichgewicht!
Müsst mal darauf achten!

So habe ich das beobachtet,vielleicht ist das ja auch so gewollt!
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Alt 14.09.2014, 17:23   #208
Sweet-Butterfly
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Ich hoffe, auch als Nicht-Sims4-Spieler darf ich mich einklinken, neugierig wie ich bin, habe ich nämlich die Diskussion zum Thema Schreiben hier mitverfolgt - danke für die tollen Beiträge dazu

Für mich ist Schreiben auch ein ständiger Lernprozess, der viel Disziplin fordert. Ich habe schon so viele Projekte begonnen und wieder versanden lassen, jetzt läuft es zum ersten Mal richtig rund und ich habe fest vor, das zu einem Ende zu bringen, auch wenn das noch ein langer Weg wird. Das ist irgendwie "mein Baby" und etwas, das nur mir gehört, bis ich es irgendwann für fertig erkläre (bzw. einigen Auserwählten zum Probelesen gebe).


Zitat:
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Mich würde in dem Bezug auch brennend interessieren, mit welchem "Medium" ihr schreibt ? Ich nehme an, dass keiner mehr Papier verwendet, aber welche Programme nehmt ihr ?
Falsch gedacht Ich schreibe tatsächlich den Erstentwurf komplett auf Papier. In A5-Notizbücher, mit Füller.

Warum? Weil es mir davor immer genau wie dir ging. Vielleicht lag es mit daran, dass die Handlungsentwürfe nicht ausgefeilt und die Geschichten nicht spannend genug waren, aber hauptsächlich ließ ich mich ablenken. Ich saß dann vor dem Rechner und wollte schreiben, und am Ende bin ich im Internet versumpft. Selbst, wenn ich das ausgeschalten hatte

Jetzt klappt es einfach. Was recherchiert werden muss, wurde vorher recherchiert und notiert, wenn dann doch irgendwas auftaucht, wird es halt vorläufig übergangen und weitergemacht. Obwohl die Schreibgeschwindigkeit an sich von Hand natürlich langsamer ist, bin ich viel produktiver und es ist ein richtiger Ausgleich, den Rechner dann abzuschalten und wirklich mit Stift und Papier am Tisch zu sitzen.

Auch vor diesem Perfektionismus, schon während des Schreibens wieder Korrigieren zu wollen, bin ich irgendwie geschützt. Der innere Kritiker, von dem Swjosdotschka sprach, ist dadurch tot, dass es zwischen den Zeilen keinen Platz, keinen Tintenkiller und keine Rücktaste gibt. Am Rechner habe ich einzelne Passagen zig Mal umgeschrieben und war nie zufrieden, jetzt schreibe ich das einfach runter, überarbeitet wird sowieso noch etliche Male - die Hauptsache ist, ich bringe es erstmal zu Papier.

Ganz so produktiv wie Bloody bin ich zwar noch immer nicht, je nach Zeit und Umständen schaffe ich zwischen 250 und 1000 Wörtern am Tag, selten auch mal mehr. Aber es gibt, seit dieses Büchlein und meine Unterlagen so einladend auf dem Tisch liegen, einfach viel weniger Tage, an denen ich gar nichts schreibe!

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Alt 14.09.2014, 20:28   #209
Little_Chaos_Angel
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Vielen dank für deine Anleitung - ich hoffe es macht nichts, wenn ich mir das mal für später auf dem rechner speichere, oder ?

Zitat:
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Unterschiedlich. Ich benutze zum Teil tatsächlich noch Papier, sonst habe ich immer mit Word geschrieben, manchmal mit y-Writer. Mittlerweile schreibe ich mit Papyrus Autor (toller Freund ) ...
Hast du dir die Vollversion geholt ? Finde ich schon etwas teuer, wenn auch echt interessant...

Ich nutz evernote, aber auch nur, damit ich meine Story auch in der Arbeit habe, da das ja auf einen Server synced.

Papier kann ich leider immer schlechter nutzen, da ich sehr schnell Schmerzen in den Fingern / Hand kriege, wobei das sicher mit Übung wieder weggeht (bin halt nicht mehr in der Schule ^^ ) .

Morgen wieder arbeiten... *seufz*

Ich wünschte, ich könnte mich so wie früher in meine Geschichten oder in die Bücher, die ich lese, verlieren... irgendwie kann ich das nicht mehr :/
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Alt 14.09.2014, 20:51   #210
Swjosdotschka
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Irgendwie bin ich noch immer geschlaucht von der Theaternacht gestern und weiß jetzt nicht, womit ich meinen Abend verbringen soll... Schreiben oder Sims 4... hmm...

Nee, ich glaube, ich lasse mein Sim-Ich mal gebären. Vielleicht gehen dann ja auch meine Bauchschmerzen weg.
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Alt 15.09.2014, 00:52   #211
Hermione3000
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ich versteh nix mehr, mal klappts mitm hochfahren mal nicht. hoff das morgen erst das windows neu aufsetzen klappt und danach alles wieder funktioniert, ansonsten ist wohl irgendwas an der festplatte kaputt. :/
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Alt 15.09.2014, 03:16   #212
julsfels
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Zitat von Phoenyx Beitrag anzeigen
Echt?!?!?!

Mir kommt es genau anders herum vor. Obwohl ich gerade sechs bis sieben Sims jongliere, weiß ich manchmal nicht, was sie tun sollen, weil ihre Bedürfnisse so langsam absacken.
Ist bei mir auch so. Ich hab gerade eine fünfköpfige Familie, und mittlerweile sinken die Bedürfnisse wirklich langsam.

Tatsächlich kommt es mir so vor, dass die Bedürfnisse sehr viel schneller sinken, wenn die Sims nicht mit vollen Bedürfnisleisten an die Arbeit/Schule gehen.
Kinder schicke ich Abends spätestens um neun ins Bett, und zwischen fünf und halb sechs stehen sie auf, gehen aufs Klo, unter die Dusche und frühstücken. Dann bleibt meist noch Zeit, den Spaßbalken aufzufüllen, falls der nicht richtig hoch sein sollte oder ein paar Wünsche zu erfüllen oder sie in die Konzentriert-Stimmung zu bringen.
Passiert irgendwas in der Schule, dass sie angespannt macht, lasse ich sie faulenzen. Auf diese Weise kommen sie meist mit noch grünen Bedürfnissen zurück.
Bei den "Arbeitern" ebenso.
Ist man einmal quasi im "Rückstand", kann sich das hochschaukeln, scheint mir.
Dann würde ich vielleicht mal probieren, ob es besser wird, wenn man die Bedürfnisse mal einmal hochcheatet, bevor sie aus dem Haus müssen, und dazu den Konzentriert-Belohnungstrank. Vielleicht hilft das ja, aus dem Teufelskreis raus zu kommen.
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Alt 15.09.2014, 07:46   #213
Little_Chaos_Angel
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Zitat von BloodOmen1988 Beitrag anzeigen
Warum? Vielleicht solltest du dich nicht dafür schämen... Du schreibst doch, weil es dir Spaß macht und nicht, weil du irgendjemanden davon überzeugen musst, was für eine wunderbare Autorin du bist, oder? Es gibt einfach keinen Grund, sich dafür zu schämen, dass es "nur" so wenig ist. Also, klar gehören Zweifel immer dazu. Aber dich schon von vorneherein so... fertig zu machen und dich mit anderen zu vergleichen? Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist.
Ich glaube, ich muss mich einfach von dem Traum verabschieden, dass diese Geschichte einen ähnlichen Senkrechtstart hat, wie Harry Potter. (Abgesehen davon das diese Bücher keine literarischen Meisterwerke sind.)
Einfach mal um der Welt zu beweisen, dass ich auch was kann und nicht länger die komische Außenseiterin bin.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, davon zu träumen, wie die Geschichte verfilmt wird und ich mit Freunden ins kino gehe...

Und ich fürchte, diese Vorstellung muss ich irgendwie los werden, richtig?

Zitat:
Zitat von Swjosdotschka Beitrag anzeigen
Irgendwie bin ich noch immer geschlaucht von der Theaternacht gestern
Erzähl, wie war's?

Gott, ist es schwierig mit Zitaten aufm handy ne Antwort zu schreiben. Ständig löscht es das falsche ...

heute haben wir wieder ne extreme nebelsuppe .. wird immer schlimmer.. ich mag den Herbst wirklich nicht
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Alt 15.09.2014, 08:38   #214
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Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Ich glaube, ich muss mich einfach von dem Traum verabschieden, dass diese Geschichte einen ähnlichen Senkrechtstart hat, wie Harry Potter. (Abgesehen davon das diese Bücher keine literarischen Meisterwerke sind.)
Einfach mal um der Welt zu beweisen, dass ich auch was kann und nicht länger die komische Außenseiterin bin.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, davon zu träumen, wie die Geschichte verfilmt wird und ich mit Freunden ins kino gehe...

Und ich fürchte, diese Vorstellung muss ich irgendwie los werden, richtig?
Träumt nicht jeder Schriftsteller von soetwas? Ich glaube nicht dass das falsch ist, solange du immernoch weißt, dass es wahrscheinlich ein Traum bleibt. Es gibt ja nur sehr wenige Bücher, die solch einen Hype auslöschen. Manche auch erst ettliche Jahre nach der Veröffentlichung. Schau dir Herr der Ringe an!
(Oder als historisches Beispiel: Jane Austens Bücher, waren zu ihren Lebzeiten nie so berühmt und beliebt, wie heute).

