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Alt 09.10.2017, 00:32   #951
Banger
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Das mit dem Anbiedern lies sich so raushören. Von mir stammt diese Behauptung nicht. Der Abgang mit der Art und Weise an sich hat Geschmäckle. Wäre besser, wenn die vorher ausgetreten wären. So hat Petry auch ohne AfD das Mandat und Pretzell im EU-Parlament das Mandat weiterhin.
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Alt 09.10.2017, 06:52   #952
Wilfried Webber
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Zitat:
Zitat von Banger Beitrag anzeigen
Der Abgang mit der Art und Weise an sich hat Geschmäckle. Wäre besser, wenn die vorher ausgetreten wären.
Was zu beweisen wäre!

Den aggressiv hetzenden Höckisten könnten P&P es ohnehin gar nicht recht machen: Treten sie nach der Wahl aus, dann haben sie "die Wähler betrogen und sich über die AfD Mandate geholt".
Wären sie vor der Wahl ausgetreten, wäre das ein "gezieltes Störmanöver von Altparteien-U-Booten" oder so ähnlich. Es ist wirklich abstrus, was von diesen Leuten mitunter an Gequatsche kommt, wann immer jemand austritt oder sich gegen Rechtsaußen-Personal wendet - und das schon seit geraumer Zeit.

Zitat:
So hat Petry auch ohne AfD das Mandat und Pretzell im EU-Parlament das Mandat weiterhin.
Petry hat ein Direktmandat über die Erststimmen gewonnen, und sie wurde von mehr Menschen gewählt, als die Landesliste über die Zweitstimmen. Generell hätte eine Petry-AfD deutlich mehr Stimmen geholt. Das verkennt die laute Minderheit der Höckisten gern, streitet es gar vehement ab, aber die Wahrheit dürfte eher ein Potenzial von bis zu 50 % der Unions-, 65 % der FDP- und 90 % der AfD-Wähler sein. Eine aktuelle repräsentative Umfrage hat z. B. ergeben, dass sich 47 % einen Rechtsruck der Union wünschen - sowohl im Durchschnitt als auch unter Unionsanhängern.

Und Pretzell hat sein EP-Mandat auch schon etwas länger, nämlich noch von vor der Abspaltung Luckes, also aus einer Zeit, wo die AfD gemäßigter auftrat.

Geändert von Wilfried Webber (09.10.2017 um 06:55 Uhr)
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Alt 09.10.2017, 16:54   #953
Banger
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Die AfD hat trotzdem knapp 13% bekommen und in Thüringen über 22%, trotz Höcke, trotz Versuche von Medien und Co, die AfD auf unter 5% zu kriegen.

Also ich finde schon, dass das mit den Austritten "sofort" nach der Wahl Geschmäckle hatte. Ich hätte einen Austritt vor der Wahl auch besser gefunden, egal ob die Björn-Personenkult-Leute von U-Booten geredet hätten. Zumal bin ich nicht Anhänger bestimmter Flügel, Personen und Personenkulte. Die Personen, den ich bei Besuchen der AfD-Veranstaltungen begegnet bin, machten auf mich keinen Björn-Eindruck. Und ich bin kein Befürworter von Extremismus. Wer zu Rechts- und Linksextremismus tendiert, sollte nicht in der AfD sein. Andere Parteien wie die Grünen distanzieren sich schon mal nicht von Linksextremismus und bei Die Linke habe ich auch nicht den Eindruck.

Ein sogenannter Rechtsruck würde die CDU doch wieder attraktiver machen, vorallem ohne die Merkelianer und mit besserer Politik. Dann bräuchte man ggf. auch keine AfD mehr und ich würde ggf. auch CDU wählen.

Dass Pretzell sein Mandat länger hat, weiß ich. Von 7 sind nun 6 "verloren". Ist nur noch die Frau Storch. 5 sind ALFA, sofern es die Partei noch gibt, und eben Pretzell.

Edit: Gibt es noch, heißt jetzt Liberal-Konservative-Reformer.
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Geändert von Banger (09.10.2017 um 17:05 Uhr)
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Alt 09.10.2017, 18:29   #954
Wilfried Webber
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Zitat von Banger Beitrag anzeigen
Die AfD hat trotzdem knapp 13% bekommen und in Thüringen um die 20, trotz Höcke, trotz Versuche von Medien und Co, die AfD auf unter 5% zu kriegen.
In Sachsen waren es aber deutlich mehr, und zwar eben wegen Petry und trotz eines eher rechteren CDU-Landesverbands, der an sich immer recht gute Politik gemacht hat, siehe etwa die Bildungserfolge der Sachsen, die mittlerweile Nr. 1 bei PISA sind. Die sächsische AfD tritt auch deutlich gemäßigter im Landtag auf.

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die AfD dort auf Kosten der Union gewonnen hat, wo die Union traditionell eher rechts war und daher der empfundene Volksverrat durch gehorsame Anpassung an Merkel besonders groß (Osten und Süden), und dass die AfD dort auf Kosten der SPD gewonnen hat, wo diese einstmals stärkste Kraft war und durch ihren Sozialabbau nachhaltig Wähler verloren hat, z. B. hier im Ruhrgebiet.

Im berüchtigten Duisburg-Marxloh waren es in einem Stimmbezirk über 30 % und in den anderen beiden noch 21 und 26 % für die AfD. Früher holte die SPD in solchen Gegenden über 60 %. Die AfD hat im Detail auch definitiv brauchbarere Lösungen für die Arbeiterklasse (z. B. die Begrenzung von Leiharbeitsstellen je Betrieb), bei der SPD hingegen finde ich nichts, was auch nur ansatzweise aus Sicht eines Arbeiters überzeugend wäre. Die Roten besitzen keine Einsichtsfähigkeit bezüglich ihrer Fehler, weshalb ihre früheren Wähler jetzt wahlweise Linke oder AfD wählen.

Die AfD hat zwar noch kein einheitliches Rentenkonzept, diskutiert aber intern über zwei Ansätze. Die SPD hat hingegen überhaupt keine. Oder eigentlich schon, wenn auch nur im Groben (deutliche Beitragsanhebung auf 25 % wäre richtig), aber aus irgendwelchen Gründen wird am Ende nur eine weichgespülte Version präsentiert, die insgesamt aufgrund von Unterfinanzierung nichts taugt und im Detail immer noch wesentliche Fehler enthält.

Zitat:
Also ich finde schon, dass das mit den Austritten "sofort" nach der Wahl Geschmäckle hatte.
Wohl, weil es objektiv der beste Zeitpunkt war, da nicht mehr wahlentscheidend, aber eben noch vor der Fraktionskonstitution?
Außerdem war ja vor der Wahl noch nicht absolut klar, wer genau in den Bundestag einziehen würde und wer nicht. Man kennt zwar die Direktkandidaten und die Landeslisten-Oberen, aber ob einzelne Personen es sicher hineinschaffen, weiß man vorher dennoch nicht, und ich denke schon, dass Petry auch das abwarten wollte, bevor sie eine endgültige Entscheidung trifft.

