Fotostory Das Leben von Sophia und Emily

Lulu-

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Das ist wirklich eine unglaublich süße Geschichte um Annabelles Eltern 🙂 Wirklich sehr sympathisch! Da will man die Zwei doch auch direkt mal kennenlernen 😃
Schön, dass du uns so auch ein wenig in Annabelles Welt mitnimmst! Da spekulier ich doch jetzt mal darauf, dass es mit Julian und ihr noch was werden wird 😁
Oh, ein sehr cooles Gebäude, wo es die Mädels hintreibt (bzw. wo Trickster sie hintreibt). Ob das noch eine Kulisse für paranormale Aktivitäten werden wird? Bin gespannt!
Ich kann mir auch vorstellen, dass ihre Eltern sicherlich relativ verständnisvoll reagieren werden.
 
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@Lulu- Danke für deinen tollen Kommi und dass du immer so mitgehst 🤩

Ne, paranormales kommt bei mir nicht. Die Geschichte mit der Fabrik hab ich schon vor ca. nem halben Jahr gespielt, bin aber erst jetzt dazu gekommen, sie auszuformulieren, ist also reiner Zufall, dass dieses Pack jetzt grade rauskam. ;-) Eine Prise Grusel mag ich, aber Paranomales garnicht.

Mal sehn, ob Julian und Annabelle mal zueinanderfinden - für Julian würde auf jeden Fall ein Träumchen wahr werden! 🥰

Ja, die Eltern von Annabelle und sie selber sind mir auch schon richtig ans Herz gewachsen! ❤️

Liebe Grüße :hallo:
 
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"Annabelle?"

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Nix. Das Mädchen schlief tief und fest wie ein Stein! Amélie kletterte die Leiter wieder herunter und setzte sich zu ihrem Mann an den Frühstückstisch.
"Und?", fragte ihr Mann. Sie schüttelte den Kopf: "Sie ist absolut weggetreten. Ich mein, wie oft hat sie denn schon mal die Nacht durchgemacht? So gut wie nie... Kein Wunder, dass ihr Körper da nicht mitmachen will."
Patrick nahm einen Bissen Toast und kaute darauf herum. "Na gut...was machen wir denn jetzt mit ihr? Ich bin nicht gut im Bestrafen..." Amélie schaute ihn seufzend an: "Ich auch nicht!" Beide mussten wie auf Kommando lachen. "Was sind wir nur für tolle Eltern, wa?" Grinsend, aber reichlich ratlos sahen sie sich gegenseitig an. "Was haben denn deine Eltern mit dir gemacht, wenn du Strafe bekommen hast?" Patrick überlegte: "Ach keine Ahnung, so ein Quatsch wie Stubenarrest, kein Abendessen oder auch mal ne Backpfeife. Aber eigentlich wollte ich selber nie so etwas mit meinem Kind machen...aber, Stubenarrest ist wohl das kleinste Übel dabei...", seine Stirn setzte sich in Falten. Er tätschelte seine Frau an der Hand und schloss mit den Worten: "Mach dir mal keine Gedanken mehr darum, ich werde mir schon was einfallen lassen und mit ihr reden, ok?"


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So machten sie sich an die tägliche Arbeit.

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Nach einer ganzen Weile, startete diesmal Patrick nochmal einen Versuch, um seine Tochter zu wecken. "Annabelle? Magst du nicht langsam mal wach werden? Wir haben schon halb 1 durch..."

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Da! Es bewegte sich was. Ein schwerer Seufzer, gefolgt von einem unverständlichen Murmeln. Dann wurde ein Kopf aus der Decke geschält, und seine Tochter kam zum Vorschein.

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Sie sah recht angeschlagen aus, und Mitleid stieg in ihm auf. Aber er sagte sich selber: 'Bleib stark, Patrick!'

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"Boah, Papa...ich fühl mich echt bedröppelt....ich bin sooo müde, und hab Kopfschmerzen..." Und er dachte nur bei sich: 'Oh mann....ich krieg das nicht hin, dieses arme Kind zu bestrafen...'

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Noch während er mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt war, schlurfte Annabelle schlaftrunken an ihm vorbei und kletterte die Leiter herunter. Diese Chance war verpasst.

"Na, du Langschläfer.", begrüßte Amélie ihre Tochter. Diese sagte nur wortkarg: "Jo...hab hunger!"


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Sie setzten sich an den Tisch. "Ich hab Obstsalat gemacht, diesmal sogar mit etwas braunem Zucker drin!" Patrick sah seine Frau scharf an und dachte bei sich: 'Aha, sie will sich also bei ihr einschleimen, damit sie noch bei ihr gut da steht, nachdem ich sie bestraft habe...ganz toller Plan...' Tatsächlich ging in Amélie's Kopf so ein Gedanke vor sich: 'Süßen Obstsalat hat sie so gern, dass sie mir nachher nicht böse sein kann....hoffentlich.' Und Annabelle sah ihre Eltern abwechselnd mit einem ganz unschuldigen Gesichtsausdruck an, während sie dachte: 'Wenn ich ganz lieb lächel, dann krieg ich vielleicht keine Strafe...'

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'...hab ich eigentlich schon jemals richtig Strafe bekommen? Ich glaub nicht...' Laut sagte sie dann: "'Äh...lecker, ich liebe Obstsalat!"

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Eine Stunde später hörte Annabelle oben in ihrem Zimmer Musik. Patrick saß auf heißen Kohlen. Er wusste, je mehr Zeit verstrich, desto weniger würde eine Strafe fruchten.

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Er nahm all seinen Mut zusammen, ging nach oben und schaltete die Anlage von seiner Tochter einfach ab. Dabei machte er bewusst ein ernstes Gesicht.

"Boah, Papa, was soll das? Ich war grad voll am jammen..."

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"Komm, setzt dich mal. Wir müssen reden." Sie gehorchte widerwillig...war sie vorher gewillt gewesen, eine Strafe in Kauf zu nehmen, war DAS sicher NICHT die beste Art, sie einzuleiten! Also schaltete sie auf stur!

"Annabelle!" Patrick versuchte sich an das Gesicht seines Vaters zu erinnern, das dieser hatte, wenn er eine Strafpredigt hielt. Mit diesem Bild im Sinn zog er seine Augenbrauen zusammen und räusperte sich. Dann setzte er an: "Wir werden so ein Verhalten nicht dulden! Für die nächsten 2 Wochen...." Aber weiter kam er nicht, weil seine Tochter ihm ins Wort fiel. "Boah ey, was hab ich denn bitte Schlimmes gemacht??? Das war doch nicht meine Schuld!!" Dabei warf sie verzweifelt die Arme in die Luft.

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Patrick schaute betreten zur Seite und eine unangenehme Stille entstand. Er dachte bei sich: '
Hab ich grade ernsthaft gesagt: 'Wir werden so ein Verhalten nicht dulden??' Das hat doch mein Vater immer gesagt....NEIN, ich kann das hier nicht durchziehen...ich hab dieses Kind noch nie bestrafen müssen...'

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"Jetzt warte doch mal ab, ich hab ja noch nicht zu Ende geredet!" Innerlich verfluchte er sich selber für seine Schwachheit. "Was ich meinte, war....ähm, dass du mir mal in den nächsten 2 Wochen diese Fabrik zeigen kannst...damit ich checken kann, ob dort alles in Ordnung ist..."

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Annabelle schaute ihn verwirrt an, aber ihr Gesicht hellte sich direkt auf. "Ach, Paps, warum hast du das nicht gleich gesagt?? Also darf ich da wieder hin? Da ist es nämlich echt cool!! Und ich dachte schon, ihr wärt mir böse gewesen, weil ich die ganze Nacht unterwegs war und weil wir eingebrochen sind in die Fabrik und so..."

Treffer versenkt.

Sie umarmte ihren perplexen Vater. "Das muss ich direkt Robin erzählen..." Damit lief sie nach draußen und weg war sie.

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"Hi Robin! Gute Neuigkeiten, mein Papa hat ganz locker reagiert. Er will sogar mal zur Fabrik kommen, um die Lage zu checken." Robin hörte ihr garnicht richtig zu und meinte nur: "Ach, das ist ja super..." Sie war abgelenkt und schaute Richtung Boden.

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Annabelle folgte ihrem Blick und sah zu ihrer Überraschung eine Katze. "Oh, die ist aber süß!!" Sie beugte sich runter, um die Katze an ihrer Hand schnüffeln zu lassen. "Wo hast du die her?"
"Dreimal darfst du raten...", grinste Robin zu ihr herunter. "Jetzt echt? Das ist die Katze von der Fabrik?" Robin kniete sich jetzt ebenfalls hin. "Jep! Ich war heut vormittag noch mal da und da schlich die Mieze am Zaun entlang.

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"Ich hab sie Sloppy genannt!"

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"Na, dann wollen wir mal sehen, was mein Hund dazu sagt..." Trickster, der direkt in den Garten gerannt war, um den Vater von Robin überschwänglich zu begrüßen, kam just in diesem Moment angetrottet. Kaum hatte er Sloppy erblickt, rannte er schwanzwedelnd auf sie zu. Die Katze fauchte einmal kräftig und weg war sie. "Puh, da haben wir ja noch einiges an Arbeit vor uns...." Die Mädchen sahen sich an und lachten.