Ich schreibe auch sehr gerne. Natürlich nicht in solch großem Stil wie du, aber trotzdem träume ich davon, dass ich irgendwann mal etwas veröffentliche, das groß raus kommt.

Ist es nicht die Hauptsache, dass du an deine Geschichte glaubst und sie selbst "liebst"?

LG Vicky
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Alt 15.09.2014, 09:32   #215
Little_Chaos_Angel
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Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Träumt nicht jeder Schriftsteller von soetwas? Ich glaube nicht dass das falsch ist, solange du immernoch weißt, dass es wahrscheinlich ein Traum bleibt.
Genau da glaube ich, ist mein Problem. Ich vergess manchmal, dass es eigentlich nur ein Traum ist, und dann will ich richtig perfektionistisch schreiben, weil ich denke, das dieser Traum der Ziel meiner Geschichte ist.
Und da kommt dann der innere Kritiker und macht es mir total schwer weiter / überhaupt zu schreiben.

Ich habe grade meine Geschichte mal durchgezählt. Es sind jetzt genau 11.000 Wörter. Über eine Zeit von etwa einem / eineinhalb Jahren finde ich das viel zu wenig, wenn ich bedenke, dass ich mir das Nanowrimo wirklich in den Kopf gesetzt habe, und das 5-fache davon in 30 tagen schreiben muss Oje...


Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Ich schreibe auch sehr gerne. Natürlich nicht in solch großem Stil wie du, aber trotzdem träume ich davon, dass ich irgendwann mal etwas veröffentliche, das groß raus kommt.
Naja, definiere großer Stil. Ich will ja auch schon so lange eine (Foto)Story hier ins Forum stellen... jetzt hab ich sogar eine schon rumliegen, also etwas text und die bilder... aber dennoch, ich komm mit dem Schreiben nicht so weit, dass es ein Posten lohnenswert macht.
Und es schreckt mich ab, dass ich, wenn ich dann Kapitel 1 stehen hab, sicher weiter machen muss, weil sich einige finden, die wissen wollen wie es weitergeht.
Und überhaupt, wie findet man das ende einer Simstory ? Wenn doch Sims an sich kein Ende hat ?

Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Ist es nicht die Hauptsache, dass du an deine Geschichte glaubst und sie selbst "liebst"?
LG Vicky
Oh ja, das tue ich sehr, aber ist das wirklich genug ? Ich baue sehr schnell verbindungen zu Charakteren auf, sei es zu denen aus meinen Geschichten, oder aber auch aus meinen diversen Spielen, egal ob das jetzt ein (MMO)RPG, Adventure oder eben Sims ist. Ich fürchte, dass diese Verbindung aber weil sie so schnell aufgebaut eigentlich viel zu oberflächlich ist.



Ich hab irgendwie den Fehler begangen, den Zeitspion vom relativen Anfang an, so zu schreiben, mit dem Ziel, das Buch wirklich verlegen zu lassen - irgendwann jedenfalls.
Das ist damit die erste Geschichte, wo ich so denke, und ich hab das Gefühl, dass sich das so eingebrannt hat, dass ich deswegen meinen inneren Kritiker nicht töten kann...

Macht mich irgendwie traurig grade. Ich werde mir dessen grade jetzt erst bewusst, ich glaube, dass muss ich wirklich ändern. Ich schreibe doch wirklich nur für mich in erster linie.... zumindest, glaub ich das
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Alt 15.09.2014, 10:18   #216
Phoenyx
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Sorry, aber wenn ich das so lese, kommt mir irgendwie der Eindruck, dass dein "böser" innerer Kritiker einfach den schwarzen Peter zugeschoben bekommt.
Dein innerer Kritiker schützt dich davor auch nur wirklich weiter in der Geschichte zu kommen, weil du insgeheim gar nicht genau weißt wie es weiter geht und weil insgeheim deine Figuren oberflächlicher sind, als du denkst.

Klar klingt mein Ton jetzt etwas schärfer (einfach, weil ich das Gefühl habe, du brauchst den jetzt), aber ich hab dasselbe schon durchgemacht. Ich hab mich an meinem Text rauf und runter korrigiert - weil ich nicht wusste, wie jetzt weiter?

Zitat:
Zitat von L_C_A (abgek.)
Ich will ja auch schon so lange eine (Foto)Story hier ins Forum stellen... jetzt hab ich sogar eine schon rumliegen, also etwas text und die bilder... aber dennoch, ich komm mit dem Schreiben nicht so weit, dass es ein Posten lohnenswert macht.
Und es schreckt mich ab, dass ich, wenn ich dann Kapitel 1 stehen hab, sicher weiter machen muss, weil sich einige finden, die wissen wollen wie es weitergeht.
Und überhaupt, wie findet man das ende einer Simstory ? Wenn doch Sims an sich kein Ende hat ?
Ähhh? Wie bitte - was? Du schreibst eine Geschichte. Die Sims dienen als Schauspieler, die diese Geschichte visualisieren oder im besten Fall verkörpern. Wenn ich mir den neuen Film mit Cameron Diaz im Kino anschaue, dann hat die Story darin auch ein erzählerisches Ende - welches mit dem tatsächlichen Lebensende besagter Diaz nicht übereinstimmen muss.

Das Ende ist das Ende deiner Geschichte. Oben, mein Text: Konflikt!!! Am Ende ist der gelöst, halb gelöst oder unzufriedenstellend gelöst oder löst einen neuen auf, der in der Geschichte nicht mehr behandelt wird.

Ich glaube, was dir gut tun würde, wäre mal eine Geschichte mit allen Konsequenzen zuende zu denken! Und dafür eignen sich Kurzgeschichten sehr gut. Und zwar in einer Länge von fünf, maximal zehn Seiten. Damit hast du die Notwendigkeit, dir den Platz gut einzuteilen und du schreibst etwas, das wohl niemand außer dir lesen wird.

Tschuldigung, wenn ich das sage, aber ich glaube, du machst dir da was vor. Es ist nicht der Kritiker, der deine Finger auf der Tastatur zum Schweigen bringt, sondern nicht-geübtes und undurchdachtes Plotting. Denn ansonsten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie du auf die Frage kommst, wie eine Sim-Story enden sollte.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man trotz starkem Kritiker in sich, nicht weiter schreiben kann, wenn die Story gut durchdacht ist. Ich weiß jetzt schon, dass in ca. drei bis vier Kapiteln meine Protagonisten auf einen Chara treffen wird, bei dem sie sich wieder die Haare raufen und an die Decke springen wird. Und ich freue mich schon jetzt so wahnsinnig auf diese Begegnung, dass ich gar nicht anders kann, als so lange zu schreiben, um endlich diese eine Szene schreiben zu können.
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Geändert von Phoenyx (15.09.2014 um 10:28 Uhr)
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Alt 15.09.2014, 11:53   #217
veni_vidi_vicky
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Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Genau da glaube ich, ist mein Problem. Ich vergess manchmal, dass es eigentlich nur ein Traum ist, und dann will ich richtig perfektionistisch schreiben, weil ich denke, das dieser Traum der Ziel meiner Geschichte ist.
Und da kommt dann der innere Kritiker und macht es mir total schwer weiter / überhaupt zu schreiben.
Ähm..... wer sagt dass deine Geschichte perfekt sein muss?
Ich habe Harry Potter (du hattest es als beispiel benutzt) jetzt schon mindestens ..... 50 Mal oder mehr(?) gehört (Hörbuch). Sogar im Original, also Englisch und die Bücher sind definitiv nicht perfekt!
Es gibt sogar einige Fehler in der Story und Ungereimtheiten.
Und das gild eigentlich für fast jedes Buch!

Oder zwei Buchserien sind sich so ähnlich, dass man denken kann, dass einer vom anderen geklaut hat, was natürlich auch nicht perfekt ist!
(Beispiel: Vampire Academy und House of Night)


Zum Schreiben ansich:
Ich kann hier nur aus meiner eigenen Erfahrung schreiben. Ich habe schon mehrfach "Bücher" angefangen, aber nie beendet, weil mir wohl das Durchhaltevermögen fehlt, aber ich weiß dass man sich nicht so unter Druck setzen darf. Bei mir ruft das nur eine Schreibblockade hervor.
Durch das Schreiben an meiner Bachelorarbeit weiß ich mittlerweile (durch Dozenten und Hilfsinformationen im Web etc) dass man einfach drauf los schreiben soll. Schreib, was dir einfällt. Wenn du dir schon vorstellen kannst, wie deine Geschichte enden soll, schreib es auf! Wenn du danach weißt, was im Mittelteil ungefähr passieren soll, schreib es auf!
Versuche nicht alles schnurgeradeaus nacheinander zu erzählen. Mache dir Notizen, schreibe, was dir gerade einfällt. Auch wenn du es später nicht verwendest, schreibe alle Ideen auf, die du hast. Erstelle vielleicht Charaktersheets (Lebensläufe) mit Aussehen, Lieblingsfarben und Vorfahren deiner Figuren (oder was dir sonst so zu denen einfällt). So hast du diese Sachen immer griffbereit und du verzettelst dich nicht mit den ganzen Daten.
Schreibe zunähst in Stichpunkten, falls du etwas noch nicht ausformulieren kannst.