Anders als im paranoiden Höckistenumfeld üblicherweise vermutet, war da jedenfalls nicht schon "alles von vornherein festgelegt", sondern die Partei hat die Stimmen erhalten, die sie erhalten hat. Und über die Landeslisten sind auch einige extreme Leute in den Bundestag eingezogen, die vorher - entgegen dem Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei - bei NPD und anderen extremen Vereinigungen waren oder diese lobten, wie etwa Jens Maier aus Dresden.

Zitat:
Ich hätte einen Austritt vor der Wahl auch besser gefunden, egal ob die Björn-Personenkult-Leute von U-Booten geredet hätten. Zumal bin ich nicht Anhänger bestimmter Flügel, Personen und Personenkulte.
Nun ist die Realität jedoch eine solche, dass Höcke bei den AfDlern sehr beliebt ist - dem äußeren Eindruck (und der reicht im Grunde schon) nach bei dem überwiegenden Teil - und auch das Vertrauen der meisten Neonazis von außerhalb der AfD zu genießen scheint, die der AfD insgesamt aber noch nicht so recht trauen.

Zitat:
Die Personen, den ich bei Besuchen der AfD-Veranstaltungen begegnet bin, machten auf mich keinen Björn-Eindruck. Und ich bin kein Befürworter von Extremismus. Wer zu Rechts- und Linksextremismus tendiert, sollte nicht in der AfD sein.
Das ist ja auch die offizielle Position, aber die Realität sieht leider anders aus. Deshalb war Petry gegangen. Im übrigen gibt es viele Zerwürfnisse, die nicht unbedingt bei jeder Veranstaltung zur Schau gestellt werden (das hat man in diesem Jahr auch gezielt zu vermeiden versucht). So ist es wiederholt vorgekommen, dass sich Kreisverbände/-vorstände von ihren Ratsvertretern distanziert haben, weil diese ihnen entweder zu rechts oder zu liberal waren, etwa in Duisburg und Dortmund (Bonhoff, Garbe und Urbanek sind die drei AfD-Ratsherren hier).

Zitat:
Andere Parteien wie die Grünen distanzieren sich schon mal nicht von Linksextremismus und bei Die Linke habe ich auch nicht den Eindruck.
Das ist jetzt zwar richtig, aber eben auch Whataboutism und wenig zielführend.

Zitat:
Ein sogenannter Rechtsruck würde die CDU doch wieder attraktiver machen, vorallem ohne die Merkelianer und mit besserer Politik. Dann bräuchte man ggf. auch keine AfD mehr und ich würde ggf. auch CDU wählen.
Die AfD ist als Reaktion auf Merkels Politik entstanden und gewachsen. Ohne Merkels Politik gäbe es sie nicht. Merkel ist die "Mutti der AfD".

Zitat:
Dass Pretzell sein Mandat länger hat, weiß ich. Von 7 sind nun 6 "verloren". Ist nur noch die Frau Storch. 5 sind ALFA, sofern es die Partei noch gibt, und eben Pretzell.
Die ALFA musste ihren Namen ändern und heißt jetzt LKR. Es ist eine neoliberale Vereinigung ohne soziale Elemente und daher nicht mehrheitsfähig. Petry würde mit einem ähnlich unsozialen Projekt möglicherweise schnell scheitern.
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Alt 09.10.2017, 20:38   #955
Banger
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Zitat:
Im berüchtigten Duisburg-Marxloh waren es in einem Stimmbezirk über 30 % und in den anderen beiden noch 21 und 26 % für die AfD. Früher holte die SPD in solchen Gegenden über 60 %.
Selbst in meiner Stadt hat die AfD ca. 12% bekommen und in meinem Wahlbezirk in dieser Stadt sogar 18%. Dabei ist es hier auch eine SPD-Hochburg, wo normal auch über 40% für die SPD sind. In den umliegenden Städten hatte die AfD nur um die 8%.

In solchen Gegenden wie Marxloh werden sicherlich auch viele Leute die Schnauze von Parallelgesellschaften voll haben. In solchen Gegenden möchte ich mich auch nicht aufhalten, vorallem nichts nachts.

Zitat:
Und über die Landeslisten sind auch einige extreme Leute in den Bundestag eingezogen, die vorher - entgegen dem Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei - bei NPD und anderen extremen Vereinigungen waren oder diese lobten, wie etwa Jens Maier aus Dresden.
Sind die dann wirklich extrem? Mal salopp, so H*il-H*tler-mäßig? Ein Arppe ist zum Beispiel raus. Ich bin jedoch nicht Mitglied in der Partei, um irgendwie Einfluss zu haben. Habe ich auch gar nicht vorgesehen, dort einzutreten, weil sowas nicht kann, politisch aktiv zu sein.

Zitat:
Nun ist die Realität jedoch eine solche, dass Höcke bei den AfDlern sehr beliebt ist - dem äußeren Eindruck (und der reicht im Grunde schon) nach bei dem überwiegenden Teil - und auch das Vertrauen der meisten Neonazis von außerhalb der AfD zu genießen scheint, die der AfD insgesamt aber noch nicht so recht trauen.
Die NPD ist zu klein, um was zu bewirken, also wählen auch die AfD. Ohne AfD kamen die doch auch nicht über 5%.

Zitat:
Die AfD ist als Reaktion auf Merkels Politik entstanden und gewachsen. Ohne Merkels Politik gäbe es sie nicht. Merkel ist die "Mutti der AfD".
Richtig. Die CDU ist nach links gerückt. Passend dazu ja die oben geposteten Wünsche.

Zitat:
Die ALFA musste ihren Namen ändern und heißt jetzt LKR. Es ist eine neoliberale Vereinigung ohne soziale Elemente und daher nicht mehrheitsfähig. Petry würde mit einem ähnlich unsozialen Projekt möglicherweise schnell scheitern.
Habe ich doch bereits mit dem Namen im Edit geschrieben.

Petry und Pretzell werden dann womöglich wie die ALFA/LKR von der Bildfäche verschwinden.
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Alt 09.10.2017, 21:46   #956
Wilfried Webber
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Zitat:
Zitat von Banger Beitrag anzeigen
In solchen Gegenden wie Marxloh werden sicherlich auch viele Leute die Schnauze von Parallelgesellschaften voll haben. In solchen Gegenden möchte ich mich auch nicht aufhalten, vorallem nichts nachts.
Richtig.