Zwei bellende und fauchende Stunden später hatten sie es zumindest geschafft, das Eis zwischen den beiden zu brechen.

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Robin sah ihre Freundin erschöpft, aber glücklich an und sagte: "Das war ne geniale Idee, Trickster den Thunfischsaft über die Schnauze zu tröpfeln. Sieh nur, wie Sloppy ihn abschleckt! Tschaka...!" Die zwei schlugen ein.

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"Dann haben wir ja unsere gute Tat für heute vollbracht...", lachte Annabelle. "Treffen wir uns nachher in der Fabrik?"
"Logo...so um 20 Uhr?" "Cool, bis nachher!"

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Um kurz vor 20 Uhr machte sich Annabelle dann auf, in der Annahme, ihre Eltern nicht um Erlaubnis bitten zu müssen.

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Robin wartete schon auf sie - sogar mit Ausrüstung: Sie hatte einen Klappstuhl und ein paar Kissen von zuhause mitgebracht. So machten die zwei es sich gemütlich und alberten herum.

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Sie schmiedeten ganz große Pläne, wie sie aus der alten Fabrik eine abgefahrene Disco machen und die Leute sogar Schlange stehen und Eintritt bezahlen würden, nur um am angesagtesten Platz in ganz Port Promise feiern zu können... So vergingen die Stunden.

Irgendwann gegen Mitternacht entschieden die zwei Feierabend zu machen. Große Unternehmer brauchten schließlich auch ihren Schlaf. Also verabschiedeten sie sich und fuhren heim.

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Zuhause angekommen, sah Annabelle im Dunkeln eine Person vor ihrem Haus stehen. Sie stellte ihr Fahrrad ab und kam näher.

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"Sag mal, geht es dir noch gut?", wurde sie von ihrer Mutter angefahren.

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"Was ist denn los mit dir?? Und das, nachdem dein Vater dir auch noch Hausarrest gegeben hat...."

"Ähm, Mama...ne, Papa hat mir kein Hausarrest gegeben, sondern er hat mir erlaubt, dass ich zur Fabrik gehn kann, wann immer ich will. Er hat sogar gesagt, dass er da auch mal mitkommen will."

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Ihre Mutter schaute sie mit entsetzten Augen an. "Aber zu mir meinte er, dass er sich drum kümmern würde...PAAAATRIIICK!!" "PAPAA??"

Als Patrick in der alten Scheune seinen Namen hörte, wusste er, was ihm jetzt blühte...wie viel lieber würde er doch jetzt wieder unterm Klappbett eingeklemmt sein, als sich dieser Unterhaltung stellen zu müssen... :lol:

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Annabelle seufze tief und meinte nur: "Oi...warum müssen Eltern eigentlich immer so kompliziert sein?"

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"Macht das unter euch aus...ich geh ins Bett!" Damit stapfte sie davon...

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Sie hörte ihre Eltern noch länger diskutieren, konnte aber nicht hören, worüber sie genau sprachen, weil sie sehr leise redeten. Irgendwie hatte sie Mitleid mit ihren Eltern, besonders mit Papa. Offensichtlich wollte er sie gestern tatsächlich bestrafen, hatte sich nur nicht getraut. "Ich hab euch lieb...", seufzte sie leise vor sich hin und schlief lächelnd ein.

Am nächsten Morgen gab es dann Familienkonferenz beim Frühstückstisch. "Bevor ihr irgendetwas sagt", eröffnete Annabelle die Sitzung, "wollte ich euch etwas sagen: Es tut mir leid, dass ich euch nicht gesagt hab, wo ich hingehe und dass ich so spät weggeblieben bin. Und ich verstehe, wenn ihr mich bestrafen wollt. Aber zu meiner Verteidigung muss ich noch sagen: Ich hab euch lieb..." Sie zog ein Schnütchen.

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Patrick und Amélie sahen sich grinsend an und amüsierten sich über ihre Tochter. "Vielen Dank für deine Worte und dein zusammenfassendes Plädoyer.", sagte er schmunzelnd. "Aber im Ernst, deine Mama und ich haben gestern noch lange miteinander geredet und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir dich nicht bestrafen wollen. Wir waren selber auch überfordert mit dieser Situation und haben auch nicht alles richtig gemacht. Unser Wunsch ist es, mit dir offen über solche Sachen reden zu können, so wie jetzt, und auch, dass du uns ehrlich sagst, selbst wenn du mal etwas falsch gemacht hast. Wenn du das nächste mal z.B. in so eine Notsituation kommst wie mit dem Hund, dann frag uns doch um Hilfe! Versuch nicht alleine etwas lösen zu wollen, denn dafür sind wir doch da, um dir zur Seite zu stehen. So können wir uns gegenseitig noch mehr vertrauen. Darum geht es ja in einer Familie. Kannst du das nachvollziehen, Maus?"

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"Also ich muss echt sagen...für Eltern seid ihr schon schwer in Ordnung.", lächelte sie ihre Eltern von der Seite an, "find ich cool, so machen wir's!"

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Lulu-

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Hach wie niedlich, wie der Papa sich nicht traut, ihr Hausarrest zu erteilen 😄
Aber kann ich gut verstehen, dass ihn das so triggert, wenn er unter der Strenge seines Dads so gelitten hat. Hat sich dann ja doch noch alles zum Guten gewendet 😃 Das klingt nach einem pädagogisch einwandfreien Abschlussgespräch 😄
Und jetzt hat die Katze sogar ein Zuhause 😻
 
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Dankeschön für eure Danke-Klicks, @Widget88, @Blue_Neptun, @lila.unfug, @Tigerkatze, @styx, @bienchen83, @tjeame und @Birksche! :hallo:

da hat das kind wohl einen eigenen kopf entwickelt. so ist eben die pubertät. man entwickelt sich gegen den wunsch der eltern. :lol:

Ja, 13 Jahre ist ein ziemlich fieses Alter...aber da müssen selbst unsere armen Sims durch! :lol: Und ich bin immer noch dafür, dass wir eine neue Altersgruppe dazubekommen, die zwischen Kind und den Teenagern im Spiel ist. Hauptsächlich geht's mir um die Größe und das Aussehen. Das ist einer meiner Langzeitwünsche schon seit Sims 2 Zeiten da eine Zwischenstufe noch zu haben. Das wär ein kleines Träumchen für mich. :love: Ich komm aber mit reichlich CC auch mit unseren jetzigen Teenies gut zurecht!

Hach wie niedlich, wie der Papa sich nicht traut, ihr Hausarrest zu erteilen 😄
Aber kann ich gut verstehen, dass ihn das so triggert, wenn er unter der Strenge seines Dads so gelitten hat. Hat sich dann ja doch noch alles zum Guten gewendet 😃

Ich fand den Patrick da auch so süß!! Selbst Eltern machen da auch mal Fehler und sind ratlos - die arme Annabelle wusste auch nicht mehr, was jetzt Sache ist.
Als ich die Stelle beschrieben hab, wo die am Tisch sitzen und jeder seinen Teil denkt, musste ich an den Film "Alles steht Kopf" denken, da gibt es ja so eine ähnliche Szene. Die war mir ein wenig Inspiration hier. :D Die fand ich schon in dem Film so witzig.

Das klingt nach einem pädagogisch einwandfreien Abschlussgespräch 😄

Genau! Das musste am Ende noch sein...sonst wär die Geschichte nicht meiner Feder entsprungen =)

Und jetzt hat die Katze sogar ein Zuhause 😻

Ja, ich fand die sooo süß!! Die musste einfach ein warmes, gemütliches Simzuhause bekommen! 🐱
 
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Lulu-

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Als ich die Stelle beschrieben hab, wo die am Tisch sitzen und jeder seinen Teil denkt, musste ich an den Film "Alles steht Kopf" denken, da gibt es ja so eine ähnliche Szene. Die war mir ein wenig Inspiration hier
Haha, stimmt 😄 Hauptsache die Mutter hat da nicht an den brasilianischen Piloten gedacht oder wer das da auch immer war 😂
 
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"Jules... Haaallo? Ist jemand bei dir da oben zuhause oder isst du im Schlaf?"

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"Guck mal, Mama...der Julian schläft mit der Gabel in der Hand, hahaha!!", machte sich Riley über ihren großen Bruder lustig. Sophia versuchte ihr Lachen zu unterdrücken und sagte zu Riley: "Julian ist momentan nur ein wenig verträumt. Nicht wahr, mein Schatz?" Damit sprach sie Julian direkt an.

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Doch der rührte sich nicht und kaute nur gedankenversunken auf seinem Essen herum. "Halloooo du Träumer....na wenigstens wissen wir, dass er lebt, weil er kaut", ärgerte Riley weiter und winkte ihm mit der flachen Hand vor der Nase herum. Das riss Julian endlich aus seinem Tagtraum. "Wie? Was ist los?" Aber anstatt seine kleine Schwester anzumotzen, grinste er sie nur an.

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"Wie jetzt...? Du musst doch jetzt sagen 'Hör damit auf, du Nervensäge!!' oder sowas ähnliches....", sagte Riley erstaunt. "Ach, was..." Julian stopfte sich den letzten Bissen in den den Mund, stand auf und zog sie im Vorbeigehen nur leicht und eher liebevoll an einem ihrer Zöpfe. "Heey..." Die Kleine blickte ihm hinterher, sah dann erst den Papa, dann die Mama an und kam zu dem Schluss: "Ich glaube, der Julian ist wirklich krank!"

