Fotostory Das Leben von Sophia und Emily

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Hallo zusammen :hallo:

So, ich hab jetzt mal den Vorschlag von Birksche umgesetzt und ein eigenes Fotostory-Thema aufgemacht. :lalala:
Hier könnt ihr dann demnächst die Geschichten von den Zwillingsschwestern Emily und Sophia und ihren Familien nachlesen.

Ich hab jetzt mal alle Beiträge, die ich dazu verfasst hab, mühselig zusammengesucht und sie hier chronologisch eingestellt.
So kann man auch mal einen Blick in die Vergangenheit werfen, als Emily und Sophia noch kleiner waren.
Ich hoffe, ich hab keinen Beitrag übersehen. (Wobei ich schon das Gefühl hab, dass einige Beiträge im Nirvana gelandet sind...ich bin mir sicher, mehr Fotos von der Kindheit und dem Teenageralter der beiden eingestellt zu haben, und hab da auch bestimmte Begebenheiten und Fotos im Sinn, die ich einfach nicht mehr wiederfinde...aber vielleicht spielt mir da auch meine Erinnerung einen Streich, und ich dachte nur, ich hätte diese Fotos eingestellt :))

Wie dem auch sei, das was ich raussuchen konnte, hab ich hier aufgelistet, und das ist auch ne Menge...hätte ich garnicht mit gerechnet, dass ich so viel hier geschrieben hab :lol:

Ich liebe es, bei solchen Geschichten in Erinnerungen zu schwelgen. :love:


Wie alles begann... ~Teil 1 ~ Teil 2 ~ Teil 3 ~


Sophia und Emily als Kleinkinder...


Erste Kleinkindbilder ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Spaß auf der Rutsche ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Letzte Bilder als Kleinkinder, jüngerer Bruder Oliver


Sophia und Emily als Kinder...


Erste Bilder als Kinder

Ausflug im Park, Oliver als Kleinkind, Familienfotos

Fotoshooting von Emily und Sophia als Kinder

Ein entspannter Familientag

Das erste Haustier: Familienhund Sprinkles ~ Teil 1: Der kleine Welpe Sprinkles ~ Teil 2: Sprinkles als ausgewachsener junger Hund ~ Teil 3: Ein Tag im Leben von Sprinkles


Sophia und Emily als Teenager...


Erste Bilder als Teenager

Launische Phasen...

Sophia liebt Gewitter

Sophia und Emily lernen ihre zukünftigen Partner als Teenies kennen

Sophia's erster Kuss, sie und Alex kommen zusammen

Letzte Tage im Herbst


Winter


Romantik und Spaß im Schnee


Frühling


Sophia und Emily als junge Erwachsene...



Die beiden werden zu jungen Erwachsenen und Oliver zum Teenager

Alex macht Sophia einen Heiratsantrag

Josh macht Emily einen Heiratsantrag


Sommer


Sprinkles gründet eine Familie/Sprinkles stirbt


Traumhochzeit am Strand von Emily und Josh ~ Teil 1: Erinnerungen, letzter Tag im Elternhaus ~ Teil 2: Hochzeitsfotos und Location ~ Teil 3: Trauung und Feier ~


Flitterwochen von Emily und Josh im Abenteuerurlaub in Selvadorada ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Zwei Kätzchen für Emily und Josh ~Teil 1: Willkommen im neuen Zuhause ~ Teil 2: Awww wie süß sie doch sind!! ~ Teil 3: Traute Einheit ~ Teil 4: "Blep" - oder: Wie seh ich besonders attraktiv aus? ~

Die neuesten Trends der Dehn- und Muskelübungen bei meinen Sims :lol::lalala:


Herbst


Olivers Traum von seinem verstorbenen Hund Sprinkles

Oliver adoptiert Streunerin "Fluff"

Tierisch witzige Momente

Kurzurlaub in Windenburg ~ Teil 1: Tag des Kürbis ~ Teil 2: Wunderschöne Herbstlandschaft ~ Teil 3: Kuschelige Momente ~


Verträumte Herbst-Hochzeit von Sophia und Alex ~ Teil 1: Erinnerungen, Mädchenabend vor der Hochzeit ~ Teil 2: Hochzeitsfotos ~ Teil 3: Die Location ~ Teil 4: Die Trauung und anschließende Feier ~


Flitterwochen von Sophia und Alex in Granite Falls

Herbstfest

Teenie Oliver kommt mit Marina zusammen

Oliver und Marina sind zu jungen Erwachsenen geworden
Oliver in seiner Tierarztpraxis

Mäuseplage und ne faule Katze

Verlobung von Oliver und Marina

Brindleton Bay im Spätherbst


Winter


~ Schwangerschaft und Geburt von Julian ~

Julian wird zum Kleinkind

Erste Kleinkindbilder von Julian

Verschneites Brindleton Bay


~ Schwangerschaft und Geburt von Jonah, erste Bilder als Kleinkind ~


Verschneites Winterfest mit der kompletten Familie

Windenburg im Schnee


Romantische Winter-Hochzeit von Oliver und Marina ~ Teil 1: Die Location ~ Teil 2: Hochzeitsbilder und die Trauung ~ Teil 3: Die Feier ~


Frühling


~ Riley, Emma und Mia werden geboren ~

Der kleine Welpe "Patch"

Riley, Emma und Mia werden zu Kleinkindern, Julian und Jonah werden Kinder

Julian's Persönlichkeit

Knufflige Frühlings-Bilder von Riley als Kleinkind

Sophia erhält einen Preis für ihr Lied, das Sprinkles gewidmet ist

Der aufregende Abenteuerurlaub von Emily und Josh in Strangerville (Achtung Spoiler)

Süße Fotos von Emma und Mia als Kleinkinder, Ferienbeginn


Sommer


Urlaub in Sulani


Emily's erster Sonnenbrand

Julian's Delfin-Freund "Blue"

Sonnenbrand, Insel aufräumen, faulenzen...

Hilfe, Haie!!!!!

Sophia wird zur Meerjungfrau

Sophia erzählt Alex von ihrem zauberhaften Geheimnis

Hochzeits-Tag von Josh und Emily auf einer paradiesischen Insel

Schildkrötenbabys, letzte Eindrücke vom Urlaub


Urlaub in Sulani zuende, der Alltag beginnt wieder...


~ Schwangerschaft und Geburt von Miles und Claire ~

Miles und Claire als Kleinkinder

Sommerfest mit der kompletten Familie

Zwei Tiger für Oliver und Marina - Dr. Watson und Sunrise

Julian bekommt Voidcritter-Sammlung von Onkel Oliver geschenkt

Julian's Meerschweinchen "Squeeky" stirbt unerwartet

Letzter Sommertag, Julian bekommt neues Haustier: Chinchilla "Nibbles"


Herbst


~ Schwangerschaft und Geburt von Autumn ~Teil 1 ~ Teil 2 ~

Tolle Herbstbilder, Vorbereitungen für den "Tag des Kürbis"

Autumn wird zum Kleinkind

Tag des Kürbis, tolle Herbst-Park-Familien-Bilder ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Süße Kleinkind-Fotos von Autumn und Riley

Hochzeits-Tag von Sophia und Alex: Wander-Ausflug mit den Kindern ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Anschließender Kurzausflug zum Hochzeitstag nach Glimmerbrook ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Wieder mal süße Fotos von Emma und Mia

Herbstferien, Julian übernachtet bei Jonah ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Herbstfest, Kurzurlaub im Brindleton Bay "Lake Retreat":
~ Tag 1: Endlich eine eigene Gitarre und Opa's wilder Fischerei-Unterricht ~ Lektion über Versöhnung und über Völlerei ~ Abendstunden ~
~ Nächtliches Grusel-Abenteuer von Julian und Jonah Teil 1 ~Teil 2 ~
~ Tag 2: 'Penne' zum Frühstück und Elternfreuden ~ Strafe muss sein ~
~ Tag 3: Verdächtiger Eifer bei der Hausarbeit ~ Eine dramatische Hubschrauber-Rettung ~ Wie pfuscht man, ohne aufzufallen? ~

Weitere Fotos von Emma und Mia als Kleinkinder

Tierisch gute Freunde - oder: WO IST MEINE MAUS?!

Vater-Sohn-Momente

Golden-Retriever-Welpe "Princess" zieht bei Emily und Josh ein


Winter


Besuch auf dem Flohmarkt und ein Schneemann-Bau-Kontest ~Teil 1 ~ Teil 2 ~

Schneespaß mit Emily und ihrer Familie

Winter, Sonne, Palmen...Urlaub in Sulani ~ Teil 1: Endlich angekommen ~ Teil 2: Lebensmüde Kunststücke mit dem Aquazischer ~ Teil 3: Faszinierende Unterwasserwelten ~ Teil 4: Streit in der Strand-Bar

Julian und Jonah werden zu Teenagern - Riley, Emma und Mia werden zu Kindern

Hochzeits-Tag mit Hindernissen von Oliver und Marina

Julian ist verliebt ~ Teil 1: Heimliches Anschmachten ~ Teil 2: Anleitung: Wie blamiere ich mich gründlich bis auf die Knochen?

Wir lernen Annabelle ein wenig kennen: Julian's Schwarm: Annabelle (und ihre Familie) ~ Das verlassene Fabrikgelände von Port Promise ~ Elternfreuden...

Noch ein wenig Familienidylle: Offenes Vater und Sohn Gespräch ~ Frustrierendes Kartenspiel und Kleinkind-Quengelei


Frühling


Leb wohl, Nibbles....

Geköpfte Blumen, trotziges Kleinkind und Ratatouille-Nasen-Schmerzen!

Ein Tag in der Grundschule mit Riley, Emma und Mia

Hunde werden vor dem Urlaub zu den Eltern gebracht

Urlaub in Mt. Komorebi ~ Teil 1: Zugfahrt nach Mt. Komorebi ~ Teil 2: Erste Versuche auf den Skiern ~ Teil 3: Schneespaß ~ Teil 4: Schneefest und Simmi-Sammel-Fieber ~ Teil 5: Julian fängt Feuer ~ Teil 6: Kletterversuche, Spaziergang und Essstäbchenprobleme ~ Teil 7: Besuch im Onsen und im bezauberndes Eislaufcafé ~ Teil 8: Tolle Wanderbilder, Karaokespaß und Lichterfest ~ Teil: 9: Liebestag und Voidkritter-Jagd beim Kinderfest

Hündin Princess ist schwanger

Die Welpen sind da! ~ Teil 1 ~ Teil 2 ~

Grundschulalltag
Riley übernachtet bei Mia und Frühlingsputz
Ein Sonntag im Park

Endlich ein richtiges Gespräch zwischen Julian und Annabelle!!
Lügen haben ... lange Beine?

Emma's erste Schwärmerei
 
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Danke dir, ja das war tatsächlich viel Arbeit...ich hab 2 Tage dafür gebraucht, alles zusammenzusuchen und chronologisch zu ordnen. Aber ich freu mich selber darüber, weil ich jetzt einfach mal in eine bestimmte Passage nur mit einem Klick zurückreisen kann, ohne viel suchen zu müssen. :)
 

Sims_Alabim

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Oh, die Zusammenfassung ist toll! Deine Bilder verfolge ich recht gerne, mir waren nur nicht immer alle Familienzusammenhänge klar. Jetzt kenne ich sie und bin auch gespannt auf den weiteren Fortgang! :)
 
  • Danke
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Irisa

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Ach toll, ich hab schon gehofft, dass du vielleicht irgendwo Mal einen eigenen Thread aufmachst. =)
Die Eltern kannte ich noch nicht und auch nicht den Film.

Wie lange ist denn eigentlich die Lebensspanne deiner Sims? Ist das "lang" oder individuell eingestellt?
 
  • Danke
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Hallo Sims_Alabim und Irisa :hallo: Freut mich, dass ihr die Familienzusammenhänge jetzt nachvollziehen könnt. :nick:

Irisa: Ich hab meine Lebensspannen mit dem MCC eingestellt, aber ich gestalte das trotzdem sehr flexibel. Wenn ich sehe, dass ein Sim in absehbarer Zeit altern würde, aber es noch nicht in meinen Spielplan reinpasst, dann verlänger ich die Lebensspanne wieder, bzw. wenn der Sim noch lange Zeit in einem Alter hat, ich aber bereit bin, ihn altern zu lassen, dann verkürze ich die Lebensspanne wieder mit dem MCC, so dass es passt. :)

Jedesmal wenn ich jetzt diesen Film ("Während du schliefst") schaue, werde ich leicht sentimental, weil die beiden so in meine Geschichte eingebunden sind. :lol:
Und ich weis nicht, ob es nur Einbildung ist, aber ich hab das Gefühl, dass ich in den Gesichtern von Sophia und Emily tatsächlich einige Ähnlichkeiten zu ihren realen "Menschen"-Eltern sehe. %)
Sophia hat die Gesichtszüge komplett von ihrem Papa Jack geerbt, während Emily die Schmoll-Lippen und die Stupsnase von Mama Lucy , aber Augen und Augenbrauen von Papa geerbt hat.

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Irisa

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Jedesmal wenn ich jetzt diesen Film ("Während du schliefst") schaue, werde ich leicht sentimental, weil die beiden so in meine Geschichte eingebunden sind. :lol:
Und ich weis nicht, ob es nur Einbildung ist, aber ich hab das Gefühl, dass ich in den Gesichtern von Sophia und Emily tatsächlich einige Ähnlichkeiten zu ihren realen "Menschen"-Eltern sehe. %)
Hast du die Eltern denn selbst nachgebastelt? Das stell ich mir gar nicht so einfach vor.
 
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Irisa: Die Sandra Bullock hab ich komplett aus der Galerie übernommen, die sah super aus. Den Bill Pullman hab ich (soweit ich mich noch richtig erinnern kann) glaub ich auch aus der Galerie, aber hab ich noch bearbeitet.

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Es ist ein wenig weitergegangen bei meiner Sims Familie. :hallo:

Die Herbstferien haben ja begonnen, und das Herbstfest stand vor der Tür. Da sich die ganze Familie von inzwischen insgesamt 18 Sims getroffen hat, haben sie sich entschlossen, ein Holzhütte für das Wochenende zu mieten.
Sie lag wunderschön gelegen inmitten von Nadelbäumen, umgeben von einem kleinen See mit atemberaubender Aussicht auf das Meer von Brindleton Bay.

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Blick von der Terasse aus

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Kurz vor der Abfahrt hat sich Julian von seinem kleinen Freund "Nibbles" verabschiedet und ihm erklärt, dass er schon in 3 Tagen wieder zuhause sein würde!

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Er hat sich volle Kanne auf diesen Urlaub gefreut!! Sie würden sogar campen und im Zelt schlafen! Und abends ein Lagerfeuer anmachen...das war immer sooo schön!! :lalala:

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Sobald sie angekommen waren, benahmen sich seine Eltern plötzlich so merkwürdig, als wenn sie etwas aushecken würden...
Dann endlich rückten sie mit der Sprache heraus...

"Wir haben ein Geschenk für dich!"

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Mit diesen Worten holte Sophia ein Paket für Julian hinter ihrem Rücken hervor.

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"Wir sind echt gespannt, was du dazu sagen wirst!!"

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Julian warf einen ganz vorsichtigen Blick in die Schachtel hinein, und entdeckte einen kleinen Schlüsselanhänger in Form einer Gitarre.
Er nahm den Anhänger heraus und schaute ihn verwirrt an. Er sah richtig cool aus, aber er begriff nicht so ganz, weshalb er in einem so großen Paket eingepackt war...

Er hob den Blick zu seinen Eltern und fand, dass sie immer noch ziemlich merkwürdig wirkten...sie schauten ihn ganz rührselig an und er spürte immer noch ihre Anspannung...

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Er wollte grade den Mund aufmachen, um sich für den coolen Schlüsselanhänger zu bedanken, da hob Alex den Zeigefinger.

"Einen Moment noch, bevor du etwas sagst! Der Schlüsselanhänger war nur der Anfang....was wünschst du dir schon seit Ewigkeiten?? Überleg mal ganz stark!"
Er grinste verschmitzt, während seine Augen vom Anhänger und zu Julian ständig hin und her wechselten.

Julian konnte, ja wollte den Gedanken garnicht weiterspinnen, weil es vielleicht ja doch nicht wahr sein könnte.....oder etwa doch??

Er sah seine Mama verschwinden, und kurz darauf hielt er doch tatsächlich SEINE EIGENE ERSTE GITARRE in den Händen!!!!!

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Er konnte es garnicht fassen!!! Er hatte schon öfter mal auf der Gitarre seiner Mama geübt, aber die eigene Gitarre war schon etwas ganz besonderes.
Sie sah richtig toll aus, war schwarz und übersäht mit supercoolen Aufklebern.

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Das war ja schon mal der perfekte Anfang für den Urlaub!!!

Inzwischen war auch schon ein weiterer Teil der Family eingetrudelt, und es wurde lauter und lustiger.

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Was für ein schönes Bild, Sophia spielt mit ihrem Neffen Miles.

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Und mal wieder ein putziges Bild von der kleinen Autumn... :love:

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Marina, die Mama von Miles, hat sich volle Kanne vor irgendwas erschrocken...vielleicht hat die Arme eine große schwarze Spinne im Gras gesichtet... ich fand den Anblick jedenfalls sehr lustig. :p

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In der Zwischenzeit hat Opa sich gedacht, dass er mal den beiden Jungens das Angeln richtig beibringen will!

Er hat sich mächtig ins Zeug gelegt und wahre Kunststückchen vollführt! :lol:

"Also, passt mal auf! Ihr müsst ganz weit ausholen..."

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"...und zwar so weit ihr nur könnt..."

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"...und dann werft ihr mit all eurer Kraft den Angelhaken aus...."
Dabei hat er Jonah vor lauter Elan fast ins Gesicht geboxt. Jonah dachte sich nur "Woah...das war knapp!"

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Julian hat sich nicht mehr eingekriegt und fand das voll witzig, wie Opa mit Leib und Seele das Angeln unterrichtete.

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Aber Opa fuhr unbeirrt fort: ...außerdem müsst ihr immer dran denken: Es muss nicht immer der größte Fisch sein..."

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"Manchmal sind die kleinen auch recht schmackhaft, und vor allem sind sie leichter aus dem Wasser zu holen als die größeren Exemplare...."

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Nach so einer Unterrichtseinheit kann es ja garnicht schief laufen!! Jonah warf richtig motiviert seine Angel aus, und schaute gespannt auf das Wasser.