Und vor allem: Habe Spaß beim Schreiben!
Die großen Hypes der letzten Jahre sind alle angeblich aus einer Laune heraus entstanden. Diese Schriftsteller wollten evtl gar nicht berühmt werden, sondern wahrscheinlich nur ihren Traum aufschreiben und anderen eine Freude machen. Jedenfalls waren sie soweit ich weiß vorher keine Schriftsteller.

und wenn es gar nicht weiter geht, mache eine Pause! Schreibe für einen Monat/ eine Woche erstmal gar nichts mehr. Denk nicht mehr dran! Vielleicht kommt die Inspiration und Schreiblust, wenn du es gerade gar nicht erwartest.

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Alt 15.09.2014, 11:58   #218
Little_Chaos_Angel
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Früher konnte ich einfach so schreiben, ich hab mich hingesetzt und in die Tasten gehauen, bis die Finger glühten...
Ich brauchte kein plotting oder eine Charakter Beschreibung, es kam alles von selbst.
heute muss ich richtig nachdenken, mir fehlt irgendwie die Fähigkeit von früher mich in die Geschichte hinein zu fühlen und sie quasi mit zu erleben.

Ansonsten hast du mit allem recht, was du aufgezählt hast, besonders bei der sims Story ... ich habe kein ende und nur mäßig Inhalt, darum quält sie mich mehr, als dass sie Spaß macht ...
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Alt 15.09.2014, 12:32   #219
Nona
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Zitat:
Zitat von DeepWater Beitrag anzeigen
Mal ein ganz anderes Thema, wohnt ihr alle in großen Städten oder gibt es hier auch Leute die(gerne) auf dem Dorf oder zumindest in einem Ort mit unter 100.000 Einwohnern leben? Wohnt oder wohnte zufällig jemand von euch mal in Potsdam, Marburg, Leipzig, Erfurt, Paderborn oder Kassel?
Wenn auch ein paar Tage älter, muss ich es doch mal hervorkramen, weil ich es so niedlich finde (nicht nur auf dich bezogen)
Findet ihr Orte mit 20.000 Einwohnern echt schon ein kleines Kuhkaff? Mir kommt das öfter mal unter, dass bei solchen Zahlen von kleinem Minidorf gesprochen wird und muss immer schmunzeln


Denn dann muss ich ja wirklich am Po der Welt leben, das Dorf in dem ich wohne hat keine 800 Einwohner, und drumerhum siehts nicht anders aus.
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I know that I've got issues. But you're pretty messed up too.
Either way I found out - I'm nothing without you!
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Alt 15.09.2014, 12:36   #220
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ich hätte da mal ne frage kann mann bei sins4 die senioren auch in rente schicken wen ja wie ich hab nicht gefunden, es were echt toll wenn es schon jemanden gibt der es weiß

lg.mondmausi
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Alt 15.09.2014, 12:43   #221
Macavity
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Ihr habt ein interessantes Thema und ich möchte mal eine eigene Erfahrung wiedergeben, die vielleicht hilft, das Thema "Druck" neu zu überdenken.
Ich selbst schreibe und habe auch eine ganze Reihe von Sach-Büchern veröffentlicht. Im Jahr 2008 schrieb ich einen Roman, den ich eigentlich nur für mich schrieb. Jeden Morgen zog es mich schon mit der ersten Tasse Kaffee an den Rechner und ich hatte Spaß ohne Ende. Ganz von selbst begannen meine Protagonisten zu "leben" und ich litt und lebte mit ihnen. Ich sprudelte vor Kreativität und es gab nichtsTolleres als schreiben.
Dank meines Agenten wurde der Roman sogar veröffentlicht, aber statt mich nun der Fortsetzung widmen zu können, mußte ich zwei Auftragsarbeiten schreiben. (Seitenvorgabe, Termindruck usw.)
Ich quälte mich eineinhalb Jahre. Ich hasste es, zu schreiben, ich wollte so gern wieder die Freiheit zurück, die ich während des Romans hatte.
Mit Müh und Not wurden die beiden Sachbücher fertig. Ich war überhaupt nicht zufrieden. Beide Themen waren eigentlich toll und doch war es nur Fleißarbeit. Kaum fertig, bekam ich einen neuen Terminauftrag. Wieder quälte ich mich und gab nach einem halben Jahr auf, weil ich einfach nicht mehr schreiben konnte. Nichts floß mehr, ich zählte jeden Tag mißmutig die Worte und war jeden Abend frustriert.
Wenn man bedenkt, wie schlecht das Schreiben bezahlt wird (unter einem Euro pro verkauftes Buch), könnt ihr euch vorstellen, wie frustrierend so ein Job sein kann. Die richtig große Kohle machen nur Promis (die schreiben lassen), wenn sie ihre Biografien abgeben oder Bestsellerautoren.
Bei der heutigen Verlags-Politik muß Schreiben Leidenschaft sein, anders rechnet sich das nicht. Leidenschaft gedeiht aber nicht unter Druck.
Seit über einem Jahr bin ich nun frei und würde so gern wieder kreativ werden, aber es funktioniert nicht. Es ist, als wäre meine Fantasy irgendwie versiegt, vertrocknet, ausgelöscht.
Mir hat der Druck echt etwas sehr Wichtiges zerstört.

Ich habe vor einem Jahr angefangen Sims zu spielen, in der Hoffnung, wieder Zugang zur Fantasy zu bekommen. Dies Spiel soll mich "therapieren". Meine Sims sollen mir helfen, wieder Geschichten zu entwickeln. Es funktioniet in ganz klitzekleinen Schritten.

Ich kann, aus meiner Erfahrung, nur jedem raten, sich die Leidenschaft fürs Schreiben nicht durch irgendeinen (Erfolgs-) Druck zu zerstören.
Eine kleine Schreibblockade ist überwindbar, ein "Totalverlust" der Fantasy ist echt schmerzhaft.

Hier wurden in den letzten Tagen super Tips und Anregungen gegeben, die auch mir helfen. Ich bin echt dankbar, daß dieses Thema hier aufkam.
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Alt 15.09.2014, 12:56   #222
Little_Chaos_Angel
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Danke Macavity !!
Ich glaube, du hast mir grade die Augen geöffnet.

Nur verstehe ich nicht warum dann bücher zum teil teuer sind, wenn der autor daran nahezu nichts verdient?

Edit : was meinst du / ihr ist es besser, den Traum von den eigenen Büchern leben zu können, nieder zu legen?
Je mehr ich mit euch darüber schreibe (und so nebenbei finde ich das Thema auch super und möchte gar nicht, dass es aufhört) desto mehr habe ich das Gefühl dass ich mir selbst am meisten im weg stehe..
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Geändert von Little_Chaos_Angel (15.09.2014 um 13:00 Uhr)
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Alt 15.09.2014, 13:01   #223
BloodOmen1988
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Huhu (jetzt bin ich schon wieder hier *Kopfkratz*)

Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Ich glaube, ich muss mich einfach von dem Traum verabschieden, dass diese Geschichte einen ähnlichen Senkrechtstart hat, wie Harry Potter. (Abgesehen davon das diese Bücher keine literarischen Meisterwerke sind.) Einfach mal um der Welt zu beweisen, dass ich auch was kann und nicht länger die komische Außenseiterin bin.
Wenn du diesen Traum hast, musst du halt einfach auch die andere Seite sehen: J. K. Rowling hat Harry Potter nicht mal eben locker vom Hocker geschrieben. Dahinter steckt jahrelange Arbeit. Sie hatte furchtbare Schwierigkeiten, einen Verlag zu finden. Und der Hype kam dann auch erst ein paar Jahre später.
Auch J. K. Rowling hat nicht einfach drauf losgeschrieben und ihr Text war perfekt. Auch J. K. Rowling hat viel für den Papierkorb geschrieben (erst vor Kurzem habe ich irgendwo gelesen, wie sie von einer Figur im 5. Band erzählt hat, die sie dann schweren Herzens komplett rausgestrichen hat, noch gegen Ende des Buchs, obwohl sie sie wirklich total gerne mochte - und dann fast alles umgeschrieben hat --- ist mir grad so eingefallen).

Phoenyx hat es schon geschrieben: Schreiben ist nicht nur Spaß, jedenfalls nicht, wenn man in die Richtung wirklich Ambitionen hat, sondern auch Arbeit.

Zitat:
Ich ertappe mich immer wieder dabei, davon zu träumen, wie die Geschichte verfilmt wird und ich mit Freunden ins kino gehe...Und ich fürchte, diese Vorstellung muss ich irgendwie los werden, richtig?
Loswerden vielleicht nicht, aber dich von der Vorstellung lösen, dass das, was du schreibst, sofort perfekt sein wird usw. und dich damit anfreunden, dass sich ein Roman selten einfach so und mal eben nebenher schreibt.

Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Genau da glaube ich, ist mein Problem. Ich vergess manchmal, dass es eigentlich nur ein Traum ist, und dann will ich richtig perfektionistisch schreiben, weil ich denke, das dieser Traum der Ziel meiner Geschichte ist. Und da kommt dann der innere Kritiker und macht es mir total schwer weiter / überhaupt zu schreiben.
Dann mach doch einfach mal beim NaNoWriMo mit. Nutz' den Oktober, um dich drauf vorzubereiten (Was willst du schreiben? Welche Ideen hast du für die Figuren/die Handlung usw.?) und zwing' dich im November, in die Tasten zu hauen. Entweder hilft es dir - und wenn nicht, dann war es wenigstens den Versuch wert.

