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Alt 07.02.2020, 19:38   #1
Lina Lee
Newcomer
 
Registriert seit: Feb 2019
Ort: Bad Kreuznach
Geschlecht: w
Alter: 29
Die Sims 4 Seelenmelodie

Hallöchen ihr Lieben!
Zu Beginn meiner Fotostory möchte ich noch ein paar Worte loswerden:
Zum einen:
Was Screenshots machen angeht bin ich echt mega, gigantisch unbegabt! aber ich gebe mein Bestes. Ich spiele komplett ohne CC und habe auch nur eine Mod drin die mir ein bisschen behilflich ist.. Sonst versuche ich darauf zu verzichten
Dementsprechend sind meine Bilder leider nicht so ganz kreativ
Zum anderen:
Was das Schreiben angeht, bin ich ziemlich eingerostet. Ich habe früher (zu die Sims 2 Zeiten.....) viel geschrieben und damals auch schon FS's gebastelt, ich glaube jedoch ziemlich eingerostet zu sein.
Die Geschichte die ich Euch jetzt erzählen bin, schwirrt mir allerdings schon eine ganze Weile im Kopf herum (auf die ich erst durchs Sims spielen überhaupt gekommen bin ) und dachte mir: Es wird Zeit sie nieder zu schreiben!

Wenn jemand Tipps zum Screenshots machen hat: Immer her damit!
Für Anregungen und konstruktiver Kritik jeglicher Art bin ich immer zu haben

In diesem Sinne: Viel Spaß!

P.S.: Es wird sich hierbei um eine romantische Teenie Geschichte handeln.





Wie gelähmt stand ich in meinem schwarzen Spitzenkleid im Garten meiner Großmutter. Ich rührte mich nicht, sondern lauschte einfach nur dem Rauschen der Blätter im Wind. Für diesen kurzen Moment schien die Zeit still zu stehen.


Vor wenigen Tagen war es richtig eisig geworden – doch die Kälte kümmerte mich nicht. Verzweifelt versuchte ich den Schmerz und die Verwirrung über das was Geschehen war zu verstehen und zu akzeptieren. Ich schloss meine dunkelbraunen Augen und tastete im inneren vorsichtig nach dem Gefühl des Leids, doch sofort verkrampfte sich mein Herz und verschloss sich. Zeitgleich gruben sich meine eiskalten Finger in die Rüschen meines Kleides. Es hatte keinen Sinn. Ich konnte mich nicht überwinden. Mein Herz war nicht bereit dazu.
Doch dann…. Was war das? Ich hörte Musik…


Der Wind musste die Melodie zu mir getragen haben. Ein leises, gefühlvolles Piano spiel. Ohne mir in diesem Moment darüber bewusst zu sein, berührte genau dieses Spiel mein leidendes Herz.
Ich öffnete die Augen und sah mich um – wo kam es her? Ich drehte mich in Richtung Haus meiner Großmutter. Die Straße vor dem Haus stand voller Autos und aus dem alten Gebäude drangen gedämpft Stimmen zu mir. Es wurde sich Unterhalten, in Erinnerungen geschwelgt, über die Tragödie gesprochen – ach wie abrupt das Leben doch Enden kann! Aber es war keine Musik zu hören. Mein Blick wanderte in Richtung des Nachbarhauses, zu einem offenen Fenster. Konnte es sein..?
Von der Melodie angezogen setzte ich mich in Bewegung. Quetschte mich durch die Hortensienbüsche welche so liebevoll von meiner Großmutter gepflegt wurden und kletterte über den Gartenzaun zum Nachbarn.


Das Fenster – obwohl im Erdgeschoss, war etwas hoch gelegen, sodass ich nicht direkt hinein gucken konnte. Und doch, je näher ich mich ihm näherte, desto lauter wurde die Musik. Mein Herz pochte in meiner Brust vor Aufregung… Was genau tat ich hier eigentlich? Das Stück welches zu Beginn noch leise und sanftmütig war steigerte sich in seiner Geschwindigkeit.. Ohne dabei an Gefühl zu verlieren. Im Gegenteil – es wirkte noch intensiver und leidenschaftlicher, mit einem leisen Hauch von Leid. Dem selben Leid den ich in meiner Brust spürte.. Und trotz allem schaffte es die Melodie an diesem Gefühl nicht zu verzweifeln. Nein, es schien sie nur stärker und unverwundbarer zu machen. Wer oder was spielte da? Ich musste es wissen!
Voller neuer Motivation sah ich mich im Nachbarsgarten um und entdeckte eine Schubkarre. Wenn ich sie auf den Kopf drehte und mich auf Zehnspitzen darauf stellte, dürfte es gerade reichen um einen Blick zu erhaschen.