Zitat:
Sind die dann wirklich extrem? Mal salopp, so H*il-H*tler-mäßig? Ein Arppe ist zum Beispiel raus. Ich bin jedoch nicht Mitglied in der Partei, um irgendwie Einfluss zu haben. Habe ich auch gar nicht vorgesehen, dort einzutreten, weil sowas nicht kann, politisch aktiv zu sein.
Im stillen Kämmerlein, so belegen entsprechende Leaks immer wieder, sind sie teilweise wirklich so drauf. Und genau das ist ja der Punkt. Die fehlende Abgrenzung nach rechts macht die Partei nur für ehemalige NPD-Wähler wählbar. Unterm Strich kann man Petry daher nicht wirklich böse sein. Sie kennt die Partei ja auch besser als ein Veranstaltungsbesucher, der kein Mitglied ist.
Und dabei ist Petry selbst ja auch keine lupenreine Demokratin, denn gegen die Grundregeln der innerparteilichen Demokratie hat sie wiederholt verstoßen, gewissermaßen, "um den Menschen schreckliche Bilder zu ersparen". Gewisse Parallelen zur Denkweise Merkels sind da unverkennbar. In dem Punkt teile ich die Kritik also.

Zitat:
Die NPD ist zu klein, um was zu bewirken, also wählen auch die AfD. Ohne AfD kamen die doch auch nicht über 5%.
Doch, doch. Die waren jeweils 10 Jahre in den Landtagen von Meck-Pomm und Sachsen. Erst die AfD hat ihnen diese Wähler weggenommen. Das könnte sich bei der nächsten Wahl wieder ändern.

In Brandenburg und Sachsen-Anhalt war zwischendurch die DVU eine oder zwei Perioden lang im Landtag, und nur in Thüringen ist die AfD die erste Partei rechts von der Union seit der Wende.

Zitat:
Habe ich doch bereits mit dem Namen im Edit geschrieben.

Petry und Pretzell werden dann womöglich wie die ALFA/LKR von der Bildfäche verschwinden.
Ja, gut möglich, falls ihnen nicht genügend gute Leute folgen. Generell ist das Gebiet rechts von der Union historisch betrachtet recht instabil.
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Alt 09.10.2017, 22:21   #957
Banger
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Zitat:
Im stillen Kämmerlein, so belegen entsprechende Leaks immer wieder, sind sie teilweise wirklich so drauf. Und genau das ist ja der Punkt. Die fehlende Abgrenzung nach rechts macht die Partei nur für ehemalige NPD-Wähler wählbar. Unterm Strich kann man Petry daher nicht wirklich böse sein. Sie kennt die Partei ja auch besser als ein Veranstaltungsbesucher, der kein Mitglied ist.
Und dabei ist Petry selbst ja auch keine lupenreine Demokratin, denn gegen die Grundregeln der innerparteilichen Demokratie hat sie wiederholt verstoßen, gewissermaßen, "um den Menschen schreckliche Bilder zu ersparen". Gewisse Parallelen zur Denkweise Merkels sind da unverkennbar. In dem Punkt teile ich die Kritik also.
Der Abgang ist ja an sich auch richtig.

Die Leaks müssen ja dann noch nachzulesen sein. Die Medien stürzen sich doch sonst auch immer wie die Geier drauf. (Können die fairerweise auch bei Parteien machen, die sich nicht von Linksextremismus distanzieren.)

Zitat:
Doch, doch. Die waren jeweils 10 Jahre in den Landtagen von Meck-Pomm und Sachsen. Erst die AfD hat ihnen diese Wähler weggenommen. Das könnte sich bei der nächsten Wahl wieder ändern.
Meine Aussage mit der NPD bezog sich auf die Bundestagswahlen.
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Alt 09.10.2017, 23:27   #958
costa
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Ein einfacher Rechtsruck würde der CDU nicht wirklich weiterhelfen. Das Problem der Union ist doch vielmehr, dass sie konkrete Standpunkte verloren hat und mehr auf "Machterhalt" als größte Partei auf Bundes-/Landesebene gesetzt hat bzw. die Konkurrenz zur schwächelnden SPD (merkte man auch nach der Wahl wieder daran, dass darauf hingewiesen wurde dass die Union doch klar stärkste Fraktion wäre und den Regierungsauftrag erhalten habe, nix anderes wäre ja das Ziel gewesen.). Bei der BTW haben mir bei der CDU wirklich die inhaltlichen Standpunkte gefehlt, beschreibend dazu war das Plakat des CDU Kandidaten Peter Stein, dass mit "Keine Experimente!" betitelt war. Schöne Aussage (schade, dass das Rostocker Umland CDU-Gebiet ist bei der BTW, im Rostocker Stadtgebiet war Dietmar Bartsch fast gleichauf und in Umfragen vor der Wahl knapp vorne...)
Was der Union gut tun würde, wären Diskussionen um Parteistandpunkte abseits der Frage wie viel Einfluss man dem Bayern-Ableger schenkt (deren rechte Positionen haben die AfD ja wunderbar abgehalten in Bayern!...) oder dass man doch so gezwungen mehr nach rechts rücken muss (und dabei am einfachsten gleich die halbe AfD mit aufnimmt).

Was die AfD angeht: Die sitzt nun mit 92 Leuten im Bundestag, daran wird sich die nächsten 4 Jahre nichts ändern, auch wenn wohl der ein oder andere noch aus Partei/Fraktion austreten wird, wie zahlreiche Landtagsfraktionen der AfD bereits vorgemacht haben. Ausgerechnet in Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD mit fast 21% einzog (und anfangs noch 2 Sitze mehr als die CDU eingenommen hat), steht sie nun vor einem schlechten Umbruch, nachdem zunächst der Skandal um Arppe erschien, dann 4 Abgeordnete eine eigene Fraktion gründeten und durch den Abzug von Holm (der ja ein bundespolitisches Amt wahrnimmt nu und daher nicht mehr Fraktionsvorsitzender sein wird) sich nun eine Radikalisierung der verbliebenen Fraktion ankündigt, dadurch dass der noch rechtere Flügel der Fraktion weitere Ämter übernehmen wird. So unter anderem der Herr Weber... Holm hat ja während seiner Zeit immerhin beide Parteiflügel zusammenhalten können. Ausgerechnet in MV, wo bis zur Wahl noch die NPD im Landtag saß (die mir sogar mit ihren 5% lieber war als diese AfD )

Ich glaube im Übrigen nicht, dass die NPD noch groß Erfolge verzeichnen kann, die Protestfunktion im rechten Spektrum hat ja unlängst die AfD übernommen und sollte Petry größeren Erfolg mit ihrer neuen Bewegung/Partei haben, wird die das auch eher schaffen können als die NPD. Aber letzteres muss sich auch erst beweisen, inwiefern eine gemäßigtere Abspaltung im Gegenzug zu einer möglichen Radikalisierung bei der AfD sich auswirken kann und Erfolg haben kann. Bei der Union hoffe ich jedenfalls auf mehr als nur alibimäßige Rechtsruck-Gedanken, wie oben beschrieben.