Zitat:
Und überhaupt, wie findet man das ende einer Simstory ? Wenn doch Sims an sich kein Ende hat ?
Also, Vany und ich arbeiten ja auch an einer gemeinsamen FS und auch, wenn wir keinen 100%-Plan haben, stehen die Eckpfeiler der Geschichte und ich glaube, das ist auch ganz, ganz wichtig. Und dann planen wir in kleinen Stücken, wie wir zu diesen Eckpfeilern kommen. Und... wie Phoenyx schon sagte: Was hat das Ende einer FS damit zu tun, dass Sims kein Ende hat? Die Sims sind doch "nur" die Protagonisten der Geschichte, die du erzählen möchtest.

Zitat:
Ich hab irgendwie den Fehler begangen, den Zeitspion vom relativen Anfang an, so zu schreiben, mit dem Ziel, das Buch wirklich verlegen zu lassen - irgendwann jedenfalls.
Ich glaube, du solltest dir beim Schreiben einfach immer wieder bewusst machen, dass du deinen Text hinterher sowieso noch tausendfach überarbeiten (müssen) wirst, bevor du ihn irgendwo einreichst.

Ich habe mich mittlerweile von dem Gedanken gelöst, meinen Roman überhaupt verlegen lassen zu wollen. Ich will in erster Linie die Geschichte schreiben, die mir schon so lange im Kopf herumspukt und wenn sie fertig ist, dann kann ich weitersehen, ob ich wirklich veröffentlichen will und daran arbeiten, dass dieser Wunsch auch in Erfüllung geht, oder ich habe einfach viel Zeit damit verbracht, einem wunderschönen, kreativen Hobby nachzugehen.

Zitat:
Zitat von Phoenyx Beitrag anzeigen
Dein innerer Kritiker schützt dich davor auch nur wirklich weiter in der Geschichte zu kommen, weil du insgeheim gar nicht genau weißt wie es weiter geht und weil insgeheim deine Figuren oberflächlicher sind, als du denkst.
Und das ist wirklich oft der Knackpunkt. Wenn man die eigenen Figuren gut kennt, wenn sie vielschichtig sind und gut durchdacht, dann kommt man nicht so schnell an den Punkt, an dem man das Gefühl hat "es geht nicht weiter". Ebenso mit der Handlung. Es macht einfach viel mehr Spaß und geht viel besser, wenn man wenigstens grob weiß, wohin man mit einer Geschichte will und man steckt seltener in einer Sackgasse fest. Ich muss mich auch immer zum Plotten zwingen, weil ich viel lieber einfach schreibe, aber es erleichtert doch Vieles enorm.

Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Oder zwei Buchserien sind sich so ähnlich, dass man denken kann, dass einer vom anderen geklaut hat, was natürlich auch nicht perfekt ist!
(Beispiel: Vampire Academy und House of Night)
Haben wir die gleichen Bücher gelesen? House of Night fand ich grottenschlecht. Nein, schlimmer als grottenschlecht. Bei Vampire Academy fand ich den ersten Band grauenhaft, aber dafür die restlichen passabel bis gut. Und ich finde, davon abgesehen, dass es in beiden Geschichten irgendwie um Vampire und ein Internat geht, haben die Bücher so gar nichts miteinander gemein.
Sowohl, was das Setting der Welt angeht, als auch die "Art" der Vampire, als auch den Schreibstil usw. usw. usw. ...

Zitat:
Zum Schreiben ansich:
Ich kann hier nur aus meiner eigenen Erfahrung schreiben. Ich habe schon mehrfach "Bücher" angefangen, aber nie beendet, weil mir wohl das Durchhaltevermögen fehlt, aber ich weiß dass man sich nicht so unter Druck setzen darf. Bei mir ruft das nur eine Schreibblockade hervor.
Manche brauchen vielleicht gerade diesen Druck. Aber für mich wäre das auch nichts. Ich möchte schreiben, weil ich gerne schreibe und weil ich schreiben will.

Zitat:
Durch das Schreiben an meiner Bachelorarbeit weiß ich mittlerweile (durch Dozenten und Hilfsinformationen im Web etc) dass man einfach drauf los schreiben soll. Schreib, was dir einfällt.
Uh, für Universitätsarbeiten halte ich das aber für eine sehr gewagte Methode. Aber gut, kommt vielleicht auch drauf an, welches Fach man studiert. Also, gerade in der Geschichtswissenschaft steht bei mir an erster Stelle die Recherche und erst danach die Schreibarbeit. Aus Recherche und Quellenanalyse ergibt sich auch der Aufbau einer Arbeit und wenn man den dann schon hat, muss man eigentlich nur noch schreiben ^^ ... Ich habe ein einziges Mal "drauf losgeschrieben" und musste dann hinterher mein Geschriebenes auf meine Literatur und meine Quelle zurechtbiegen. Das mache ich nie, nie wieder.

Zitat:
Auch wenn du es später nicht verwendest, schreibe alle Ideen auf, die du hast. Erstelle vielleicht Charaktersheets (Lebensläufe) mit Aussehen, Lieblingsfarben und Vorfahren deiner Figuren (oder was dir sonst so zu denen einfällt). So hast du diese Sachen immer griffbereit und du verzettelst dich nicht mit den ganzen Daten.
Da würde ich zustimmen. Das kann dir auch helfen, Details nicht unter den Tisch fallen zu lassen oder zu verwechseln. Außerdem kann es ungemein helfen, einer Figur auch eine Hintergrundgeschichte zu verpassen, die du vielleicht nie erzählen wirst. Einfach, damit sie für dich selbst besser fassbar wird.

Zitat:
Und vor allem: Habe Spaß beim Schreiben!


Je nachdem, was das Ziel ist, macht das Schreiben sicher nicht immer Spaß, aber unterm Strich sollte es mehr Spaß machen, als Last sein.

Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Früher konnte ich einfach so schreiben, ich hab mich hingesetzt und in die Tasten gehauen, bis die Finger glühten... Ich brauchte kein plotting oder eine Charakter Beschreibung, es kam alles von selbst. heute muss ich richtig nachdenken, mir fehlt irgendwie die Fähigkeit von früher mich in die Geschichte hinein zu fühlen und sie quasi mit zu erleben.
Dann solltest du vielleicht wirklich bei 0 anfangen und plotten.

Grüsse!
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Geändert von BloodOmen1988 (15.09.2014 um 13:05 Uhr)
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Alt 15.09.2014, 13:15   #224
Macavity
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Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen

Nur verstehe ich nicht warum dann bücher zum teil teuer sind, wenn der autor daran nahezu nichts verdient?

Edit : was meinst du / ihr ist es besser, den Traum von den eigenen Büchern leben zu können, nieder zu legen?
Je mehr ich mit euch darüber schreibe (und so nebenbei finde ich das Thema auch super und möchte gar nicht, dass es aufhört) desto mehr habe ich das Gefühl dass ich mir selbst am meisten im weg stehe..
Verlage, Agenturen, Produktion und Handel verdienen an einem Buch, da bleibt für den Autoren kaum etwas.
Der Traum, davon leben zu können, ist gefährlich. Ich hab ca. 14 Bücher geschrieben (und veröffentlicht) und kann überhaupt nicht davon leben. Die Zukunft wird eher schlechter. Der E-Book Markt und Großhändler zerstören viele Buchhandlungen. Sachbücher werden kaum gekauft, weil man jede Information im Internet umsonst bekommt. Dazu kommen noch die Hacks, die hier auch schon erwähnt wurden. Auch meine Bücher waren auf Listen zum illegalen Download. Die Betreiber zur Verantwortung zu ziehen ist teuer und fast sinnlos.

Die Geschichte von Mrs Rowling ist eine Ausnahme. Sie hat ihr Buch über 100 Verlagen angeboten (was mit Kosten und viel Frust verbunden ist) und dann hat einer zugeschlagen und ein Megaerfolg kam auf. Das ist aber vergleichbar mit einem 6er im Lotto.

Trotzdem würde ich immer dazu raten, zu Schreiben. Ich will es ja selbst wieder können. Es ist etwas so wundervolles und etwas, was einen (für sich selbst zumindest) unsterblich macht. Nur der Gedanke, davon leben zu können, den sollte jeder (Ausnahmen gibts natürlich) begraben. Geld sollte nicht das Motiv fürs Schreiben sein.

Geändert von Macavity (15.09.2014 um 13:22 Uhr)
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Alt 15.09.2014, 13:41   #225
veni_vidi_vicky
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Zitat von BloodOmen1988 Beitrag anzeigen
Haben wir die gleichen Bücher gelesen? House of Night fand ich grottenschlecht. Nein, schlimmer als grottenschlecht. Bei Vampire Academy fand ich den ersten Band grauenhaft, aber dafür die restlichen passabel bis gut. Und ich finde, davon abgesehen, dass es in beiden Geschichten irgendwie um Vampire und ein Internat geht, haben die Bücher so gar nichts miteinander gemein.
Sowohl, was das Setting der Welt angeht, als auch die "Art" der Vampire, als auch den Schreibstil usw. usw. usw. ...
Naja, ich meinte auch nicht, dass sie eineiige Zwillinge sind.
aber die Charaktäre von Zoey und Rose sind sich schon sehr ähnlich.
+ einige Kleinigkeiten, wie die Tatsache dass Vampire nicht sterben, wenn sie in der Sonne sind, aber es für sie unangenehm ist. solche Sachen halt.