Wenige Sekunden später sah ich ihn.
Ein Junge – etwa in meinem Alter saß an einem naturfarbenen Klavier und ließ seine schlanken Finger über die Tasten fliegen – zumindest ging ich davon aus. Er war mit dem Gesicht mir zugewandt, wenngleich seine ganze Aufmerksamkeit dem Stück vor ihm galt und er den ungeladenen Zuhörer nicht bemerkte.
Erneut pochte mein Herz bis zum Hals. Sein Spiel berührte etwas in mir, dass ich fest verschließen wollte. Zerrten an jenen Gedanken, die ich unterbinden wollte. Ich schloss die Augen und versuchte den Kloß in meinem Hals herunter zu schlucken und die aufkommenden Tränen zu unterdrücken.
Und dann geschah es. Mitten während des Stückes haute der schwarzhaarige Junge mit voller Kraft in die Tasten sodass ein erschreckender, Ohrenbetäubender Lärm entstand.


Vor Schreck ließ ich die Fensterbank los an der ich mich fest gekrallt hielt und geriet auf der umgedrehten Schubkarre ins straucheln! Überrascht riss ich die Augen auf und sah in den finsteren Blick des Jungen. Seine Eisblauen Augen durchbohrten mich wütend.
Sofort stieg mir die Schamesröte ins Gesicht – wobei es so kalt war dass meine Wangen durchaus auch dadurch gerötet sein konnten.
Für den Moment vergaß ich den Schmerz über den plötzlichen Unfalltod meiner Eltern und verlor mich in diesen kristallklaren Augen.


Der Junge stand vom Piano auf, ging auf mich zu ohne ein Wort zu sagen, dabei hielt er meinem Blick stand.
Gerade als ich verlegen etwas sagen wollte, griff er immer noch Finster dreinschauend nach meinen Händen.
Mein Herz pochte immer heftiger in meiner Brust sodass ich glaube es springe jeden Augenblick heraus.
Schlussendlich löste er meine eiskalten Finger vom Fensterbrett und gab mir einen heftigen Stoß! Im hohen Bogen flog ich rücklings auf den Boden der Tatsachen zurück.
Mit einem RUMS!, schloss er das Fenster und zog die Vorhänge zu.



Kaum zu glauben dass dieser Idiot einmal mein bester Freund sein würde.



Geändert von Lina Lee (10.02.2020 um 22:07 Uhr)
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Alt 10.02.2020, 22:05   #2
Lina Lee
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Alter: 29


Vor lauter Nervosität und Anspannung hielt ich ohne mir dessen wirklich bewusst zu sein die Luft an. Gleich war es soweit. Das Licht des Saales wurde gedimmt und die leisen Gespräche stellten sich ein. Noch war die Bühne bis auf das Klavier leer, doch gleich würde Ryan den Schauplatz betreten und den kompletten Saal für sich in Anspruch nehmen. Dessen war ich mir sicher.
Und dennoch war es immer wieder Aufregung pur, wenn es dann endlich soweit war.
„Als nächstes: Ryan Markovi? mit Vivaldis ‚Winter‘ aus ‚Die Vier Jahreszeiten‘.“
Die Ansage hallte glockenklar durch den Theatersaal. Endlich war es soweit! Ich hielt es kaum noch aus. Seufzend stieß ich die Luft aus und begann zur Abwechslung mal auf meiner Unterlippe herum zu kauen – diese war schon völlig Spröde und blutig. Wenn Ryan mich jetzt so sehen könnte würde er mich vermutlich mit einem dummen Spruch zum Lachen bringen und schon wäre meine Aufregung wie weg geblasen!
Wo verdammt blieb der Kerl denn überhaupt?! Niemand betrat die Bühne. Die Zuschauer des Wettbewerbs fingen an sich zuzuflüstern und es machte sich spürbare Verwunderung im Saal breit.


