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Alt 06.04.2018, 21:32   #51
Sonny101
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Hallo Zusammen,

hier wie üblich ein Auszug meiner neuesten Geschichte aber zumindet mit komplettem Vorwort!

Zons # 5


Auch wenn ganz bestimmt absolut Niemand damit gerechnet hätte (=D ), so darf ich Euch heute Johan van de Nijenburg vorstellen =D Johan entstammt einem alten Traditionsgeschlecht rund um Alkmaar und Egmond aan Zee in den Niederlanden, hier in der Region sagt man Holland, in „Fußball-Deutsch“ oder umgangssprachlich die Oranjes ;-) Bei seinen Vorfahren handelt es sich an und für sich eher um den niederen Adel (den Patriziern), es wurden meist ehrenwerte aber öffentliche Ämter ausgeübt, so gibt es hierunter Bürgermeister, Ratsherren und Gesandte.
Aufgrund eines außerehelichem Familienzweiges der Grafen aus dem Hause Egmond vertrat erstmalig Gerrit Willems eine leicht verwirrende aber irgendwie zu beweisende Abstammungstheorie und nahm somit nicht nur einfach den Namens-Zusatz van Egmond van de Nijenburg an, sondern später auch die zugehörigen Liegenschaften in Egmond aan Zee & Umgebung in Besitz und kam damit im 16. Jahrhundert durch. Im Jahr 1705 wurde dann sein Ur-Ur-Großvater Johan van Egmond van de Nijenburg gegen die Bezahlung einer beträchtlichen Summe von 12.000 Gulden durch Kaiser Joseph I. der Barons-Titel samt dem Zugeständnis, das Vollwappen derer van Egmond zu führen, verliehen. Die Familie ist im Jahr 1747 ausgestorben. Dachte man …..


Was die historische Welt bis heute nicht weiß (weil es komplett von mir erfunden ist =D )
ist, dass der letzte in den offiziellen alten Schriften geführte Vorfahre von Johan, Jan Aegidius van Egmond van de Nijenburg (1693–1747) eben nicht nach schwerer Krankheit kinderlos starb! Wie so häufig zu dieser Zeit hatte Jan Aegidius eine Affäre – jedoch nicht mit einer einfachen Magd oder Wäschefrau nein …. mit einer Komtesse aus dem Herzogtum Kleve (später das Haus Mark). Gundula war aus politischen Gründen nicht sonderlich interessant und so verbrachte sie den Sommer 1725 in Egmond aan Zee zur Erholung, da sie unter schlecht heilender Bronchitis litt. Man kann es aus heutiger Sicht wohl nicht beurteilen, was eine womöglich sehr kränkliche und blasse Frau bei Jan Aegidius auslöste aber die beiden verliebten sich ineinander, hatten während ihres dreimonatigem Aufenthaltes eine leidenschaftliche Affäre, welche nicht ohne Folgen blieb. Dies wußte zu dem Zeitpunkt natürlich Niemand. Dann kam jedoch tatsächlich die Politik – oder besser Heiratspolitik – ins Spiel. Ihr Vater hatte Unstimmigkeiten mit einem unangenehmen Konkurrenten im angrenzenden Herzogtum und wollte zur Besänftigung Gundula mit dem jüngsten Sohn von dort verheiraten. Diese war selbstverständlich entsetzt aber als ihr Vater merkte WAS dort in Egmond wohl so passiert sein mochte, schickte er seine „liederliche“ Tochter enttäuscht zur Buße auf Lebenszeit für ihre Sünden in ein Kloster bei Köln. Dort brachte Gundula Johan's Ur-Großvater zur Welt. Er tat sein Bestes das Seelenheil für die Sünden seines Vaters und seiner Mutter im benachbarten Benedektiner-Kloster zu finden aber irgendwann erkannte er, dass alle gar keine Schuld trugen, sondern nur die Kirche und andere mißgünstige Menschen die diese damalige große Liebe im schlechten Licht sahen. Also flüchtete er heimlich aus dem Kloster, ging bei einem Viehzüchter in die Lehre, lernte seine Frau kennen, es kamen Kinder und so wurde die Linie van Egmond van de Nijenburg fortgesetzt. Doch erst „unser“ Johan erhob nach seinem Studium der Rechtswissenschaften an der Kölner Universität wieder Anspruch auf das lange verloren geglaubte Familienerbe. Er reichte eine Klage vor dem obersten, niederländischen Gericht ein und war damit tatsächlich erfolgreich. Nun …. nicht in Gänze! Man schloß einen Vergleich: Johan bekam das Familienschloß in Alkmaar und einige Besitztümer in Egmont aan Zee zurück aber dafür sollten er und seine Nachkommen für alle Zeiten auf den Zusatz „van Egmont“ verzichten. Freundlicher Weise bekam er jedoch zusätzlich den Titel „Burggraaf“ verliehen. Nun …. die „Burg“ war eher ein Schloß, welches nicht mehr im besten Zustand war aber Burggraaf hörte sich immerhin besser an, als „Ich bin der Bastard-Nachkomme eines Von und Zu mit teilweise erschlichenem Titel!“.
Also machte er das Beste aus der Situation und durch die Erträge seiner neuen – oder wieder errungenen – Ländereien konnte er schon bald so gute Rücklagen bilden, um sein Schloß zu renovieren und zumindest nach Außen wieder etwas von dem alten Glanz zu etablieren.