LG costa
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Nicht mal mein Minderwertigkeitskomplex ist so gut wie der von allen Anderen. (Maeckes - Marie-Byrd-Land)
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Alt 10.10.2017, 04:22   #959
Wilfried Webber
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Zitat von Banger Beitrag anzeigen
Die Leaks müssen ja dann noch nachzulesen sein. Die Medien stürzen sich doch sonst auch immer wie die Geier drauf.
Die Whatsapp-Nachrichten aus Sachsen-Anhalt wurden doch veröffentlicht, außerdem Leaks von Treffen der Jungen Alternative, wo Verbindungen nicht nur zur Identitären Bewegung nachgewiesen werden konnten (wogegen die JA einen offiziellen Unvereinbarungsbeschluss hat), die sich wiederum nachweislich aus Kreisen der NPD und anderen extremen Organisationen rekrutiert.

Zitat:
(Können die fairerweise auch bei Parteien machen, die sich nicht von Linksextremismus distanzieren.)
Das würde wohl erst nach einer regelrechten Machtergreifung passieren. Dafür ist unsere Medien- und Politlandschaft auf zu breiter Front auf dem linken Auge blind. Man hat ja die albernen Beschwichtigungen nach den G20-Randalen gesehen, das sowas doch bitte schön gar nicht links sei. Und der rote Stern oder Hammer und Sichel sind nach wie vor keine verbotenen Symbole in diesem Land, das sich sonst damit rühmt, fast 90 Jahre alte Menschen wegen ihrer (historisch falschen) Überzeugungen wegzusperren.


Zitat:
Zitat von costa Beitrag anzeigen
Ein einfacher Rechtsruck würde der CDU nicht wirklich weiterhelfen. [...]
Was der Union gut tun würde, wären Diskussionen um Parteistandpunkte abseits der Frage wie viel Einfluss man dem Bayern-Ableger schenkt (deren rechte Positionen haben die AfD ja wunderbar abgehalten in Bayern!...) oder dass man doch so gezwungen mehr nach rechts rücken muss (und dabei am einfachsten gleich die halbe AfD mit aufnimmt).
Die CSU hat deshalb so viele Stimmen verloren, weil ihr niemand mehr ihr rechtes Gepolter abnimmt und die Leute klar gesehen haben, dass es nur heiße Luft war. Das kennen wir vom Seehofer schon zu Genüge. Und er hat es bei der Einigung zur Obergrenze ja erneut bewiesen.

Die AfD ist insofern die einzige Partei, die zweifelsfrei und glaubwürdig für bewachte Grenzen, echte Asylrechtsreformen und schnelle Remigration einsteht. Den anderen nimmt man es einfach nicht mehr ab, da sind absolut alle Vertrauensvorschüsse aufgebraucht.

Zitat:
Was die AfD angeht: Die sitzt nun mit 92 Leuten im Bundestag, daran wird sich die nächsten 4 Jahre nichts ändern
Ich sehe durchaus Neuwahlen binnen der nächsten zwei Jahre auf uns zukommen. Das Ganze steht schon jetzt auf äußerst wackligen Füßen. FDP und Grüne wollen auch noch was abhaben.

Zitat:
Ich glaube im Übrigen nicht, dass die NPD noch groß Erfolge verzeichnen kann, die Protestfunktion im rechten Spektrum hat ja unlängst die AfD übernommen und sollte Petry größeren Erfolg mit ihrer neuen Bewegung/Partei haben, wird die das auch eher schaffen können als die NPD.
Das Spektrum war bislang recht instabil, und im Osten gibt es wegen geringerer Verwurzelung stets große Wählerwanderungen. Allerdings haben die letzten zwei Jahre etwas besser gezeigt, wo die Linke steht, sodass diese einige Protestwähler nachhaltig verloren hat.

Zitat:
Bei der Union hoffe ich jedenfalls auf mehr als nur alibimäßige Rechtsruck-Gedanken, wie oben beschrieben.
Wo bei der Union die Reise hingeht, hat man bei der Abstimmung zur Homoehe gesehen. Die CDU ist definitiv verloren, auch ohne Merkel. Bei der CSU kommt nur noch heiße Luft, auch wenn sie immer noch innerlich konservativ gefestigt zu sein scheint. Die Bayernwahl in einem Jahr wird sie aber nicht gewinnen, wenn sie nicht nach rechts rückt.

Die CSU muss sich also bald entscheiden, ob sie Jamaika möglicherweise platzen lässt und zu ihrem alten Profil zurückkehrt, oder ob sie sich auf ewig nach links verschiebt und das Feld rechts von sich der AfD überlässt, die vielleicht sogar unabhängig von einer Radikaliserung anfangs kräftig hinzugewinnen wird. Selbst eine radikale AfD könnte angesichts der Probleme, die uns noch erwarten, recht schnell auf weit über 20 % kommen.

Geändert von Wilfried Webber (10.10.2017 um 05:14 Uhr)
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Alt 10.10.2017, 18:48   #960
Banger
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Was Neuwahlen betrifft, habe ich gemischte Gefühle. Ich bin mir da nicht sicher, ob die AfD davon profitieren würde so nach dem ganzen Theater mit Petry und Pretzell. Möglich, dass z.B. noch mehr CSUer AfD wählen bei der Anbiederung an Merkel. Auch möglich, dass für eine "Groko" gewählt wird.
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Geändert von Banger (10.10.2017 um 19:01 Uhr)
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Alt 10.10.2017, 20:30   #961
The Wolf
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Ich sehe Jamaica noch nicht und ich glaube auch nicht, dass eine solche Regierung lange stabil bleibt. Da halte ich es mit Wilfried Webber; Neuwahlen nach spätestens 2 Jahren.
Keiner kann momentan sagen, welche Irrläufer sich unter den Grünen und Liberalen herumtreiben. Wie man mit einem Mandat umgehen kann, hat ja gerade die Grünen - Tante in Niedersachsen vorgemacht, die aus gekränkter Eitelkeit eine Regierung gestürzt und Mandatsverrat begangen hat (Wie hieß diese Hinterbänklerin gleich noch mal? Ist ja auch egal, muss man sich nicht merken).
Irrläufer gibt ja auch unter den anderen: Die AFD und Frauke Petry & Pretzell haben es ja gerade vorgemacht (ich gebe den beiden keine Alleinschuld, zu einem solchen Vorgang gehören immer mehrere Parteien).
-Und die CSU: Wofür z.B. Horst Seehofer morgen steht, wissen wir heute noch nicht, der Mann ist ja wie ein Schilfrohr im Winde, deswegen hat er ja jetzt völlig zu Recht die AFD an der Backe.
-Und wofür steht die FDP und Christian Lindner? Weiß man nicht, nur dass Lindner einen stramm deutschnationalen Wahlkampf hingelegt hat dank der Themensetzung der AfD. So konnte das ach so liberale Bürgertum ordentlich die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin abwatschen, ohne sich dem Ludergeruch der AfD auszusetzen. Kein Wunder, dass die FDP 10% geholt hat, und das alles ohne eine markante Programmatik.
-Und die Grünen? Ach je, die könnens kaum abwarten, mit der Kanzlerin ins Bett zu kriechen, einfach nur widerlich. Ja, die Fleischtöpfe locken...