„Was macht er denn?“
Eine ebenso angespannte Frauenstimme riss mich aus meinen Gedanken. Erst jetzt wurde mir wieder klar dass ich ja gar nicht alleine hier war. Neben mir saß Nancy Markovi? – Ryans Mutter. Ihre ebenso stahlblaue Augen wie die ihres Sohnes starrten auf die Bühne, sie war genauso nervös wie ich.
Natürlich hatte ich absolut keine Ahnung, allerdings eine Vermutung… Er konnte noch so viele Wettbewerbe bestreiten, zu 95% packte ihn das Lampenfieber. Nancy hatte ihre Finger ineinander Vergraben und knotete sie.


Das Rumoren im Saal wurde lauter und just in dem Moment als ich den Entschluss fasste nachzusehen, betrat er die Bühne.
„Da!“, keuchte Nancy und ergriff meinen Unterarm. Ryan war aschfahl. Abgesehen von seinen rotglühenden Wangen.. Die Haare, welche kurz vor seinem Auftritt noch ordentlich gekämmt waren standen nun in alle Himmelsrichtungen ab. Er sah furchtbar aus….


Beinahe schwankend steuerte er auf das Klavier zu und setzte sich.
Mein Herz schlug bis zum Hals. ‚Komm schon. Du bist gut darin. Du hast in den letzten Wochen so oft geübt.‘.
Ich starrte ihn an. Seine Hände hoben sich und legten sich auf die elfenbeinfarbenen Tasten. Doch bevor er startete drehte er den Kopf beiseite, ließ den Blick suchend übers Publikum gleiten. Ich wusste wonach er Ausschau hielt. Ein warmes Gefühl machte sich in meiner Brust breit und meine Nervosität verschwand. Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte seinen Namen gerufen! Dann jedoch trafen sich unsere Blicke. Ich lächelte und nickte dabei kaum merkbar. ‚Das schaffst du.‘
Ryan erwiderte das Lächeln.
Und nahm mit nur wenigen Sekunden den ganzen Saal für sich in Anspruch.


„Das war der absolute WAHNSINN!“
Lachend fiel ich Ryan nach seinem Auftritt um den Hals. Er legte seine Arme um meine Taille, hob mich kurz hoch und wirbelte mich ebenfalls nun voller Erleichterung und Energie herum!
„Ohne dich hätte ich das nicht geschafft, Lynn.“ Seine Lippen berührten beinahe mein Ohr, während er die Umarmung einige Momente in die Länge zog.
Gänsehaut breitete sich von Kopf bis Fuß aus und erneut machte sich das vertraut wohlige Gefühl in mir breit.


„Du hast dir wieder die ganze Unterlippe auf gebissen!“
„Ja weil du es so spannend machen musstest! Kommt er? Kommt er nicht? Spielt er oder spielt er nicht? Wird er auf dem Weg zum Klavier Ohnmächtig? Oder gar während der Vorführung? Es sah zumindest ganz danach aus! Es wäre bestimmt zum schießen gewesen wenn du mit deiner Stirn das Elfenbein gekitzelt hättest“, ich lachte und versuchte mich aus seinem Klammergriff zu lösen, da er sich für meine neckenden Worte mit einer Kitzelattacke bedankte!
„Ich kitzel lieber dich! Das macht mehr Spaß.“, nun lachte er auch.
Gerade als ich erwidern wollte dass dies gar nicht Wahr war wurden wir in unserer eingebildeten Zweisamkeit unterbrochen. Verdammt! Immer zum ungünstigsten Zeitpunkt.


„Ryan Markovi?!“ Ein Mädchen mit herzförmigen Gesicht, rosa Wangen und Grübchen am Kinn strahlte Ryan an ohne mich zunächst eines Blickes zu würdigen.
Abrupt ließ ich meinen besten Freund los, rückte aber nur unweit von seiner Seite. Das Mädchen musterte mich schließlich doch kurzen Moment, allerdings entging mir der abwertige Blick trotz allem nicht.
„Ja, der… bin ich. Offensichtlich.“
Wie immer, wenn er Fremden begegnete nahm er eine angespannte Haltung ein und seine Miene erlaubte es keinerlei Emotion durchsickern zu lassen – sein charmantes Lächeln war verschwunden.
„Offensichtlich.“, wiederholte das Mädchen zuckersüß und behielt ihre strahlenden Augen auf Ryan gerichtet.