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Endlich tat sich was!!! Julian hatte etwas am Haken....!!
"Da hat etwas angebissen, Opa!!!!!"

...

Opa starrte gebannt auf das Wasser, pure Aufregung in seinen Augen.
Und da holte Julian seinen "Fang" hervor...

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Dem Opa fiel alles aus dem Gesicht, und Julian fing an, ganz laut zu lachen.

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Der Opa zuckte resigniert mit den Schultern und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Er klopfte Julian auf die Schulter und sagte tröstend: "Tja, immerhin hast du es versucht!"
Daraufhin hat sich der Opa verzogen und bei sich gedacht, dass er die Jungs genug mit Unterricht "gequält" hat. Da sah er seinen Enkel Miles untätig herumsitzen und schon war ein neues "Opfer" gefunden... :lol:

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Geht gleich weiter....
 
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Jonah hatte auch keine Lust mehr aufs Angeln, und so stand Julian für einen Moment alleine am Ufer und warf Steine ins Wasser.

Sophia nutzte diese Gelegenheit und schlenderte zu Julian hinüber. Unterwegs sammelte sie ebenfalls ein paar Steine.
"Na, wer kann weiter werfen?" forderte sie ihn lächelnd heraus, und so warfen sie eine Weile um die Wette.

"Sag mal", Sophia stupste Julian sachte mit ihrem Arm an, "du warst vorhin so komisch zu der kleinen Claire... Ist irgendwas passiert?"

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"Ach ich weis auch nicht...ich hab nur einen Scherz gemacht, da hat sie mich doch einfach aus dem nichts heraus gepitscht und dann laut darüber gelacht...
Ich weis, dass sie klein ist, aber das hat trotzdem ganz schön weh getan. Irgendwie find ich sie jetzt blöd..."

"Das tut mir leid, dass sie das gemacht hat. Zeig mal, wo?"

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Julian zeigte ihr die Hand und kam sich auf einmal lächerlich vor, weil es ja inzwischen garnicht mehr weh tat.
Das machte ihn ärgerlich...:"Ich mag sie einfach nicht mehr und würde sie am liebsten zurück pitschen, damit sie mal sieht, wie das ist!"

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"Ja, das glaub ich dir. Ich kenn das Gefühl."

Sophia überlegte kurz.

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"Weist du, manchmal wollen wir jemandem etwas heimzahlen, weil er gemein zu uns war. Verdient hätten es bestimmt manche, die fies zu anderen sind."
Julian musste plötzlich an den doofen Dario aus der Schule denken, für den er und Jonah sich letztens einen detaillierten Racheplan überlegt hatten.

"Aber oft fühlt man sich danach sogar noch schlechter als vorher, weil man dann selber gemein war. Und so wollte man ja eigentlich nie sein... besonders du nicht, oder?"
Sie warf ihm ein aufmunterndes Lächeln zu. Er verzog leicht den Mund und schüttelte verneinend den Kopf.
Sie strich ihm liebevoll eine Strähne aus dem Gesicht: "Das hab ich mir doch gedacht."

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"Nimm dir Zeit, denk einfach mal drüber nach. Ein Vorschlag von mir wäre, und du wirst staunen: Überleg dir etwas nettes für Claire, spiel mit ihr oder schenk ihr eine Kleinigkeit.
Du wirst sehen, so eine nette Aufmerksamkeit wirkt manchmal wahre Wunder, und man selber fühlt sich danach tausendmal besser als wenn man sich gerächt hätte."

Julian wusste noch nicht so recht, was er darauf jetzt sagen sollte. Aber er fühlte sich auf jeden Fall schon besser, was die Sache mit Claire anging.

"Danke, Mama!"

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"Komm, wir gehn mal in die Küche und zaubern uns und den anderen ein leckeres Abendessen. Mir knurrt nämlich schon langsam der Magen. Dir bestimmt auch, oder?"

Tatsächlich hatte Julian auch Hunger, und so gingen sie ins Haus und schauten, was der Kühlschrank so hergab.

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Da warteten natürlich lauter Leckereien drin, die aber bis morgen warten mussten, denn erst morgen fing das eigentliche Herbstfestessen an.

Also holten sie die Zutaten für Spaghetti Bolognese heraus und fingen fleißig an zu schnippeln.

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Julian durfte den Salat samt Salatsauce ganz alleine zubereiten, worauf er ganz stolz war!

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Fertig war das Essen...

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Angezogen von dem leckeren Duft versammelte sich die Familie recht schnell um den Tisch herum.

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Die 6 Zwerge hatten ihren eigenen kleinen Tisch.

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Die Stimmung war sehr ausgelassen und es wurde viel gelacht und von früher erzählt.

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Anschließend wurden erstmal die kleinen Würmchen ins Bett gebracht.

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Ein Fußballmatch wurde noch ausgefochten...

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...bei dem sich Jonah wieder so richtig ärgerte. Er hasste es, genau wie sein Papa Josh, zu verlieren.

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Sophia fühlte sich plötzlich krank und hatte Magenschmerzen.

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Sie klagte ihrer Mama ihr Leid... "Ich glaub, ich hab zuviel gegessen!"

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"Ich weis, was dir helfen wird. Warte mal kurz!"

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Sie lief ins Haus, und kam mit einem kleinen Fläschchen zurück.
"Hier, trink einen Schluck. Du brauchst nen Absacker... Das hier ist feinster Kräuter-Likör."

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"Den hast du ernsthaft von zuhause mitgenommen?" Sophia war immer wieder überrascht, wie praktisch ihre Mama doch veranlangt war...

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Also nahm sie einen Schluck, und verzog direkt angewidert den Mund. "Wow, ist der stark!"

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"Mama, du bist echt die Beste!"

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Recht schnell ging es ihr wieder besser. Emily und sie legten sich wie früher ins Gras und bestaunten den tollen Nachthimmel.

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Alex und sein Schwiegerpapa Jack diskutierten noch ne Weile über die beste Möglichkeit, einen seltenen Fisch zu fangen. Dann gähnte Jack und fiel ins Bett. Wahrscheinlich träumte er daraufhin von dem Fang seines Lebens... :lol:

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Es fing an, leicht zu tröpfeln. Emily verzog sich auch ganz schnell ins Haus, und zurück blieben Alex und Sophia. Alex ging mit geöffneten Armen auf Sophia zu. "Hey mein Schatz, es regnet!"

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Sie liebten beide den frischen Duft, den der Herbstregen verursachte.

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Oliver und Marina genossen in der Zwischenzeit die romantische Stimmung, die das wärmende Feuer im Kamin verbreitete.

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Und dann kehrte Stille ein...man hörte nur noch das regelmäßige Plätschern des Regens und zwischendurch mal das Rufen einer Eule.

Jedermann schlief.

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...

Oder doch nicht?

Tatsächlich waren zwei Personen hellwach und warteten angespannt auf den geeigneten Augenblick, um....


---


Fortsetzung folgt...:D
 
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Stille. Der Regen hatte ein wenig nachgelassen, man hörte nur noch vereinzelt Tropfen auf das Zeltdach fallen.
Julian versuchte sich krampfhaft anzustrengen, um herauszuhören, ob beide Eltern tief schliefen.
Er vernahm leise, gleichmäßige Atemzüge, konnte jedoch nicht genau zuordnen, zu wem sie gehörten.

Obwohl er fest in seine Decke eingewickelt war, fröstelte ihn. Er war so aufgeregt...und hatte gleichzeitig Angst.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, und er hatte schon damit gerechnet, mit dem lauten Herzschlag seine Eltern zu wecken. Aber niemand rührte sich.

"Julian?" Er erschrak und zuckte zusammen. Es war die leise, flüsternde Stimme von Jonah gewesen, der direkt neben ihm lag.
"Komm, ich glaub wir können los."

Also versuchte er, sich lautlos aus seiner Decke herauszuschälen.
Er schlich zum Zelteingang und öffnete so leise wie möglich den Zipper. Noch nie hatte er dieses Geräusch so laut wahrgenommen wie jetzt grade in diesem Moment.
Er dachte bei sich: "Davon müssen ja alle wach werden..." Aber nichts dergleichen geschah.

Endlich war das Zelt so weit geöffnet, dass er herausschlüpfen konnte.

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Gleich darauf folgte Jonah ihm hinaus.

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"Also los!"

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Sie schafften es, unbemerkt das Grundstück zu verlassen. Erleichtert lief Julian seinem Freund hinterher.
So spät war er noch nie alleine ohne seine Eltern irgendwo gewesen.

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Er hätte Jonah gerne gefragt, wieviel Uhr es ist, aber er traute sich auch hier noch nicht laut zu sprechen, obwohl sie schon ein paar Meter vom Haus entfernt waren.

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Er merkte erst jetzt, wie erbärmlich kalt ihm war. Es half nichts, er musste nochmal zurück, um seine Jacke zu holen.
Vor lauter Anspannung hatte er sie vergessen. Zum Glück war sie im Haus, er konnte sich noch genau daran erinnern, sie gestern Abend dort auf dem Stuhl liegen gelassen zu haben.

"Jonah", rief er halb flüsternd, halb rufend. Dieser blieb stehen, und drehte sich um. "Ich muss nochmal zurück." Nach einer kurzen Erklärung erklärte sich Jonah einverstanden.

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---

Eine halbe Stunde später waren sie an ihrem Ziel fast angekommen.
Jetzt, nachdem sie langsam wieder einen gemächlicheren Gang eingelegt hatten, wurde es Julian wieder Angst und Bange.

"Jonah...ich hab Angst."

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"Was ist, wenn da wirklich Gespenster sind? Oder ein Wolf?"

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"Bleib ganz locker, es gibt keine Gespenster! Und von Wölfen hab ich hier auch noch nie etwas gehört...
Außerdem, wenn da wirklich was ist, dann brülle ich es an und es wird auf der Stelle die Flucht ergreifen!"
Jonah machte eine passende Armbewegung dazu, und Julian musste wider willen auflachen.
Er stellte sich grade bildlich vor, wie dem armen Wolf die Nackenhaare abstehen würden bei dem Gebrüll von Jonah;
wie er winselnd auf dem Absatz kehrt macht und mit einer Staubwolke im Nichts verschwindet, so wie in den Comics.

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Diese Vorstellung beruhigte ihn ein wenig, und so liefen sie weiter.

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Sie mussten durch einen kleinen Wald, und der schien sogar Jonah ein wenig zu gruseln.
Besonders als er merkte, wie Nebel aufstieg, der immer dichter zu werden schien.

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Und plötzlich standen sie davor.......

Der gruselige und sagenumwobene Friedhof der verstorbenen Tiere von Brindleton Bay!

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Sie gingen ein paar Schritte auf das Tor zu und blieben dann davor stehen.

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Julian schaute zum Tor hoch, und die vielen Schauer, die ihm über den Rücken liefen, schienen unzählbar zu sein.

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"Oh mann, Jonah, ich hab Bauchschmerzen vor Angst!!!"

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Er blickte zu seinem Freund rüber, und bemerkte, dass er ebenfalls unsicherer geworden war.

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Aber irgendwie fand er das auch witzig, weil Jonah eben noch so laut geprahlt hatte, wie mutig er doch wäre.
"Siehste, ich bin nicht der einzige Angsthase hier...", neckte er.

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"Ähh...ich hab ja garkeine Angst...." Das klang allerdings alles andere als zuversichtlich.

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Dann aber wurde sein Blick wieder fester. Er war einfach abenteuerlustig und liebte den Nervenkitzel. Die Neugier war stärker als die Angst.
Er flüsterte ganz geheimnisvoll: "Hier sollen vor über hundert Jahren mal total viele Tiere auf mysteriöse Weise gestorben sein. Keiner weis, was damals wirklich passiert ist...aber seitdem wurde kein weiteres Tier hier mehr begraben, weil der Ort wohl verflucht ist..."

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Julian riss die Augen weit auf und konnte überhaupt nichts dazu sagen.
Aber irgendwie erfasste auch ihn die Neugier und eine gewisse Faszination, und er hätte gerne noch mehr erfahren über diesen mysteriösen Ort.

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Instinktiv umarmten sich beide wie zur Bestätigung, dass sie füreinander da waren...

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...und setzten mit einem mulmigen Gefühl die ersten Schritte auf diesen merkwürdigen Boden.

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Sie liefen an vielen ganz alten und teilweise überwucherten Gräbern vorbei.

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Bei manchen Gräbern konnte man sogar die Inschrift nicht mehr richtig lesen.

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Der Nebel schien einfach nicht weggehen zu wollen...er machte diesen Ort noch unheimlicher.

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Jonah fand das alles voll cool, obwohl er gleichzeitig vor Aufregung und Angst zitterte.
Julian war vor allem fasziniert, und er hätte gerne mal versucht, die Inschriften alle zu entziffern, aber nicht in der dunklen Nacht, wo alles so schaurig und unheimlich war.

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Er näherte sich einem der Gräber und wischte ein wenig Dreck weg, um die Inschrift besser sehen zu können.
Jonah, der manchmal einfach impulsiv handelte und erst später über seine Taten nachdachte, schlich sich leise an ihn heran und machte laut: "Wuuaaah!!"

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"Bist du bekloppt, du Blödian?? Willst du, dass ich einen Herzinfarkt bekomme?"
Julian hatte sich so dermaßen erschrocken, dass ihm die Tränen in die Augen schossen.

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"Mann ey...."

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Jonah merkte direkt, dass er übers Ziel hinaus geschossen war, weil Julian echt ärgerlich geworden war.

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"Ups...sorry. Irgendwie ist es über mich gekommen, ich dachte nicht, dass es so schlimm ist.... Freunde?"

Jonah strahlte ihn so gewinnend an, dass er zustimmte. "Ok, Freunde...aber tu das nie wieder!"

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"Sag mal, wieviel Uhr haben wir eigentlich?"

Jonah holte sein Handy raus. "Krass...halb 4..."
Sein Gegenüber machte große Augen.
Jonah verschwieg allerdings, dass er hier überhaupt keinen Empfang hatte...das ließ die Sache wieder ein wenig anders aussehen...sie waren komplett abgeschnitten von der Außenwelt.
Was, wenn hier wirklich jemand sein Unwesen treiben würde? Sie könnten niemanden um Hilfe rufen....

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Julian bemerkte seinen Blick. "Was ist los?"

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Jonah wollte grade zu einer Erklärung ansetzen, da blieb ihm das Wort im Hals stecken. Er hatte ein Geräusch wahrgenommen.
Er sah im erstarrten Blick von seinem Freund, dass er es auch gehört hatte.

Wie auf Kommando drehten sie sich beide zu der Stelle um, woher das Geräusch kam.
Es war das Knacken eines Astes gewesen, da war sich Jonah sicher. Es kam aus dem Gebüsch direkt neben ihnen.
Jonah war wie gelähmt vor Angst. Er starrte das Gebüsch an und spürte, wie Julian seine Hand ergriff und fest umklammerte.

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Es raschelte noch einmal, und da kam ein Kaninchen aus dem Gebüsch gehoppelt, beäugte kurz die beiden Jungs und hoppelte wieder davon.

---


Jonah atmete auf! Sein Herz schien ihm aus dem Hals herausspringen zu wollen, so heftig klopfte es. Er wollte sich nicht mal ausmalen, was Julian da grade wohl durchmachen musste...

Er sah ihn vorsichtig an und sagte dann: "Ne, das ist es nicht wert. Komm, wir hauen ab!"

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Beklommen und schweigsam gingen die beiden dicht nebeneinander wieder an den alten Gräbern vorbei...

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...in Richtung Tor, durch das sie hineingekommen waren...

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...und verließen diesen seltsamen Ort.

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Gegen halb 6 kamen sie endlich völlig erschöpft an der Holzhütte an. Es fing schon an zu dämmern. Sie hatten im Wald die Orientierung verloren und waren so eine Weile herumgeirrt.

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Leise schlichen sie die Treppe zum Haus hinauf, in der Hoffnung, dass sie niemanden wecken würden.

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Die letzte Hürde war das erneute Öffnen des Zeltes. Aber sie hörten schon von außen das Schnarchen von Alex.

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Weder Julian noch Jonah hatten vor lauter Müdigkeit mehr die Kraft, sich darüber Sorgen zu machen, ob jemand sie bemerken würde.

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Beide schliefen auf der Stelle ein, sobald sie unter der Decke lagen.

---

Ob sie wohl tatsächlich unbemerkt geblieben sind?





 

Lulu-

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Total schön, dass du jetzt einen eigenen Thread aufgemacht hast. Habe deine Geschichten auch vorher immer verfolgt, aber so ist es dann doch etwas übersichtlicher :)
Ich liebe deine Fotos und die Ausflüge und Erlebnisse der Familie sind immer so liebevoll und so detailreich geschildert :)
Wie auch jetzt wieder das Abenteuer der beiden Jungs :D
 
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Hallo Lulu. :hallo:
Dankeschön, ich freu mich, dass du gerne meine Geschichten anschaust und liest. :)
Ich erlebe so die Geschichten meiner Sims immer zweimal...einmal, wenn ich sie spiele, und dann noch einmal, wenn ich sie hier aufschreibe. :read:
 
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Es herrschte fleißiges Treiben im Haus. Der Duft von Pfannkuchen, Rührei und angebratenem Speck breitete sich aus.

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Opa Jack wurde von seiner Enkelin Mia aus dem Land der Träume gerissen.
Sie hatte sich in das Zimmer der Großeltern geschlichen und kirchernd den Opa so lange an den Füßen gekitzelt, bis er mit einem lauten Grunzen aufwachte und versuchte, die vermeintliche Fliege von seinen Füßen zu verjagen.
Dafür war er jetzt hellwach und tobte mit ihr in der Küche herum.

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Der Rest der Familie versammelte sich, angezogen von dem leckeren Duft des Frühstücks, nach und nach am Tisch.
Aber zwei fehlten. Verwundert machte sich Sophia auf die Suche und wurde schnell fündig: Julian und Jonah schliefen tatsächlich noch im Zelt!
Wie merkwürdig...waren sie doch oft die ersten, die durch das Haus wuselten.
"Hey ihr zwei, aufwachen! Das Frühstück wartet."

Unwilliges Gemurmel war die Antwort.

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Die zwei schleppten sich mehr schlecht als recht an den Frühstückstisch und konnten kaum aufrecht sitzen.

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Völlig übermüdet hob Julian die Gabel, um den Pfannkuchen zu essen.