Ich mag übrigens beide Buchreihen.


Zitat:
Zitat von BloodOmen1988 Beitrag anzeigen
Manche brauchen vielleicht gerade diesen Druck. Aber für mich wäre das auch nichts. Ich möchte schreiben, weil ich gerne schreibe und weil ich schreiben will.
Das mag sehr wohl stimmen, aber ich hab ja wie gesagt aus eigener Erfahrung geschrieben.


Zitat:
Zitat von BloodOmen1988 Beitrag anzeigen
Uh, für Universitätsarbeiten halte ich das aber für eine sehr gewagte Methode. Aber gut, kommt vielleicht auch drauf an, welches Fach man studiert. Also, gerade in der Geschichtswissenschaft steht bei mir an erster Stelle die Recherche und erst danach die Schreibarbeit. Aus Recherche und Quellenanalyse ergibt sich auch der Aufbau einer Arbeit und wenn man den dann schon hat, muss man eigentlich nur noch schreiben ^^ ... Ich habe ein einziges Mal "drauf losgeschrieben" und musste dann hinterher mein Geschriebenes auf meine Literatur und meine Quelle zurechtbiegen. Das mache ich nie, nie wieder.
hihi, ich hatte die Literaturrecherche absichtich unterschlagen. ^^
Für Bücher, die nicht gerade auf historischen ereignissen basieren oder soetwas, braucht man ja auch nicht wirklich eine Recherche.

Dass man aber nicht auf Teufel komm raus bei Kapitel 1 anfangen und mit dem letzten Kapitel aufhören muss, habe ich schon mehrmals gehört und gelesen.
Man schreibt das, was einem gerade wichtig ist/ einen bewegt/ was gerade im Kopf herumspukt.
Hält man sich an die Reihenfolge, kommt man schnell mal ins Stocken.
Einige empfehlen sogar zuerst das Fazit zu schreiben, sodass man weiß, worauf man hinaus will....


@Nonsense:

Ich hab mir gestern meine Haare mit Henna rot gefärbt. Die Farbe ist cool geworden, aber ich rieche jetzt nach Tee.
Das Henna hab ich aus Idien importiert (ein indischer Arbeitskollege meines Mannes hats mitgebracht).
Ausschließlich pflanzliche Inhaltstoffe. *.*

Wusstet ihr, dass reines Henna in Deutschland in Kosmetika nicht zugelassen ist, weil es "im Tierversuch toxisch auf Niere und Blutbildung wirkte und die Mutagenität und Genotoxizität nicht ausgeschlossen werden konnten."
Henna gemischt mit PPD ist aber erlaubt, obwohl PPD "schwere allergische Reaktionen auslösen und zu irreparablen Hautschäden führen kann."

WTF?

Ich vertraue lieber auf das Naturprodukt!
(mMn auch um längen besser als das künstliche Zeug, was sonst so benutzt wird zum Haare färben...)

LG Vicky
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Alt 15.09.2014, 14:05   #226
Little_Chaos_Angel
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Ich habe einige steine ins rollen gebracht, glaub ich.... und ich merke grade selber, dass ich umzudenken beginne. Wovon ich glaube dass es in die richtige Richtung zu gehen scheint.

@vicky
Äh ... naturprodukt und dann wird dem Sowas nachgesagt?
Klingt ja furchteinflösend.

Was für ein rot ton ist es denn geworden ?
Ich will mir auch schon lange wieder die haare färben, nur weiß ich nicht so recht in welchem Farbton. ..
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Alt 15.09.2014, 14:25   #227
veni_vidi_vicky
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Der Ton ist in etwa so: http://dvuifktgrlu5d.cloudfront.net/...schfarbe_D.jpg

Wegen dem "Nachsagen": Ich vertrau da nicht so ganz drauf, was "die Ärzte" sagen. Nicht immer jedenfalls. Ich glaube manchmal wird etwas schlecht gemacht, damit es nicht den einheimischen Markt auf den Kopf stellt.
Und ich denke, dass ein Naturprodukt, welches bereits seit 5000 Jahren benutzt wird nicht wirklich schlecht sein kann. Wenn es wirklich so schlimm wäre, dann wäre das auch allgemein bekannt. Und es ist ein ajurweda Produkt. Ich hab aber keine Ahnung davon. Wollts nur mal gesagt haben.

Edit: Eine Kollegin von früher nutzt Henna bereits seit Jahren zum Haare färben.

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Alt 15.09.2014, 15:04   #228
Phoenyx
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Jetzt meld ich mich noch mal kurz von der Arbeit.
Little_Chaos_Angel, ich würde dir gerade für den Anfang die Schreibwerkstatt empfehlen. Auch ein Forum: www.schreibwerkstatt.de Dort gibt es viele Links und Beiträge zum Plotten, spannenden Handlungsbogen, Charakterentwicklung und mehr.

Ansonsten fände ich es wirklich auch keine schlechte Idee einen Thread "Schreibwerkstatt" im Story-Bereich zu öffnen, mit Tipps und Tricks zur erzählerischen und sonstigen Gestaltung von Fotostorys etc.
Ein Ort an dem man sich austauschen kann und Hilfe suchen und geben kann.
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Alt 15.09.2014, 18:53   #229
Bahia
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Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
(...)
Einfach mal um der Welt zu beweisen, dass ich auch was kann und nicht länger die komische Außenseiterin bin.

Hallo zusammen,

Little_Chaos_Angel, du hast meiner Meinung nach etwas ganz Wichtiges erwähnt, nämlich deine Motive für das Schreiben. Wir Menschen tendieren dazu, Bestätigung stets im Außen zu suchen, weil wir oft unfähig sind, unseren eigenen Wert zu erkennen oder zumindest häufig an uns zweifeln. Du willst schreiben und deine eigene Buchverfilmung im Kino ansehen. Du meinst, der Welt etwas beweisen zu müssen. Warum? Weil du denkst, du wärst weniger Wert (als andere), wenn du nichts beweisen würdest? Das ist, denke ich, der wichtigste Knackpunkt. Schreibblockaden dienen gerne als Mittel zum Zweck, dich zum Anhalten und Innehalten zu bewegen und um zu reflektieren: Was will ich eigentlich damit erreichen? Wie möchte ich mein Leben gestalten? Warum tue ich das, was ich tue? Tue ich es hauptsächlich für mich oder um von anderen gemocht, akzeptiert und letztlich geliebt zu werden? Wo setze ich meine Prioritäten? Muss ich eine begonnene Story unbedingt beenden, nur weil die Leser es kaum erwarten können, wie es weiter geht? Und so weiter…

By the way, ich war beim Lesen von Büchern meist traurig, dass sie schon zu Ende waren (trotz Happy End). Es hätte für mich immer so weiter gehen können. Das ist ja oft auch ein Grund, weshalb wir die Spieldauer bei Sims auf episch stellen , weils so schön ist, abzutauchen in andere Geschichten fern vom tristen Alltag.

Jedenfalls…es geht um deine innere Einstellung. Das, was du aktuell im Außen erlebst (Schreibblockade oder das Gefühl, Außenseiter zu sein), ist ein Spiegel deiner inneren Überzeugung. Das hat mit anerzogenen und antrainierten Glaubensmustern zu tun und es geht noch viel tiefer, als ich es hier mit zwei, drei Absätzen beschreiben könnte. Dahinter steht meist Angst, abgelehnt, ungeliebt und wertlos zu sein, nichts zu leisten wofür man Anerkennung bekäme und letztlich Angst, nicht dazuzugehören. Wenn du denkst, du bist Außenseiter, wirst du dich automatisch immer wieder in genau solchen Situationen wiederfinden und dich in deiner Überzeugung bestätigt fühlen.

Hinterfrage also deine Motive. Warum tue ich etwa Bestimmtes? Du MUSST nichts leisten und deine Geschichten müssen kein Ende haben. Der Weg ist das Ziel. Du bist nicht hier, um so zu sein, wie die Welt dich haben will. Du musst eigentlich gar nix, sondern solltest einfach nur Vertrauen entwickeln in dein eigenes Wesen, dich akzeptieren lernen mit all deinen Ecken und Kanten, denn du bist sehr viel wert und einzigartig. Dich selbst zu akzeptieren schließt auch ein, dich nicht für deine Billy Talent Fanstory zu schämen, die du früher geschrieben hast. Zum damaligen Zeitpunkt war sie dir wichtig und du hattest Freude daran, das sollte doch heute positiv in Erinnerung bleiben, statt sich dafür zu schämen. Bewusstsein wächst halt und du würdest heute wahrscheinlich auch nicht mehr mit Puppen spielen. Sich zu schämen, wäre jedoch unnötig und vergeudete Energie.