Julian ging nach oben in sein Zimmer. Er schloss die Tür hinter sich und lehnte sich dann gegen dieselbe. Er seufzte einmal tief auf und konnte nicht aufhören zu lächeln. Heute hatte sich Annabelle in der Schule zu ihm umgedreht und ihn nach einem Radiergummi gefragt. Das war das erste mal, dass sie wieder einen Wortwechsel miteinander hatten nach dem peinlichen Gespräch vor 3 Wochen. Julian's Herz klopfte immer noch ganz heftig und er sah klar vor seinem geistigen Augen Annabelle's Gesicht.

Nibbles, der inzwischen in die Jahre gekommene Chinchilla von Julian, fiepte leise in seinem Gehege, um auf sich aufmerksam zu machen. "Hallo Nibbles!", begrüßte Julian das Tierchen, und gab ihm ein Leckerchen.


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Er nahm den Chinchilla aus dem Käfig heraus. "Na, was meinst du...wird Annabelle morgen wieder mit mir sprechen? Das wär soooo schön!" Nibbles fiepte wie zur Bestätigung. "Hoffentlich hast du recht..."

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Es klopfte leise an der Tür und sein Papa schaute ins Zimmer rein. "Hey, wenn du Lust hast, können wir jetzt mal dein Lied zusammen üben. Ich hatte auch ne Idee für die Stelle, wo du nicht weitergekommen bist..." Julian zuckte mit den Schultern und meinte: "Klar, warum nicht...", setzte Nibbles wieder ins Gehege und griff nach seiner Gitarre. "Schau mal, hier bei der Stelle dachte ich, dass man ein D nehmen könnte für den Übergang und dann ein C...."

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"Ah das könnte passen...lass uns das mal probieren!"

So spielten und sangen sie eine ganze Weile zusammen auf der Gitarre.


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Währenddessen spielten Riley und Autumn zusammen im Kinderzimmer, und Riley hatte es voll drauf, spannende, lustige und abenteuerliche Geschichten für die Puppen auszudenken.

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Irgendwann überlegte sie kurz und meinte: "Hm...sollen wir mal zur Mama runtergehen? Bestimmt strickt sie wieder, und da soll sie nicht so alleine sein!" Autumn stimmte direkt mit ein: "JAA!"

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Also gingen sie eine Etage runter und tatsächlich saß Sophia gemütlich in ihrem Schaukelstuhl und hatte grade den Versuch gestartet, einen Schal zu stricken. "Hallo Mama! Wir leisten dir Gesellschaft, damit du nicht so allein bist!", rief Autumn fröhlich und kletterte zu ihrer Schwester auf die Couch.

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"Das ist aber lieb von euch!", sagte Sophia lächelnd, und fügte noch hinzu: "Dankeschön. Habt ihr oben ein wenig gespielt?" Eifrig nickten beide Mädchen mit dem Kopf. "Und jetzt gibt's noch eine Geschichte, oder Riley? Bittebittebitte!!" Autumn strahlte sie mit großen Augen an.

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Diese überlegte kurz, hatte natürlich auch schon direkt einen Einfall und begann eine unglaubliche Geschichte über einen Riesen zu erzählen, der so kleine Füße hatte, dass er immer wieder umfiel. "Alle seine Freunde haben ihn ausgelacht, und deswegen ist der in die Berge gezogen, wo ganz viel Schnee liegt."

"Poh...", hauchte die kleine Autumn vor Erstaunen und sagte voller Mitleid: "Der arme...aber da muss ihm doch furchtbar kalt gewesen sein in den Bergen?"


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"War es ihm auch!", fuhr Riley unbeirrt fort.

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"Deshalb hat er sich auch Schneeschuhe gebaut, die waren soooo lang wie Skier...so wie wir sie bald anziehen werden, wenn wir in den Ski-Urlaub fahren. Oder Mama?" Die Mama nickte ihr bestätigend zu und Riley erzählte weiter: "Genau, solche Skier hat er sich gebaut, und damit konnte er dann plötzlich prima laufen! Er hat sich dann einen weißen Fellanzug gemacht, damit ihm schön warm ist. So hat ihn aber keiner mehr erkannt. Und jedes mal, wenn dann jemand von den doofen Freunden von früher gekommen ist, um im Schnee zu spielen, hat er sich einen Spaß gemacht und gaaanz laut gebrüllt, so dass sie ihre Beine in die Hand genommen haben und so schnell sie nur konnten wieder weggerannt sind. Dabei sind sie immer wieder ins Stolpern geraten und hingefallen, weil der Schnee so tief war. Da hat er ihnen hinterhergerufen: "Ätsch bätsch, seht ihr, ihr könnt ja selber nicht laufen...!"

Autumn fand die Vorstellung davon offenbar total lustig und lachte und lachte....


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Ihr lustiges Glucksen beim Lachen steckte Riley an.

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Sophia betrachtete die beiden amüsiert und musste immer wieder schmunzeln über die vielen abenteuerlichen Geschichten von Riley...ja, das Geschichtenerzählen hat sie insbesondere von ihrem Papa gelernt. (Wer ein wenig in Erinnerungen schwelgen möchte, kann sich dabei diese Episode nochmal anschauen.)

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Zwei Etagen höher stellte Alex grade die Gitarre zur Seite und sagte: "Ich brauch mal ne Pause." Damit setzte er sich aufs Bett. Julian tat es ihm gleich. "Ich finde dein Lied schon richtig toll!", lobte Alex seinen Sohn aufrichtig, und meinte beiläufig: "Irgendwie erinnert mich das daran, als ich mein erstes Lied geschrieben hab...eigentlich war es eher ein Gedicht, aber es war bei Weitem nicht so cool wie deins, sondern furchtbar kitschig, weil ich es für ein Mädchen geschrieben hab, in das ich damals verknallt war." Ein kurze Pause entstand, und dann fragte Julian ihn: "Echt?"

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"Volle Kanne, bis über beide Ohren war ich in sie verliebt...achso...aber, du weist ja wahrscheinlich garnicht, wie sich das anfühlt..." Er machte bewusst eine Pause. "Oder?" Julian malte mit dem Finger Kreise auf seine Jeans. In ihm arbeitete es. Eigentlich war es ihm zu peinlich darüber zu sprechen, aber andererseits hatte er jetzt schon irgendwie das Bedürfnis, seinem Papa von Annabelle zu erzählen. "....hm...doch irgendwie kenn ich das schon...", murmelte er.

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Nach einer kurzen Pause sprudelte es dann aber aber aus ihm heraus: "Aber Papa, das ist so peinlich, da ist die Annabelle in meiner Schule...die hat mich letztens gefragt, ob ich das Lied geschrieben habe, und ich hab sie angeguckt wie ein Auto und hab zuerst kein Wort rausbekommen, und dann....." So erzählte er seinem Vater die ganze unangenehme Geschichte, und Alex hörte aufmerksam zu. "...und jetzt hab ich Angst, dass sie mich für den größten Idioten der Welt hält.", schloss er seine Erzählung.

Als Alex merkte, dass Julian sich alles vom Herzen geredet hatte, sagte er zu ihm: "Oh mann, ich kann dich so gut verstehen, das muss so schlimm peinlich gewesen sein! Mir ist sowas auch schon passiert....allerdings würd ich sagen, dass das noch mindestens tausendmal peinlicher war..." Julian's Gesicht entspannte sich ein wenig, weil ihn diese Aussage neugierig gemacht hatte. "Im Ernst?"


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"Ooooh ja! Ich hatte ja, wie gesagt, dieses kitschige Gedicht geschrieben. Und ich wollte das der Maggy, so hieß das Mädchen, unbedingt zeigen. Aber ich wusste nicht wie, weil sie mich nie beachtet hat. Also hab ich - und jetzt pass auf - ausgerechnet das Schulfest in der Aula mit der gesamten Schule als Publikum als den Moment auserkoren, an dem ich meiner Maggy mein Gedicht vortragen wollte...." Julian starrte ihn mit großen Augen an: "Is' nicht dein Ernst!!"

Alex lachte auf und fuhr fort: "Jo...ich hatte eigentlich nur Mikrofondienst an diesem Abend, und sollte für die verschiedenen Darbietungen der Schüler die Mikros jeweils neu einstellen. Hab ich auch gemacht...bis ich von der Bühne aus Maggy im Publikum gesehen hab. Sie saß etwas weiter vorne. Sobald ich sie gesehen hab, hat sich mein Gehirn verabschiedet. Ich hab das Mikro in die Hand genommen und hab irgendwas gestottert wie: "Maggy...ich ähm...ich wollte dir ähm...." Da hab ich dann schon Lachen von unten gehört. Aber das war mir in dem Moment egal. Ich fing an, die ersten paar Worte vom Gedicht aufzusagen, aber dann hab ich nen Blackout bekommen. Also hab ich in meiner Hosentasche rumgekramt, weil ich das Gedicht ja immer dabei hatte. Ich fing also zum Zweiten mal an, aber hab mich wieder selber unterbrochen, weil ich es ja eigentlich mit Gitarre untermalen wollte. In meiner Vorstellung war das romantischer. Also griff ich nach der erstbesten Gitarre, die hinter mir auf der Bühne stand und fing an, irgendwelche Akkorde zu zupfen. Mit dem Blatt lose auf dem Mikrofon liegend startete ich einen dritten Versuch. Doch dann rutschte das Blatt natürlich vom Mikro und segelte vor die erste Reihe nach unten auf den Boden. Die ganze Aula hat sich weggeschmissen vor Lachen. Ich hab verzweifelt nach Maggy Ausschau gehalten, aber sie hielt sich vor Scham die Hand übers Gesicht und rutschte in ihrem Stuhl immer tiefer. Und in dem Moment wurde mir bewusst: Ich hatte sie und mich vor der gesamten Schule blamiert!"