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Er schaffte es grade noch, den Bissen in den Mund zu schieben...

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...und schlief doch glatt im nächsten Moment ein mit der Gabel in der Hand!

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Auch Jonah gab kein besseres Bild ab...es sah so aus, als versuchte er, einen Rekord im Dauergähnen aufzustellen.

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Mit Mühe und Not hatte er seinen Teller leer gemacht und wollte aufstehen, um sich heimlich wieder ins Zelt zu schleichen.
Doch weit schaffte er es nicht...

Er riss den Mund auf und gähnte so laut wie ein Bär...

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...um im nächsten Moment zusammenzusacken und einfach auf dem Boden einzupennen.

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Julian dachte wohl, dass das eine gute Idee sei, und legte sich einfach dazu.

---

"Ganz ehrlich...die haben doch irgendwas ausgefressen, das ist doch nicht normal!" Emily guckte verständnislos zu den beiden runter und schüttelte den Kopf.
Sophia war ganz aufgewühlt. "Aber vielleicht sind sie krank...immerhin hab ich mich gestern abend ja auch nicht so wohl gefühlt."

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Emily schaute ihre Schwester mit großen Augen an. "GUCK SIE DIR DOCH AN!!" Sie machte eine eindeutige Handgeste in Richtung der beiden schlafenden Jungs.
"Die sind nicht krank. Die haben garantiert die ganze Nacht durchgemacht, und wir haben nix davon mitbekommen!"

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"Wisst ihr was?" mischte sich Alex grinsend ein. "Lasst die zwei Schlafmützen mal meine Sorge sein.
Die werden gleich wie eine Eins dastehen, wenn ich töpfeschlagend durch die Küche laufe."

Jetzt mussten auch die zwei Schwestern schmunzeln und überließen Alex das Feld.

Er hatte auch Erfolg und die Kinder waren kurz darauf wieder unter den Lebenden.

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Es war den beiden peinlich, und so rissen sie sich so gut es geht zusammen. Alex schlug vor, dass sie gemeinsam zum Ufer schlendern und angeln gehen könnten.

"Und, habt ihr gut geschlafen?", fragte er beiläufig. "Ja, ganz gut." und "Prima..." waren die zögerlichen, gemurmelten Antworten. Alex musste an sich halten, um nicht laut loszulachen.

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Als die Jungs den Leuchtturm sahen, warfen sie sich verstohlene Blicke zu, sagten aber keinen Ton.

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Alex zog so seine eigenen Schlüsse aus dem seltsamen Schweigen der beiden.

Nachdem sie eine Weile erfolglos gefischt hatten, spazierten sie ein wenig am Strand entlang und setzten sich auf eine Bank. Sie hatten von hier aus eine tolle Sicht auf das Meer.

"So, jetzt mal ehrlich und unter uns...was habt ihr heute Nacht ausgefressen?"
Alex, der im Grunde immer sehr locker drauf war, schenkte ihnen ein aufmunterndes Lächeln.

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Die beiden tauschten Blicke. "Dürfen wir uns mal kurz beraten?" fragte Julian ganz diplomatisch.

Sein Vater, schon wieder innerlich am lachen, gewährte ihnen diese Bitte. Also stand er auf, ging einige Schritte nach vorn und sah zu, wie ein Fischer mit seinem Boot aufs Meer rausfuhr.
Er dachte bei sich: "Dass die zwei so dramatisch sein müssen...was sollen sie schon groß angestellt haben?
Wahrscheinlich haben sie sich hinterm Haus ne Höhle im Gebüsch gebaut und Geschichten erzählt oder Spiele gespielt bis zum Umkippen..."

---

"Ich glaube, wir sollten es meinem Papa erzählen..."

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"Bist du bekloppt?", fragte Jonah ungläubig. "Dann kriegen wir voll Ärger!"

"Aber ich kann meine Eltern nicht gut anlügen...die werden das früher oder später sowieso rausfinden, und dann kriegen wir vielleicht noch mehr Ärger..."
Innerlich konnte es Julian kaum erwarten, seinem Papa die Wahrheit zu erzählen, weil er mit ihnen immer über alles redete und ihm das immer voll gut tat.

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"Du willst also alles erzählen, auch dass wir...", Jonah schluckte, zeigte mit dem Finger zum Leuchtturm und flüsterte die nächsten Worte, "...dass wir da drüben waren?"

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"Ja."

"Ok, wenn du das unbedingt musst......" Jonah rollte die Augen.

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Alex bemerkte, dass die zwei sich einig waren und setzte sich wieder zu ihnen auf die Bank.
"Na, seid ihr zu einem Ergebnis gekom....." Weiter kam er nicht. "WIR WAREN HEUTE NACHT BEIM LEUCHTTURM UND SIND ÜBER DEN TIERFRIEDHOF GELAUFEN......" platzte es aus Julian heraus.

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Er brauchte eine Sekunde, um diese Information zu verarbeiten... "Ihr wart...drüben beim Leuchtturm??"

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"Bitte, bitte sag Mami und den anderen nichts davon!!!!"

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"Mooooment..." Alex stand auf und die Jungs taten es ihm gleich.
"Ihr wollt mir ernsthaft erzählen, dass ihr heute Nacht irgendwo im Wald alleine rumgegeistert seid?!"

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Fassungslos blickte er auf die Kinder hinunter.
"Ja aber da war nicht wirklich was gefährliches keine Geister oder so nur einmal hat es im Gebüsch geraschelt und wir dachten ein Wolf oder jemand gefährliches würde uns angreifen aber das war nur ein Kaninchen und das ist direkt wieder weggelaufen und dann sind wir weggelaufen...." Julians Worte überschlugen sich regelrecht vor Aufregung, er sprach ohne Punkt und Komma.

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Alex atmete tief ein und versuchte aus diesem Kauderwelsch eine brauchbare Information herauszuhören.
In diesem Wald gab es Wölfe, und wer weis, wer sich nachts in dieser verlassenen Gegend noch herumtrieb...
Sorge stieg in ihm auf und seine Stimme wurde unfreiwillig lauter, als er sagte: "Seid ihr verrückt...? Ist euch eigentlich klar, was euch alles hätte passieren können....??"

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Er hielt kurz inne, weil ihm noch ein viel angsteinflößender Gedanke durch den Kopf schoss. "Wie seid ihr überhaupt auf die Insel gekommen?? ... Die Fähre fährt doch nachts, soweit ich mich erinnere, nur einmal... Ihr habt doch nicht etwa..." Er wagte diese Worte erst garnicht auszusprechen, "...diese Steine benutzt, um darüber zu kommen?"
Vor seinem geistigen Auge sah er die provisorische "Brücke" zwischen Festland und Insel, die aus Steinen und Felsbrocken bestand und vom Meer umgeben war.
Sie war schon seit Ewigkeiten nicht mehr in Gebrauch, blieb jedoch aus nostalgischen Gründen bestehen. Das Betreten war inzwischen strafbar.

Die Jungs schauten ihn beschämt an und nickten nur stumm.

Diese Vorstellung allein verursachte Alex Übelkeit und Bauchschmerzen. Eine kleine unruhige Welle hätte schon gereicht, um die Jungs ins Meer zu spülen und sie wären.........

Und dann war es um den sonst so entspannten und ruhigen Alex geschehen.
Er schrie die beiden fast an: "Habt ihr denn nicht ein bisschen darüber nachgedacht, wie gefährlich das ist? Ihr hättet dabei draufgehn können, verdammt!!!!!! Ich kann es nicht fassen...
Ihr seid doch keine 2 Jahre alt mehr, ein bisschen mehr Hirn hätte ich euch schon zugetraut!"

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So dermaßen zornig und aufgewühlt war Alex noch nie in seinem Leben gewesen. Der Mix aus Angst, Sorge und Wut kochten einfach über.

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Innerlich zitternd und wütend blickte er auf die zwei Häufchen Elend herunter, die zerknirschte Gesichter machten.

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Mit hängenden Schultern und schuldbewusstem Blick standen sie stumm da und wussten nicht ein Wort darauf zu erwidern.

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Dieser Anblick durchbrach die Wut von Alex, seine Gesichtszüge entspannten sich ein wenig und wurden wieder weicher.

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Er erinnerte sich, dass er in dem Alter der beiden etwas ähnlich gefährliches als Mutprobe gemacht hatte.
Nur hatten es seine Eltern glücklicherweise niemals herausgefunden.

Und zum Glück standen sein Sohn und sein Neffe gesund und lebendig vor ihm, es war also alles nochmal gut gegangen...

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"Ich bin einfach so froh, dass euch nichts passiert ist!" Er öffnete die Arme und umarmte seinen Sohn.

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Alex drückte ihn so dermaßen fest an sich, dass es Julian schon fast die Luft abklemmte.
Er spürte, wie sein Vater zitterte und es tat ihm unglaublich leid, dass er die Ursache dafür war. "Es tut mir leid, Papa!", murmelte er kleinlaut.
"Hauptsache dir ist nichts passiert!"

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Endlich ließ er ihn los. "Na, los...komm du auch her! Lass mich raten, dass war deine Idee, stimmt's?"

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"Hab ich es doch geahnt... Bitte, bitte, macht so etwas nie wieder!!"

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Erleichtert über den Ausgang versprachen es die Jungs hoch und heilig.
"Papa, musst du denn wirklich Mama und den anderen davon erzählen??" Julian schaute ihn mit großen Augen flehentlich an.

Alex dachte einen Moment nach. Wenn er das jetzt erzählen würde, dann wäre die Stimmung des Urlaubs tatsächlich im Eimer, und alle hatten sich schon so auf das Herbstfest gefreut.
Also verkündete er sein Urteil: "Ok, ich werde es nicht sofort erzählen....AAABER..." unterbrach er den aufkommenden Jubel der Kinder, ..."das gilt nur fürs Wochenende.
Wenn mich allerdings später die Mama oder deine Eltern hartnäckig danach fragen, werde ich es sagen müssen, das ist meine Pflicht."

Ein wenig enttäuscht, aber vor allem erleichtert nahmen die beiden diese Aussage ohne zu protestieren an.
"Und eine Strafe werdet ihr natürlich auch bekommen, da kommt ihr nicht drumherum. Ihr werdet die nächsten drei Monate ohne zu murren sämtliche Hausarbeiten, die wir euch auftragen, direkt erledigen, völlig egal, was ihr anderes geplant hattet oder wie viel Hausaufgaben ihr aufhattet.
Egal, was es ist: Wäsche aufsammeln oder aufhängen, im Garten mithelfen, aufräumen und putzen, kochen oder Müll rausbringen. Vor allem spülen wird ab jetzt exklusiv eure Aufgabe sein.
Das wird keiner sonst erledigen, nur ihr zwei habt dieses Vorrecht...für die nächsten 3 Monate! Habt ihr verstanden?"

Die zwei stöhnten auf und nickten. Aber sie waren einfach nur froh, es hinter sich zu haben und hofften, dass die Mamas es niemals rausfinden würden.

---

Als sie wieder beim Ferienhaus angekommen waren, fanden sie das übliche Familientreiben vor.

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Die Ur-Oma und der Ur-Opa würden bald eintreffen, also wurde das Festmahl langsam vorbereitet.

Die Mamas und die Oma wunderten sich sehr, dass die Jungs sich regelrecht darum rissen, mithelfen zu dürfen!
Sie tauschten verschmitzte Blicke, die alle das gleiche aussagten: Die scheinen ja etwas großes ausgefressen zu haben!
Sophia suchte den Blick von Alex, und der signalisierte ihr in seiner ruhigen Art, dass alles wieder in Ordnung sei und er alles im Griff hatte mit den zwei Rackern.

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Also setzten sie ihre ganze Energie in die Vorbereitung des Festmahls.

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Sophia dekorierte die Brownies, die Jonah voller Eifer zusammengerührt hatte.

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"Hmmm...da könnte noch ein wenig Vanille rein..."

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Inzwischen durften die Abenteurer im Bett von Oma und Opa den Schlaf nachholen, den sie in der Nacht versäumt hatten.

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Alex, immer noch aufgewühlt, hatte sich nach draußen verzogen und musste das alles noch verarbeiten, was er heute gehört hatte.
Tränen schossen ihm in die Augen. Hier bekam es ja keiner mit, also ließ er seinen Tränen freien Lauf.
Er liebte Julian und seinen Neffen Jonah über alles. Er konnte einfach die Vorstellung nicht aus seinem Kopf verbannen, wie eine Welle die Kinder fortspült...

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---

Der Tisch war gedeckt und das Essen festlich angerichtet. Es gab knusprigen Truthahn und ein köstliches Schinkenfestmahl.
Dazu zweierlei selbstgebackenes Brot.

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Inzwischen waren Ur-Oma und Ur-Opa angekommen und beschäftigten sich mit ihren Ur-Enkeln.

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Endlich durfte man mit dem Festmahl starten, auf das alle so begierig gewartet hatten.

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Viele Teller später "rollte" man nach draußen und zündete ein Lagerfeuer an.

Sophia spielte wunderschöne Klänge auf ihrer Gitarre.

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Und wie durch ein Wunder fand sich noch ein Plätzchen im Magen für den ein oder anderen Marshmallow.

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Die Kleinsten rollten sich zusammen und schliefen ein.

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Und wieder legte die Nacht ihren beruhigenden Schatten auf alles und lies jeden einzelnen in einen tiefen, erholsamen Schlaf fallen.

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Der nächste Morgen brach an.

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Es war kurz nach 6 Uhr. Sophia schaute auf die Uhr und wunderte sich, dass sie schon so früh aufgewacht war.
Sie öffnete das Zelt einen Spalt weit und sah den leicht rötlichen Himmel, der verriet, dass es einen wunderschönen Sonnenaufgang geben würde.

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Also stand sie auf, zog sich an und ging eine Runde joggen.

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Die Morgenluft war frisch und klar. Sie blieb stehen und atmete tief ein.
Wie beruhigend das Meer und die Wellen doch waren.
Eine Weile schaute sie zu, wie die Wellen kamen und wieder verschwanden.
Wie toll wäre es, jetzt einfach hineinzulaufen, im Meer zu schwimmen und die Unterwasserwelt zu erkunden.
Sie erinnerte sich voller Sehnsucht an den Urlaub in Sulani zurück...wie sie dort auf wundersame Weise zu einer Meerjungfrau geworden war.
Stundenlang hatte sie unter Wasser bleiben können ohne auch nur einmal den Wunsch nach Sauerstoff zu verspüren.

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"Vielleicht werde ich das ja eines Tages wieder erleben und eins mit dir sein..." murmelte sie zum Meer hin, als wenn es sie hören könnte.
Beflügelt von diesem Gedanken setzte sie sich wieder in Bewegung und lief den Strand entlang.

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Unterdessen gab es schon im Ferienhaus Gewusel in der Küche.

Oliver und Marina wollten sich grade dazu aufraffen, das dreckige Geschirr vom gestrigen Abend abzuräumen und zu spülen.
Doch als sie die Stube betraten, strahlte ihnen dieses Bild entgegen:

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Hochmotiviert sammelten die Kinder Teller für Teller ein...

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...und spülten um die Wette.

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Wer ist schneller fertig??

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Oliver und Marina schauten sich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Na, dann bereiten wir eben das Frühstück vor."

Marina öffnete den Kühlschrank und traute ihren Ohren kaum, als sie hörte: "Dürfen wir mithelfen?" Dabei hatte Julian grade erst seinen letzten Teller abgetrocknet.
"Ihr habt doch schon so fleißig gespült... ne, geht mal draußen spielen."

"Wir wollen aber!" Die Verwunderung wurde immer größer, und inzwischen musste auch dem begriffsstutzigsten klar geworden sein, dass die zwei etwas richtig großes ausgefressen haben mussten.

Oliver grinste, holte ein paar Eier aus dem Kühlschrank und gab sie seinem Neffen.

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"Hier, du kannst mir helfen, kleine Baguette-Brötchen zu backen."

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Mit großem Eifer rührten die beiden in ihren Schüsseln rum. Ihr schlechtes Gewissen konnte man förmlich riechen.

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Doch Julian machte es auch wirklich Spaß, beim Kochen und Backen zu helfen.
Das Ergebnis konnte sich auch sehen lassen. Diese Brötchen sahen einfach köstlich aus und dufteten verführerisch!

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Nach dem Frühstück ging Julian mit seiner Nichte Claire nach draußen.
Er hatte darüber nachgedacht, was seine Mama ihm vorgeschlagen hatte, und wollte es mal versuchen.

"Ich hab was für dich, Claire."

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"Eine Überraschung??" Claire riss die Augen weit auf, fing an zu glucksen und hüpfte auf der Stelle hin und her.

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"Damit du mit deinem Kätzchen Sunrise ganz viel spielen kannst!"

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In der Schachtel befand sich ein kleiner Ball, den Julian eigentlich immer zum Spielen mit Cookie gebraucht hatte. Er hatte ihn gestern so gut er konnte saubergemacht.

"Oooh toll, danke, Julian! Ich mag dich." Damit kam sie auf ihn zu und umarmte ihn stürmisch.

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Julian schämte sich plötzlich, dass er sie vorgestern hatte zurückpitschen wollen, um es ihr heimzuzahlen.
Er dachte sich: Mama hatte recht, das fühlt sich wirklich viel besser an, als weiter sauer auf Claire zu sein...

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Inzwischen spielten sich im Kinderzimmer Dramen ab...allerdings kamen die aus der Fantasie von Alex und Riley.
Alex hatte es sich nämlich mit seiner Tochter auf dem Boden gemütlich gemacht und mit ihr Puppen gespielt.

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Zuerst war auch alles Friede, Freude, Eierkuchen...

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Doch dann kam Spannung in die Sache!
Die zwei Hauptcharaktere "Ginni" und "Minni" (ihre "einfallsreichen" Namen kamen nicht aus der Feder von Alex, sondern Riley höchstpersönlich hatte sie damit beehrt) fochten offensichtlich einen heftigen Streit aus.

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Heute bei "Ginni und Minni - eine dynamische Freundschaft"

Folge 53: Die Sache mit den Schuhen

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"Das ist nicht wahr, du hast MEINE Schuhe angezogen und kaputtgemacht!!"

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"Das war ja auch nicht schwer bei deinen Zwergenfüßen. Meine Füße sind jetzt total wund, weil deine Schuhe so klein waren...."

"Boah, du bist so doof!!" Beleidigt rannte Minni barfuß aus dem Haus in die Berge.