Du bist nicht hier, um die Erwartungen anderer zu erfüllen, denn wer Erwartungen an dich stellt, hat nur Probleme mit seinen eigenen inneren Überzeugungen und Sichtweisen. Lebe dein Leben so, wie du möchtest. Und nur, weil du früher sofort drauf los schreiben konntest, muss es nicht ewig so bleiben. Interessen verlagern sich, vielleicht gäbe es heute neue Wege für dich, deine Fantasie und Kreativität anders auszudrücken. Sich jedoch zwingen zu wollen „ich muss dies, ich muss das, weil…“, wird die eigentliche Problematik deiner Urängste vor Ablehnung (was immer der Motor deiner Motive sein mag) langfristig nicht beheben.

LG,
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Alt 15.09.2014, 20:11   #230
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Zitat:
Zitat von Phoenyx Beitrag anzeigen
Ansonsten fände ich es wirklich auch keine schlechte Idee einen Thread "Schreibwerkstatt" im Story-Bereich zu öffnen, mit Tipps und Tricks zur erzählerischen und sonstigen Gestaltung von Fotostorys etc.
Ein Ort an dem man sich austauschen kann und Hilfe suchen und geben kann.
Das würde ich auch toll finden, gerade spielübergreifend - denn unabhängig vom Spiel wiederholen sich die Probleme/Fragestellungen/Tipps und Tricks ja auch :-) ...
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Alt 15.09.2014, 20:14   #231
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Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Der Ton ist in etwa so: http://dvuifktgrlu5d.cloudfront.net/...schfarbe_D.jpg

Wegen dem "Nachsagen": Ich vertrau da nicht so ganz drauf, was "die Ärzte" sagen. Nicht immer jedenfalls. Ich glaube manchmal wird etwas schlecht gemacht, damit es nicht den einheimischen Markt auf den Kopf stellt.
Und ich denke, dass ein Naturprodukt, welches bereits seit 5000 Jahren benutzt wird nicht wirklich schlecht sein kann. Wenn es wirklich so schlimm wäre, dann wäre das auch allgemein bekannt. Und es ist ein ajurweda Produkt. Ich hab aber keine Ahnung davon. Wollts nur mal gesagt haben.

Edit: Eine Kollegin von früher nutzt Henna bereits seit Jahren zum Haare färben.
LG Vicky
Wow, eine tolle Farbe!!
Ich färbe seit einem Jahr auch mit Pflanzenhaarfarben. Da ist u. a. auch Henna drin. Nur hab ich von Natur aus dunkelbraune Haare und muss meistens mit reinem Henna vorpigmentieren, bevor ich das dunkelbraune draufpatschen kann, da ich leider schon ziemlich viele graue/weiße Haare habe. Wenn ich nur Henna drauf patsche, leuchten die in einem tollen Rot. Bis jetzt hats ganz gut geklappt und es bekommt meinen Locken besser als das Chemiezeugs.
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Alt 15.09.2014, 21:00   #232
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Zitat:
Zitat von Fannylena Beitrag anzeigen
Wow, eine tolle Farbe!!
Ich färbe seit einem Jahr auch mit Pflanzenhaarfarben. Da ist u. a. auch Henna drin. Nur hab ich von Natur aus dunkelbraune Haare und muss meistens mit reinem Henna vorpigmentieren, bevor ich das dunkelbraune draufpatschen kann, da ich leider schon ziemlich viele graue/weiße Haare habe. Wenn ich nur Henna drauf patsche, leuchten die in einem tollen Rot. Bis jetzt hats ganz gut geklappt und es bekommt meinen Locken besser als das Chemiezeugs.
Ich hab von Natur aus blondes Haar. Straßenköterblond.
Ich hatte zuerst Angst, dass der Farbton zu dunkel oder zu hell sein wird, weil das Produkt, welches ich benutzt habe, eigentlich für dunkles Haar gedacht ist. Zum Glück ist alles ok. Ich mag diese Farbe. Sieht viel natürlicher aus, als die meisten chemischen Farben, finde ich.

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Alt 15.09.2014, 21:11   #233
Phoenyx
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Ich habe leider zieemlich dunkle Haare von Natur - würd Henna auch sofort ausprobieren, leider glaub ich, dass meine Haare die Farbe nicht annehmen.

Und dann hab ich auch noch Angst davor, dass das stark abfärbt.
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Alt 15.09.2014, 21:59   #234
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Vielen Lieben Dank, Bahia Ich glaub sowas hab ich mal wieder gebraucht!

Und an alle anderen, tut mir echt leid, dass ich eure diskussion zerschlagen habe

Hab jetzt echt ein schlechtes gewissen deswegen....

*verkrümmelt sich ins bett*
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Alt 15.09.2014, 22:37   #235
Phoenyx
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Hä?! Hier ist doch nix zerschlagen

Ist doch alles okidoki - deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen zu haben ist total unnötig! Außerdem kann man in einem Forum locker wieder 20 oder auch nur 3 Beiträge vorher zurück scrollen und darauf antworten, wenn man will.
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Alt 16.09.2014, 00:31   #236
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neues update: windows neu aufsetzen hat zwar geklappt, nach ner stunde aber bluescreen nu piepts beim hochfahren länger und wird nix mehr aufn bildschirm angezeigt ;/ bring ihn nu morgen zu nem pc laden, scheint doch was mit der hardware zu sein, bestenfalls netzteil, hoff echt das es nicht allzu teuer wird hab eh schon geldsorgen.
hab nu immerhin en alten lappi von ner freundin sodass ich noch ins internet komme, ansonsten säß ich hier echt den ganzen tag blöd rum und könnt rein gar nichts machen.
bin auch echt am ende mit meinen nerven, seit juli geht echt eins nach dem anderem schief irgendwie und da der pc das ist womit ichs versuch dann auszugleichen fällt mir natürlich grad alles derbe aufn kopf
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Alt 16.09.2014, 10:19   #237
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@Phoenyx

Danke... ich hatte das gefühl, dass ich die diskussion auf mein Problem gelenkt habe, was ich damit eigentlich gar nicht wollte... es ging immer mehr um meine Schreibblockade, und nicht nur ums Schreiben allgemein.. das tut mir leid.

@Hermione:
Wenn er piept kann nicht das Netzteil kaputt sein, denn er piept nur, wenn er strom hat aber was anderes fehlt - braucht ja auch strom zum piepen.
Wenn du kein Bild hast und es piept würde ich drauf tippen, dass die Grafikkarte gestorben ist.
Ich hoffe, dass sie es richten können
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Alt 16.09.2014, 11:12   #238
julsfels
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An der Art des Piep kann man meist auf den Fehler schließen. Müsste in der Boardbeschreibung stehen, bei welchem Problem es wie piept.
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Alt 16.09.2014, 11:48   #239
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hi zusammen,
ich freu mich. unser urlaub rückt in greifbare nähe
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Alt 16.09.2014, 12:38   #240
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Huhu ihr,

ich sitze gerade auf der Arbeit (kurze Pause) und habe null Bock heute. Der Mangel an Auftraggebern nagt an mir, momentan ist das hier mein einziger und das darf nicht lange so bleiben. :/ Es ist zum Mäusemelken.

@Vicky: Ich liiieebe den Geruch von Henna!

Hmm... worüber könnte ich diese Woche denn mal bloggen?

Und ich bin übrigens ein großer House of Night Fan. Man muss aber über das erste Buch hinaus lesen. Da wird ganz bewusst mit Klischees um sich geschmissen, das muss man schon sagen.
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Alt 16.09.2014, 12:47   #241
Daenerys Targaryen
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Und ich bin übrigens ein großer House of Night Fan. Man muss aber über das erste Buch hinaus lesen. Da wird ganz bewusst mit Klischees um sich geschmissen, das muss man schon sagen.
Am besten man liest es zudem im Original.

(Ich könnte auch mal weiterlesen, hier stapeln sich ungelesene Bücher.)
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Alt 16.09.2014, 13:09   #242
Bahia
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Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Vielen Lieben Dank, Bahia Ich glaub sowas hab ich mal wieder gebraucht!
Gern geschehen. (Eigentlich wollte ich auch den Dankebutton drücken, aber ich hab keinen.)

So ziemlich jeder von uns muss ab und zu daran erinnert werden, dass er ok ist, wie er ist. Selbstzweifel, Ängste und Abhängigkeiten von der Meinung der anderen abzulegen, ist ein langer und harter Weg.

Und es ist doch legitim, dass du zu einem aktuellen Thema sagst: hey Leute, genau da hab ich dieses oder jenes Problem.
Du hast nun eine Menge Tipps bekommen aus verschiedenen Blickwinkeln, sowohl von technischer Seite (Vorbereitung, Aufbau der Geschichte, Gestaltung, Schreibstil etc.) als auch von mentaler Seite. Jetzt kannst du schauen, was für dich am besten funktioniert à la „trial and error“.

Generell machst du dir zu viele Gedanken, um bloß nichts falsch zu machen und stehst dir damit selbst im Weg, aber das wird schon noch, bist ja noch jung.
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Alt 16.09.2014, 13:15   #243
Swjosdotschka
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Zitat von Daenerys Targaryen Beitrag anzeigen
Am besten man liest es zudem im Original.

(Ich könnte auch mal weiterlesen, hier stapeln sich ungelesene Bücher.)
Das stimmt absolut! Aber das gilt wirklich für fast jedes Buch. Leider werden Übersetzer nur sehr schlecht bezahlt und müssen daher möglichst schnell übersetzen, um von ihrem Beruf leben zu können. In vielen Fällen merkt man das an der Qualität der Übersetzungen.