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"Und als wenn das nicht ausgereicht hätte, ist mir speiübel geworden..." Julian musste an sich halten, um nicht laut loszulachen: "Oh mann, Papa...du hast dich doch nicht ernsthaft dann vor allen übergeben, oder?"

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"Ich hab die Gitarre einfach fallengelassen und bin von der Bühne und an den Sitzreihen vorbeigerannt. Ich hatte schon fast den Ausgang der Aula erreicht...DANN hab ich mich vor allen übergeben! ........... Und? Findest du euer kleines, privates Gespräch jetzt immer noch so schlimm?" Alex grinste seinen Sohn an.

"Sorry, Papa....aber das ist echt der absolute Oberhammer.........HAHAHAHAHAHA!!" Julian prustete los und lachte, bis ihm der Bauch wehtat.


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Als er sich ein wenig beruhigt hatte, wurde er nachdenklich...

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"Also meinst du, dass ich bei Annabelle doch noch eine Chance haben könnte? ich mein, ich hab mich ja immerhin nicht übergeben vor ihr..."

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"Ich denke schon, und ich glaube sogar, dass sich diese 'Peinlichkeit' zum größten Teil nur in deinem Kopf abspielt. Von dem, was du vorhin erzählt hast, schien sie doch von deinem Lied ziemlich begeistert zu sein, oder?" Julian dachte nach. "Naja, sie hat schon mehrere male gefragt, ob ich das geschrieben hab und hat gesagt, dass sie es cool findet."

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"Na siehst du." Alex lächelte seinem Sohn aufmunternd zu. "Falls sie dich nochmal auf dein Lied oder auf deine Gitarre oder so ansprechen sollte, dann musst du nicht direkt antworten. Versuch erstmal ganz tief ein- und auszuatmen und sammle deine Gedanken. Konzentrier dich nicht auf deine eigene Stimme im Kopf, sondern versuche dich auf das zu fokussieren, was sie zu dir gesagt hat, und dann geh ganz in Ruhe darauf ein. So merkt sie, dass du ihr zuhörst, und nicht nur über dich selber nachdenkst.

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Julian gab einen tiefen Seufzer von sich, der Alex zum Lachen brachte. "Ich weis, das ist ganz schön kompliziert alles....aber glaub mir, das wird besser werden! Sieh mich an, ich war nachher FROH, dass ich diese zickige Maggy nicht zur Freundin bekommen hab. Stattdessen hab ich die beste Frau, die es gibt, heiraten dürfen: Deine Mama! Sie hat mich so genommen, wie ich bin. Aber das ist ne andere Geschichte... Was sagst du, sollen wir mal schauen, was die anderen so machen?" Damit standen die zwei auf und bewegten sich Richtung Tür.

Doch da blieb Julian nochmal stehen und umarmte Alex ganz fest. "Danke, Papa!"


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Sie fanden den Rest der Familie auf dem Balkon, Karten spielend. Das Gewitter hatte sich endlich verzogen. "Na, wollt ihr zwei mitmachen?", fragte Sophia, "wir haben bereits 3 deprimierende Runden hinter uns, in denen Riley mich haushoch besiegt hat.

"What? Du hast auch mal gewonnen...?", neckte Julian seine Schwester. Diese streckte ihm nur die Zunge raus und meinte dann: "Na wenigstens bist du wieder wach!"


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"Übrigens kann ich direkt schon wieder raus!", prahlte sie und legte die erste Karte ab, dann die zweite, die dritte und so weiter...

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Julian schaute ihr nur ganz verdattert zu. Er sah sich im Vergleich dazu seine Karten auf der Hand an und musste feststellen, dass sie zu nichts zu gebrauchen waren.

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"Seht ihr...! So geht das schon die ganze Zeit über!", klagte Sophia mit einem Augenzwinkern.

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"Na, lobt mal den Tag nicht vor dem Abend...", meldete sich Alex zu Wort.

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"Ich zeig euch jetzt mal, wie das hier funktioniert....schaut zu, und lernt!"

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"Na, was sagt ihr dazu?" Alex war offensichtlich beeindruckt von seinem Spielzug. Er schielte siegessicher zu Sophia rüber, die wiederum ziemlich skeptisch in ihre Karten dreinblickte. Schließlich zog sie wieder eine Karte vom Stapel. "Ich wag es ja garnicht zu sagen...aber Riley, du bist dran..."

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Das Mädchen hielt sich eine Karte halb vors Gesicht und machte es spannend!

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Dann stand ihr der Sieg ins Gesicht geschrieben. Sie zückte ihre Karten und legte eine nach der anderen auf den Tisch! "Uuuuund fertig!"

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Sophia war so vertieft in ihre Spielkarten, dass sie den erneuten Sieg ihrer Tochter noch garnicht mitbekommen hatte. "Schatz, du kannst aufhören zu grübeln...Riley hat schon wieder gewonnen!"

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Sie blickte auf den Tisch und dann zu Riley rüber, die sie angrinste. "Dieses Kind macht mich noch fertig..., lachte sie, "...so, schluss für heute, ich muss was essen."

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Beim Essen unterhielten sie sich darüber, welchen Film sie gleich noch gucken wollten. Autumn erhoffte sich wohl eine Ausnahme und fragte: "Darf ich auch den Film gucken, Papa?"

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Alex brauchte sie nur anzuschauen, da erkannte das kleine Kind bereits an seinem Blick, dass ein "Nein" kommen würde. So verzog sich direkt das Gesichtchen zu einem bösen Blick.

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"Aber warum nicht?? Ich will aber!!" Sie rieb sich an den Augen und fing an zu weinen.

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"Da ist aber jemand müde...", stellte Alex fest, nahm seine kleine Tochter auf den Arm und brachte sie in ihr Zimmer. Sie quengelte noch ein wenig herum, lies sich dann aber doch ins Bett legen, nachdem sie sich umständlich und langsam den Pyjama angezogen hatte.

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"Wenn die kleine Madame jetzt aufhört zu meckern, dann lese ich ihr noch eine Geschichte vor...", meinte Alex zu ihr. Das schien zu wirken, denn das Quengeln hatte augenblicklich aufgehört. Autumn überlegte kurz, und sagte dann: "Jaa, eine Geschichte - die mit dem Hündchen." Alex ging zum Bücherregal und nahm das entsprechende Buch heraus. "Es war einmal ein Mädchen. Das lebte mit seiner Familie in einem ganz gemütlichen Dörfchen. Sie hatte eine Hündin, die eines Tages Welpen bekam..." Autumn stellte sich, wie bereits so oft geschehen, ein kleines Häusschen mit einem Bauernhof vor, wo das Mädchen und ihr Hund lebten, und langsam schlossen sich ihre Augen.

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In der Zwischenzeit hatte sich herausgestellt, dass Riley ihre Hausaufgaben noch nicht komplett fertig hatte. Also fiel der Film auch für sie aus.

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Sie nahm es allerdings gelassener hin. Immerhin durfte sie statt dem Film noch ein bisschen spielen, bevor es ins Bett ging.

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Sophia kam nochmal rein, um zu schauen ob Riley bereits im Bett lag. Zufrieden deckte sie das Kind zu und gab ihm einen Gute-Nacht-Kuss.

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Sie ging nebenan in ihr Schlafzimmer. Alex, der grade eine Buch gelesen hatte, stand vom Bett auf, ging zu ihr rüber und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Ich hab vorhin mit Julian geredet." "Und?", fragte sie interessiert. "Du hattest vollkommen recht, er ist tatsächlich verliebt, so richtig bis über beide Ohren..."

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"Siehst du...ich hab einfach ein untrügliches Gespür für solche Dinge!"