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Dort hat sie sich verlaufen. Als sie bis zum Abend nicht nach Hause kam, machte Minni sich Sorgen um ihre Freundin.


"Papa, du meinst Ginni...Minni ist ja barfuß in den Bergen!", warf Riley ein.


Ach, ja richtig. Also, Ginni machte sich Sorgen um ihre Freundin.
Sie rief die Polizei, und mit einem Hubschrauber suchten sie verzweifelt die Berggegend ab.

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Aber es kam ein Gewitter auf, und der Hubschrauber geriet gefährlich ins Schleudern...

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"Hilfe, wir kriegen den Hubschrauber nicht mehr gesteuert, der Wind ist zu stark!!"

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Inzwischen war die arme Minni tropfnass auf einen hohen Berg geklettert.



"Die arme Minni...da kriegt sie aber ne ganz schlimme Erkältung!" rief Riley anteilnehmend dazwischen. "Ginni muss sie retten!"


Ginni versuchte verzweifelt, durch die verregnete Scheibe des Hubschraubers nach unten zu sehen, ob sie ihre Freundin vielleicht entdeckte.
"DA!" schrie sie laut auf. "Ich glaube, ich habe etwas gesehen! Fliegen Sie zu diesem Berg da!" Also steuerte der Hubschrauber trotz des Gegenwindes den Berg an.

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Tatsächlich stand Minni da und wedelte mit den Armen in der Hoffnung, dass der Hubschrauber sie sehen würde.



"Oh, hoffentlich kommen sie noch an sie ran und können sie retten!" Riley fieberte richtig mit! "Du musst noch mehr winken, Minni!!"


Doch der Sturm wurde stärker und wehte den Hubschrauber wieder weg von dem Berg, auf dem Ginni stand.


"Nein, nein...der Sturm soll jetzt aufhören!" rief Riley.

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Der Sturm ließ langsam nach, und der Hubschrauber konnte wieder normal fliegen. Alle Insassen jubelten, als sie auf den Berg zuflogen.

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Minni war gerettet! Sie wurde in den Hubschrauber geholt und so flogen sie endlich nach Hause.


"Jaaa, du bist gerettet, Minni!!!" jubelte die kleine Riley, glücklich über den Ausgang der Geschichte.

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"So, Minni, du brauchst jetzt erstmal ein heißes Fußbad, so wie die Mama das immer macht, wenn ihr die Füße wehtun.", sagte Riley fürsorglich zu ihrer Puppe.

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Alex schaute liebevoll seine Tochter an, die immer so hilfsbereit war. Selbst im Spiel kümmerte sie sich um die Gesundheit ihrer Puppen.

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"Da hast du recht, Riley", bestätigte er seine Tochter.

Und wieder in der Puppenstimme sagte er:

"Es tut mir leid, Minni, dass ich deine Schuhe kaputtgemacht hab. Ich kauf dir morgen ein paar Neue. Und die gehören dann dir ganz alleine."
So kehrte wieder Frieden bei "Ginni und Minni" ein. Sie waren wieder Freundinnen und konnten in Ruhe einschlafen.


"Das war eine schöne Geschichte!" Riley seufzte zufrieden!

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Derweil spielten Jonah und Julian mit Opa und Papa Josh Karten.

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Ich fand die Gesichter so süß, die Julian dabei gemacht hat.
Die sagen sowas aus wie...

Was hab ich denn da für doofe Karten auf der Hand...

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Echt, damit kann ich ja überhaupt nix anfangen!

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Ob wohl der Opa besser Karten hat? Er grinst so selbstzufrieden!

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Vielleicht scheint die Sonne ja durch Opa's Karten, damit ich sehen kann, was er so hat.

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Jetzt guck doch nicht so deutlich rüber, du musst das versteckter machen. Genau, halt dir die Karten vor's Gesicht, dann sieht Opa nicht, wo du hinguckst.

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Er wurde von Opa's Stimme unterbrochen. "Sag mal, pfuschst du etwa?"

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Ups, der Opa sieht auch alles...

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"Äh...hehe...ich hab aber ehrlich überhaupt nichts sehen können, weil du deine Karten so gut versteckst!"

"Ja ja, das würd ich an deine Stelle auch sagen...", neckte der Opa. "Kleiner Schlingel!"

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Sophia hatte Alex inzwischen ausgefragt, was die beiden Jungs denn jetzt wirklich angestellt hatten gestern Nacht.
Ihr Mann druckste ein wenig rum und bat sie, erst zu versprechen, dass sie nicht ausflippen würde, wenn sie die Wahrheit erfährt.

Sie reagierte auch wesentlich gefasster als er vermutet hatte. Sie war wohl offensichtlich genauso froh wie er, dass ihnen nichts schlimmeres passiert war.

Die Eltern umarmten sich und Alex war froh, dass er kein Geheimnis mehr vor Sophia wahren musste.
Sie besprachen einfach alles miteinander und versuchten, diese Ehrlichkeit und Offenheit auch ihren Kindern zu vermitteln.

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Erleichtert alberten sie miteinander rum.

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Glücklich darüber, dass sie einander hatten, gaben sie sich einen Kuss.

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Der Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu. So ließen sie ihn auf der geräumigen Terrasse ausklingen.

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Sie verspeisten die Reste des Festmahls, während sie den atemberaubenden Ausblick von hier oben in vollen Zügen genossen.

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Was für ein aufregendes Herbstfest das doch war. Besonders die zwei Jungs würden sich, dank ihres kleinen Abenteuers, noch lange daran erinnern...

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Dankeschön, Meryane :hallo:

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Nach diesem aufregenden Kurzurlaub ging es dann wieder nach Hause.
Es war der letzte Tag der Herbstferien. Julian übte unermüdlich auf seiner neuen Gitarre.

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"Komm, Jules, es ist so ein wundervoller Herbsttag". Sophia stand in der Tür. "Die Sonne strahlt, lass uns ein wenig spazieren gehen."

Draußen war wirklich herrliches Wetter. Es war schon fast November, aber kalt war es nicht wirklich, da die Sonne einem den Rücken wärmte.

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So verbrachten sie den Vormittag spielend im Park.

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Autumn entdeckte die Wunder des Herbstes, und hatte richtig viel Spaß beim Spielen im Laubhaufen.

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Nach dem Mittagessen kam Opa vorbei. Er hatte sich sehr gefreut, als sein Enkel ihn um Hilfe beim Bauen eines Baumhauses gefragt hatte.
Das war für ihn ein Leichtes, denn er war ja Schreiner und hatte viel Erfahrung in der Holzbearbeitung.
Julian und sein Opa genossen die Zeit, die sie miteinander verbrachten.

"Wie spannend!" freute sich Julian. "Bald habe ich ein richtiges eigenes Baumhaus!"

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Wann immer Alex Zeit hatte, kam er dazu und half mit. Dabei ließ er sich vom Schwiegervater den ein oder anderen Tipp geben, wie man sich am besten nicht den Hammer auf den Finger haut.
Er war nämlich recht tollpatschig und neigte zur versehentlichen "Selbstverstümmelung". :p
Aber außer ein paar Splittern in den Fingern war bis jetzt zum Glück nichts schlimmeres passiert.

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Julian half auch mit, wo er konnte. Heute allerdings war er sehr mit seinem Tonklumpen beschäftigt. Er formte so lange und intensiv daran rum, bis er einen Hasen daraus geformt hatte.
"Den werde ich nachher der Riley zeigen."

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Auch sein Hund Cookie stellte sicher, dass sich ja keiner überarbeitete, indem er in regelmäßigen Abständen Hundeumarmungen verteilte.

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Sie hatten ein paar Stunden weitergearbeitet, und machten Schluss für heute. Eine Weile saßen sie noch am Lagerfeuer zusammen und Julian erzählte wieder eine seiner Quatsch-Geschichten.

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Irgendwann verabschiedete sich Opa Jack und freute sich auf die Steaks, die ihn zuhause erwarten würden.
Das hatte Oma ihm versprochen.

Vater und Sohn blieben noch eine Weile am Lagerfeuer sitzen und Alex nutzte diesen Moment.

"Du, sag mal...wir war es denn jetzt eigentlich für dich, als ihr nachts auf den Tierfriedhof gelaufen seid. Hattest du sehr viel Angst?"

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Und so erzählte ihm Julian die ganze Geschichte, sogar dass er tatsächlich einmal fast auf den Steinen abgerutscht und ins Meer gestürzt wäre.
Jonah hatte ihn in letzter Sekunde noch festhalten können.

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Alex hörte ihm ruhig zu und ließ ihn einfach erzählen. Er war froh, dass sein Sohn ihm so sehr vertraute und seine Gefühle nicht verschwieg.

Nachdem Julian ihm alles anvertraut hatte, was mit dem abenteuerlichen Ausflug zu tun hatte, hielt er kurz inne.
Zweifelnd schaute er seinen Papa an und schien nachzudenken.

"Papa, darf ich dir noch etwas verraten? Aber du darfst es keinem weitererzählen, das hab ich Jonah versprochen!"

Alex horchte auf. "Das klingt ja spannend...dann schieß mal los!"

"Mama hat vor ein paar Tagen etwas gesagt, dass man sich nicht rächen sollte, sondern stattdessen etwas Gutes für denjenigen machen soll.
Das hat ja mit Claire geklappt, aber mit dem Dario ist das doch etwas ganz anderes..."

Alex versuchte, aus diesen Worten rauszuhören, was sein Sohn ihm zu sagen versuchte. Dieser Dario war ein ziemlich Rabauke, das wusste er.
Also hakte er nach, und Julian erzählte ihm, wie Dario sich öfter in der Schule über ihn lustig machte und ihn beleidigte.

"Keine Ahnung, was der gegen mich hat."

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"Ich kann doch nichts dafür, dass ich nicht direkt alle Witze begreife, die er oder die anderen machen. Ich find die auch oft überhaupt garnicht lustig.
Es ist immer so schrecklich laut im Flur und auch in der Klasse, da krieg ich eh nur die Hälfte mit.
Ich weis garnicht, wie die anderen sich dabei normal unterhalten können.
Am liebsten würde ich einfach nur meine Kopfhörer anziehen, dann krieg ich den ganzen Lärm nicht mehr mit, aber das ist ja in der Schule verboten."

Julian ballte die Hände zu Fäusten und war richtig verzweifelt.

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Es tat Alex richtig weh, wie verletzt sein Sohn war und wie schwer es ihm momentan fiel, in die Schule zu gehen.

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"Und deshalb hatten Jonah und ich uns einen Racheplan für den doofen Dario überlegt! Wir wollten morgen, wenn wir in die Schule kommen....."
Julian erzählte seinem Papa den Racheplan, und Alex musste zugeben, dass er leicht geschockt war.

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"...aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, weil die Worte von Mama mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Wie soll man dem denn bitte was Gutes tun...und warum überhaupt? Der verdient das doch garnicht", schloss er.

"Hm..." Alex überlegte kurz. "Ganz ehrlich? Da hast du wahrscheinlich recht! Der Dario klingt wirklich wie einer, der eine Abreibung mal richtig verdient hätte!"

Julian Gesicht hellte sich auf. "Wirklich?"

"Ja! Aber ich würde es trotzdem nicht machen."

Jetzt war Julian verwirrt. "Warum nicht?"

"Na überleg mal, du findest den Dario doch deshalb so blöd, weil er sich vor allen anderen über dich lustig macht. Das, was ihr vorhabt...ist das aber nicht, ehrlich gesagt, genauso fies?
Was meinst du, wie sich der Dario fühlen wird, wenn ihr das wirklich durchzieht und die ganze Schule nachher über ihn lacht? Wie würdest du dich an seiner Stelle fühlen?"

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"Nicht so gut..."

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"Möchtest du wirklich der Grund dafür sein, dass sich ein anderer mies fühlt und traurig ist?"

"Nein..." Julian spielte mit seinen Fingern, wie er es so oft tat.

"Ich hab aber einen anderen Vorschlag!"

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"Das Wetter soll sich ja noch für ne Weile halten. Also machen wir demnächst eine Gartenparty mit allem drum und dran. Wir backen super leckeren Kuchen...diesen hammermäßigen Schokoladenkuchen, auf den du so stehst, und grillen Burger.
Dazu laden wir dann ein paar Klassenkameraden von dir ein, die du gern magst, aber auch das kleine Stinktier."

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Julian musste zwangsläufig kichern, wurde daraufhin aber direkt wieder ernst. "Du meinst..." Er musste schlucken. "...der Dario kommt zu UNS nach Hause??"

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"Ja, genau. Wir versuchen ihn einfach mal kennenzulernen." Alex lächelte seinem Sohn aufmunternd zu. "Du weist ja nicht, warum er so ist. Ich finde es immer wichtig herauszufinden, warum jemand etwas Gemeines tut.
Oft ist derjenige selber sehr unsicher oder hat vielleicht etwas Schlimmes erlebt, und er versucht das mit den Gemeinheiten zu überdecken und zu vergessen."

"Und was ist, wenn er danach immer noch gemein zu mir ist?"

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"Dann werde ich ihn mir höchstpersönlich vorknöpfen!" Alex zwinkerte seinem Sohn zu.
"Nein, in dem Fall werden wir uns einfach etwas anderes überlegen. Warten wir erstmal ab.
Wir werden einfach nur ehrlich freundlich zu ihm sein, und mal schauen, wie er darauf reagiert. Du weist nie, was so etwas bewirken kann. Das schaffen wir schon gemeinsam!"

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Auf einmal fühlte Julian die Last von seinen Schultern weichen, und der Schultag morgen kam ihm garnicht mehr so schlimm vor.
Sein Papa war doch der Beste!

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Der letzte Herbsttag neigte sich dem Ende zu. Es war bereits dunkel und ungemütlich kühl. Sophia, Alex und Julian waren schon seit Stunden damit beschäftigt, das viele Laub vom Grundstück zusammenzukehren.

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Fleißig harkten sie leise nebeneinander her, und immer neue Laubhaufen entstanden.

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Nach getaner Arbeit begab man sich fröstelnd, aber froh ins Haus, um sich vor dem Zu Bett gehen noch einen heißen Kakao zu gönnen.

Patch entdeckte einen Laufhaufen nach dem anderen und dachte sich offenbar: "Prima, die gehören alle mir! Auch dich werd ich jetzt markieren."
Seinem Blick nach zu urteilen, wartete er wahrscheinlich nur darauf, sich nachher, wenn alle schliefen, in die Laubhaufen zu werfen und alles schön wieder zu verteilen. :D

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Aber zum Glück lies er es dann doch bleiben.

Der erste Wintermorgen startete sehr kalt, und im Radio sagten sie voraus, dass es schneien würde.
Aber die Familie hatte sich für diesen Samstag vorgenommen, in die Stadt zu fahren, um den großen Flohmarkt zu besuchen, der dort stattfand.
Julian war total aufgeregt, weil sie selten in die Stadt fuhren.

In der Stadt angekommen, war er überwältigt von den großen Bauten, den lauten Umgebungsgeräuschen und den vielen Menschen, die überall herumliefen.
Er kniete sich zu seinem Hund Cookie und streichelte ihn. Der Hund wirkte auf Julian immer sehr beruhigend.
"So, Cookie! Wir gehn jetzt auf den Flohmarkt! Ich will nen coolen Sessel für mein Baumhaus finden!"

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Nach einigem Suchen war Julian fündig geworden. Er hatte einen roten Sessel gesehen mit einem aufgenähten Pfotenabdruck drauf! Den MUSSTE er haben!
So gingen sie zu der Verkäuferin, und Julian tat mit der Unterstützung seines Papas sein Bestes, den begehrten Sessel runterzuhandeln.

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Keine Ahnung, was er der Verkäuferin hier für eine Gruselgeschichte erzählt hat, aber sie haben den Sessel nachher tatsächlich günstiger bekommen.
Julian war zufrieden.

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In der Zwischenzeit war Sophia mit den zwei Mädchen ein wenig aus dem Trubel heraus spazieren gegangen.
Als sie eine kleine Wiese gefunden hatten, spielte sie ein wenig mit ihnen.

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So verging der Vormittag. Gegen 13 Uhr machten sie sich wieder auf den Rückweg.
Julian beobachtete die Bäume, an denen sie mit dem Auto vorbeirauschten.
Er war total fertig von dem Trubel auf dem Flohmarkt, aber gleichzeitig war er glücklich, dass er seinen tollen Sessel gefunden hatte!!

Je näher sie Brindleton Bay kamen, desto weißer wurden die kahlen Bäume. Es hatte also tatsächlich kräftig geschneit während ihres kleinen Ausflugs.

Zuhause angekommen erwartete sie eine verträumte Schneelandschaft. Dächer, Bäume und Sträucher hatten dicke Schneemützen aufgesetzt bekommen und glitzerten in der Sonne.

Natürlich packte man sich dick ein und musste den Schnee direkt einweihen.

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Sie veranstalteten einen Kontest: Mädchen gegen Jungs. Wer würde den schnelleren und schöneren Schneemann bauen?

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Die kleine Autumn war fasziniert von dem weißen Wunder.

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Sie schaute sich genau an, was ihre Mama da machte und half ihr dann ganz fleißig, Schnee für den Schneemann herbeizuschaffen.
Voll putzig! :love:

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Auch Riley machte voller Begeisterung beim Schneemannbau mit!

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Langsam nahmen die Schneemänner Formen an.

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Sophia und die Mädchen waren knapp vor den Jungs fertig.

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Dafür hatten sich die Jungs weitaus mehr Mühe beim "Dekorieren" gegeben.
Hatte diese Schneefrau doch große Ähnlichkeit mit ihrer Nachbarin Gertrude.

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Sophia musste laut loslachen, als sie das vollendete Werk ihrer Männer sah. "Ihr habt auf jeden Fall gewonnen! Euer Schneemann ist der hübscheste der ganzen Nachbarschaft!", rief sie lachend heraus.
"Und jetzt dekoriert ihn schnell wieder ab, bevor die Frau Schmidt den noch sieht und euch mit ihrem Regenschirm eins drübergibt!"

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Doch Vater und Sohn weigerten sich, ihr Werk zu zerstören und erwiderten:
"Die Frau Schmidt würde doch nicht mit einem Regenschirm auf uns losgehen, sondern eher mit einem leckeren Stück von ihrem tollen Apfelkuchen. Und da hätte ich kein Problem mit, selbst wenn sie mir den ins Gesicht werfen würde!"
Alex grinste Sophia an, die ihm mit einer fliegenden Schneekugel antwortete. Er duckte sich schnell, und die Schneekugel traf stattdessen den Schwiegervater. Sie hatten ihn garnicht bemerkt.