Neuwahlen oder nicht? Kanzlerinnen - Sturz? Eigentlich hätten alle Verlierer zurücktreten müssen: Angela Merkel, Horst Seehofer UND Martin Schulz. Dass sich die Staatsmatrone hinstellt und aus ihrer Niederlage frech den Regierungsauftrag ableitet, ist schon dreist, und wenn sie am Tag nach der Wahl behauptet, sie hätte alles richtig gemacht und sie würde es wieder so machen, dann ist das mehr als irritierend!
Nur:
Was sollen wir machen - die Freak - Regierung in Berlin ablösen durch eine noch bizarrere Regierung, deren Mitglieder noch größere Macken haben? Wenn ich mir vorstelle, dass die Grüne Göhring-Eckardt demnächst ein hohes Amt in Deutschland bekleidet - man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte. Ich hoffe, dass die AfD frischen Wind reinbringt ins Parlament, auch wenn ich die nicht gewählt habe.

Die politische Wende war notwendig, das ist meine feste Überzeugung, die ich mit Millionen anderer hier im Lande teile. Wo bleiben eigentlich die Stimmen aus dem anderen Lager, die doch vor 2 Jahren so dogmatisch die Meinungsführerschaft für sich reklamiert hatten, auch in diesem Forum? Angst? Schockstarre?
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Frankreich wählte die Erneuerung - wir wählen Stillstand ? - Neue Männer braucht das Land !
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Alt 10.10.2017, 21:02   #962
Wilfried Webber
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Was Neuwahlen betrifft, habe ich gemischte Gefühle. Ich bin mir da nicht sicher, ob die AfD davon profitieren würde so nach dem ganzen Theater mit Petry und Pretzell. Möglich, dass z.B. noch mehr CSUer AfD wählen bei der Anbiederung an Merkel. Auch möglich, dass für eine "Groko" gewählt wird.
Klar ist bislang nur so viel: Dass die seit Langem verbreiteten Behauptungen, eine höhere Wahlbeteiligung würde "gegen Rechts" wirken, falsch ist, und dass Neu-
oder Stichwahlen ebenfalls nicht automatisch den Rechten nützen, wie gelegentlich behauptet wird.

Die Behauptungen zeigen indes nur eines: Dass ihre Aufsteller nichts verstanden haben.


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-Und wofür steht die FDP und Christian Lindner? Weiß man nicht, nur dass Lindner einen stramm deutschnationalen Wahlkampf hingelegt hat dank der Themensetzung der AfD. So konnte das ach so liberale Bürgertum ordentlich die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin abwatschen, ohne sich dem Ludergeruch der AfD auszusetzen. Kein Wunder, dass die FDP 10% geholt hat, und das alles ohne eine markante Programmatik.
Ich frage mich, ob das wirklich so ist. Ich habe vonseiten der FDP immer wieder vernommen, dass sie für mehr statt weniger Bunt ist und Merkels Politik prinzipiell voll unterstützt. Die FDP war, wo man hinblickte, stets voll auf Merkel-Kurs.

Lindner hat nur geschauspielert, und die AfD war die einzige glaubwürdige Partei in Bezug auf die Ablehnung Merkels. Ich glaube eher, dass man mit der FDP-Wahl ein deutliches Zeichen gegen eine weitere GroKo oder gegen RRG und ganz sicher gegen die AfD setzen wollte, aber eben kein Zeichen gegen Merkel.

Zitat:
Dass sich die Staatsmatrone hinstellt und aus ihrer Niederlage frech den Regierungsauftrag ableitet, ist schon dreist, und wenn sie am Tag nach der Wahl behauptet, sie hätte alles richtig gemacht und sie würde es wieder so machen, dann ist das mehr als irritierend!
Ihre Fraktion ist nun mal die größte und hat daher Vorrang. Wenn sie es allerdings nicht schafft, kann sie ja die SPD eine Regierung bilden lassen. Da gibt es ja durchaus merkelistische Optionen, bei denen die Sozen nicht zwingend mit der Gesamtunion koalieren müssen. Ampel plus CDU aber ohne CSU? Wäre möglich. Kenia ohne CSU auch. Oder Schwarz-Gelb-Rot ohne CSU. Ich hätte an Stelle Seehofers die Fraktion jedenfalls aufgekündigt, wie Strauß anno '76, und mich nicht länger der AfD verschlossen. Das wäre für einen Konservativen glaubwürdig.

Zitat:
Ich hoffe, dass die AfD frischen Wind reinbringt ins Parlament, auch wenn ich die nicht gewählt habe.
Bisschen unlogisch, oder?

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Die politische Wende war notwendig, das ist meine feste Überzeugung, die ich mit Millionen anderer hier im Lande teile. Wo bleiben eigentlich die Stimmen aus dem anderen Lager, die doch vor 2 Jahren so dogmatisch die Meinungsführerschaft für sich reklamiert hatten, auch in diesem Forum? Angst? Schockstarre?
Die arbeiten an Auswanderungsplänen mit Ziel Venezuela - ist ja das neue sozialistische Paradies.
Man erinnere sich an die ganzen Schauspieler, die nach dem Wahlsieg Trumps verlautbaren ließen, sie würden nach Kanada auswandern. Es ging kein einziger. Statt dessen gingen illegal zugewanderte Haitianer.
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Alt 10.10.2017, 21:33   #963
Banger
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Wollte Til Schweiger nicht auch auswandern, da die AfD ins Parlament eingezogen ist? Irgendwas Ähnliches habe ich da doch auch mal im Gesichtsbuch beiläufig mitbekommen. Aber soll wohl Fake sein.

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Bisschen unlogisch, oder?
Vielleicht kleine Partei gewählt oder Wahlzettel ungültig gemacht?