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~~~

Falls es nicht inzwischen eh schon mehr als offensichtlich ist :lol:: Ja, ich bin im realen Leben ohne Vater aufgewachsen und hab mir mein ganzes Leben lang einen Vater wie Alex gewünscht...durch meine Geschichten hab ich das Gefühl, dass ich es ein Stück weit selber miterlebe! :schäm::love:
 
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Birksche

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@lost.in.the.sixties , genau wie ich es geniesse friede, freude, eierkuchen mit den sims zu spielen und es bei mir keine misstöne zwischen den partnern geben darf, schon gar nicht dürfen sie sich trennen , mit den kindern schimpfen, sich mit freunden, verwandten ( eigentl. mit der ganzen simscommunity ) fetzen usw. eben das entgegengesetzte vom eigenen leben :nick:
 
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Dankeschön an euch alle, die mir Danke-Klicks gegeben haben! ❤️ Schön, dass ihr meine Geschichten gerne mitverfolgt. :hallo:

@Birksche: Ich finde es auch total entspannend und entschleunigend, den ganz normalen Familienalltag meiner Sims zu spielen und ihn dann nachher hier nochmal richtig in Worte zu fassen. Wie sie die kleinen und größeren Sorgen miteinander teilen, sich gegenseitig aufbauen und den Zusammenhalt untereinander noch mehr stärken. Das liebe ich total am Simsspielen. ❣️

~~~

Der nächste Morgen begann, trotz eines kleinen Zwischenfalls, recht entspannt für Sophia und die kleine Autumn. Die zwei großen Kinder waren in der Schule und Alex war auf Arbeit. Die Sonne schien endlich mal wieder, und man spürte den herannahenden Frühling. Erste Knospen waren bereit, sich zu öffnen und die Vögel zwitscherten. Sophia atmete tief ein und genoss die kühle Frühlingsluft. Sie füllte das Futterhäuschen mit Samenkörnern auf, und schon kamen auch die ersten Vögelchen angeflogen.

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Eine Weile beobachtete sie die Vögel - dieser Anblick hatte etwas beruhigendes an sich. Gelbe, blaue und rote Piepmätze flogen abwechselnd zu der Futterquelle, pickten ein paar Körner und flogen wieder weg. Bestimmt waren sie momentan fleißig mit dem Nestbau beschäftigt und freuten sich über jede leicht zu erreichende Nahrungsquelle.

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Es war jedes Jahr dasselbe Schauspiel, und doch erfreute sich Sophia auch jedes Jahr aufs neu an dem Frühling mit seinen vielen Wundern.

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Es klingelte an der Tür. Sophia nahm den Weg durch den Garten, und als sie um die Ecke bog, erblickte sie ihren Vater. "Ach, hallo Papa! Das ist ja schön, dass du vorbeikommst."

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Autumn hatte noch nichts von dem Überraschungsbesuch mitbekommen, denn sie spielte oben in ihrem Zimmer. Gerade wühlte sie in ihrer Spielzeugkiste herum und hatte sich für ihr Pony entschieden - es war eins ihrer Lieblingsspielzeuge.

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Sie stellte sich vor, wie eine Prinzessin mit einer Kutsche durch ihren Schlosspark fuhr... "Wiiihihihiier", machte Autumn ein Pferdewiehern nach, ".....brrrrr...stopp, mein Pferdchen, jetzt kannst du Gras fressen und ich gehe spazieren."

"Autumn...", hörte sie ihre Mutter von unten rufen, "komm mal runter, wir haben einen Überraschungsgast!"

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Das lies sich das kleine Mädchen nicht zweimal sagen. Vor lauter Neugier ließ sie ihr geliebtes Pony einfach fallen und lief die Treppe runter. "OPAA!", rief sie erfreut und rannte in seine geöffneten Arme.

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Opa Jack nahm seine Enkelin auf den Arm und drehte sich einmal mit ihr im Kreis. "Ich hab dich schon vermisst, kleine Maus!"

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Dann setzte er sie neben sich auf der Couch ab. "Und, Audy, was hast du grad gemacht, hast du gespielt?" Autumn nickte eifrig. "Jaaa, ich hab Prinzessin und Kutsche gespielt!"

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"Aha! Und was hast du sonst noch heute so gemacht?" Autumn überlegte kurz und sagte ganz stolz: "Ich hab heut morgen mit Patch im Dreck gewühlt!" Auf diese Aussage war Opa nicht vorbereitet gewesen und schaute sie überrascht - und ein wenig angewidert - an.

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Doch Autumn erzählte einfach fröhlich weiter: "Da ist ein großer und bunter Käfer aus dem Boden gekrochen..." Sie zeigte mit ihren Händen die Größe an, die sie für angemessen hielt. "Ich hab ihn versucht zu fangen, aber er ist weggelaufen. Aber ich bin ihm hinterhergelaufen. Dann hab ich mich erschrocken, weil ein Auto fast den Käfer überfahren hätte..." Jack erschrak bei den letzten Worten... "Ein Auto? Bist du etwa aus dem Garten rausgelaufen?"

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"Nur ein bisschen und ganz kurz, weil der Käfer war ja auch aus dem Garten rausgelaufen...aber dann kam Mama direkt und hat mich ausgeschimpft. Dann musste ich im Wohnzimmer stillsitzen. Das war langweilig...Komm, wir spielen Flashkarten!" Damit stand sie auf, holte den Stapel Karten und hockte sich auf den Teppich. Jack schaute ihr zu und musste schlucken bei der Vorstellung, was um ein Haar hätte passieren können. Erleichtert über den Ausgang der Sache kniete er sich vor ihr hin und zeigte ihr die erste Flashkarte.

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So verging der Vormittag wie im Flug. Gegen Mittag verabschiedete sich dann der Opa, aber nicht, ohne seine Enkelin nochmal eindringlich zu ermahnen, nie mehr wieder einfach so aus dem Garten rauszurennen ohne Mama und Papa.

Eine Stunde später kamen auch Riley und Julian aus der Schule zurück. Beide hatten wohl einen ziemlich langweiligen Schultag gehabt.

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Der Tag sollte allerdings nicht besser werden... Als Julian auf sein Zimmer ging, sah er Nibbles, seinen Chinchilla, regungslos auf dem Streu liegen. Er berührte ihn und rief seinen Namen, aber das Tier bewegte sich nicht mehr. In diesem Moment kam Riley rein. "Jules, kannst du mir mal hier bei der Matheaufgabe helfen..." Sie hielt ihm ihr Heft hin, doch als sie in sein Gesicht blickte, merkte sie, dass etwas nicht stimmte. "Was ist denn los, Jules?" Instinktiv folgte sie seinem Blick. "Nibbles ist tot...ich weis, er war schon sehr alt....aber trotzdem...." Damit fing der Junge an zu weinen, und Riley brach ebenfalls in Tränen aus.

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Julian war furchtbar zumute. Aber als er seine kleine Schwester so schluchzen sah, versuchte er sich zusammenzureißen und für sie stark zu sein. Er beugte sich zu ihr herunter und sah ihr direkt in die Augen. "Nibbles würde bestimmt nicht wollen, dass wir so traurig sind." Mit leiser, zitternder Stimme sagte Riley: "Ich kann garnicht glauben, dass er tot ist....er wird mir fehlen!" "Ja, mir auch." Er rang sich ein Lächeln ab und wischte ihr eine Träne weg, die über ihre Wange lief. "Komm, wir suchen einen schönen Platz für ihn im Garten..." Riley schniefte und fragte: "Da, wo wir im Sommer immer ein Gehege für ihn aufgebaut haben?" Julian nickte ihr aufmunternd zu. "Ja, genau da!" Sie fiel ihrem Bruder um den Hals und fing wieder an zu weinen. Julian schossen augenblicklich die Tränen wieder in die Augen - sie konnte ihn ja nicht sehen, also durfte er auch noch ein wenig weinen.

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Nachdem sie Nibbles begraben hatten, kamen auch Sophia und Autumn zurück vom Einkaufen. Julian hatte nur darauf gewartet, dass seine Mama nach Hause kam, damit Riley nicht alleine zurückblieb. Sobald er seine Mutter von Weitem erblickte, schwang er sich auf sein Fahrrad und fuhr, gefolgt von seinem Hund Cookie, in Richtung seines Baumhauses.

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Dort angekommen stieg er vom Fahrrad ab. Er sah sich um und konnte niemanden entdecken. Da brach er erneut in Tränen aus. Cookie sah zu seinem Herrchen hoch und fing an zu winseln. Als Julian das hörte, beugte er sich zu dem Hund hinunter.

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"Ach, Cookie..." Er umarmte das Tier und weinte in dessen Fell hinein.

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Cookie leckte ihm zwischendurch immer wieder übers Gesicht, so als wolle er sein Menschlein trösten. Das schien zu helfen, denn Julian fühlte sich ein wenig besser.
"Danke, mein treuer Freund! Du warst schon immer für mich da....ich hoffe, du wirst auch für immer bei mir bleiben!" Der alte Hund sprang, so gut er noch konnte, an ihm hoch und gab ihm eine große Hundeumarmung.

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Julian kletterte hoch in sein Baumhaus, das er mit Papa und Opa vor einigen Jahren gemeinsam gebaut hatte, und schrieb in sein Tagebuch. Der heutige Eintrag handelte nur von Nibbles, seinem Chinchilla. Es war ein weiterer Eintrag, der wellige Seiten in seinem Büchlein zurückließ. Doch genau solche Seiten waren die kostbarsten, weil sie ihm halfen, mit seinen Gefühlen fertigzuwerden.


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Wer noch ein wenig mit Julian in Erinnerungen schwelgen will, kann sich diesen Beitrag nochmal anschauen. Dort wird der Tag beschrieben, an dem Julian den Chinchilla Nibbles bekommen hat. :)
 
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SimTopia123

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Ich bin hier schon lange eine eher stille Leserin, aber deine Familien Tagebuch Einträge inspirieren mich total für mein eigenes Gameplay und ich freue mich immer, wenn ein neuer Eintrag erscheint. Die Familien sind einfach so idyllisch und symphatisch.
 
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Ich bin hier schon lange eine eher stille Leserin, aber deine Familien Tagebuch Einträge inspirieren mich total für mein eigenes Gameplay und ich freue mich immer, wenn ein neuer Eintrag erscheint. Die Familien sind einfach so idyllisch und symphatisch.

Vielen Dank, SimTopia123, für deine tolle Nachricht! Ich hab mich richtig darüber gefreut. :hallo: Dass dich meine Geschichten für dein eigenes Gameplay sogar ein wenig inspirieren hat mich berührt. So ein Kommentar wie deiner und auch die Kommentare und die Danke-Klicks der anderen Leser sind eine kleine Belohnung - danke! :love:
 
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Dankeschön, @Meryane, für deinen Kommi und das Lob. :hallo: Ich liebe es tatsächlich, meine Sims von Nahem zu beobachten, welche Gesichter sie so z.B. beim Erzählen ziehen... :lol: Und dabei ist die Stopptaste mein bester Freund! :D
Die Annabelle ist wirklich richtig süß, ich mag sie und ihre Eltern auch so gerne! Ich glaube schon, dass das der Schal aus der Kollektion ist, die du meinst...die Bezeichnung hab ich auf jeden Fall schonmal gelesen. :nick:

Weiter geht's mit einer entspannten weiteren Folge ohne große Tragödien...