Der lachte nur und zog die Augenbrauen hoch. "Oho, hier wird ja mit schweren Geschützen geschossen!"
Er wischte sich den Schnee von der Jacke. "Na, Riley, hast du das gesehen, was deine Mama da mit mir gemacht hat?" Dann machte er eine lustige Grimasse, und seine Enkelin lachte laut auf.

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Später kam auch Emily vorbei, und sie und Sophia bauten verspielt einen dritten Schneemann, genau wie sie das als Kinder zusammen gemacht hatten.

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Dem Opa und Emily wurde es zu kalt, und sie verzogen sich mit den kleinen Kindern ins Haus und spielten ein Spiel mit ihnen.

Sophia und Alex nutzten diese romantische Kulisse für ein paar zärtliche Gesten.

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In der Zwischenzeit machte Julian mit seinem Hund einen Spaziergang. Wie märchenhaft doch alles aussah, wenn es geschneit hatte.

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Er war so vertieft in seinen Gedanken, dass er erst im letzten Moment bemerkte, wie eine Schneekugel auf ihn zugeflogen kam.

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Die Kugel traf ihn an der Jacke. "Wer war das bloß?"

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Da entdeckte er den Übeltäter. "Erwischt, hehe!" Jonah stand einige Meter von ihm entfernt und machte eine Grimasse.

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"Na, warte, das kriegst du zurück!" lachte Julian und formte selber einen Schneeball.

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So spielten sie eine Weile, bis es dunkel wurde. Dann vernahm Julian die Stimme seiner Mama, die ihn zum Essen rief.
Jonah kam noch mit zu ihm nach Hause.

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Autumn ist ein voll süßes Kleinkind. Ich bin wirklich gespannt, wie ähnlich sie Sophia später sehen wird. :love:

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Im kürzlich renovierten Wohnzimmer machten es sich Alex und seine zwei Mädchen dann gemütlich. Es war jetzt viel einladender mit seinen warmen Erdtönen und den vielen Pflanzen.

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Auch das Elterschlafzimmer wurde in einem Zug mitrenoviert. So war es viel wärmer und schöner.

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Emily und Josh sind ja nicht grade Wintermenschen - sie mögen es lieber richtig schön warm.
Aber bei so einem wunderschönen sonnigen Wintertag haben es sogar die zwei genossen, nach draußen zu gehen und mit den Kindern im Schnee zu toben und zu spielen.
Emily sammelte gerne Fotos von ihrer Familie und legte regelmäßig Fotoalben an.
Hier einen Auszug aus dem aktuellen Fotoalbum der Familie Brown von ihren schönsten Fotos im Schnee. :read:

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So schön der Schnee auch in der Sonne glitzerte...Emily sehnte sich sehr nach Palmen, Strand und warmem Wetter. Also buchten sie und Josh spontan einen Urlaub in Sulani.
Joshua hatte Glück, dass er kurzfristig Urlaub nehmen konnte, und bei Emily war es kein Problem, da sie überall da arbeiten konnte, wo sie Internetempfang hatte.

Die Kinder freuten sich schon riesig darauf, die Woche bei Oma und Opa zu verbringen. Der Welpe war ganz aufgeregt, es wurde alles in der neuen Umgebung ausgiebig beschnüffelt.
Nur die zwei Katzen blieben zuhause. Sie waren immerhin auch nicht mehr die Jüngsten und hassten das Reisen.
Da Sophia und ihre Familie direkt im Haus gegenüber wohnten, kümmerten sie sich gerne um die zwei Stubentiger.

Alle waren gut versorgt - Emily und Josh fühlten sich frei wie Vögel, als sich das Flugzeug, in dem sie saßen, in die Lüfte erhob.
Emily schloss zufrieden die Augen.

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Sie musste eingeschlafen sein. Schlaftrunken gähnte sie und streckte sich. Ein Blick aus dem kleinen Fenster und sie gab einen quietschenden Ton von sich.
"Sieh nur, Josh, wir sind bald da!!" Joshua sah sie vergnügt an und sagte: "Na, deshalb hab ich dich ja auch geweckt, damit du diesen Ausblick nicht verpasst."
Überall Meer und Palmen, so weit das Auge reichte.

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Nachdem sie den Flughafen verlassen hatten und mit dem Shuttlebus zu ihrem Zielort gebracht wurden, konnten sie endlich auspacken und die ersten Sonnenstrahlen genießen.

Emily legte sich direkt, so wie sie war, auf ein Strandtuch und tankte gierig die Sonne.

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"Süße, zieh dir lieber die Klamotten aus...erinnerst du dich nicht, wie du dich letzten Sommer über die Streifen geärgert hast?", rief ihr Josh zu, während er sich auf den Weg machte, um in den Pool zu springen.

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Emily konnte es kaum glauben, dass sie wirklich hier waren...
Gestern noch spielte sie im eiskalten Schnee mit ihren Kindern, und jetzt lag sie hier bei 30 Grad...herrlich!
Sie seufzte vor Zufriedenheit.

(Falls das Bild hier als unangebracht gilt, dann einfach nur bescheid sagen und ich lösche es. Ich fand es für mich ok, weil man hier auf dem Foto ja fast nix von der Nacktheit sieht außer dem Popo von Emily :lol:.)

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Nach über einer Stunde sonnenbaden meldete sich der Hunger. Während Josh eine kleine Zwischenmahlzeit zauberte, setzte sich Emily an ihren Laptop und beantwortete einige Emails.
Mit so einem Panorama vor dem Fenster erledigte sich die Arbeit fast wie von selbst.

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Nachdem sie eine Kleinigkeit gegessen hatten...

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...ging es ab ins Meer!

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Eine Runde im Meer geschwommen und schon wieder ausruhen...das ist Urlaub! :cool:

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Nach dem Ausruhen verwöhnte Josh seine Emily mit einer entspannenden Massage. Er gab sich größte Mühe und wurde auch immer besser als Masseur.

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Als der Abend anbrach, gab es einen beeindruckenden Sonnenuntergang.

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Die beiden ließen diesen ersten Urlaubstag gemütlich ausklingen.

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~~~


Der nächste Morgen wurde ganz theatralisch mit einem Romeo und Julia-Moment begonnen...für mich sah das jedenfalls so aus.
"Oh holde Emily, Ihr seid das wunderschönste Wesen auf Erden. Da Ihr mir vor längst vergangenen Zeiten Euer zartes Händchen zur Ehe gereicht habt, möchte ich euch mit einer Massage für jedes einzelne eurer schönen Fingerlein beglücken. Gestattet Ihr mir, euch zum Massagestuhl zu geleiten?"

Mit einer hochheitsvollen Bewegung verbeugte er sich, und sie musste lachen. "Oh gewiss doch, mein Herr" witzelte sie zurück.

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Kaum hatte Josh mit seiner hoheitlichen Hand-Massage begonnen, gab Emily einen schmerzhaften Laut von sich.

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"Ich denke, ich hätte solch ein zartes Händchen? Warum malträtieren Sie es dann so dermaßen?" Sie zog ein Schnütchen.

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"Ich bitte untertänigst um Vergebung!" Damit fuhr er eifrig fort mit seiner Massage.
Skeptisch schaute sie ihren Mann an, allerdings hatte die Schelte geholfen. Der Rest der Massage war sehr entspannend gewesen.

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Da es bereits am Morgen ziemlich heiß war, genehmigten sich die beiden einen kühlen Drink.

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Und schon ging es wieder ab ins Meer.

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Warum Emily hier mit super melancholisch/traurigem Gesicht auf ihrer Luftmatratze sitzt, kann ich allerdings nicht begreifen.

Vielleicht denkt sie jetzt schon daran, wie es sein wird, wieder in den kalten Brindleton Bay Winter zurückzureisen? Brrr...ja, da würd ich wahrscheinlich auch so gucken. :D

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Josh hatte jedenfalls einen Riesenspaß auf seiner Luftmatratze...:lol:

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Dieses Bild hier schreit doch förmlich Sommer...:cool:

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Josh schaffte es dann endlich, seine Frau mit seinen Faxen auf der Luftmatratze aus ihren trüben Gedanken rauszuholen.

"Na, Lust auf ne Runde Aqua-Zischer?"
Emily's Gesicht strahlte auf, sie LIEBTE es, mit dem Wasserfahrzeug über das Meer zu fahren.
"Aber diesmal machst du nicht wieder eins deiner "Kunststückchen", das letzte mal ist mir fast das Herz stehn geblieben dabei..." ermahnte er sie.
Er kannte seine Frau und wusste, wie sehr sie den Nervenkitzel liebte.

"Jaja...los gehts!!"

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Es juckte Emily in den Fingern. Sie wartete geschickt ab, bis Joshua hinter einem Felsen verschwunden war.

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"Dann zeig mal, was du kannst!!" Damit gab sie Gas und bretterte so richtig los.

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Sie fuhr so schnell, dass sie sich kaum festhalten konnte...

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...bis sie für einen kurzen Moment frei in der Luft hing!! Es war ein berauschendes Gefühl, als wenn man fliegen würde...

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Sie griff blitzschnell nach dem Lenkrad, und landete wieder sicher mit dem Wasserfahrzeug auf dem Wasser.
Ihr Herz klopfte. Dann hörte sich Josh schimpfen, der natürlich ihren Salto doch mitbekommen hatte.
"Ich wusste, dass du es nicht lassen kannst..."
Emily lachte ihn angriffslustig an. "Natürlich nicht...DU traust dich ja nicht, du Angsthase!"

Das hatte gesessen, das wusste sie. Josh war ein sehr selbstsicherer Sim, und das kratzte an seinem Ego.
Sie standen sich gegenüber. Emily schaute ihm direkt in die Augen.

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Dann rief sie herausfordernd: "Wir fahren aufeinander zu, und wer zuerst aufgibt und umdreht, ist der Angsthase."
"Alles klar, Häschen!" Josh ließ laut den Motor laufen.

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Auch Emily gab Gas und fuhr los.

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Sie raste mit einer dermaßend hohen Geschwindigkeit auf ihn zu, dass sie sogar einen Satz in die Luft machte.

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Nur noch wenige Meter trennten sie, und sie wusste schon jetzt, dass sie gewinnen würde.

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Und tatsächlich, Josh bekam es mit der Angst zu tun, bremste ab und machte eine abrupte Kehrtwendung.

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Emily konnte sich ein Lachen nicht verkneifen und zeigte ihm Hasenöhrchen.
Ihr Mann verzog eine leichte Miene und brummte nur: "Du bist ja verrückt. Wenigstens hab ich gesunden Menschenverstand..."

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Damit nahm er Fahrt auf. Sie wusste, was er vorhatte, und tat es ihm gleich. So flogen sie dann beide mit ihren Aqua-Zischern über das Meer.

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Herrlich, der Urlaub in Sulani...:love:

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Nabila

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Alter
32
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Schweiz
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(Falls das Bild hier als unangebracht gilt, dann einfach nur bescheid sagen und ich lösche es. Ich fand es für mich ok, weil man hier auf dem Foto ja fast nix von der Nacktheit sieht außer dem Popo von Emily .)

Äh... das Foto ist total unangebracht! Ich melde das gleich einem Mod! Was hast du dir nur dabei gedacht?! :eek:

Süss, wie du dich sorgst :lol:. Du müsstest mal schauen, was andere hier teilweise in ihren Blogs für Fotos posten :lol:.

Ich lese hier meist still mit. Deine Fotos sind, wie gewohnt --> :love:.
Die Idee mit dem Flugzeug und dann die Insel von oben fotografiert, ist total cool!
 
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tjeame

Member
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Dezember 2009
Geschlecht
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Ach Lost...
was für herrliche Bilder wieder. :love: :love: :love:
Damit hast du mir jetzt einen Moment Melancholie und Fernweh beschert. Ab dem 25. wollte ich eigentlich auch auf Teneriffa am Strand liegen. Das wird nun leider nix. :zitter:
Aber immerhin konnte ich jetzt mit deinen Sims in Gedanken auf Sulani sein. :)
Also VIELEN Dank für diesen Moment. <3
Ich freu mich schon zu erfahren was deine Lieben noch so alles erleben werden in ihrem Simleben. :)
Liebe Grüße Tjeame :hallo:
 
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Lulu-

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Oh, so tolle Urlaubsfotos! Und dann wieder so wundervoll beschrieben :)
Da kriege ich auch direkt Fernweh, gerade in dieser Situation schon ein bisschen mies :lol: Aber dann muss man es halt bei Sims ausleben :D
Vor allem die Stunts mit den Jetskis sind echt cool!

Du müsstest mal schauen, was andere hier teilweise in ihren Blogs für Fotos posten
Also ich fühle mich da jetzt mal gar nicht angesprochen :lol:
 
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Ach, wie schön, da kommt man hier nichtsahnend rein und wird von so vielen lieben Kommentaren überrascht. Hab mich richtig über eure Kommis gefreut! :)

Äh... das Foto ist total unangebracht! Ich melde das gleich einem Mod! Was hast du dir nur dabei gedacht?! :eek:

Das hat Emily mich auch ganz aufgebracht gefragt, nachdem sie gecheckt hat, dass ich ihr bloßes Hinterteil der ganzen Welt präsentiert hab. :eek: Schande über mein Haupt!

Süss, wie du dich sorgst :lol:. Du müsstest mal schauen, was andere hier teilweise in ihren Blogs für Fotos posten :lol:.

Oh, ok :lol:

Ich lese hier meist still mit. Deine Fotos sind, wie gewohnt --> :love:.
Die Idee mit dem Flugzeug und dann die Insel von oben fotografiert, ist total cool!

Danke, freut mich, dass du gern hier mitliest. :nick: Diesen Smiley --> :love: kann ich an deine Fotos nur zurückgeben!
Jaaa, ich war auch ganz begeistert, dass man überhaupt so hoch mit der Kamera gehen konnte, so dass man sogar über dem Flugzeug ist. :)

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tjeame schrieb:
Ach Lost...
was für herrliche Bilder wieder.
Damit hast du mir jetzt einen Moment Melancholie und Fernweh beschert. Ab dem 25. wollte ich eigentlich auch auf Teneriffa am Strand liegen. Das wird nun leider nix.
Aber immerhin konnte ich jetzt mit deinen Sims in Gedanken auf Sulani sein.
Also VIELEN Dank für diesen Moment. <3

Wie schade, dass dein Urlaub ausfällt. :( Das tut mir echt leid...besonders wenn man auf einen Urlaub hingefiebert hat... :argh: Umso mehr freut es mich, dass ich dir mit meinen Fotos ein wenig Urlaubsfeeling bereiten konnte. :lalala: Es werden auch noch einige Episoden auf Sulani folgen, von daher hält die Urlaubsstimmung an! :cool:

Ich freu mich schon zu erfahren was deine Lieben noch so alles erleben werden in ihrem Simleben.
Liebe Grüße Tjeame

Ja, ich auch, einige Sachen hab ich auch schon im Sinn, anderes entwickelt sich beim Spielen selber durch meine Sims. Von daher bleibt es auch für mich spannend. :read:

~~~

Lulu schrieb:
Oh, so tolle Urlaubsfotos! Und dann wieder so wundervoll beschrieben
Da kriege ich auch direkt Fernweh, gerade in dieser Situation schon ein bisschen mies Aber dann muss man es halt bei Sims ausleben.

Danke auch dir. :hallo: Genau so empfinde ich das auch: Ich bin grade (mit meinen Sims) im traumhaften Sulani-Urlaub und kann diesen Urlaub sogar so lange ausdehnen, wie ich will. Und das Beste daran ist: Ich kann jederzeit "nachhause", wenn ich Heimweh hab, und zack, den PC hochfahren, Spiel starten und schon bin ich wieder im Strand-Urlaub! :D

Vor allem die Stunts mit den Jetskis sind echt cool!

Jetskis - Danke! :idee: :up: Beim Schreiben hab ich die ganze Zeit überlegt, wie die Dinger in echt heißen, aber ich bin einfach nicht drauf gekommen... :lol: Und Google konnte mit "Aqua-Zischer" nicht viel anfangen... :p

~~~

Meryane schrieb:
Ah deine Bilder sind so toll. Da beneidet man die Simse total und will auch so einen wunderschönen Urlaub haben.

Dankeschön :) Da haben die Entwickler wirklich eine wundervolle Welt mit Sulani geschaffen... Das ist echt der absolute Traumurlaub! :love:
 
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So, weiter geht's mit Strand, blauem Meer und ganz viel Sonne :cool:

Der Himmel verfärbte sich langsam zu einem prächtigen Sonnenuntergang, und meine zwei Urlauber machten sich auf den Weg zurück zu ihrer Unterkunft.

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Sie setzten sie sich nach draußen zum Abendessen, um den Sonnenuntergang zu bestaunen.

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Emily war noch total berauscht von den Stunts mit dem Aqua-Zischer.
"Das war einfach der Hammer....dieses Gefühl, wenn man frei in der Luft hängt...Wahnsinn!!"

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"Und du...ich hab garnicht gewusst, dass DU solche Tricks auf dem Wasser drauf hast!"

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"Tja, Häschen, ich kann halt auch, wenn ich will." Josh war offensichtlich geschmeichelt über die Bewunderung seiner Frau.

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Als sie es sich später im Wellness-Pool gemütlich machten, griff Josh noch einmal das Thema auf.
"Ich weis ja, wie abenteuerlustig du manchmal sein kannst, denn das bin ich ja selber auch, wahrscheinlich noch viel mehr als du. Aber ich hab einfach riesige Angst, dass dir etwas passieren könnte....
Deshalb halte ich mich oft bewusst zurück, um den Draufgänger in dir nicht weiter anzufeuern. Aber heute bin ich schwach geworden...und es hat wirklich Spaß gemacht, so über das Wasser zu fliegen."
Er lächelte sie leicht und ein wenig hilflos an. "Entschuldige, das war leichtsinnig von mir..."

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Sie war sichtlich gerührt von seinen offenen Worten. Noch bevor sie etwas darauf erwidern konnte, gab er ihr einen zärtlichen Kuss. Emily schossen die Tränen in die Augen.
Was für ein lieber Mann ihr Josh doch war - wirkte er doch von außen immer so selbstsicher und manchmal sogar ein wenig machohaft, doch in seinem Herzen war er ein fürsorglicher, selbstloser Beschützer.
Sie spürte, dass es ihm nicht leichtfiel, seine verletzliche Seite so zu offenbaren, deshalb sagte sie auch nicht mehr viel dazu. Stattdessen schmiegte sich sich an ihn und hauchte nur leicht: "Danke...ich liebe dich!"