„Du spielst echt gut. Ich kenne nicht viele die so viel Gefühl in ihre Musik einbringen. Schade dass es nicht für den ersten Platz gereicht hat. Aber im zweiten Teil bist du etwas aus dem Takt geraten. Auch wenn du dich kurz darauf wieder gefangen hast.. Aber in solch einem Wettbewerb sind solche Fehler Tödlich.“
Ich sah zwischen ihr und Ryan hin und her und zu meinem Unmut entging mir nicht, das sein Blick ungewöhnlich lange auf ihrem Gesicht ruhte. Ihre Worte welche zunächst als Kompliment anfingen und mit einem abwertendem Kommentar endeten schienen ihn kalt zu lassen.
„Spielst du auch?“
„Nein.“
Sie rümpfte die Nase kaum merklich, sodass man es auch als ein zuckersüßes kraus ziehen einstufen konnte.
Ryan reagierte nicht mehr und ein unbehagliches Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus. Gerade als ich mich räuspern wollte um dem Mädchen eine Ausrede aufzuschwatzen, weshalb wir jetzt dringend los mussten, ergriff sie wieder das Wort. Offensichtlich spürte sie das Ryan nicht so leicht zu ködern war.
„Ich spiele Violine. Weißt du, als ich dich spielen sah wurde mir klar das ich mir jemanden wie dich als meinen Begleiter vorstellen könnte.“ Aha. So lief der Hase also.
Ich wusste das Ryan durch und durch ein Solist war. Er hatte schon viele Anfragen bekommen, Violinisten zu Begleiten. Allerdings bisher immer Höflich abgelehnt. Dies war mein Stichwort! Es wurde Zeit ihn zu befreien! Ich öffnete gerade den Mund als mir Ryan das Wort abschnitt.
„Eigentlich spiele ich alleine.“
„Eigentlich?“
„Ja.“ Himmel. Der Kerl war so Gesprächig wie ein Fisch. Doch das Mädchen gab nicht auf.
„Das heißt also, du könntest dir Vorstellen….?“
Erneut schweigen zwischen ihnen. Seine Lippen waren fest aufeinander gepresst und irgendwie spürte ich dass er haderte. Er überlegte doch nicht ernsthaft mit IHR zu spielen?
Ich zupfte Ryan schlussendlich am Ärmel seines Jacketts und räusperte. „Er… Kann es sich ja mal durch den Kopf gehen lassen. Aber jetzt müssen wir wirklich los. Unser Taxi wartet.“ Ein Taxi namens Nancy.
„Oh. Wirklich?“ Das namenlose Mädchen blickte kurz zu mir und schien ob meiner Anwesenheit schier überrascht. Als wäre ich vorher Luft gewesen. Ich lächelte nun meinerseits Zuckersüß und machte Anstalten mich in Bewegung zu setzen – Ryans Ärmel immer noch fest im Griff.


Er nickte zur Bestätigung und ließ sich bereitwillig mit mir ziehen.
„Wir sehen uns am Montag in der Schule!“ ,rief sie uns hinterher. „Mein Name ist Valérie!“
Aha. Endlich hat das Unheil einen Namen. Moment. Schule? Ich war dazu verleitet mich noch einmal umzudrehen und sie entsetzt anzublicken.
Doch den Gefallen wollte ich ihr nicht tun!
...Stattdessen drehte sich ernsthaft Ryan noch einmal um und winkte ihr mit einer kurzen, Handbewegung zu – als wollte er ihr ‚Alles klar‘ zu verstehen geben. Das war immerhin mehr Zugeständnisse als er mir bei unserer ersten Begegnung machte!