~~~

Zwei Wochen später war das Wetter noch ein wenig milder, und die Temperaturen gingen in den zweistelligen Bereich. Das erste mal in diesem Jahr konnte Sophia ohne Jacke nach draußen gehen ohne zu frieren. Ein herrliches Gefühl, wenn die Sonne einem so auf den Rücken strahlte. Zusätzliche Freude bereitete ihr der Honig, den ihre fleißigen Bienchen produziert hatten. Sie nahm ein wenig von dem Honig ab und blickte mit einem Auge prüfend zu ihrer kleinen Tochter. Seit dem Zwischenfall letztens war sie noch wachsamer geworden.

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Doch die spielte fröhlich ganz in ihrer Nähe im Garten.

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Besser gesagt, sie 'half' ihr bei der Gartenarbeit...

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Außerdem hatte Cookie ebenfalls ein wachsames Auge auf Autumn. Er bellte sie an, so als wolle er sagen: "Hey du, stell ja keinen Blödsinn an, spiel lieber mit mir!" Das Kind drehte sich um und schien die Aufforderung des Hundes zu verstehen. Also steckte sie ihre kleine Schaufel ganz fachmännisch in die Erde, so wie ihre Mama das immer machte, und streichelte den Hund.

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Cookie sprang auf der Stelle hin und her und animierte sie zum Spielen.

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Doch Autumn war offensichtlich mehr zum Geschichtenerzählen aufgelegt als zum Spielen. Cookie, der ein äußerst höflicher Hund war, hörte sich ihre Geschichten (meistens) bis zum Ende an.

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In der Zwischenzeit hatte Sophia ihre neueste Errungenschaft eingeweiht: Die Saftpresse!

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Sie hatte die Maschine vor Kurzem gebraucht erstanden und war sehr glücklich darüber. Ihr Garten gab jedes Jahr soviel Obst und Gemüse her, dass sie oft garnicht hinterher kam, es zu verarbeiten. Im Keller hatten sie schon dermaßen viele selbstgemachte Marmeladen und Gläser mit Eingekochtem stehen, dass garantiert ihre Urenkel noch etwas davon abbekommen könnten. Sophia schmunzelte bei dem Gedanken daran, während sie ihre neue Saftmaschine einstellte. Jetzt hatte sie zusätzlich die Möglichkeit, selber Obst- und Gemüsesäfte herzustellen und an die Familie und Nachbarn zu verteilen.

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Die Maschine fing an zu arbeiten und Sophia konnte sich derweil einem anderen Hobby widmen. Nach einem weiteren prüfenden Blick auf ihre Tochter ging sie zum Blumenbinde-Tisch. Sie wollte einen schönen Frühlings-Blumenstrauß für die Küche machen.

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Aaah, die Blumen dufteten gut!

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Sie nahm die Schere in die Hand und wollte den Stengel noch ein wenig kürzen, da er etwas zu lang geraten war. Grade wollte sie den Schnitt ansetzen, da zuckte sie zusammen, weil ein Schrei durch den Garten ging. Sie drehte sich blitzschnell um und stellte zu ihrer Erleichterung fest, dass Autumn ihre Geschichte nur ein wenig zu lebhaft gespielt hatte. Sie atmete aus und widmete sich wieder ihrer Blume. Diese war allerdings buchstäblich einen Kopf kürzer... "Huch!?"

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"Na, ganz toll...die schöne Blume", murmelte Sophia und kratzte sich am Kopf.

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"So, jetzt aber Konzentration, Sophia!"

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So fügte sich dann Blume für Blume der Strauß zusammen ohne weitere Verluste.

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Und dann war auch der Saft schon fertig...

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...und die Kinder kamen von der Schule nach Hause. Julian stand noch vor der Tür, da traf er zufällig seinen Onkel Oliver. "Hallo, Julian, wie geht's dir?"

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Sie umarmten sich und unterhielten sich eine Weile über die Schule, über das Baumhaus von Julian und über Musik. "Apropos, was macht denn eigentlich dein selbstgeschriebenes Stück, bist du schon weitergekommen?" Julian strahlte seinen Onkel begeistert an. "Jaaa, willst du kurz mit rein kommen, dann zeig ich dir mal, was ich bis jetzt schon fertig hab!!" Oliver überlegte kurz, eigentlich war er auf'm Sprung... Aber der Junge blickte ihn so enthusiastisch an, da konnte er garnicht anders als zustimmend zu nicken. "Na klar, aber ich hab nicht so lang Zeit, ok?" Julian war schon auf dem Weg zur Haustür und rief ihm zu: "Kein Ding!"

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Nachdem sich Oliver das halb fertige Lied angehört hatte, lobte er seinen Neffen aufrichtig. "Das hast du echt toll gemacht...ich mag deinen Stil, richtig cool!" Er klopfte ihm anerkennend auf die Schulter und verabschiedete sich mit den Worten: "Sag mir mal bescheid, wenn du das fertig hast. Dann fahrt ihr zu uns raus und du spielst uns das vor. Wir machen dann das erste Barbecue des Jahres, abgemacht?" Julian gab ihm die Hand drauf und Oliver machte sich auf den Weg.

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Julian spielte noch eine Weile auf seiner Gitarre. Im Gehege neben ihm raschelte es. Aha, sein neues Haustier war aufgewacht. Er machte zwei Schritte und schaute durch die Plexiglasscheibe. Ein rosa Näschen und zwei kleine Knopfaugen blicken ihn kurz an und verschwanden dann direkt wieder in der Futterschüssel.

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Seit gestern hatte er diesen neuen Mitbewohner. Eigentlich hatte Julian noch nicht richtig den Tod von Nibbles überwunden und hatte aus diesem Grund garnicht daran gedacht, sich einen neuen Nager anzuschaffen. Doch dann kam es doch anders. Ein Schulkamerad hatte sich heimlich die Ratte zugelegt, und als dessen Mutter das rausfand, hat sie erst einen Schreikrampf gehabt - laut den Erzählungen seines Freundes - und diesem dann ein Ultimatum gesetzt: Entweder er würde in den nächsten Tagen ein neues Zuhause für dieses "Vieh" finden, oder sie würde es einfach aussetzen.

Als Julian das hörte, hat er ohne zu zögern zugesagt und die Ratte bei sich aufgenommen. Sie hieß Ratatouille. Er hatte sie gestern erstmal in Ruhe gelassen, damit sie sich in ihrer neuen Umgebung ein wenig eingewöhnen könnte. Heute wollte er mal versuchen, ein wenig Kontakt aufzunehmen. So nahm er ein Leckerlie, öffnete das Türchen und streckte seine Hand ins Gehege rein. Mit einer ruhigen Stimme sprach er zu dem Nager: "Hallo Ratatouille, ich freu mich, dass du jetzt hier wohnst. Schau mal, was ich hier hab..." Neugierig kam die Ratte näher und schnupperte vorsichtig an seinem Finger. Dann knabberte sie ein wenig an dem Leckerlie herum und zog es ihm schließlich aus der Hand. Also ließ er sie in Ruhe und schloss wieder das Türchen.

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Er schaute auf die Uhr. Ein wenig hatte er noch Zeit, bis Fabian kommen würde. Gemeinsam wollten sie an ihrem Schulprojekt arbeiten. In der Schule saßen sie seit einiger Zeit nebeneinander und hatten sich ein wenig angefreundet. So spielte Julian noch ein wenig auf seiner Gitarre, bis er die Stimme von Riley unten hörte: "Juliaaan, der Fabian ist da...!"

"Hey Julian, alles fit?", begrüßte Fabian ihn locker. Er hatte ein Buch mit dabei. Sie bauten sich eine kleine Arbeitsfläche und breiteten ihre Werkzeuge darauf aus. Fabian hockte sich neben Julian auf den Boden und blätterte in seinem Buch.

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"Also, hier steht, dass wir erstmal ausmessen sollen, wie viel wir jeweils brauchen", beendete Fabian seine 'Studien' und nahm das Maßband in die Hand. Julian schraubte derweil schon herum.