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~~~


Am nächsten Morgen frühstückten sie wie gewohnt auf der Terasse.

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Emily freute sich sich schon auf den Tag heute, denn sie wollten schnorcheln gehen.

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Sieht sie nicht fantastisch aus? :love::love::love:

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Die beiden fuhren mit ihren Aqua-Zischern zu einer etwas abgelegenen, paradiesischen Insel.

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Dort angekommen, wurden erst einmal die Strandtücher ausgepackt und ein wenig in der Sonne rumgelegen.
Es war herrlich ruhig, kein Mensch weit und breit zu sehen und zu hören. Nur die Meereswellen rauschten in regelmäßigen Abständen.

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Irgendwann später (Zeit schien hier in Sulani überhaupt keine Rolle zu spielen) hatte Emily genug vom Dösen und fing an, im Sand zu buddeln, um eine Sandburg zu bauen.
Durch das Scharren im Sand erwachte auch Josh und gesellte sich zu ihr.

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Auf halbem Wege bemerkten sie, dass ihr Bau eher einer Schildkröte ähnelte als einer Sandburg, also improvisierten sie.

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Heraus kam eine tolle Meeresschildkröte. Die zwei waren richtig stolz auf ihr Werk!

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Vorsichtig standen sie auf, um ihr Kunstwerk ja nicht zu zerstören.
Hand in Hand spazierten sie den einsamen Strand entlang und beobachteten die Wellen.
Die beiden genossen ihre Zweisamkeit in vollen Zügen. (Ich bin in diese Bilder voll verknallt.....:love:)

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Josh sang seiner Emily ganz leise ihr gemeinsames Lieblingslied ins Ohr, und so wiegten sie sich im Takt des Liedes hin und her...
Obwohl Josh nicht der beste Sänger war, traf seine dunkle, warme Stimme diesen e i n e n Ort im Herzen von Emily, in dem man ganz besondere Erinnerungen speichert.
Sie schloss die Augen und lehnte ihren Kopf an seine Schulter.

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Dann ging es ab zum Schnorcheln. Emily zog nochmal ihre Schnorchelbrille fest...

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...und tauchte dann unter Wasser.

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Die Unterwasserwelt war einfach atemberaubend schön. Emily erblickte bunte Korallenriffe und Fische in den schillerndsten Farben.

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Vor diesem bizarren Meeresbewohner schreckte sie erstmal leicht zurück. Allerdings schwamm der Fisch ganz unbeeindruckt an ihr vorbei.

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Das Abendlicht der Sonne verlieh diesem Augenblick genau die richtige Stimmung - und Josh gelang es, ihn mit seiner Kamera festzuhalten.

~ :love: ~

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~ :love: ~
 
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tjeame

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Awww… Dieser Moment zwischen Josh und Emily im Whirlpool...
Kann man gar nicht sagen wie schön er ist, weil die Worte es nicht annährend ausdrücken können. :love:

Achja und diese Augenblicke in denen die Zeit einfach keine Rolle spielt. Leider sind sie viel zu selten gesät, aber dafür umso wertvoller. :nick:

Wunderbar waren sie wieder deine Bilder. ?
Ich wusste gar nicht das man auch unter Wasser Fotos von den Korallen machen kann. Nur ein bisschen schade das nicht so viele hübsche Fische herumwuseln wie in echten Korallenriffen.

Liebe Grüße Tjeame :hallo:
 
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Vielen Dank, Tjeame :hallo: Ja, dieses Gespräch zwischen den beiden hat mich auch sehr berührt. :nick: Die nächste Folge dreht sich auch noch mal um Josh's Temperament...:D

Als die Sims schnorcheln waren, hab ich einfach die First-Person-Kamera angemacht (gleichzeitig shift+umschalttaste drücken), ich fand das ganz nett, dass man sehen kann, was der Sim so unter Wasser sieht.
Und das stimmt, da schwimmen wirklich recht wenig Fische rum...war wohl einfach die falsche Zeit zum schnorcheln :lol:
 
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Das Wetter hielt sich bis jetzt perfekt, auch für den heutigen Tag war wieder strahlender Sonnenschein angesagt. Allerdings sollte es morgen das erste Gewitter geben.
Deshalb nutzten die beiden den Tag aus, um die Nachbarinsel zu besuchen.

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Da diese Insel berühmt war für ihre Wellness-Oase, steuerten sie dieses Ziel an. Ärgerlicherweise hatte das Gebäude heute geschlossen.

Emily zog ihr berühmtes Schnütchen und brachte ihren Mann damit wie so oft zum Lachen. "Ach, Mäuschen, so haben wir eben die nächsten Tage nochmal einen Grund, auf diese wundervolle Insel zu kommen."
Er zwinkerte ihr aufmunternd zu, und das Schnütchen verflog. Also spazierten sie stattdessen ein wenig am Strand entlang, bis sie einen prächtigen Wasserfall entdeckten.

"Wooow...ist das schön hier!" Emily bestaunte dieses tosende Naturschauspiel. "Komm, wir machen ein Foto!"

Josh holte sein Handy hervor und die zwei machten ein Selfie vor dieser tollen Kulisse.

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"Weist du was? Ich mach von dir hier auch noch ein paar Fotos...denn du siehst heut einfach wieder fantastisch aus." Josh streichelte ihr über die Wange.

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Ein Küsschen später...

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...ging dann die Fotosession los.

~ :love: ~

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~ :love: ~

Gegen Abend haben sie eine kleine, gemütliche Strand-Bar gefunden und bestellten dort einen Erfrischungsdrink.

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Die Bar war noch recht leer. Im Hintergrund lief leichte Sulani-Musik, und ein paar Männer fochten am Fußballtisch ein Match aus.
Nachdem sich einer von den dreien verabschiedet hatte, wandten sich die zwei Verbliebenen an Josh und Emily, ob sie nicht Lust hätten, mitzuspielen.
Sie wechselten einen kurzen Blick. "Na klar, warum nicht?"

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Die Zeit verging, und die Bar füllte sich langsam mit weiteren Besuchern. Die Musik wurde lauter und flotter Latino-Pop erfüllte den kleinen Raum.

Emily hatte keine Lust mehr auf das Match und wollte lieber auf die Tanzfläche. Mit einem gewinnenden Lächeln verabschiedete sie sich.
Josh schaute ihr hinterher, und sagte kurzentschlossen zu den beiden anderen: "Sorry, Jungs...aber ich leiste meiner Lady Gesellschaft!"
Die brummten nur kurz, waren aber viel zu vertieft in ihr Match, um zu protestieren.

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Emily war voll in ihrem Element, sie tanzte mit so viel Leidenschaft, dass sie alles um sich herum vergaß.

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So hatte sie nicht mitbekommen, dass sie beobachtet wurde von einem blonden jungen Mann. Der kam jetzt näher, und machte ihr ein Kompliment.
Josh hatte zwar nicht mitbekommen, was der Mann zu seiner Frau gesagt hatte, aber automatisch tanzte er ein paar Schritte näher zu den beiden hin.

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Deutlich sichtbar stellte er sich neben Emily hin und hörte die letzten Worte von dem Typen.
"....ich dich auf einen Drink einladen?"

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Misstrauisch beäugte er den Mann und sein Verdacht wurde bestätigt. Dieser Kerl machte sich doch tatsächlich an seine Frau ran.......!!!!!!!

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Seine Gedanken drehten sich plötzlich so wild, dass er keinen klaren Gedanken fassen konnte. Er hörte zwar von weitem die Stimme von Emily, aber er bekam nicht mehr mit, was sie sagte.
Instinktiv ging er auf den Mann zu und stieß ihn mit einem harten Stoß von seiner Frau weg.

"Hände weg von meiner Frau!"

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Der Typ stand für einen Moment verdutzt da, doch im selben Moment ging er auf Josh los.

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"Was ist dein Problem, Mann...steht etwa auf ihrer Stirn, wem sie gehört??"

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Emily starrte die zwei streitenden Männer an und war erstmal wie gelähmt. Was war denn in Josh gefahren?

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Ohne weiter zu überlegen, schritt sie einfach zwischen die beiden und ging (so gut es ihr eben in dieser Situation gelang) strahlend auf ihren Mann zu.
Mit fester und lauter Stimme verkündete sie: "Genau, das ist mein Mann, den ich über alles liebe!"

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Durch diese Aktion wurde die rasende Wut von Josh durchbrochen, und ihm wurde bewusst, dass er überreagiert hatte.
Er nahm dankbar ihre Umarmung an. Emily's Bewunderer beobachtete missmutig diese Szene und machte sich dann schnell aus dem Staub.

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Emily und Josh verzogen sich auch nach draußen und setzten sich auf eine der Bänke vor der Bar. Die Musik war immer noch laut zu hören und die Menschen lachten und tanzten.

Josh sah Emily beschämt an. Schließlich sagte er mit betretener Stimme: "Ich hab mich da drin wie ein Idiot aufgeführt, oder?"

Emily schaute ihn mit gemischten Gefühlen an. "Ja, hast du... Wenn du nicht wie ein wilder Stier auf den Mann losgegangen wärst, hättest du vielleicht mitbekommen, was ich ihm geantwortet hab..."

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"Was hast du ihm denn gesagt?" fragte er leise.
Ihr Gesicht wurde weich. "Dass ich mit dem tollsten Mann verheiratet bin, den es gibt." In ihren Worten schwang ein zärtlicher Ton.

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Er spürte zu seiner Erleichterung, dass sie ihm nicht böse war. Also stellte er die dumme Frage, die ihm aber nunmal auf den Lippen brannte.
"Fandest du ihn denn attraktiv?" Diesmal zog er das Schnütchen.

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Sie antwortete ihm erst garnicht, sondern stippte ihn in die Rippen. Damit hatte er jetzt nicht gerechnet, und zwangsläufig fing er an zu kichern. So kitzelte sie ihn, und beide lachten ausgelassen.

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Die Rangelei endete in einer Umarmung. Sie spielte mit seinem Ehering und sagte leise: "Du dummer Mann...hast du es denn immer noch nicht verstanden?"
Damit zog sie ihm den Ring aus und zeigte ihm die Inschrift, die lautete:

~ Du bist mein und ich bin dein - für immer und ewig ~

 

Lulu-

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Ahhhhh das ist so süß :love:
Auch wenn Josh da wohl ein wenig überreagiert hat, Emily hätte sich sicherlich auch selbst verteidigen können =)
Aber das Bild von ihm mit den zusammen gekniffenden Augen ist einfach zu herrlich :lol:
Zu dem Teil "wem sie gehört" der Frage des Anbaggerers sag ich jetzt mal lieber nichts %)
Ansonsten mal wieder traumhaft schöne Fotos :)
 
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Jaaa, diesen Blick von ihm fand ich auch zum kringeln, den MUSSTE ich mit reinnehmen! :lol: Josh ist mir die letzten Episoden echt ans Herz gewachsen.
Emily hätte das natürlich auf ihre ganz eigene, charmante Weise geregelt. Klar und deutlich, aber freundlich - immerhin hatte der Kerl ja keine Ahnung, dass sie verheiratet ist.
Aber Josh hat nunmal einen starken Beschützer-Instinkt, der sich nicht so leicht ablegen lässt - ich will garnicht wissen, wie es wird, wenn seine beiden Töchter zu Teenagern werden und der erste Junge sich meldet... :what::lol: Das wird noch lustig :D
 
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Oh deine Geschichten sind immer ganz toll.:cool: ich find das toll wie liebevoll alle mit einander umgehen. :love: Die Texte sind auch immer ganz toll.


Ich bin auch schon gespannt wie es bei dir weitergeht. Julian und Jonah müssten ja bald teenager werden. :)

Ich freue mich auf die neuen Geschichten

.
 
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Der schöne Urlaub von Emily und Josh ist inzwischen wieder zu Ende.
Ein weiterer Hochzeitstag stand an, und zwar der von Emily's Bruder Oliver und seiner Marina.

Damit die zwei einen romantischen Tag nur zu zweit verbringen konnten, kam Oliver's Schwester Sophia vorbei, um auf die zwei Kleinen aufzupassen.

"Echt lieb, dass du gekommen bist. Lass dich mal umarmen." Marina nahm ihre Schwägerin in die Arme.
Sophia erwiderte die Umarmung. "Ja, klar, super gerne. Ihr habt mit den Zwillingen schon so viel um die Ohren, da könnt ihr wenigstens an eurem Hochzeitstag mal so richtig abschalten."

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Sie gingen wieder rein, denn draußen war es doch noch recht kühl. "Und ihr zwei", wandte sich Marina nun an die kleinen Rabauken, "werdet schön auf Tante Sophia hören!"
Claire warf die Arme in die Luft und rief voller Freude: "Jaaa, Tante Sophia!!!"

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Sie umarmten die Kinder zum Abschied und sahen noch zu, wie Sophia anfing, ihnen eine tolle Geschichte zu erzählen, um sie von dem Abschied abzulenken.
"...und der Bär war sooooo groß!" Sophia streckte ihre Arme, so weit es ihr möglich war, nach oben, und die Kinder bekamen große Augen.
"Da bekam die Maus große Angst. Was sie aber nicht wusste war...", sie schaute die beiden verschwörerisch an, "...dass dieser riesige Bär in Wirklichkeit.....total freundlich war. Deshalb versuchte sie folgendes...."

Oliver und Marina nutzten diesen Moment, um unauffällig das Haus zu verlassen. Draußen atmeten sie beruhigt auf - die Kinder waren in guten Händen.
Marina machte vor Freude einen kleinen Satz in die Luft und rief: "Aaah ich freu mich so auf heute!"

Doch Oliver legte den Finger auf den Mund. "Shh...oder möchtest du die Racker auf uns aufmerksam machen?"
Aber auch er konnte seine Freude nicht verbergen, und so flüsterte er: "Ich freu mich aber auch!!"

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Sie fuhren mit ihren Rädern quer durch das kleine Städtchen von Windenburg.

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Als die beiden eine einsame Bank mitten im Grünen sahen, hielten sie an und machten es sich gemütlich.

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Sie genossen die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlte. Eine ganze Weile saßen sie dicht aneinandergeschmiegt da.
"Oli, ich finde, wir haben die letzten Jahre wirklich gut gemeistert mit den Zwillin...." Marina hielt im Satz inne, weil sie merkte, dass Oliver sie angrinste.
"Uuund soviel dazu, dass wir nicht über die Kinder reden wollten...", lachte er und knuffte sie leicht in die Seite.
Marina machte ein kleines Schmollmündchen. "Jaja, schon gut, du hast gewonnen!"

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"Aber du hast völlig recht, wir sind ein richtig gutes Team." Damit stand er auf und pflückte ein Blümchen.
"Und ich bin wirklich dankbar, dass ich dich habe. Ich liebe dich aus ganzem Herzen."

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Diese ehrlichen Worte berührten Marina sehr. Sie wollte grade ansetzen, ihm zu sagen, dass sie ihn ebenfalls liebe, als sie bemerkte, dass der Blick ihres Mannes sich verändert hatte...ja, er schaute sogar recht verstört drein.
Sie folgte seinem Blick, und erschrak leicht.

Ein fremder Mann hatte sich lautlos neben den beiden niedergelassen. Und jetzt fing er doch glatt an, Liegestütze zu machen.

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Marina und Oliver schauten dem Mann bei seinem eifrigen Morgensport einige Sekunden lang völlig verdutzt zu, bis Oliver seine Sprache wieder fand.
"Äh, entschuldigen Sie, Mister...aber können Sie nicht ein bisschen weiter weg ihre Liegestützen machen?"

Der Mann schien einsichtig zu sein, denn immerhin beendete er sofort seine Sporteinheit und richtete sich auf.
Er entschuldigte sich und sagte: "Oh, hat euch das etwa gestört? Das wollte ich nicht."

"Kein Problem", lenkte Oliver ein, "Weißt du, wir haben heute Hochzeitstag, und wollten hier ein wenig Zeit verbri...." Weiter kam Oliver nicht, denn der Mann fing voller Inbrunst an, in peotischer Stimme etwas zu erzählen. "...denn die Liebenden sind sich bewusst, dass sie lieben, und sie lieben sich, weil sie sich lieben..."

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Marina und Oliver tauschten Blicke aus und mussten an sich halten, um nicht laut loszulachen.
Marina gab ihrem Mann ein Zeichen, dass so viel aussagte wie: "Komm, wie verdrücken uns vor diesem Bekloppten..."

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Sie murmelten eine Verabschiedung und liefen kichernd ein Stück weit weg.
Der Mann ließ sich davon nicht beeindrucken und teilte seine lyrischen Ergüsse mit der Bank, die vor ihm stand.
Die konnte immerhin nicht weglaufen.

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Oliver kannte in der Nähe eine Feuerstelle und zog Marina hinter sich her. Dort angekommen, entfachten sie ein Feuer und Marina wandte sich an ihren Mann.
"So, wo war ich eben stehen geblieben...", gurrte sie ihn an. "...ach ja, ich liebe dich au...." Mitten im Satz wurde sie erneut unterbrochen.
"...denn es bedarf nur noch eines kleinen Sprühens sozusagen in die gludernde Lot, in die gludernde Flut, um das Feuer der Liebe zu entfachen...."

Die zwei starrten den Mann ungläubig an. Der war ihnen doch tatsächlich gefolgt.
Er hatte einen Zweig in den Händen und fing nun an, damit im Feuer herumzustochern.

Wie auf Kommando prusteten die beiden los und lachten um die Wette. "Du bist schon ne Marke...", brachte Oliver lachend heraus, "sei uns nicht böse, aber wir verschwinden jetzt, ja?"

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"Lebet wohl, Kameraden", rief der Mann ihnen hinterher, und fügte noch laut und theatralisch hinzu: "Ach, und was dir deine Gemahlin noch sagen wollte: Sie liebt dich heiß und inniglich, doch ich mach jetzt weiter Sport!"

Wieder brachen die beiden in lautes Gelächter aus. Marina wischte sich eine Träne vor Lachen weg, während sie auf ihr Fahrrad stieg.