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Klar ist bislang nur so viel: Dass die seit Langem verbreiteten Behauptungen, eine höhere Wahlbeteiligung würde "gegen Rechts" wirken, falsch ist ...
Diese Behauptung habe ich auch ständig von Linken gesehen.
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Alt 10.10.2017, 21:55   #964
Mathe Man
 
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-Und wofür steht die FDP und Christian Lindner? Weiß man nicht, nur dass Lindner einen stramm deutschnationalen Wahlkampf hingelegt hat dank der Themensetzung der AfD. So konnte das ach so liberale Bürgertum ordentlich die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin abwatschen, ohne sich dem Ludergeruch der AfD auszusetzen. Kein Wunder, dass die FDP 10% geholt hat, und das alles ohne eine markante Programmatik.
Ich frage mich, ob das wirklich so ist. Ich habe vonseiten der FDP immer wieder vernommen, dass sie für mehr statt weniger Bunt ist und Merkels Politik prinzipiell voll unterstützt. Die FDP war, wo man hinblickte, stets voll auf Merkel-Kurs.
Das einzige was sie geändert haben sind die Farben in ihrer Werbung und das sie nicht mehr 18 skandieren. Programmatisch keine Veränderung außer den Drang den Mehrheitsbeschaffer zu spielen. Also so wie immer.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis am nächsten Sonntag in Niedersachsen. Althusmann (Betonung liegt auf dem Hus, ganz wichtig und im Wahlkampf noch einmal besonders hervorgehoben weil das sonst immer alle falsch betonen, inklusive der Kameradschaftsbrüder) ist nicht gerade so beliebt. Mit dem offenen Empfang der Frau Twesten in der CDU hat er sich ein ziemliches Ei in Niedersachsen gelegt. Die Umfragen deuten auf ein Kopf an Kopf Rennen hin. Ich habe immer noch nicht ganz herausgefunden wofür er eigentlich einsteht. Ach ja, ganz wichtiges Thema Bildung, da hatte er sich unter Wulff und Mc. Allister für die Erhebung von Studiengebühren und den Abbau von Schulen eingesetzt. Wie passt das in seinen momentanen Wahlkampf außer das Thema natürlich immer wichtig im Wahlkampf ist?

Was hat Weil in den letzten drei Jahren gemacht? In die Ausbildung von Lehrern investiert mit der Hoffnung das dann in zwei Jahren auch wieder Lehrer am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um den Mangel in der Unterrichtsversorgung zu beheben. Ein Plus im Haushalt hat er auch erreicht, ich kann nur nicht beurteilen ob dort irgendwelche Tricksereien in der Rechnung vorhanden sind.

Die AFD sollte wohl einstellig bleiben, die internen Streitigkeiten um ihren Spitzenkandidaten haben ja sogar zu staatsanwaltlichen Ermittlungstätigkeiten geführt. Die Hausdurchsuchung hat natürlich nur statt gefunden weil die anderen Parteien das Wahlergebnis manipulieren wollen. Hey du Dussel, es waren deine Parteigenossen die dich im Führjahr angezeigt haben und die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen hat.
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Alt 10.10.2017, 23:07   #965
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Das einzige was sie geändert haben sind die Farben in ihrer Werbung und das sie nicht mehr 18 skandieren. Programmatisch keine Veränderung außer den Drang den Mehrheitsbeschaffer zu spielen. Also so wie immer.
Ja, da sind die Leute mal wieder richtig drauf reingefallen. Obwohl, vielleicht wollten sie gerade diese Beliebigkeit aus der gelben Mitte, um sich verschiedene Optionen offenzuhalten. Prinzipiell weisen die aktuellen Umfragen ja darauf hin, dass die Mehrheit der FDP-Anhänger Jamaika begrüßt, bei den Grünen sind es sogar 70 %.

Zitat:
Die AFD sollte wohl einstellig bleiben, die internen Streitigkeiten um ihren Spitzenkandidaten haben ja sogar zu staatsanwaltlichen Ermittlungstätigkeiten geführt. Die Hausdurchsuchung hat natürlich nur statt gefunden weil die anderen Parteien das Wahlergebnis manipulieren wollen. Hey du Dussel, es waren deine Parteigenossen die dich im Führjahr angezeigt haben und die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen hat.
Das hat allerdings nichts mit den Streitereien zu tun, denn die AfD ist in den Niedersachen-Umfragen nie über 8 % gekommen, siehe http://www.wahlrecht.de/umfragen/lan...dersachsen.htm.
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Alt 10.10.2017, 23:54   #966
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Zitat von Wilfried Webber Beitrag anzeigen
Das hat allerdings nichts mit den Streitereien zu tun, denn die AfD ist in den Niedersachen-Umfragen nie über 8 % gekommen, siehe http://www.wahlrecht.de/umfragen/lan...dersachsen.htm.
In der Tat haben die 8% nichts mit den Streitereien zu tun. Da die aber auch erst in den letzten Wochen überhaupt erst an die Öffentlichkeit gekommen sind haben sie auf die Zahlen auch keinen Einfluss. Im Allgemeinen kommt die AFD in den westlichen Bundesländer selten über 10%, und wo doch ist auffällig das es eher Länder mit einem hohen Anteil von CD(S)U-Wählern sind, Bayern, Baden Würtemberg und Hessen.
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Alt 11.10.2017, 06:17   #967
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Im Allgemeinen kommt die AFD in den westlichen Bundesländer selten über 10%, und wo doch ist auffällig das es eher Länder mit einem hohen Anteil von CD(S)U-Wählern sind, Bayern, Baden Würtemberg und Hessen.
Ja, wo die Leute traditionell konservativer sind, erreicht die AfD höhere Werte. Einfach nicht zu fassen.

Und es sieht aus, als würden die Schocker gar nicht mehr abreißen.
Hier ist etwa noch einer: Die AfD ist - entgegen der in den verganenen zwei Wochen wiederholt gemachten Behauptung - nicht die erste Partei rechts von der Union im Bundestag. Denn es gab im ersten Bundestag 1949 bereits mindestens drei solcher Parteien: Die Deutsche Partei (DP), die Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei (DKP-DRP) und die Wirtschaftliche Aufbau-Vereinigung (WAV). Sie hatten zusammen 34 von 402 Sitzen.

Aus der DKP-DRP ging durch Abspaltung die offen neonazistische Sozialistische Reichspartei (SRP) hervor, die drei Jahre später (1952) als erste Partei in der BRD vom Bundesverfassungsgericht verboten wurde. Besonders Interessantes gibt es über die SRP in Niedersachsen zu berichten:
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Die Partei hatte ihr Hauptverbreitungsgebiet in Niedersachsen und errang bei der Landtagswahl im Mai 1951 11,0 % der Stimmen. Ihren größten Erfolg erzielte sie mit 21,5 % der Stimmen im Gebiet des damaligen Regierungsbezirks Stade und in der Stadt Holzminden mit 30 %. Im Wahlkreis Verden lag sie mit 27,7 % der Stimmen sogar noch um 6,2 Prozentpunkte über dem Regierungsbezirksdurchschnitt. Nur sechs Jahre nach dem Ende des NSDAP-Regimes war damit in zwei von drei Dorfgemeinden wieder eine nationalsozialistische Partei stärkste politische Kraft geworden.
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Alt 15.10.2017, 15:03   #968
The Wolf
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Wir waren ja hier ganz groß darin.....

uns politische Pappschilder auf den Kopf zu kleben, meist mit dem Zweck, den anderen mundtot zu machen und sich der Illusion hinzugeben, dass man dadurch recht hätte. Besonders beliebt war das Spielchen, den Andersdenkenden als "Nazi" zu brandmarken.