Eigentlich war er soweit zufrieden – war die Familienehre doch wieder hergestellt aber in der niederländischen Gesellschaft war er aufgrund seiner zweifelhaften Abstammung recht umstritten und galt somit nicht als „erste Wahl“ für die zu verheiratenden Töchter des niederländischen und angrenzenden deutschen Adels!
So fuhr er frustriert in den Urlaub, sein Besitz war ja in den treuen Händen von Piet, seinem Junker. Und wen lernte er da auf der magischen Urlaubsinsel kennen? Richtig ;-) Eine charmante Magierin mit feuerrotem Haar, einem tollen Badeanzug und welche auch noch ganz fantastisch den magischen Feuertanz mit ihren harmonischen Bewegungen auf der Tanzfläche förmlich revolutionierte!
Hmmm …. vielleicht sollte er doch bald mal wieder nach Deutschland reisen und dort seine geschäftlichen Kontakte vertiefen? Man(n) könnte so ja das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Schauen wir doch mal, wie Johan sich entscheidet ;-)



Bild 1: Schloß Alkmaar in den Niederlanden


Bild 2: Layana & Johan


Bild 3: Die heilige Kathedrale in Egmont aan Zee


Bild 4: Ein Ausflug auf's Land


Bild 5: An der Nordsee


Die komplette Geschichte mit insgesamt 50 Bildern gibt es wie immer in meiner kleinen FB-Gruppe:


https://www.facebook.com/groups/134703900431066/




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Alt 17.04.2018, 20:43   #52
Sonny101
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Scheint zwar keinen mehr so wirklich zu interessieren aber ich poste es trotzdem mal ...

Die komplette Vorgeschichte:

Düsseldorf # 1


Heute bemühe ich zwar einen sehr historischen und bekannten Namen aber alles Sonstige an dieser Geschichte ist frei von mir erfunden – bis auf den Buchdruck von Johannes Gutenberg natürlich!


Johannes Gutenberg hat damals den Buchdruck revolutioniert und ist ein Ur-Ur-Ur-Ur-Ahn (oder so) von Josephine von Gutenberg. Ihr Vater Joseph Gutenberg lebte mit seiner Familie in Mainz. Durch seine Bemühungen die Geschichte an seinen Urahn aufrecht zu erhalten und seinem entsprechendem Engagement, wurde er 1865 zum Baron geadelt. Seine Ehe mit Celeste war nicht sonderlich glücklich und das Einzige wofür er seiner Frau sehr dankbar war, war sein Augenstern, Josephine. Seine Tochter vergötterte und verwöhnte er. Da Celeste im Kindbett starb, Joseph keinerlei weitere ehelichen Ambitionen hatte (es gab ja auch so genügend Amouren!) genoß Josephine sämtliche Ausbildung, die sonst nur den Söhnen eines vornehmen Haushaltes vorbehalten waren. So wuchs Josephine zu einer wunderschönen und intelligenten Frau heran. Philosphie, Lesen, Schreiben, Mathematik, Physik, Astrologie – all' dies war ihr dank ihrer vorzüglichen Lehrer nicht fremd! Jedoch kam der Tag an dem Joseph von einer Erkältung geschwächt nach Hause kam. Er legte sich früh hin zum Schlafen, küßte vorher noch seine geliebte Josephine auf die Stirn und schlief für immer ein!


Josephine war entsetzt, verfiel fast in ihrer Trauer um den geliebten Vater! Was sollte sie jetzt tun? Ja, sein Lebenswerk und das des berühmten Urahnen weiterführen, selbstverständlich! Aber mußte sie deshalb weiter in Mainz leben? Sie konnte die „verwandtschaftlichen Geschäfte“ auch seriösen Treuhändern übergeben und sich anderswo ein schönes Leben aufbauen – frei von Verpflichtungen der alten Art. und sich ganz ihren Leidenschaften wie der Bildung und der freien Kunst widmen – immerhin war sie als Alleinerbin ihres Vaters nunmehr gut betucht. Sie hatte Ohnehin schon lange den Traum, Bildung für alle Frauen zu ermöglichen! Als Josephine eines Tage mit ihrem Philosophie-Professor – Doktor Sandorn – den Aristoteles durchging und diskutierte, kam diesem eine Idee! „Werte Baroness von Gutenberg, ich habe von einer Metropole am Rhein gehört, welche bestimmten ehhh Lebensansichten gegenüber sehr aufgeschlossen sein soll. Es handelt sich hierbei um das schöne Düsseldorf, nahe dem historischerem Köln, welches doch sehr konservativ ist. Wenn Sie also planen sollten etwas in ihrem Leben zu verändern und für andere und unterdrückte Frauen zu tun, dann sollten Sie Ihr Auge auf Düsseldorf richten! Gleichzeitig wären Sie den Mainzer-Mob los, der sie eh nur an ihren männlichen Vorfahren mißt, dem Sie als Frau – alleine eben weil Sie eine Frau und zudem unverheiratet sind – nicht standhalten können!“.