Schwatzend und lachend fuhren sie den Feldweg entlang, bis sie sich sicher waren, den verrückten Poeten abgehängt zu haben.
Oliver war noch ein wenig skeptisch und schaute vorsichtshalber hinter Büschen und Bäumen nach, ob dieser sich nicht doch dahinter versteckte. Aber sie waren tatsächlich alleine.

Die Sonne schien wärmend auf sie herab. So legten sie sich auf die Wiese und beobachteten die lustigen Figuren, die die Wolken bildeten.

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Die Zeit verflog und es dämmerte bereits. "Ich muss dringend aufs Klo...", jammerte Marina.
Oliver musste ebenfalls auf die Toilette, aber er ließ es sich nicht anmerken.
Er meinte nur: "Komm, ich hab ja sowieso noch eine Überraschung für dich geplant - und die ist ganz in der Nähe!"

Damit führte er sie in das mittelalterliche Restaurant, in dem die beiden sich verlobt hatten.
Marina's Freude hielt sich noch in Grenzen, da sie so dringend pinkeln musste.
Oliver lief bewusst hinter ihr her, damit sie nicht bemerkte, dass auch er so dringend musste.

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Doch sie bemerkte natürlich seinen Watschelgang. Als sie sich umdrehte und in sein verzweifeltes Gesicht sah, konnte sie garnicht anders, als wieder laut loszulachen.
"Oh mann, Oli, ich mach mir gleich noch in die Hose, wenn du so weitermachst..."
Kichernd verschwanden sie in die Toilettenräume. So ausgelassen und albern waren die beiden schon lange nicht mehr gewesen.

Endlich saßen sie am Tisch. Nachdem sie bestellt hatten, wurde Marina erst richtig bewusst, dass sie sich hier an genau diesem Platz vor 6 Jahren verlobt hatten.

Oliver warf ihr eine Kusshand zu. Seine Frau war begeistert: "Das ist ja der absolute Oberhammer, dass wir wieder hier sind nach so vielen Jahren!!"

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Dann wurde auch schon das Essen serviert.

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Nachdem das köstliche Mahl verspeist war, stellte sich Marina innerlich darauf ein, gleich wieder nach Hause zu fahren.
Sie fragte Oliver, welche Uhrzeit er mit Sophia ausgemacht hatte. Daraufhin lächelte ihr Mann sie verschmitzt an und verkündete: "Garkeine Uhrzeit...ich dachte mir, dass wir einfach die Nacht hier bleiben...was hälst du davon?"
Marina strahlte übers ganze Gesicht. "Echt jetzt?? Du hast hier ein Zimmer gebucht? Ist ja der Hammer!!"

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Nachdem sie noch einen kleinen Nachtisch verputzt hatten, bezogen die beiden ihr neues Zimmer.
Es war ganz im alten Stil eingerichtet, so dass man das Gefühl, eine Zeitreise gemacht zu haben.

Marina umarmte ihren Oliver, blickte nach links und rechts und verkündete: "So, bevor ich jetzt wieder unterbrochen werde, sag ich's ganz schnell...DANKE, mein Schatz, für diese tolle Überraschung. Ich liebe Dich!!"

Sie verschmolzen zu einem innigen Kuss.

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---

Der nächste Morgen begann ebenfalls mit einem innigen Kuss...

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Sie gingen hinunter zum Haupthaus, um zu frühstücken. Die Luft war frisch und klar. Die beiden ließen sich das Frühstück schmecken.

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Danach ging es wieder gut gelaunt nach Hause. Oliver und Marina freuten sich schon richtig darauf, ihre Kinder wiederzusehen.

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Vor ihrem Haus angekommen, schnappte sich Oliver nochmal seine Frau. "Es ist wirklich schön mit dir! Danke, dass du mich so glücklich machst."

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Nach einem weiteren Küsschen gingen sie ins Haus. Sie entdeckten Sophia mit den Kleinen im Kinderzimmer.

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Claire sah ihre Eltern zuerst und schrie erfreut auf: "Mama! Papa! Wie schön, guck mal, Miles, Mama und Papa sind wieder da!"

Das war eine Wiedersehensfreude. Die Kleinen fielen ihren Eltern um den Hals. "Wir haben euch auch ganz doll vermisst!", versicherte Marina ihrer kleinen Tochter.

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Oliver fragte seine Schwester: "Na, wie ist es gelaufen? Haben sie dir auf der Nase herumgetanzt?"

Sophia musste kurz lachen und meinte dann mit übertrieben höflicher Stimme: "Neeein, sie waren ganz brav!" und grinste dabei.
"So so...", grummelte Oliver, "sowas in der Art hab ich mir schon gedacht...." Er wandte sich an den kleinen Miles, der sich an ihm festklammerte: "Habt ihr die Tante Sophia etwa geärgert??"
Miles überlegte kurz und flüsterte dem Papa ins Ohr: "Das war alles Claire...ICH war ganz brav!"

Sophia schmunzelte, da sie das Flüstern natürlich gehört hatte, und zwinkerte ihrem Bruder zu.

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Dann war es Zeit, Abschied von Sophia zu nehmen. "Tante Sophia, es war soooo schön mit dir!! Nicht weggehen..."
Miles hatte Tränen in den Augen, und Sophia versprach ihrem Neffen, ganz bald wieder zu kommen.

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Sophia umarmte noch ihren Bruder und ihre Schwägerin. "Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Zeit zu zweit. Ihr könnt mich jederzeit fragen, ich komm gern vorbei. Wir nehmen die zwei Racker auch gern mal über Nacht zu uns auf."

Damit winkte sie den Kleinen zu und stieg auf ihr Fahrrad. "Tschüß, Tante Sophia!!!"
 
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Sophia genoss die frische Luft. Ungefähr eine halbe Stunde Fahrt hatte sie vor sich, denn Oliver und Marina wohnten weiter draußen.
Während der Fahrt dachte sie über Julian nach. Wie es ihm wohl heute in der Schule erging?
In letzter Zeit war er so anders - er schien mit seinen Gedanken immer ganz weit weg zu sein.

Folgen wir Julian mal in die Schule. Vielleicht finden wir ja raus, was sein Problem ist? ;)

---

Es war die vierte Stunde, die Pause nahte herbei. Aber Mrs. Caroline Lockwood, die Klassenlehrerin, hatte noch sooooo viel zu erzählen.

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Misaki verdrehte die Augen und dachte sich: "Och ne...wann ist denn endlich Pause?? Boah, ist das langweilig...."

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Sie vernahm ein leises Kichern von rechts. Ihre Freundinnen Anisha und Mariella machten wieder irgendeinen Blödsinn.

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Anisha war mit ihren langen, seidigen schwarzen Haaren das beliebteste Mädchen in der Klasse.
Heute hatte sie sich die Haare zu Zöpfen geflochten, deswegen durften Misaki und Mariella die Haare nur offen tragen.
Diese Regel hatte Anisha für "Die Drei Chicks" festgemacht, und die beiden haben diese und andere Regeln bedingungslos akzeptiert.
Sie empfanden es als eine Ehre, zu den "Drei Chicks" zu gehören.
Anisha fühlte sich wie ein Star, weil sie von allen Mädchen bewundert wurde...naja, von fast allen, wie sie öfter mal missmutig feststellen musste.

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Inzwischen hatte Mrs. Lockwood den Trubel mitbekommen, stand auf und baute sich vor Anisha auf. Diese verstummte im selben Augenblick.
"Anisha...", die Lehrerin seufzte auf und schüttelte den Kopf, "ich bin mir inzwischen nicht sicher, ob wir zwei die gleiche Sprache sprechen..."
Leises Kichern ging durch die Reihen. "...aber ich sage es dir jetzt zum letzten Mal: Nur wenn du dich meldest, darfst du etwas sagen, ansonsten herrscht Stille, verstanden?! Und das gilt für euch zwei ebenfalls."

Sie war so in die Unterhaltung mit Anisha vertieft, dass Joshua im Hintergrund ganz in Ruhe ein Spiel auf seinem Handy spielen konnte.

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Julian bekam von all dem nichts mit, was sehr ungewöhnlich für seine Verhältnisse war, da er auf die Geräusche in seiner Umgebung normalerweise sehr sensibel reagierte.
Aber heute vernahm er nur von weitem irgendwelche Stimmen.

Er war mit seinen Gedanken allerdings garnicht so weit weg...

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...denn der Grund seiner "Abwesenheit" saß direkt vor ihm: Annabelle!

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---

Endlich war Pause! Die Schüler strömten erleichtert nach draußen, um zusammen Fußball und Tischtennis zu spielen oder einfach nur abzuhängen.

Julian hatte sich wie so oft in seine Lieblingsecke verzogen - er war froh, einfach nur seine Ruhe zu haben und abseits vom Lärm zu sein.

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Neuerdings hatte er angefangen, Lieder zu schreiben. Er war ganz besessen davon und schrieb, wann immer sich ihm die Möglichkeit dazu bot.

Er ging so sehr darin auf, dass er garnicht merkte, wenn ihn jemand ansprach, so wie jetzt sein Cousin und Freund Jonah.

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Jonah musste ihn leicht anstupsen, damit er seinen Cousin auf sich aufmerksam machen konnte.
"Hey Jules, spiel doch mit uns Fußball, wir brauchen noch einen Mann! Du kannst das ja nach der Schule fertig schreiben."

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Julian, der so in seinen Text vertieft war, schaute seinen Freund ganz verständnislos an und sagte: "Ähm...ne, ich hab da grad eine ganz tolle Idee, die muss ich jetzt aufschreiben, sonst vergesse ich das. Wir können ja nach der Schule Fußball spielen!" Damit widmete er sich wieder voller Leidenschaft seinem Papier.
Jonah zuckte nur mit den Schultern. Manchmal verstand er Julian bei aller Liebe nicht. Tante Sophia hatte ihm ja schon öfter erklärt, dass Julian einfach ein wenig mehr Zeit für sich braucht als andere Kinder. Aber Jonah, mit seinen 13 Jahren, war nicht grade in seiner verständnisvollsten Phase. So drehte er sich um und ging mit seinen Freunden Fußball spielen.

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"So, wo war ich...", murmelte Julian vor sich hin." Er starrte auf die Buchstaben, die er eben in einem genialen Einfall zu Wörtern zusammengesetzt hatte.
Allerdings nahm er die Bewegungen der eifrigen Fußballspieler im Augenwinkel wahr, so dass er sich auf die andere Seite der Bank setzte.
Das war viel besser...je weniger Eindrücke für ihn, desto wohler fühlte er sich. Er schloss die Augen und versuchte die Melodie, die er eben in seinem Kopf zu den Wörtern erfunden hatte, wieder zu rekonstruieren.

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Er bemerkte schon wieder nicht, dass sich ihm jemand näherte. Diesmal war es aber nicht Joshua...



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Mit geschlossenen Augen vernahm er plötzlich eine zarte Stimme, die die Worte aufsagte, die er eben zusammengefügt hatte.
Er begriff nicht, dass diese Stimme einer anderen Person gehörte, sondern dachte, es wäre seine Einbildung.
So sprach er - immer noch die Augen geschlossen - die Worte auswendig mit, die lauteten:

"...cause tonight I'm feeling like an astronaut, sending SOS from this tiny box.
And I lost all signal when I lifted up, now I'm stuck out here and the world forgot.
Can I please come down, because I'm tired of drifting round and round. Can I please come down?"


"Wow, Julian, das ist total schön! Hast du das geschrieben?"

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Julian öffnete sofort die Augen und was er sah, verschlug ihm die Sprache.
Da saß doch tatsächlich :love:ANNABELLE:love:, SEINE ANNABELLE vor ihm und .... REDETE MIT IHM!!!!!!
Julians Gehirn verabschiedete sich, und so schaute er sie nur mit ganz verklärtem Blick an.

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Langsam kehrte sein Hirn zurück, aber seine Gedanken überschlugen sich, er konnte kaum folgen.

Annabelle schaute ihn fragend an und sagte zögerlich: "...äh, ist alles ok mit dir?"

Da wurde sich Julian schlagartig bewusst, dass er sie die ganze Zeit über idiotisch angegrinst haben muss. Oh Gott, wie oberpeinlich!!!
Was hatte sie eben noch gesagt? Ihre Worte hallten ihm noch nach. Sie fand es schön, was er geschrieben hatte...das hatte sie wahrhaftig gesagt!!!

"Und...hast du das jetzt selber geschrieben oder nicht?" Sie lächelte ihn freundlich an.

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Er fuhr sich mit der Zunge nervös über die trockenen Lippen und räusperte sich.
Doch trotzdem klang seine Stimme brüchig, ja gradezu quietschend. "Öh...ja, mit dem Stift hier", brachte er schließlich heraus, "Mit dem kann ich voll gut schreiben, und die Farbe gefällt mir total, den haben wir vor einiger Zeit gekauft, als wir in der Stadt waren, da gab es total viele Geschäfte, überhaupt war es da total voll aber als ich den Laden gesehn hab muste ich direkt da rein weil ich wusste dass diese Stifte einfach super sind und...."

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"...da solltest du auch unbedingt mal hingehn...

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Sie sah ihn belustigt und leicht verwirrt an, dann unterbrach sie seinen Redeschwall: " Ich meinte eigentlich, ob du dir den Text selber ausgedacht hast. Weil...der ist nämlich voll gut. So fühl ich mich nämlich auch oft - wie ein Astronaut, der eigentlich zur Erde gehört, aber den Weg nicht zurückfindet, und vielleicht auch garnicht zurückwill, weil mich eh hier niemand wirklich versteht...."

In Julians Kopf drehte sich immer noch alles. Er war einfach nicht dazu in der Lage, einen sinnvollen Satz zu bilden. Der arme Junge hatte nur einen einzigen Gedanken im Kopf: "Sag etwas...irgendetwas...du musst einfach nur Worte herausbringen...schlimmer kannst du es eh nicht mehr machen...SAG ETWAS, MANN!!!!!"
Und damit sagte er das allererste, was ihm durch den Kopf schoss: "Aber im Weltall ist es sehr kalt und da gibt es viele Gase...also natürlich nicht solche Gase, wie wir sie uns vorstellen", stammelte er verzweifelt, "..ich meine, die riechen bestimmt nicht so übel wie bei uns, weil...."

RIIIIIIINNNNNNGGGGG!

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Julian atmete erleichtert auf....noch nie im Leben hatte er sich über den schrillen Ton der Pausenklingel so dermaßen gefreut wie am heutigen Tag.
Annabelle stand hastig auf und rief: "Sorry, ich muss noch dringend auf Klo, bevor es anfängt. Tschö."

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Er saß noch wie betäubt da und versuchte zusammenzubekommen, was er ihr da eben erzählt hatte.
Er murmelte ungläubig vor sich hin... "Hab ich...ernsthaft mit ihr über...Gase gesprochen?"

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"Oh. Mein. Gott."

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"...das war die dümmste Antwort, die je ein Mensch einem anderen Menschen gegeben hat...du hättest einfach GARNICHTS sagen sollen!!!
Jetzt hält sie dich doch für den größten Idioten auf der ganzen Welt!!! Und damit hat sie ja noch nicht mal unrecht... ich BIN der größte Idiot...im ganzen Weltraum!!"

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"Wie peinlich....wie soll ich ihr denn jemals wieder gegenübertreten???"

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"...ganz ehrlich, da brauch ich mir auch keine Gedanken mehr drum zu machen...mit meinem Auftritt eben bin ich eh bei ihr für immer und ewig unten durch..."

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Mit hängenden Schultern und gesenktem Kopf ging er zurück in die Klasse und traute sich den gesamten restlichen Unterrichtstag nicht mehr, den Kopf zu heben - aus Angst, dem verachtenden Blick von Annabelle zu begegnen.

Zuhause angekommen, lief er direkt in sein Zimmer hinauf. Er wollte niemanden sehen oder sprechen.
Er griff nach seiner Gitarre und versuchte die Melodie zu spielen, die er sich auf dem Schulhof ausgedacht hatte. Aber auch das funktionierte nicht, wie er wollte.

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Irgendwann überkam ihn doch der Hunger, wahrscheinlich weil er den köstlichen Duft von gebratenem Hähnchen wahrnahm.
Also stieg er missgelaunt die Treppe runter und setzte sich an den Küchentisch.
Allerdings ging ihm das fröhliche Treiben da unten auf die Nerven.

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Und als dann auch noch seine Mama fragte, wie denn der Schultag gelaufen sei...

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...schrie er schon fast in die Runde: "Mann, könnt ihr mich nicht einfach mal in Ruhe lassen???!!"

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Damit stand er auf und stampfte aus der Küche.

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Seine kleine Schwester Riley schaute erst ihren Papa und dann ihre Mama mit großen Augen an. "Was hat denn der Julian auf einmal?"

"Weißt du, wahrscheinlich ist in der Schule irgendetwas passiert, was nicht so gut war. Das hatte nichts mit uns oder mit dir zu tun", erklärte Sophia freundlich ihrer Tochter, "Mach dir keine Sorgen, morgen sieht es bestimmt schon wieder ganz anders aus."

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Sie brachte Riley ins Bett, gab ihr ein Küsschen und versicherte ihr nochmal, dass alles wieder gut wird.

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Dann ging sie hoch zu Julian. Mit leiser, freundlicher Stimme sagte sie: "Ich möchte dich nicht stören, mein Schatz, ich bin auch gleich wieder weg. Dein Papa und ich möchten dir nur sagen, dass wir für dich da sind, wenn du mal reden möchtest."

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"Ja...........danke", murmelte er und drehte den Kopf zum Fenster "aber jetzt muss ich allein sein."

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"Das verstehe ich, mein Schatz. Ich hab dich lieb." Sie gab ihm einen Kuss auf die Stirn und verließ das Zimmer.

Julian atmete einmal schwer aus und dachte sich: "Wär ich doch jetzt wirklich im Weltraum...da wäre ich zwischen den Gasen in bester Gesellschaft!"

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Er verzog den Mund, seufzte noch einmal ganz verzweifelt und nahm seine Gitarre wieder in die Hand.
Die sich wiederholenden Laute der Saiten beruhigten ihn...

Em-C-Am-D
Em-C-Am-D
Em-C.........

.....und langsam fügten sich die Worte seines Liedes in die Melodie ein, die er da grade zupfte...