Wobei es bei House of Night gerade noch so geht. Ich lese es im Original, meine Mutter kann kein Englisch und liest es daher auf Deutsch. Da konnte ich zwischendurch ab und zu mal reinschnuppern.

Vor allem aber verpassen sie den deutschen Übersetungen bei HoN keine affigen Untertitel und "Ersatztitel" wie bei Hunger Games und Twilight. Die Untertitel bei Hunger Games werde ich dem deutschen Verlag nie verzeihen!

Meine Güte, ist es komisch mit einem Mac zu arbeiten! Man scrollt hier ja "falschrum" oO
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Alt 16.09.2014, 18:10   #244
Kittyflausch
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Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Ich hab von Natur aus blondes Haar. Straßenköterblond.
Ich hatte zuerst Angst, dass der Farbton zu dunkel oder zu hell sein wird, weil das Produkt, welches ich benutzt habe, eigentlich für dunkles Haar gedacht ist. Zum Glück ist alles ok. Ich mag diese Farbe. Sieht viel natürlicher aus, als die meisten chemischen Farben, finde ich.

LG Vicky
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Wildkatzenblond!
So sag ich das mittlerweile, klingt viel positiver! Hab ich in irgendeinem Haarforum mal gelesen und übernommen. Ich hab auch wildkatzenblond und ich mag es mittlerweile sehr gern Kann natürlich auch daran liegen, dass ich auch viele helle Strähnen hab und je nachdem wie ich den Scheitel variiere kann ich meine Haare heller oder dunkler "mogeln".
Auch habe ich das Gefühl, dass die nicht mehr "aschig" sind wie früher. In der Pubertät fand ich das ganz schlimm und hab dann auch angefangen zu färben. Von rot (meistens und alle möglichen Varianten) über blauschwarz hatte ich wohl schon fast alles drin. Bis ich vor 2 Jahren angefangen hab meine Haare rauswachsen zu lassen. Und es ging erstaunlich gut, kaum einer hat überhaupt gemerkt dass ich die rauswachsen lasse. Hier kam mir natürlich der Trend vom Ombre-Look zur Hilfe. Jeder hat gedacht, das muss so!
Und meine Haare fitzen nicht mehr so!
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Alt 16.09.2014, 19:08   #245
Hermione3000
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hab die haarfarbe leider auch, ist auch alles recht gleich von der farbe her und so blass halt. find das immer schlimm wenn der ansatz zu sehen ist, das sieht dann oftmals so aus als hätte ich graue haare weil die so blass im gegensatz zu den gefärbten sind oO
färben geht mir ehrlich gesagt auch auf den wecker, muss da immer wen für anrufen da es bei solch dicken haaren alleine schwierig ist, und kosten tuts ja auch nicht gerade wenig auch wenn mans selber macht. rauswachsen lassen ist halt naja, würd sehr auffallen da ich momentan dunkel rote habe, und eigentlich will ich meine naturhaarfarbe auch gar nicht, en kräftiges dunkelbraun wär mir lieber aber nuja.

am liebsten hät ich eh blonde haare, würd mir aber wohl da ich ziemlich blass bin nicht stehen xD
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Alt 16.09.2014, 19:45   #246
veni_vidi_vicky
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Zitat von Kittyflausch Beitrag anzeigen
Straßenköterblond
Wildkatzenblond!
So sag ich das mittlerweile, klingt viel positiver! Hab ich in irgendeinem Haarforum mal gelesen und übernommen. Ich hab auch wildkatzenblond und ich mag es mittlerweile sehr gern Kann natürlich auch daran liegen, dass ich auch viele helle Strähnen hab und je nachdem wie ich den Scheitel variiere kann ich meine Haare heller oder dunkler "mogeln".
Auch habe ich das Gefühl, dass die nicht mehr "aschig" sind wie früher. In der Pubertät fand ich das ganz schlimm und hab dann auch angefangen zu färben. Von rot (meistens und alle möglichen Varianten) über blauschwarz hatte ich wohl schon fast alles drin. Bis ich vor 2 Jahren angefangen hab meine Haare rauswachsen zu lassen. Und es ging erstaunlich gut, kaum einer hat überhaupt gemerkt dass ich die rauswachsen lasse. Hier kam mir natürlich der Trend vom Ombre-Look zur Hilfe. Jeder hat gedacht, das muss so!
Und meine Haare fitzen nicht mehr so!
Wildkatzenblond klingt super! Ich werds nur wahrscheinlich schnell wieder vergessen. Mein Gedächtnis ist ein Sieb!

Mein Blond mag ich auch recht gerne. Ich mags natürlich und hab nie gefärbt. Als Teenager mal getönt, aber nie irgendetwas verrücktes.... Wenn ich so drüber nachdenke, war es eigentlich dann immer nur ein natürliches Rot... Und die Farbe steht mir auch. Das sagt zumindest mein Mann.
Und es sieht klasse mit z.B. petrolium farbenen Klamotten aus!
Grün passt auch super dazu. Dann kommt noch das Grün in meinen Augen besonders hervor und das passt wiederum zum Haar....
Leider sind meine Augen graugrün und das Grau überwiegt normalerweise. Ich wünschte ich hätte richtig grüne Augen.... *seufz*

Meine Nichte ist auch blond und sie hat blaue Augen. Bei ihr konnte man schon als sie noch ein Kleinkind war sehen, dass sie mal wuuuunderschööön sein wird!
Jetzt ist sie 12 und immernoch süß. Und groß! Sie wird bald größer sein als meine Schwester (ihre Mutter) und ich. Und wir sind bereits größer als unsere Mutter (nicht schwer, meine Mutter ist unter 1,50 groß).

Mein Arzt hatte mir damals, als ich schwanger war, gesagt, dass die Kinder heutzutage immer größer werden. Wahrscheinlich wegen all dem Zeug, was in unserem Essen ist oder so. Konservierungsstoffe vielleicht (Edit: wohl eher Hormone)? Keine Ahnung. Jedenfalls werden die Babys mit immer längeren Körpermaßen geboren. Mein Mädchen war auch besonders groß, als es ihr noch gut ging. Deswegen kamen wir auf das Thema.

Ob Modelmindestmaße angepasst werden, wenn alle Menschen standartmäßig 2 Meter groß sein werden?

Edit: Wegen Kosten: Die Henna Farbe, die ich benutzt habe, kostet übrigens nur etwa 200 Rupien. Das sind umgerechnet etwa 2,50€. Da kann man nicht meckern, oder? ^^
(Jetzt wart ich noch ab wie lange es hält aber selbst wenn ich alle 2 Wochen würde färben müssen, ist das immer noch günstig.)

LG Vicky
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Geändert von veni_vidi_vicky (16.09.2014 um 20:18 Uhr)
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Alt 16.09.2014, 23:42   #247
Little_Chaos_Angel
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So, endlich Zeit mal hier zu schreiben... was für ein langer Tag

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Zitat von Bahia Beitrag anzeigen
Gern geschehen. (Eigentlich wollte ich auch den Dankebutton drücken, aber ich hab keinen.)

So ziemlich jeder von uns muss ab und zu daran erinnert werden, dass er ok ist, wie er ist. Selbstzweifel, Ängste und Abhängigkeiten von der Meinung der anderen abzulegen, ist ein langer und harter Weg.

Und es ist doch legitim, dass du zu einem aktuellen Thema sagst: hey Leute, genau da hab ich dieses oder jenes Problem.
Du hast nun eine Menge Tipps bekommen aus verschiedenen Blickwinkeln, sowohl von technischer Seite (Vorbereitung, Aufbau der Geschichte, Gestaltung, Schreibstil etc.) als auch von mentaler Seite. Jetzt kannst du schauen, was für dich am besten funktioniert à la „trial and error“.

Generell machst du dir zu viele Gedanken, um bloß nichts falsch zu machen und stehst dir damit selbst im Weg, aber das wird schon noch, bist ja noch jung.
Ja, du hast recht, dass ich mir zu viel gedanken mache, weil ich auch immer irgendwie merke, dass die allgemeinheit da draußen mich komisch findet... Ohne es zu wollen. Ich selbst allgemein friedlich und möchte mich eigentlich mit jedem vertragen, was irgendwie sehr oft und gerne ausgenutzt wird...(und es ist erstaunlich wie viel unfreundlichkeit da draußen wirklich ist).