Nun … nachdem sie ein, zwei Nächte darüber geschlafen hat – wobei „geschlafen“ zu viel gesagt ist, hat sie doch ihr Hirn zermartert, beauftragte sie ein eher unbekanntes Mainzer-Maklerbüro damit, eine passende Bleibe in Düsseldorf zu finden und nach ihren Wünschen umzubauen. Hierfür gab sie strenge Restriktionen aus! Josephine's strikte Vorgaben waren nicht ganz so einfach zu erfüllen aber die Makler zwischen Mainz und Düsseldorf arbeiteten unermütlich und so wurden sie eines Tages fündig: Ein großzügiges Stadtpalais auf dem Kaiser Wilhelm Ring in direkter Rheinlage, nähe Barbarossa-Platz und Luegallee in Oberkassel konnte für Josephine reserviert werden. So reiste sie zeitnah nach Düsseldorf, besichtigte die örtlichen Gegebenheiten - natürlich auch, um das Geschäft unter „Dach und Fach“ zu bringen und weitere Weisungen bezüglich des Aus- bzw. Umbaues abzugeben! Oh, was für ein trauriges Haus im Jetzt aber schon bald wird es ein Haus der Freude und der Bildung sein! Es dauerte tatsächlich noch ein gutes Jahr, bis alle ihre Umbauwünsche erfüllt wurden aber so konnte sie in der Zwischenzeit den Konventionen als trauernde Tochter genügen. Nicht, dass ihr der Tod ihres Vaters nicht zusetzte aber die Gesellschaft „Heirate endlich, benehme Dich wie es einer Baroness würdig wäre et cetera pp“ - also …. es nervte eine Frau mit freiem Geist schon sehr!


Dann war es soweit: das Stadtpalais von Gutenberg auf dem Kaiser Wilhelm Ring in Düsseldorf-Oberkassel wurde fertig und Josephine konnte dort mit ihrer kleinen aber feinen Auswahl an Bediensteten dort einziehen:


Herzlich Willkommen im schönen Düsseldorf am Rhein!


Bild 1:



Hier sehen wir wie Josephine (rechts) und links ihre treue Zofe Karlotta ihre neuen Schützlinge im Stadtpalais „L'encouragement von Gutenberg“ willkommen heißen.
Es handelt sich hierbei um Lea (links) und Marie (rechts), zwei Mädchen welche aus jeweils verarmten Familien stammen. Aus heutiger Sicht mag es merkwürdig klingen aber Josephine zahlt beiden Vätern pro Monat eine bestimmte Summe, damit die Mädchen bei ihr wohnen und lernen dürfen – aus Sicht der Väter fallen diese ja für die tägliche Arbeit aus. „Offiziell“lernen die Beiden natürlich nicht bei ihr, sondern helfen im Haushalt ;-) Hoffentlich können Lea & Marie sehr lange bei Josephine bleiben ….


Bild 2:
Übersicht Untergeschoss.


Bild 3:
Übersicht Obergeschoss.


Bild 4:
Teilausschnitt Königsallee, Düsseldorf


Bild 5:
Barbarossa-Platz, Düsseldorf



Die komplette Story gibt es wie immer hier:


https://www.facebook.com/groups/134703900431066/

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Alt 28.04.2018, 12:42   #53
watersim44
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Registriert seit: Okt 2003
Ort: L. E.
Geschlecht: w
Alter: 41
Achtung Fotos hochladen

Hi Sonny,
da hattest du sicher wieder lange dran gebastelt.
Hut ab.

Wie wäre es mal in Stichpunkten, dass wäre für dich eine Herausforderung

Zum Fotos hochladen: https://de.share-your-photo.com/
VG Ws
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Minime ws2headsSkins meine Kleider,Köpfe klick
watersim44 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2018, 16:59   #54
Sonny101
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Registriert seit: Jun 2009
Ort: Rheinland
Dankeschön ws

Ach ... es ging von der Bauzeit her. Ehrlich gesagt halten die Wohnhäuser immer am Meisten auf
Mein geplantes, neues Update stellt mich baulich vor Herausforderungen.

Stichpunkte? Ich und Stichpunkte Ich habe früher im Deutsch-Unterricht schon bei den Inhaltsangaben immer versagt
Nein, ernstaft jetzt ... ich finde die Vorgeschichte schon teilweise recht wichtig. Diese totale Verkürzung fand ich irgendwie doof und wird dann den Bildern nicht wirklich gerecht für die Leute, die sich nicht in meiner Gruppe tummeln ...
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