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Sie arbeiteten eine Zeit lang still nebeneinander her. Dann fragte Fabian: "Und kommst du gut mit der Ratte klar?" Julian, der momentan einen Tonklumpen geschmeidig drückte, erwiderte: "Jo, hat sich noch nicht viel getan...ich lass sie erstmal in Ruhe, bis sie sich ein wenig an mich gewöhnt hat. Voll krass, dass die Mom von Sebastian sie einfach ausgesetzt hätte..." Wie zur Bestätigung boxte er auf den Ton ein.

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"Ja stimmt..." Fabian legte den Finger auf den Mund und überlegte. "Wobei meine Mutter wahrscheinlich ganz genauso reagiert hätte." Er lachte kurz auf. Julian war glücklich, dass seine Eltern da nicht so zimperlich waren. Sie liebten jedes Lebewesen, ob es nun schön fürs menschliche Auge war oder eher nicht. Er selber hatte schon allerlei Krabbelzeugs mit nach Hause geschleppt, und seine Mama hatte oft mit ihm nachgeforscht, worum es sich dabei handelte und welchen Lebensraum es bevorzugte. Das war immer spannend gewesen. Laut sagte er: "Ich weis nicht...also meine Eltern sind da nicht so. Die mögen jedes Tier." Er überlegte kurz und fügte grinsend hinzu: "Aaaber meine Tante Emily würde wahrscheinlich nie wieder zu uns zu Besuch kommen, wenn sie wüsste, dass ich jetzt ne Ratte habe..." Beide fingen an zu lachen.

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Draußen schubste Sophia grade Riley auf der Schaukel an.

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"Schneller, Mama!" Riley liebte es zu schaukeln.

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Dann fiel Riley plötzlich was ein und sie stoppte mit ihren Schuhen ab. Sobald sie zum Stehen kam, drehte sie sich zu ihrer Mama um und erzählte aufgeregt: "Mama, morgen werden wir in der Schule ein Experiment machen mit richtigen Reagenzgläsern und so." Sophia sah sie interessiert an und erwiderte: "Aha, das ist ja spannend." Sie setzte sich neben Riley auf die freie Schaukel. "Weist du denn schon, um was für ein Experiment es sich handelt?"

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Während Riley erzählte, kam Alex nach Hause. Er begrüßte seine zwei Mädels im Vorbeigehen und schlenderte durch den Garten in Richtung Kleinkindrutsche.

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Aus einiger Entfernung sah er seiner Jüngsten zu, wie sie auf die Rutsche kletterte. Sie war schon in dem Alter recht selbstbewusst und fand immer eine Beschäftigung. Ihrer Meinung nach brauchte sie auch nie Hilfe, denn sie konnte alles ganz alleine machen. Ein ziemlicher Dickkopf konnte sie auch sein...sie ließ sich nicht gerne etwas vorschreiben.
Sie rutschte herunter und entdeckte dann ihren Papa. "Ich seh dich, Papa!" Sie verschränkte ihre Arme. "Du bist aber gaaanz schlecht im Verstecken!"

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"Na, da hat es wohl keinen Zweck...", lachte er sie an und schlenderte zu ihr herüber und nahm sie hoch. "Na, wie geht's meiner kleinen Maus heute?"

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"Guut!" Sie umarmte ihren Papa ganz doll. "Hab dich lieb!"

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Nachdem sie ein bisschen im Garten getobt hatten, sagte Alex: "So, jetzt ist Zeit für ein kleines Nickerchen, oder?" "NEIN, ICH WILL NICHT!" Damit stapfte sie davon und ließ Alex im Garten stehen. Im Wohnzimmer angekommen, setzte sie sich gemütlich hin. Der Kopf neigte sich langsam zur Seite...

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...und ein paar Minuten später fand Alex das trotzige Kind eingerollt und tief schlafend auf der Couch. Er grinste nur vor sich hin. "So viel dazu..."

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Eine Etage höher machte Riley grade ihre Hausaufgaben für morgen.

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Danach bastelte sie noch an dem kleinen Geschenk für ihren Papa weiter, das sie schon vor einigen Tagen angefangen hatte...

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...und übergab es ihm später. "Hier, Papa, das ist für dich! Du kannst bestimmt ein schönes Bild für deinen Arbeitsplatz gebrauchen. Und ich hab noch was gebastelt!"

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Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und die Kleinsten gingen langsam zu Bett bzw. wurden ins Bett gebracht. Bevor Riley eingeschlafen war, kam der Papa nochmal ins Zimmer und deckte sie fürsorglich zu. "Dankeschön nochmal, dass du an mich gedacht hast mit deinem Bild. Ich habe mich sehr darüber gefreut." Riley gähnte einmal kräftig und sagte schlaftrunken: "Gefällt es dir denn?" Alex lächelte: "Und wie! Es wird einen Platz neben meinem Computer bekommen, dann kann ich immer an dich denken, wenn ich auf Arbeit bin." Damit gab er ihr ein Gute-Nacht-Küsschen und löschte das Licht.

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Nebenan brachte Julian die kleine Autumn ins Bett.

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Er erzählte dann nicht nur ihr eine Geschichte, sondern auch dem Hund Cookie, der sich zu den beiden gesellte und ganz interessiert zuhörte. Als hätte er nicht schon bereits heute morgen Kleinkindgeschichten zur Genüge gehört...:lol:

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Als Autumn ihre Äuglein zugemacht hatte, ging Julian auf sein Zimmer und näherte sich dem Gehege von Ratatouille. Er überlegte kurz. Da es heute Mittag ja so gut geklappt hatte, wollte er jetzt mal einen Versuch wagen. Er öffnete also das Türchen und legte wieder ein Leckerlie in seine offene Handfläche. Die Ratte kam jetzt ohne Scheu auf die Hand zugerannt und er ließ sie eine Weile knabbern. Dann nahm er vorsichtig das Tier in die Hand und hob es aus dem Käfig raus. Der Nager blieb recht entspannt in den Händen von Julian sitzen.

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Das ermutigte Julian und er holte Ratatouille etwas näher an sein Gesicht heran. "Du bist ja lieb!"

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Doch die Nase von Julian erschien der Ratte wohl unwiderstehlich, und so biss sie einmal kräftig zu.

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Julian wusste erst garnicht, wie ihm geschah. Nach einem kurzen Ringkampf schaffte er es endlich, das Tier von seiner Nase zu lösen. Ärgerlich schimpfte er mit der Ratte: "Heeey...was soll das?"

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Er rieb sich die schmerzende Nase. "Aua!"

Na, das war ja gut gelaufen... Irgendwie musste Julian aber doch lachen über die Vorstellung, wie der Nager grad an seiner Nase festhing, und setzte Ratatouille wieder in den Käfig zurück.

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"Wir sehen uns morgen wieder, Kleines!", grinste er und ging ins Bett.
 
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Am nächsten Morgen war Riley mal wieder als erste wach.

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Beim Frühstückstisch war sie schon ganz aufgeregt. "Heute experimentieren wir in der Schule!!"

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45 Minuten später saß sie endlich ganz hibbelig in ihrem Klassenzimmer. In der ersten Stunde hatten sie heute Rechnen.

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Riley war mit ihren zwei Cousinen Emma und Mia in einer Klasse. Mia saß neben ihr, und darüber waren beide total glücklich, denn die beiden waren ein Herz und eine Seele. Mit Emma verstand sie sich natürlich auch gut, nur war die Emma manchmal ein bisschen schwierig, denn sie wollte immer, dass man so spielt, wie sie es will und sie wollte nie dreckig werden. Dafür sah sie immer ganz schick aus, immer mit Nagellack, Ohrringen und Kette. Aber sie war hilfsbereit und lustig, und das fand Riley toll an ihr.

Das war Miss Lopez, die Grundschullehrerin.

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Alle Kinder der Blumenklasse mochten sie sehr gern. Sie konnte alles so gut erklären und schimpfte fast nie. Nur manchmal, z.B. wenn der Kenshin mal wieder Faxen machte.

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Als Miss Lopez mal kurz nicht guckte, flüsterte Riley ihrer Cousine zu: "Hey, psst...Mia!" Diese war so vertieft in ihre Aufgabe, dass sie kurz erschrak. Sie hob ihren Kopf und blickte Riley an. "Was ist denn?", flüsterte sie zurück, mit einem Seitenblick auf die Lehrerin. "Bist du auch so gespannt auf das Experimentieren?" Mia nickte eifrig. Das war das erste mal, dass sie ins 'Experimentierlabor' durften, wie die Kinder es neugierig nannten.

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Dann vertieften sich beide Mädchen wieder in die Rechenaufgaben. Jedes Kind wollte immer als erstes mit den Aufgaben in der ersten Stunde fertig sein, denn derjenige durfte das Klassen-Kaninchen "Mümmlimüm" füttern, ihm zusätzlich ein Leckerchen geben und es als Erster für den Tag streicheln.

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Riley rechnete, was das Zeug hielt. Sie knobelte grade an der vorletzten Aufgabe, die natürlich besonders schwierig war. Doch Mia war wieder mal schneller. "Fertig!!", rief sie und stand wie selbstverständlich auf und ging zum Nagergehege.

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"Guten Morgen, Mümmlimüm!", begrüßte sie leise das Tierchen und nahm es in die Hand.

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Nachdem sie den Nager gestreichelt hatte, setzte sie ihn wieder zurück, öffnete den Futterbehälter und füllte den Napf großzügig auf.

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Dann nahm sie eins der Leckerchen und das Kaninchen knabberte genüsslich daran herum.