Damit auch das letzte Menschlein hier begreift, was "NAZIS" wirklich sind, bitte ich Euch, diesen Link unten zu öffnen: In der ukrainischen Hauptstadt KIEW feiern heute zehntausende von Nazis die Gründung der UPA, der faschistischen "Ukrainischen Aufstandsarmee" vor 75 Jahren, die mit Hitler gemeinsame Sache machte und in Wolhynien in der Westukraine schwerste Verbrechen beging. Diese Verbrechen sind bis heute nicht gesühnt, von Aufarbeitung der Geschichte keine Spur.

Unsere deutschen sogenannten Qualitätsmedien berichten darüber heute nicht, haben wahrscheinlich besseres zu tun, als uns daran zu erinnern, dass unsere Politiker, namentlich Merkel, Steinmeier, Juncker und andere diesem Pöbel zur Macht verholfen haben in enger Zusammenarbeit mit unseren amerikanischen Freunden von der "Wertegemeinschaft" (man mag das Wort gar nicht mehr aussprechen). "Freiheit", herbeigeputscht durch ultranationalistische faschistische Stoßtrupps, was es nicht alles so gibt!

Die Bilder aus Kiew erinnern uns heute einmal mehr, warum Wladimir Putin in der Ost - Ukraine und auf der Krim gehandelt hat, wie zu handeln war - Schutz der russischsprachigen und russischstämmigen Bevölkerung vor diesen Tieren in Menschengestalt. Mein Dank deshalb an diesen herausragenden Staatsmann! Bleiben Sie stark!

(Ach ja, ich war in diesem Forum ja auch mal Putin - Versteher, das war zwei Jahre vor dem Goebbels-Vergleich, was es nicht so alles gibt..)



TAUSENDE NATIONALISTEN MARSCHIEREN DURCH KIEW
http://derstandard.at/2000066026274/...ren-durch-Kiew
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Alt 16.10.2017, 09:15   #969
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Wir haben ja gestern unseren Nationalrat gewählt. Ich habe es befürchtet und es ist schlimm geworden. Die Grünen sind nach derzeitigem Stand sogar aus dem Parlament draußen.

(vorläufige) Ergebnisse:
https://wahl17.bmi.gv.at/
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Alt 16.10.2017, 15:40   #970
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Ich hab die Wahlen in Österreich mit Interesse verfolgt, aber die SPÖ ist zumindest noch zweitstärkste Kraft geworden. Bei uns wurde zeitweise sogar vermeldet , dass die FPÖ den 2. Platz erreicht hätte.
Bei dem Wahldesaster der Grünen ist wohl die Spaltung verantwortlich, vermute ich mal, Petzer Pilz hat ja wohl einige Grünenwähler zu sich geholt. Dennoch ein herber Rückschlag für die Grünen.

In Niedersachsen läufts wohl auf eine große Koalition hinaus. Der Scheuer Andreas war in der Berliner Runde mal wieder unerträglich. Ich versteh nicht, wieso ein Mensch privat und öffentlich so unterschiedlich sein kann. CDU hat ja eine historische Wahlniederlage erlitten, aber ich tippe mal schwer darauf, dass sie nichts daraus lernen wird wie immer. Schade, dass es für die Linken nicht geklappt hat, wenigstens ist die AFG nicht so stark vertreten. Läuft wohl auf eine große Koalition hinaus, wenn ich raten müsste.

Edit: sehe grad in deinem Link, simsimausi, dass die FPÖ doch die zweitstärkste Kraft ist, das war zwischenzeitlich mal anders zu lesen.

Der Peter Pilz hats aber wohl geschafft, gilt ja die 4% Hürde bei euch.
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Alt 16.10.2017, 15:41   #971
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Die FPÖ hat ja auch den zweiten Platz erreicht...
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Alt 16.10.2017, 15:49   #972
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Hab ich grad gesehen. Heut früh stands noch anders in der Zeitung, vielleicht auch ein Druckfehler man weiß ja nie.
Briefwahl wird aber scheints erst heute ausgezählt und am Donnerstag soll dann das Endergebnis verkündet werden, hab ich zumindest so vernommen.
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Alt 16.10.2017, 16:26   #973
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Genau, es ist noch nicht endgültig. Aber FPÖ und SPÖ liegen so knapp zusammen, es ist eigentlich ziemlich egal wer da nun 2. oder 3. ist. An den Koalitionsmöglichkeiten ändert das wenig.

Ja Peter Pilz hat sicher einige Stimme den Grünen weg genommen. Aber nicht nur. Ich kenne ein paar, die dieses Mal der SPÖ die Stimme gegeben haben. u.a. auch aus taktischen Gründen.
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Alt Gestern, 11:40   #974
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Danke, Österreich!

Dank Euch allen für dieses hervorragende Wahlergebnis, in dem Ihr Euch klar gegen den politischen Wahnsinn einer Angela Merkel gestellt habt. Glückwunsch an Sebastian Kurz. Solche Politiker brauchten wir in Deutschland auch dringend, aber wir haben ja nur (seufz) Angela Merkel, bei der wir noch so ein, zwei Jährchen Überzeugungsarbeit leisten müssen, ehe sie die Notwendigkeit ihres Rücktritts einsieht.

Erfreuliches Nebenergebnis ist auch das schwache Abschneiden der österreichischen Grünen: Ich hoffe, dass die nicht doch noch im allerletzten Moment ins Parlament kommen. Leider gibt es ja in Deutschland immer noch genug Dummköpfe, die sowohl Frau Merkel hinterherrennen (ca. 20, als auch die deutschen Grünen für irgendwie "gefühlt progressiv" halten. Ich hatte gehofft und gebetet, dass die bei uns aus dem Bundestag fliegen, aber das dauert noch etwas; die gehen gemeinsam mit Frau Merkel unter, falls Jamaika klappen sollte, keine Sorge.

Alles in Allem: Österreich ist wieder auf einem guten Weg, Felix Austria! Bei uns hierzulande herrscht weiterhin Anarchie und Sektierertum...


Aus dem Gutmenschen - Wald höre ich kein Stimmchen mehr, kein Vogelzwitschern: Angst, von der Realität erschlagen zu werden? Wie lange habt ihr geglaubt, sehen die europäischen Staaten und ihre Bewohner zu, wie der massenhafte Sozialtourismus (Stichwort > Familiennachzug) unsere Gesellschaften und sozialen Strukturen zerstört?