Aber, ihr könnt mir glauben oder nicht, (ich kann es selber kaum glauben), aber irgendwie scheint ihr meine Schreibblockade gelöst zu haben.
Ich hab mich zum Zeitspion gesetzt, gesagt ich schreibe Ventus' Geschichte für mich, und für ihn selbst, nicht für irgendjemand (realen) anderen - und da war es wieder, dieses Gefühl von früher, wo ich da sitze, und die wörter einfach nur so sprudeln, wo mir Ereignis an Ereignis einfallen, ich bin gestern abend bis Mitternacht am Schreiben gewesen

@Swjosdotschka - noch mal danke für Noisli, hat ganz gut zur stimmung beigetragen. Ich kann mit Gewitter und Zug scheinbar am besten schreiben, nur wie du sagtest, der Zug klingt für mich fast etwas zu ... vorraussehbar ? Ich glaube ich wühl da mal in den Filmgeräusche CDs von meinem Vater, da ist sicher sowas auch dabei

Zitat:
Zitat von Swjosdotschka Beitrag anzeigen

Meine Güte, ist es komisch mit einem Mac zu arbeiten! Man scrollt hier ja "falschrum" oO
Kannst du das erklären ? also, mausrad invertiert? (ich sollte mich was schämen, mich Computerfreak zu nennen, und dann nur über apple zu wettern... ich weiß gar nichts über die dinger ^^ )

Zitat:
Zitat von Kittyflausch Beitrag anzeigen
Wildkatzenblond!
Ich schließ mich vicky an, das klingt wirklich gut... aber was genau ist das denn für ein blond-ton ? Ich war als Kind bis etwa Grundschulbeginn strohblond ( und blauäugig ) irgendwann mit 7 - 8 Jahren ist es dann rasant dunkel geworden... und ich hab es lange für eher ein ausgewaschenes braun gehalten, da meine Mama kräftig braune und mein vater rabenschwarze haare hat, aber eine Friseurin meinte, nein, das ist nach wie vor blond.
Jemand der mich so ansieht, und dem ich sage ich sei blond, schaut mich dann total entgeistert an, wobei man es bei starker sonneneinstrahlung deutlich sieht das sie sehr hell sind (zum haaransatz hingehend farblos...)
Ansonsten wirken sie so gar nicht nach blond... eher eben braun...

Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen

Mein Arzt hatte mir damals, als ich schwanger war, gesagt, dass die Kinder heutzutage immer größer werden. Wahrscheinlich wegen all dem Zeug, was in unserem Essen ist oder so. Konservierungsstoffe vielleicht (Edit: wohl eher Hormone)? Keine Ahnung. Jedenfalls werden die Babys mit immer längeren Körpermaßen geboren. Mein Mädchen war auch besonders groß, als es ihr noch gut ging. Deswegen kamen wir auf das Thema.
Hormone ? Im Essen ? O.o

Zitat:
Zitat von veni_vidi_vicky Beitrag anzeigen
Edit: Wegen Kosten: Die Henna Farbe, die ich benutzt habe, kostet übrigens nur etwa 200 Rupien. Das sind umgerechnet etwa 2,50€. Da kann man nicht meckern, oder? ^^
(Jetzt wart ich noch ab wie lange es hält aber selbst wenn ich alle 2 Wochen würde färben müssen, ist das immer noch günstig.)
Hält eben nicht so lange, weil keine Chemie drinnen ist, oder ?


Morgen zum Begräbnis... Und immer noch der Krieg mit meiner Mutter, was ich anziehen soll.... Ich bin 21 zum Henker !!

Weil wir Bücher als Thema hatten, wer von euch hört Hörbücher ? Ich hab mir heute bei Amazon das neue Buch von Ralf Schmitz geholt (nur wegen seiner Stimme, sonst les ich eigentlich gerne selber, und Audible hol ich mir sowieso nie mehr wieder, bei dem dämlichen Format, das man total umständlich / gar nicht umwandeln kann / darf )
Ich hatte grade beim ersten reinhören ein total angenehmes Gefühl von wegdrifften... ganz ganz weit weg... fast so eine art rauschzustand... Äh, ja, keine Ahnung... (ist mein zweites Hörbuch, mit Ausnahme von den Kinderkasetten, und bei den Sherlock Holmes CDs hab ich das auch, kennt das wer ? )
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Alt 16.09.2014, 23:45   #248
Hermione3000
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@Little_Chaos_Angel: hört sich für mich nach "wildkatzenblond" an. eine friseurin meinte mal zu mir das die farbe sich dadurch definiert das die haare im licht golden/blond glänzen und nicht braun.
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Alt 17.09.2014, 08:28   #249
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Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Hormone ? Im Essen ? O.o
Nicht? :???:
Auf jeden Fall viel Antibiotika..... und ich hab das Gefühl, dass der Ottonormalverbraucher gar nicht weiß, was noch so alles drin ist.



Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Hält eben nicht so lange, weil keine Chemie drinnen ist, oder ?
Ich weiß nicht so recht.
Angeblich soll Henna permanent sein. Auf der Haut hält es aber nur 2 Wochen, weil die Farbe nur die obersten Hautschichten färbt und diese sich innerhalb von etwa 2 Wochen erneuern. Die Farbe fällt also quasi mit der Haut ab. Haare wachsen aber anders.... Vielleicht werde ich nur den Ansatz immer wieder färben müssen. Ich habe bisher noch keine Erfahrung mit Henna als Haarfarbe. Ich sag aber bescheid, wenn ich mehr weiß.


Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Morgen zum Begräbnis... Und immer noch der Krieg mit meiner Mutter, was ich anziehen soll.... Ich bin 21 zum Henker !!
Ich werde dieses Jahr 30 und meine Mutter meine immernoch alles besser zu wissen. Ich glaub soetwas ändert sich nie.

Zitat:
Zitat von Little_Chaos_Angel Beitrag anzeigen
Weil wir Bücher als Thema hatten, wer von euch hört Hörbücher ? Ich hab mir heute bei Amazon das neue Buch von Ralf Schmitz geholt (nur wegen seiner Stimme, sonst les ich eigentlich gerne selber, und Audible hol ich mir sowieso nie mehr wieder, bei dem dämlichen Format, das man total umständlich / gar nicht umwandeln kann / darf )
Ich hatte grade beim ersten reinhören ein total angenehmes Gefühl von wegdrifften... ganz ganz weit weg... fast so eine art rauschzustand... Äh, ja, keine Ahnung... (ist mein zweites Hörbuch, mit Ausnahme von den Kinderkasetten, und bei den Sherlock Holmes CDs hab ich das auch, kennt das wer ? )
Ich mag Hörbücher. Habe relativ viele.... Ich liebe sie.
Ich lese ja gerne auf englisch und da finde ich Hörbücher besonders gut, weil man so auch die Aussprache und manchmal auch Dialekte "mitkriegt".

Bei englischen Büchern kann ich übrigens librivox empfehlen.
Da gibt es einige englische Hörbücher gratis. Sind aber meistens Klassiker und sie werden von Amateuren gelesen. Wenn man Pech hat mehr schlecht als Recht, aber die meisten sind ok.

Audible haben wir auch. Das Format ist zwar wirklich furchtbar, aber mein Mann kann das sehr gut mit dem Konvertieren und die Preise sind einfach nicht zu toppen, wenn man Mitglied ist.

Was du da beschreibst mit dem Wegdriften.....
Ich weiß nicht, ob ich das nachvollziehen kann. Ich glaub sowas hatte ich noch nie. Das einzige, was mir dazu einfällt ist, dass ich mich sehr gut in Bücher einfinden kann. Sogar beim selber Lesen läuft bei mir in Kopf ein Film ab, so als ob ich die Geschichte im Kino sehen statt lesen würde. Verstehst du was ich meine?

Wer ist übrigens Ralf schmitz?

Edit @Wildkatzenblond: Für mich ist das diese Farbe. (Quelle)
Edit 2: Im Englischen wird die Farbe übrigens "sandy" genannt. Also sandfarben und liegt zwischen blond und braun.

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Geändert von veni_vidi_vicky (17.09.2014 um 09:29 Uhr)
veni_vidi_vicky ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.09.2014, 09:41   #250
erzengel1
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Das die Babys immer größer werden mit der Zeit halte ich ehrlich gesagt für ein Gerücht, bzw. sogar Panikmache.

Meine Tochter ist mit 50 cm Körpergröße zur Welt gekommen, hatte gerade mal 3060 g, ich selbst war damals sogar 51 cm groß bei der Geburt, somit ist meine Tochter sogar einen cm kleiner bei der Geburt gewesen als ich.

Das erwachsene Menschen, oder besser gesagt heranwachsende Menschen größer sind als ihre Vorfahren ist denke ich evolutionsbedingt. Merkt man ja auch, wenn man ein altes Bauern- /Fachwerkhaus kauft, wie niedrig da die Decke und teilweise die Türen sind.

Aber ich denke auch, dass in unserer Nahrung viel bei gemischt wird, was da nicht unbedingt hinein gehört, wobei ich nicht davon ausgehe das unser Essen was wir kaufen direkt mit Antibiothika behandelt ist, aber leider eben (zum Beispiel bei Fleisch) die Tiere werden wohl oft mit Antibiothika behandelt während der Aufzucht, damit es nicht so viele Ausfälle wegen Krankheitserreger gibt.

Mir ist aber zum Beispiel auch aufgefallen, dass die ganzen Nahrungsmittelskandale die es in der "Neuzeit" gibt eigentlich nur Ablenkungsmanöver sind, um von Themen, die in der Politik gerade beschlossen werden und die der Bevölkerung wohl nicht so "schmecken" könnten, ab zu lenken.

So kam es der Politik doch ganz recht als Sojasprossen mit Bakterien verseucht waren, während man gerade eine erneute Erhöhung der Griechenlandhilfen beschlossen hatte.
Nachdem das Thema abgeschlossen war hat man doch nichts mehr davon gehört ob die Sprossen immer noch belastet seien, oder ob man die Bakterien/Viren komplett "vernichten" konnte. Und wenn sie vernichtet wurden? Mit was wurden sie denn Vernichtet?
Ähnliches habe ich bei der Vogelgrippe festgestellt, bei den Eiern, und es gab bestimmt noch ein duzend andere Nahrungsmittelskandale in den 2000ern.
erzengel1 ist offline   Mit Zitat antworten
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