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Lulu-

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Ahhh Lost, das ist mal wieder so wahnsinnig süß und detailreich beschrieben!
Da fühlt man sich doch glatt auch wieder wie ein zum ersten Mal verknallter Teenager!
Ich fand es auch wirklich schön, wie die Schule mit den Unterrichtsstunden und der großen Pause dargestellt hast. So eine Möglichkeit fehlt echt in Sims!
Bin mal gespannt, ob die zwei irgendwann ein Paar werden und wie sich Julian noch anstellen wird :D
 
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Lulu: Ich freue mich immer auf deine Kommis, weil du dich so in die Geschichte reindenkst- und fühlst. Dankeschön! :)
Ich hab mich beim Schreiben auch wieder voll in meine Schulzeit zurückversetzt gefühlt...

Ja, ich würde mir auch wünschen, dass das Thema "Schule" es in die Sims 4 noch reinschafft. Es gab ja eine Umfrage vor einiger Zeit dazu, wo dieses Thema angeschnitten wurde. Wer weis... :D
Solange spiele ich mit meinen Schulen, das macht auch sehr Spaß! :nick:

Clover: Hoffen wir's mal :lol: Mal sehn, ob Annabelle ihn denn jetzt doof findet. Sie schien ja schon recht beeindruckt von dem Liedtext gewesen zu sein. Allerdings weis sie jetzt ja immer noch nicht, ob er es denn selber verfasst hat, weil der arme Kerl einfach keinen klaren Gedanken zustandebringen konnte... :lol: Dankeschön auch für deine beiden Kommis, da hab ich mich ebenfalls echt gefreut drüber. :hallo:
 
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Milla_Kranich

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Oh schön es geht weiter :love:

Marinas und Olivers Tag ist sehr schön! Ich finde Marina ja die schönster deiner Simfrauen, die hat es mir wirklich total angetan.

Von Jonah würde ich auch gerne mehr erfahren :ja:
 
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Tigerkatze

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Schön das es weiter geht mit deinen Simgeschichten!
Die Bilder sind einfach der Wahnsinn, der Klassenraum und dann Julian´s Gesichtsausdrücke :)


Am Anfang hast du mich bissel verwirrt, wie du geschrieben hast:

"Ein weiterer Hochzeitstag stand an, und zwar der von Emily's Bruder Oliver und seiner Marina.

Damit die zwei einen romantischen Tag nur zu zweit verbringen konnten, kam Oliver's Schwester Sophia vorbei, um auf die zwei Kleinen aufzupassen."


Wessen Bruder oder Schwester? :D
Ah, der Bruder von Emily und Sophia, jetzt habe ich es kapiert:lol:
 
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franzi82

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Du hast wieder so tolle Geschichten erzählt:love:. Ich hoffe deine Sims bleiben weiterhin so tolle Familien. Oliver und Marina sind auch ein ganz tolles Paar. :)

Ist die High School von Julian und Jonah aus der Galarie? Die ist echt toll. Und ich hoffe das Julian doch noch was einfällt. Wie er seine Traum Frau für sich gewinnen kann. Da fällt dir bestimmt was ein. Wie du ihm helfen kannst.

Ich freue mich auf die Fortsetzung.
 
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Danke euch, ihr Lieben! :hallo:

Die letzte Zeit komme ich leider kaum zum Spielen und zum Schreiben. Es gibt mehrere Todesfälle in meinem Bekanntenkreis, bei uns ist grade eine Rohrsanierung im kompletten Haus im Gange plus einem neuen Wasserschaden in unserer Wohnung, außerdem steht im Dezember die Hochzeit einer guten Freundin an, für die ich die Hochzeitstorte backen werde und evtl. ein Überraschungsvideo machen möchte (wenn ich doch nur die kleinste Ahnung von Videobearbeitung hätte...) Alles ein bisschen viel momentan, aber ich hoffe, dass ich ab Mitte Dezember mehr Zeit zum Spielen finde.
Auf jeden Fall hab ich mich total über eure super lieben Kommis gefreut. Entschuldigt bitte, dass ich erst so spät darauf antworte.

Milla Kranich: Ja, ich finde Marina auch super schön! :love: Besonders ihre kleine Zahnlücke hat es mir angetan. Freut mich, dass sie dir auch so gefällt. Ja, der süße Jonah...er wird bestimmt auch wieder mal vorkommen. :)
Tigerkatze: Ei ei ei...da hab ich mir ja was zusammengeschrieben... :lol: Stimmt, das klingt echt verwirrend, sorry! %) Ich denke immer, dass ich beschreiben muss, wer mit wem verwandt ist. Aber das verwirrt anscheinend nur noch viel mehr als dass es hilft... :lol:
Franzi82: Ich kann dir auf jeden Fall versichern, dass alle meine Simsfamilien immer fest zusammenhalten werden, weil sie einander von Herzen lieb haben. Deswegen überstehen sie kleinere oder größere Krisen immer gemeinsam. ❤️
Die High School ist von mir, die findest du in meiner Galerie unter MissLjupka. Ich bin grad nicht im Spiel, aber sie müsste "Newcrest Highschool" oder so ähnlich heißen.
Ja, der arme Julian bräuchte wirklich ein wenig Unterstützung beim flirten... 😅 Mal sehen, wie er sich noch so anstellen wird...

Liebe Grüße an euch alle und bis bald. :)
 
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So, anknüpfend an die letzte Episode, geht es jetzt hier weiter. Wir haben den großen Schwarm von Julian kennengelernt. Sie heißt Annabelle und sie ist, um es mit Julian's Worten auszudrücken, das mit Abstand tollste Mädchen, das es weit und breit gibt! Lernen wir doch mal die Annabelle etwas besser kennen.

Annabelle wohnt mit ihren Eltern am Stadtrand von Port Promise in einem einfachen, kleinen Häusschen.

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Das ist ihr Papa, Patrick Crawley....

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Er hatte wohlhabende Eltern und als Kind und Teenager blieb ihm nie ein Wunsch verwehrt, weil Geld keine Rolle spielte. Ihm missfiel allerdings die Lebenseinstellung der Menschen um ihn herum...sie hatten absolut alles, was sie sich wünschten, und waren doch immer unzufrieden mit ihrem Leben. Als junger Erwachsener entschied er sich dann dagegen, sein Erbe anzutreten und wollte es ganz anders machen in seinem Leben. Also zog er los mit nichts anderem als einem Rucksack und ein paar Habseligkeiten, die ihm wichtig waren.

Trotz der vielen Herausforderungen, die dieser Lebensstil mit sich brachte...

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...wollte er diesen niemals wieder eintauschen gegen ein Leben mit allem Komfort und missmutigen Menschen.
Es machte ihn glücklich, wenn er im Abfall anderer Menschen ein in seinen Augen "Schätzchen" fand und es restaurierte.

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Selbst wenn er dafür buchstäblich in den Müll eintauchen musste, trübte das nicht im Geringsten seine Freude.

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Irgendwann lernte er bei einer Umwelt-Veranstaltung seine zukünftige Frau kennen: Amélie! Die beiden waren sich direkt sympathisch und heirateten nach einigen Monaten. (Patrick hatte selbstverständlich geduscht, bevor er ihr den Heiratsantrag gemacht hat...er hat ihr auch immerhin nicht neben der Mülltonne mit ner leeren Flasche in der Hand die Frage aller Fragen gestellt. :D)

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Amélie teilte Patrick's Traum von einem einfachen, aber glücklichen Leben.

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Kurz nach ihrer Hochzeit kam dann ihr kleines Töchterchen auf die Welt, das sie Annabelle nannten. So wuchs die kleine Annabelle in ganz einfachen Verhältnissen auf. Sie lernte z.B., wie man alte Möbel restauriert und selber Kerzen herstellt. Sie war ein ausgeglichenes Kind, das viel Liebe erfuhr und die Natur und ihre Lebewesen wertschätzte. Inzwischen ist sie 13 Jahre alt. Vor einem Jahr waren sie und ihre Eltern nach Port Promise gezogen und haben sich dort ein kleines, provisorisches Häusschen gebaut. Sie wechselte die Schule und war nun, wie bereits gesagt, mit Julian in einer Klasse.

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Mit ihren Eltern verstand sie sich prima bis jetzt. Sie liebte die unzähligen Stunden, die sie und ihre Mama unabhängig vom Wetter in der freien Natur verbrachten, um Sterne am Himmel oder die Zugvögel zu beobachten.

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Manchmal kam Annabelle ziemlich genervt von der Schule zurück, aber ihre Eltern waren teilweise so amüsant, dass sich ihre Stimmung dann doch schnell wieder aufhellte.

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Diese Eltern brachten einen Klops nach dem anderen! Mal erwischte sie den Papa ringend mit seiner Herstellungsmaschine, die mal wieder streikte.....

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...kaum repariert, schon wieder macht sie Mätzchen....

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"Jetzt ernsthaft???"

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:lol:

....mal erzählte ihre Mama ganz nebenbei dann beim Abendessen, was sie tagsüber so erlebt hatte....

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"Da hab ich mir doch glatt heute beim Kerzenziehen die Hand verbrüht..."

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Noch bevor Annabelle auf diese Information angemessen reagieren konnte, führte ihre Mama ganz trocken fort: "Ach ja, dann brach ein wenig später beim Kochen auf einmal ein Feuer aus...keine Ahnung, wie das passiert ist. Auf jeden Fall stand plötzlich mein Pulli in Flammen....

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"Ich hab mich natürlich erschrocken und bin brennend durchs Haus gelaufen!"

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"Aber dann kam auch schon zum Glück die Feuerwehr und hat das Feuer gelöscht!"

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"Gib mir mal bitte noch etwas Brot für den Salat."

Entsetzt starrte Annabelle ihre Mama an und reichte ihr ungläubig das Brot.

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Ja, das waren typisch ihre Eltern! Die konnte so schnell nix aus der Ruhe bringen. :lol:

Darauf musste Annabelle erstmal einen Spaziergang mit ihrem kleinen Hund machen. "Na, Trickster? Gut, dass du nicht angekokelt bist..."

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"Na dann...gute Nacht!"

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Nachdem wir Annabelle nun ein wenig kennengelernt haben, sind wir wieder an dem Punkt der Geschichte angelangt, wo wir vorher in Post Nr. 40 u. 41 stehen geblieben waren.

Während Julian auf seiner Gitarre zupfte und die peinlichen Eindrücke des Tages verarbeitete, dachte er ununterbrochen an Annabelle. Was sie wohl grade machte?

Annabelle machte mal wieder mit ihrem Hund Trickster den täglichen Abendspaziergang. Dabei traf sie ihre beste Freundin und Schulkameradin Robin an. "Hey, Robin, auch noch so spät unterwegs?"

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Robin stand auf und die beiden machten ihre High Five Begrüßung. "Sag mal, was hast du heute eigentlich mit dem Julian geredet?" Annabelle's Gesicht erhellte sich und sie sagte ganz begeistert: "Wusstest du, dass der Julian selber Lieder schreibt??? Und zwar richtig gute...du hättest das mal lesen sollen!" Robin schaute ihre Freundin von der Seite an. "Ach, echt? Zutrauen würde ich es ihm ja...er ist ja ständig irgendwas am schreiben....und Gitarre spielt er auch, soweit ich weis."
"Das ist ja cool! Ich versuche auch, Gitarre zu lernen...vielleicht frag ich ihn ja mal, ob er mir......." Weiter kam Annabelle nicht, weil Robin plötzlich mitten in ihrem Satz rief: "Trickster? Hey, bleib hier!!!"

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Annabelle drehte sich schnell um und sah Trickster nur um die Ecke flitzen. Sie sprangen auf und rannten dem Hund hinterher. Sie verfolgten ihn ein paar Minuten lang, bis sie gezwungen wurden, stehen zu bleiben...


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Sie konnten nur tatenlos zusehen, wie Trickster durch den Zaun schlüpfte und auf das abgesperrte Fabrikgrundstück lief.
"Guck mal, er verfolgt eine Katze!!", rief Robin atemringend.

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Verzweifelt standen die beiden Mädchen da und sahen den kleinen Hund im Dunkeln verschwinden.
"TRICKSTER...." Nichts rührte sich. Annabelle war ganz außer sich: "Was machen wir denn jetzt?! Hier kommen wir doch nie rein..."

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Robin sah an dem hohen Zaun hoch und bemerkte, dass der Zaun keinen Sicherheitsdraht hatte. "Doch, ich kann da rüberklettern!"

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"Ich versuche es zumindest. Wenn ich drüben bin, mach ich dir dann die Tür auf, ok?"

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Damit begann Robin, den Zaun raufzuklettern und stand tatsächlich ein paar Augenblicke später vor Annabelle auf der anderen Seite. Sie öffnete das Tor und die beiden betraten das dunkle Gelände.

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Die Stille, die an diesem Ort herrschte, war geradezu beängstigend. Diese Fabrik war schon seit drei Jahrzehnten geschlossen und verfiel langsam. Annabelle und Robin durchbrachen in regelmäßigen Abständen die Stille, in dem sie Trickster's Namen laut riefen.

Dann war es um Annabelle's Fassung geschehen. Sie fing an zu schluchzen und stammelte: "War-warum hab i-ich ihn nur vo-hon der Leine gelassen???!!!!"

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Robin ging auf ihre weinende Freundin zu und legte ihr die Hand tröstend auf die Schulter.

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"Wir WERDEN ihn finden, hörst du? Das verspreche ich dir!"

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"Spätestens, wenn er Hunger bekommt, wird er von selber zu euch finden...du weist doch, wie verfressen er sein kann." Sie lächelte Annabelle aufmunternd zu. Die Worte halfen und sie beruhigte sich ein wenig.
"Komm jetzt, wir suchen weiter....TRICKSTER!!" Annabelle stimmte wieder mit ein. "TRIIIIIIICKSTEEEEER!!" So verging eine weitere Viertelstunde.

"SSSSHHHHHH, sei mal still! Ich hör was...."

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Die beiden erstarrten vor Aufregung, und tatsächlich konnte auch Annabelle ein leises Rascheln wahrnehmen. Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen, und konnte ein Fellbündel erkennen.

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Trickster grub ganz vertieft in der Erde rum, wahrscheinlich hatte er ein Maulwurfsloch gefunden. "Trickster, komm her!"
Da hob der Hund überrascht seinen Kopf und erkannte sein Frauchen.

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Schnell trottete er durch das hohe Gras auf die Mädchen zu.

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"Oh, Trickster...du weist ja garnicht, was du mir für einen Schrecken eingejagt hast!!"

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"Ich dachte, ich würde dich nie wieder sehen!!"

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Sie drückte ihren Hund ganz fest an sich. "Ich hab dich so lieb!!" Trickster verstand zwar die ganze Aufregung um seine Person nicht, aber er schleckte trotzdem tröstend über die Wangen seines Frauchens.

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"Na also, hab ich dir doch gesagt...und jetzt nimm den kleinen Racker aber mal ganz schnell an die Leine!" Das lies sich Annabelle nicht zweimal sagen.

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"Und jetzt, wo das Drama vorbei ist, können wir uns mal dieses obercoole Gebäude mal angucken!" Damit steuerte Robin die ehemalige Eingangstür an.
Alles war verfallen und voller Graffiti, selbst das alte Büro war voller Spinnweben und überall lagen Papiere herum.

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Die Mädchen waren fasziniert von der Fabrik und Robin wollte unbedingt die Leiter hochklettern, um zu sehen, was es oben noch so alles gab. Annabelle wäre auch gern mitgekommen, aber sie traute sich nicht, den Hund hier unten anzuketten und alleine zu lassen. Am Ende würde er es noch schaffen, schon wieder wegzulaufen. Also kletterte Robin alleine hoch. "Ich bin gleich wieder da..."

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Sie betätigte den Lichtschalter, und tatsächlich flackerte ein schwaches Licht auf. Es kam aus dem ehemaligen Toilettenraum und Robin wunderte sich darüber, dass das Licht nach so vielen Jahren noch anging. Sie näherte sich der Lichtquelle, um einen Blick in das Zimmer zu werfen.

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Doch da hörte sie ein leises Geräusch. Sie horchte auf und rief: "Annabelle?" Aber es kam keine Antwort. Sie hatte das ungute Gefühl, beobachtet zu werden. Stille.

"Das ist selbst mir zu gruselig...!" Damit drehte sie sich um und wollte wieder zur Leiter gehen. Doch sie blieb abrupt stehen und stieß einen kurzen Schrei aus.

Zwei Augen blitzten aus dem dunklen Raum. Sie nahm all ihren Mut zusammen und ging ein paar Schritte näher.

"Ach, DU warst also der Übeltäter!"

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"Du hast uns einen riesigen Schrecken eingejagt...andererseits hätten wir uns ohne dich niemals in dieses coole Fabrikgelände reingetraut!"

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Die Katze fing an zu schnurren. "Na, du bist aber freundlich..."

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"Oh, und was hast du für einen tollen Freund hier....", sagte Robin angewidert, als sie die fette schwarze Spinne hinter der Katze in dem Spinnennetz entdeckte.

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Sie betrachtete die Spinne mit sicherem Abstand etwas näher. "Wow, was bist du riesig...wahnsinn!"

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Dann vernahm sie die Stimme ihrer Freundin, die nach ihr rief. "Robin, ist alles in Ordnung da oben?" Als sie laut antwortete: "Ja, alles ok, ich komm jetzt runter....", erschrak sich die kleine Katze und verschwand in der Dunkelheit. Robin kletterte die Leiter wieder hinunter.

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"Du wirst es nicht glauben, ich hab da oben die Katze gefunden, die dein Trickster verfolgt hat!"

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"Na, hoffentlich hast du sie ordentlich ausgeschimpft dafür!"

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Die beiden hatten garnicht gemerkt, wie spät bzw. früh es bereits geworden war. Also machten sie sich nach einer kurzen Verabschiedung auf den Weg nach Hause.

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Annabelle schlich sich in das Häusschen rein und musste am Bett ihrer Eltern vorbei, das direkt neben der Eingangstür stand.

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Auf Zehenspitzen ging sie auf die Leiter zu, die zu ihrem Zimmer führte. Das Ziel schien so nah zu sein! Aber natürlich kam es, wie es kommen musste....

"Bleib mal schön stehen, junges Fräulein!"

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Die Eltern waren natürlich beide hellwach. "Und jetzt erzählst du uns mal ausführlich, wo du die ganze Nacht gesteckt hast...."

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Tja...da waren selbst ihre Eltern wie auch alle anderen Eltern - alle waren sie doch gleich. "Naja...es fing damit an, dass Trickster weggelaufen ist....." Und so erzählte sie dann die ganze Geschichte.
 
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