„Was war DAS denn?“, fragte ich eher rhetorisch während wir uns unseren Weg aus dem Theater bahnten.
Ryan warf mir einen amüsierten Seitenblick zu und verzog die Lippen zu einem schiefen, schelmischen Grinsen. „Ich habe absolut keine Ahnung.“
„Ist dir aufgefallen wie Arrogant sie war?“
„Nicht wirklich.“
Nun war ich es der ihm einen Blick zu warf – allerdings voller Unglaube.
War das sein Ernst?
Ein ungutes Gefühl beschlich mich. ‚Wir sehen uns Montag in der Schule.‘ ...Kannten wir sie? Valérie.. Der Name sagte mir absolut gar nichts. Ich schüttelte den Kopf und seufzte.
„Na egal. Wie feiern wir heute? Pizza und Videospiele?“
„Du kannst meine Gedanken lesen, Marilyn Walker!“
Das mulmige Gefühl verschwand mit einem Schlag vor Vorfreude auf den restlichen Abend.
„Der letzte der am Wagen ist bezahlt!“ Noch ehe ich den Satz ausgesprochen hatte, rannte ich lachend los über den Vorplatz zum Parkplatz.
„Hey! Das ist Unfair! ICH habe heute den fünften Platz belegt also lädst du mich gefälligst ein!“
Im laufen drehte ich mich herum und grinste breit „Wenn du dich nicht beeilst, machst du gleich den letzten Platz.“



In solchen Momenten wusste ich einfach, dass nichts und niemand uns so schnell trennen konnte. Auch eine Valérie würde das nicht schaffen.



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Das Opernhaus ist aus dem Store und nennt sich 'Sims Opera NoCC' von Shoumira
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Alt 11.02.2020, 19:25   #3
Nikita22
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Registriert seit: Sep 2016
blondie hat sicher ein auge auf ryan geworfen. er sieht gut aus. zumindest hat seine beste freundin ein schlechtes gefühl bei der mitschülerin. leider stimmt meistens ein bauchgefühl irgendwo. er hat das konzert überlebt. aber gegen das lampenfieber muss er etwas machen. wenn er mal erfolgreich ist, muss öfters auf die bühne gehen und darf nicht mehr nervös werden nur an den gedanken.
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Alt 13.02.2020, 20:49   #4
Lina Lee
Newcomer
 
Registriert seit: Feb 2019
Ort: Bad Kreuznach
Geschlecht: w
Alter: 29
Heeey Nikita
Vorab schon mal vielen lieben Dank für dein Kommi
Du hast das alles wirklich scharf beobachtet Mit deinen Vermutungen muss ich dir Recht geben. Valérie wird eine richtige Troublemakerin und sowohl Lynns als auch Ryans Leben aufmischen
Und was sein Lampenfieber angeht.. Wer weiß was die Zukunft für ihn noch Bereit hält. Evtl. löst sich dieses Problem alleine...
In diesem Sinne...
Es geht weiter!





**



Es war der erste Tag nach den Frühlingsferien. Alles war so wie immer. Ryan hatte verschlafen, in letzter Sekunde erreichten wir noch den Schulbus und saßen mehr oder weniger unfreiwillig in der vordersten Reihe. Der Rest unserer Schulkameraden ignorierten uns geflissentlich und wir wie gewohnt sie. Ich war nie wirklich beliebt in der Schule – nicht zuletzt weil ich einfach unfassbar schüchtern war. Außerdem interessierten mich die meisten Dinge die Jungs und Mädchen in meinem Alter so trieben nicht wirklich… Ich war weder an Make-Up interessiert, noch an den neusten Kleidungsstücken oder was sonst gerade so Angesagt war.

Und Ryan? Nun… Er hätte wohl beliebter sein können. Aber irgendwie war er immer so in seiner eigenen Welt das ihm die Aufmerksamkeit und die Blicke gar nicht auffielen. Zudem blieb ihm nicht sonderlich viel Zeit für massenhafte Freundschaften. Denn wenn er nicht gerade für die Schule lernte, übte er am Klavier. Oder hing mit mir rum… Vielleicht färbte meine totale Coolness auf ihn ab? Manchmal dachte ich schon darüber nach ob er vielleicht beliebter wäre, wenn ich nicht neben ihm eingezogen wäre.. Doch dann fiel mir zum Glück wieder ein dass er bevor wir uns kannten überhaupt keine Freunde hatte.