Ach ja, und Danke für das Verhüllungsverbot der Gesichts- und Kommunikationszone! Da können wir Piefkes ja auch noch was lernen
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Alt Gestern, 12:20   #975
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Bitte was hat unser Wahlergebnis mit Angela Merkel zu tun? Nichts, denn die hat hier nichts zu melden.

Auch sind unsere Grünen mit den deutschen Grünen (leider) nicht wirklich vergleichbar. Deren schlechtes Abschneiden hat vor allem mit folgenden Dingen zu tun:
- interne Quereleien und die Abspaltung von Pilz, der auch viele Stimmen der Grünen geholt hat (Und Pilz als ehemaliger Grüner hat auch den Einzug nach aktuellem Stand geschafft)
- die Abwanderung zur SPÖ (gutes Beispiel sind hier die inneren Bezirke von Wien, da sieht man es besonders gut)


Familiennachzug ist bei uns schon länger nicht so einfach möglich und wer Kurz wählt und sich eine Veränderung erhofft naja hat wohl nicht mitbekommen, dass die ÖVP seit 1987 durchgehend in der Regierung ist, ab 2000 sogar den Bundeskanzler gestellt hat und da zwar schon einiges gemacht hat, wir aber mit den Folgen (Stichwort Prozesse) immer noch zu tun haben.

Bedenklicher als den 1. Platz von Kurz empfinde ich ja die Stimmen für die FPÖ bzw, dass die sich wieder zusammentun könnten (und wohl auch werden). Es scheint als hätten wir aus der Geschichte nichts gelernt und das stimmt mich traurig.
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Alt Gestern, 12:25   #976
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Du befindest tatsächlich das österreichische Wahlergebnis für gut? Mein Sohn und ich sind im Gegenteil eher leicht entsetzt und dass keine Grünen mehr im Parlament sind(wobei Herr Pilz ja drin ist, allerdings weiß ich nicht wieviel "grüne Inhalte" da noch vorhanden sind, kann simsimausi bestimmt besser einschätzen) finde ich auch nicht gut in heutiger Zeit, Umwelt ist wichtig und sollte uns allen am Herzen liegen. Mir macht der Rechtsruck in Österreich schon ein wenig Angst mit Blick auf die Vergangenheit.
Und das Verhüllungsverbot finde ich auch nicht so ganz unproblematisch, es gab schon Fälle , wo eine Radlerin, wegen eines umgewickelten Schals aufgrund der Kälte, angesprochen und angehalten wurde.
Du bezeichnest dich doch selbst als eher dem linken Lager zugeordnet, deine Aussagen jetzt irritieren mich da schon sehr.

Edit: mein Beitrag bezieht sich natürlich auf The Wolf und nicht simsimausi, aber das dürfte eh klar sein.
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Pilz als Gründungsmitglied der Grünen ist schon noch recht grün, aber hat zum Teil auch andere Inhalte, die mir gut gefallen. Er war für mich durchaus eine wählbare Alternative, wenn ich auch nicht in allen Punkten mit ihm übereinstimme. (Wogegen die Grünen für mich keine Alternative sind und auch noch nie waren.)

Meine Meinung zum Verhüllungsverbot ist auch eher negativ. Wir haben in Ö sehr wenige vollverschleierte Menschen (und davon noch die meisten Touristinnen).

@Susa
Ich bin ebenfalls irritiert, wobei es nicht der erste irritierende Post ist und mich dieser eigentlich nur in meiner bisherigen Meinung bestätigt. Er widerspricht mMn aber seiner eigenen Einschätzung.
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Dank Euch allen für dieses hervorragende Wahlergebnis, in dem Ihr Euch klar gegen den politischen Wahnsinn einer Angela Merkel gestellt habt. Glückwunsch an Sebastian Kurz. Solche Politiker brauchten wir in Deutschland auch dringend, aber wir haben ja nur (seufz) Angela Merkel, bei der wir noch so ein, zwei Jährchen Überzeugungsarbeit leisten müssen, ehe sie die Notwendigkeit ihres Rücktritts einsieht.

Erfreuliches Nebenergebnis ist auch das schwache Abschneiden der österreichischen Grünen: Ich hoffe, dass die nicht doch noch im allerletzten Moment ins Parlament kommen. Leider gibt es ja in Deutschland immer noch genug Dummköpfe, die sowohl Frau Merkel hinterherrennen (ca. 20, als auch die deutschen Grünen für irgendwie "gefühlt progressiv" halten. Ich hatte gehofft und gebetet, dass die bei uns aus dem Bundestag fliegen, aber das dauert noch etwas; die gehen gemeinsam mit Frau Merkel unter, falls Jamaika klappen sollte, keine Sorge.

Alles in Allem: Österreich ist wieder auf einem guten Weg, Felix Austria! Bei uns hierzulande herrscht weiterhin Anarchie und Sektierertum...


Aus dem Gutmenschen - Wald höre ich kein Stimmchen mehr, kein Vogelzwitschern: Angst, von der Realität erschlagen zu werden? Wie lange habt ihr geglaubt, sehen die europäischen Staaten und ihre Bewohner zu, wie der massenhafte Sozialtourismus (Stichwort > Familiennachzug) unsere Gesellschaften und sozialen Strukturen zerstört?

Ach ja, und Danke für das Verhüllungsverbot der Gesichts- und Kommunikationszone! Da können wir Piefkes ja auch noch was lernen
Nein ich links-versiffter Gutmensch kann es mir einfach nicht verkneifen zu kommentieren, dass ich es nach wie vor bedenklich finde, wenn Deutsche Wanna-be Systemkritiker österreichischen Politikern zujubeln. Hat schon Mal nicht so gut geendet.



(eigentlich bin ich mit solchen Vergleichen ja sparsam, weil sie einfach selten passen, aber ich konnte es einfach nicht lassen).

Und mehr werde ich zu der Diskussion über österreichische Politik auch nicht beitragen, dafür versteh ich davon nur nicht viel mehr als das Kurz mir unangenehm ist.
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Und mehr werde ich zu der Diskussion über österreichische Politik auch nicht beitragen, dafür versteh ich davon nur nicht viel mehr als das Kurz mir unangenehm ist.
Und unsympathisch ist bei dem noch wirklich höflich ausgedrückt. Die Junker und Herrenreiter kommen wieder, und was bei Kurz an "von" fehlt, macht er durch Arroganz und Selbstüberschätzung locker wett.
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Alt Gestern, 20:13   #980
ingerigar
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Ach - geht das hier schon wieder los! (Ich sage nur "Felix Austria"!) Ehrlich gesagt - es kotzt mich bloß an, wenn ich schon höre, wie toll das gerade läuft in Österreich und dass das mit Nazis natürlich überhaupt nichts zu tun hat etc. pp.
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