Ich warf ihm einen kurzen Blick zu und grinste heimlich in mich hinein – doch zumindest was mich betraf entging dem Typ nichts.
„Was ist?“, fragte er während ich versuchte ein Pokerface aufzusetzen.
„Ach nichts.“
Er hob eine Braue und sah mich abschätzend an.
„Ich dachte nur daran wie einsam du jetzt wohl wärst ohne mich.“
„Wenn ich dicht nicht hätte, dann jemand anderen.“
Ich kniff ihm in den Oberarm um mich für diese Bemerkung zu revanchieren woraufhin ein kurzes handgemenge in Form einer weiteren Kitzelattacke losbrach.


„Ich kapituliere!“, krächzte ich schließlich lachend und ließ mich in den Sitz zurück fallen.
„Glück für dich! Das nächste Mal gebe ich nicht so leicht nach!“
Er hob die Hände als wollte er mir Drohen weiter zu machen.
„Nein. Nein! Bitte nicht!“ Ich keuchte und prustete immer noch dass ich kaum Luft bekam.
Ryan nickte und seine Mundwinkel zuckten amüsiert. „Gut so.“


Kurze Zeit später saßen wir mehr oder weniger Bereit in unserem Englisch-Unterricht. Wie gehabt saßen wir in der letzten Reihe bei Mrs. Mayes – Nicht zwingend weil wir es so wollten. Unsere Lehrerin war der Meinung dass die Schüler welche nur den Unterricht störten in der ersten Reihe Strafversetzt wurden. So kam es nach und nach übers Schuljahr verteilt dass ein paar Andere, Ryan und ich mittlerweile in der letzten Reihe saßen.


Eigentlich war Mrs. Mayes eine tolle Lehrerin. Sie war noch sehr Jung und hatte gerade ihr Referendar hinter sich und mit ihren neueren Methoden kam sie gut bei uns Schülern an. Und trotz ihrer lockeren und teilweise schwesterlichen Art griff sie Hart durch und hatte somit unsere Klasse ziemlich schnell in den Griff bekommen.
„Also Leute. Ab nächster Woche beginnt die Zweiwöchigen Projekt Zeit.“ Während sie Sprach verteilte sie Blätter aus. „Ich möchte dass ihr ihr Euch aussucht, welcher Arbeitsgruppe ihr eingeteilt werden wollt. Jeder darf sich in 3 Gruppen eintragen. 1 steht für ‚Möchte unbedingt daran Teilnehmen‘ und 3 für ‚Wenns denn sein muss!‘“
Einige unserer Klassenkameraden kicherten amüsiert.


Gerade als Mrs. Mayes bei uns angelangt war, klopfte es an der Tür.
„Oh verdammt..“, murmelte unsere Lehrerin mit einem Blick auf die Uhr. „Das habe ich total vergessen.“
Sie drückte Ben, bei dem sie gerade stehen geblieben war den Stapel Papier in die Hand und forderte ihn auf den Rest auszuteilen, dann hechtete sie an die Tür.
„Hi!“, begrüßte sie den Neuankömmling.
„Ich bin Mrs. Mayes, deine Englischlehrerin. Komm‘ rein!“
Und da war sie. Valérie betrat das Klassenzimmer und sofort wurde es einige Grad kühler im Raum. Zumindest meiner Meinung nach. Mein Herz setzte vor Schock einen Moment aus.


Selbstbewusst trat sie vor die Klasse und blieb vor der Tafel stehen.
Sofort machte sich ein lautes Rumoren in er Klasse breit. Eine Schulwechslerin mitten im Schuljahr gab immer Anlass für Gerüchte. Kurz schweifte mein Blick zu Ryan und zu meinem Unbehagen war sah er nicht wie sonst träumend aus dem Fenster, sondern starrte Valérie an. Am liebsten hätte ich ihm entweder mit meinem Ellenbogen in die Seite geboxt oder ihm ein Taschentuch gereicht um die Sabber aus seinem Gesicht zu wischen.
Himmel, ich hasste dieses Mädchen.
Die Jungs der Klasse warfen sich grinsende, vielsagende Blicke zu und verkniffen sich nur dank den mahnenden Blicke von Mrs. Mayes irgendwelche dummen Sprüche. Die Mädchen musterten sie abschätzend. Zumindest in dieser Hinsicht hatten wir mal etwas gemeinsam.


Doch anstelle sich Unwohl zu fühlen, schien sie die Aufmerksamkeit regelrecht zu genießen. Ihr Blick schweifte über die Klasse und blieb zunächst an meinem hängen. Sie lächelte wohlwissend – welches ich nicht erwiderte. Dann entdeckte sie direkt einen Tisch weiter neben mir Ryan. Auch ihn lächelte sie an, doch er verzog keine Miene.
„Möchtest du dich Vorstellen?“
Gesagt, getan. Sie stellte sich als Valérie Gauthier vor. Ihre Eltern kamen aus Frankreich. Sie jedoch war hier geboren und aufgewachsen. Bisher ging sie auf eine reine Mädchenschule – konnte ihre Eltern jedoch endlich dazu überreden sie auf eine Öffentliche zu schicken. Außerdem freue sie sich schon riesig mit allen Bekanntschaft zu machen und neue Freunde zu finden! Kotz.
Mrs. Mayes erklärte ihr den derzeitigen Unterrichtsstand und empfahl ihr, sich mit ihren neuen Klassenkameraden zusammen zu setzen um gegebenenfalls Stoff nachzuholen.
„Also dann!“ Mrs. Mayes Blick schweifte durchs Klassenzimmer. „Neben Marilynn in der hintersten Reihe ist noch ein Platz frei, wenn das für dich in Ordnung geht?“
„Das ist Perfekt.“ Valérie strahlte übers komplette Gesicht. Ich erstarrte innerlich. Ach du *******. Das hatte ich total verdrängt.
Ich musste das dringend verhindern.


„Ähh..“ Ich stand abrupt auf sodass vor lauter Überraschung alle zu mir sahen.
„Ähhmm. Wäre es nicht weiter vorne besser? Damit sie mit dem Schulstoff hinterher kommt?
Mrs. Mayes sah mich verwirrt an.
„Ich komme zurecht.“ Valérie lächelte sanft.
„Falls ich mit dem Stoff überfordert sein sollte, findet sich bestimmt der ein oder andere der mir Nachhilfe gibt.“ Noch während sie die Worte sprach, fixierte sie Ryan mit ihrem Blick. Das würde ich im Leben nicht zulassen. Lieber gab ICH ihr Nachhilfe! Wenngleich sich sofort die Hälfte der Jungs anboten ihr sofort bei Englisch zu Helfen. Und Mathe. Und Bio. Ich rollte mit den Augen und setzte mich wieder.
Ganz ruhig Walker. Du sitzt als lebender Prellbock zwischen Ryan und Valérie.


Ich atmete tief durch.
Außerdem… Warum störte mich ihre Anwesenheit überhaupt so sehr? Im Grunde konnte es mir ja eigentlich egal sein. Genau. Selbst wenn sie über Ryan herfallen würde wie ein Wolf über ein Lamm war es immer noch sein Problem. Warum zum Geier hatte ich so ein ungutes Gefühl bei ihr?
Machte ich mir wirklich Sorgen um meinen besten Freund? Oder doch eher um mich selbst?

_______________________

**Die Schule und das Klassenzimmer ist ein Download aus der Galerie. Habe vergessen mir zu notieren von wem sie ist. Werde ich aber noch Editieren
Lina Lee ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 13.02.2020, 21:18   #5
Nikita22
Member
 
Registriert seit: Sep 2016
blondie scheint zumindest geld zu haben. eine privatschule ist nicht gerade billig. ihre familie muss sicher gründe haben, sie auf eine öffentliche schule zu schicken.



in der regel hegt man abneigung, wenn gefahr droht. vllt empfindet sie doch mehr für ryan als gedacht. ohne dass sie es ahnt. eifersucht kommt nicht ohne grund. so wie ryan valerie anschaute, muss er etwas in ihr gesehen haben. oder er träumte mal wieder vor sich hin. ich wette, sie müssen noch zu dritt arbeiten. das wäre eine lustige kombi.



es gibt in der schule immer außenseiter. und teilweise machen sie mehr karriere als die beliebten schüler. sie haben einfach mehr zeit zum lernen und gehen besonderen hobbys nach. irgendwie zählen manga und animefans auch dazu, nur weil man vorurteile hat. ist die frage, was sie für hobbys hat. außer zocken. sie muss schon ein unnormales hobby haben. etwas, was andere leute verabscheuen oder wegen vorurteile runtermachen.
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