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Dann war es endlich soweit. Das 'Experimentierlabor' durfte betreten werden und die Kinder strömten herein. Jeder hatte seinen eigenen Tisch. Miss Lopez erklärte mithilfe der Tafel, womit angefangen werden konnte. Und dann ging es los...das Klassenzimmer war erfüllt von scheppernden Reagenzgläsern, blubbernden Flüssigkeiten und hin und wieder erstaunten Ausrufen der Kinder.

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Emma arbeitete ganz genau und begutachtete ihr Glasplättchen, um sicherzustellen, dass da auch ja keine Flecken drauf waren.

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Mia nahm das alles nicht so ernst und amüsierte sich über die komischen Formen, die unter dem Mikroskop erschienen. "Riley...hast du schon ins Mikroskop geguckt?", rief sie ihrer Freundin am Tisch vor ihr zu.

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Diese war grade damit beschäftigt, ihr Reagenzglas aufzufüllen.

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Aber aus Neugier schaute sie jetzt auch mal durch ihr Mikroskop.

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"Oha, wie sieht das denn aus?!", antwortete sie erstaunt. Ach, das machte alles so einen Spaß.

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Die Zeit verflog, und ruck zuck waren schon 2 Stunden vorbei.

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Es klingelte zur Pause und alle strömten die Treppe runter und auf den Schulhof.

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Es war frisch, aber nicht kalt. Die ersten zarten Blätter waren an den Bäumen schon zu sehen. Der Schulhof der Blumen-Grundschule bot viel Platz zum Spielen und Herumtoben, auch gab es eine Schaukel und ein Klettergerüst.

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Mia und Riley hatten das Klettergerüst heute in Beschlag genommen und lieferten sich ein Wetthangeln. "Los, wer schnell drüben ist!!"

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Doch irgendwie war Riley mit der einen Hand abgerutscht und hing ein wenig unglücklich an der Stange herum.

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"Woooaahh..." Sie blieb auf halber Strecke stehen, griff mit der freien Hand nach der hinteren Stange...

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...und trat den Rückzug an. Mia dagegen hatte inzwischen das andere Ende erreicht und wunderte sich, wo ihre Freundin abgeblieben war.

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"Was machst du denn da?", rief sie lachend.

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"Och...ich häng hier nur so rum..." Riley sammelte sich kurz und rief dann: "Das gibt's doch nicht....erst gewinnst du im Rechnen, und jetzt auch noch im Klettern!" Riley machte ein verdutztes Gesicht, und fügte noch hinzu: "Ich bin abgerutscht, das zählte nicht. Wir machen es nochmal!"

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Damit nahmen sie beide Schwung und hangelten aufeinander zu.

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Und wieder war Mia schneller. Nach einigen Versuchen gelang Riley endlich auch der Sieg, und zwar haushoch!

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"Oh, guck mal, Miss Lopez gießt die Blumen. Vielleicht können wir ihr dabei helfen..." Damit kletterten sie vom Gerüst runter und liefen zu ihrer Lehrerin.

"Hallo Miss Lopez", sagte Mia. "Brauchen Sie Hilfe?" Die Frau schaute die Kinder freundlich an und meinte: "Das ist ja lieb von euch, dankeschön...hm..ihr könnt mal nach den Insekten sehen, ob es denen auch gut geht." Riley schaute zu den beiden Kästen rüber. "Ok, ich nehm die Heuschrecken!" Sie wusste, dass Mia die langen Beine der Heuschrecken nicht so gern hatte. Mia war ganz froh über Riley's Wahl.

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Riley bewunderte die große Heuschrecke, die für einen Moment ganz ruhig auf ihrer Hand sitzen blieb, bevor sie forthüpfte.

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"So, Kinder, die Pause ist zu Ende. Jetzt ist malen angesagt!"

So versammelte sich die Klasse langsam wieder in dem Gebäude und es ging wieder hoch in den ersten Stock ins Kunst-Zimmer.

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Die drei Cousinen saßen diesmal gemeinsam und malten.

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Emma malte ein Bild mit ganz vielen bunten Frühlingsblumen für ihre Girlande.

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Riley sah sich ihr eigenes Werk skeptisch an. "Irgendwas fehlt hier...." Emma schaute zu ihr rüber und sagte: "Ist doch ganz klar: Glitzer fehlt!" Damit reichte sie ihr den Behälter mit buntem Glitzer. So verschönerte Riley ihr Bild und stellte am Ende zufrieden fest: "Stimmt, jetzt ist es komplett!"

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"Und, wie findest du es, Mia?" Riley hielt ihr Bild hoch, sodass ihre Freundin es besser sehen konnte. Mia, die grade trockene, kleine Nudeln wild auf ihrem Kunstwerk verteilte, sah hoch und stellte fest: "Sehr schön sieht das aus. Obwohl ich ein bisschen weniger Glitzer genommen hätte..."

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Bevor Emma protestieren konnte, meldete sich Miss Lopez zu Wort. "Ich sehe, ihr seid schon fast fertig mit euren Bilder und Karten. Und sie gefallen mir allesamt sehr gut! Ihr könnt ja schon mal zusammen mit mir überlegen, wo wir eure Kunstwerke aufhängen oder hinstellen können."

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Nach einiger Beratung wurde für jede Kreation ein geeigneter Platz gefunden.

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Noch eine Stunde, dann war schulfrei. Es ging runter in den Keller, wo sich der Sportraum befand. In der ersten halben Stunde spielten sie Basketball...

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...und in der zweiten Hälfte Fußball.

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Es klingelte - die Schule war aus für heute. Die Schüler stürmten in die Umkleidekabine und zogen sich rasch um. Endlich Schulfrei!

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Der Schulbus sollte in 5 Minuten kommen. Die letzten Bissen Schulbrote, falls noch vorhanden, wurden schnell verdrückt, denn der Bus durfte nicht vollgekrümelt werden.

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Und da kam der Bus auch schon vorgefahren.

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Jedes Kind fand seinen Platz und der Bus fuhr los Richtung Heimat.

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"Kannst du dir vorstellen, dass wir schon übermorgen Ferien haben und die Piste runterdüsen??" Mia schüttelte den Kopf. "Ne! Ich kann ja garnicht Skifahren!" Riley bestätigte: "Ich ja auch nicht..." Mia fuhr fort: "Aber am meisten freu ich mich aufs Schlittenfahren!!!"

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"Ich auch!", rief Riley begeistert aus. "Da soll wohl alles voller Schnee sein!" Sie machte eine entsprechende Handbewegung. "Nur noch morgen Schule, dann ist es soweit!!"

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Dann schaute sie aus dem Fenster und beobachtete die vorbeiziehenden Bäume, Häuser und Autos. Sie freute sich auf die Ferien!


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Blue_Neptun

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So, jetzt schreib ich hier mal einen Kommi!

Ich habe glaube ich seit Ewigkeiten keinen Kommentar mehr in einer Fotostory oder Doku geschrieben. Aber jetzt wage ich es wieder, damit ich weiss, wie sich die Kommentatoren in meiner Doku so fühlen. (Nein, das soll keine Schleichwerbung sein!)

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle Teile gelesen habe und gerade rückwärts lese. Also vom neusten zum ältesten Teil! =)
Frag nicht warum.

Mein Liebling ist Julian! Ich mag den total. Und ich mag auch seinen Style.
ist das Shirt CC oder gibt es das im Spiel?

Wie du die Kulissen darstellst, finde ich total toll! Ich habe mich auch mal im Bau eines Schulbusses versucht. Es blieb beim Versuch. =)
Die Kulissen sehen sehr authentisch aus. Gerade der Bus und die Schule fand ich im neusten Teil grossartig! Weil ich mir gerne Bilder anschaue, ist mir eine gewisse Authentizität wichtig. Und die bekomme ich hier.

Viel zum Inhalt habe ich leider noch nicht zu sagen, weil ich noch nicht viele Teile gelesen habe. Aber das ändere ich jetzt nach und nach.
Was ich aber sagen will: mach auf jeden Fall weiter! :)
 
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Vielen Dank für deinen tollen Kommi, @Blue_Neptun:love:

Und vielen Dank auch an alle wieder für eure Danke-Klicks!:lalala:❤️

Ich muss gestehen, dass ich noch nicht alle Teile gelesen habe und gerade rückwärts lese. Also vom neusten zum ältesten Teil! =)

Witzig, denn das mach ich auch oft bei Forenthemen...ich hab beim letzten angefangen und lese aus irgendwelchen Gründen einfach immer weiter rückwärts. :lol: Seitenweise...

Mein Liebling ist Julian! Ich mag den total. Und ich mag auch seinen Style.
ist das Shirt CC oder gibt es das im Spiel?

Jaaa, Julian ist auch mein absoluter Lieblingssim seit seiner Geburt!!! :lalala:Deshalb freut es mich umso mehr, dass du ihn auch so magst. Er war schon als Kleinkind und Kind soooo süß, ich liebe seine schöne und sensible Persönlichkeit.

Seine Klamotten sind allesamt CC. Meinst du das gestreifte schwarz-rote Oberteil? Oder welches genau?

Wie du die Kulissen darstellst, finde ich total toll! Ich habe mich auch mal im Bau eines Schulbusses versucht. Es blieb beim Versuch. =)
Die Kulissen sehen sehr authentisch aus. Gerade der Bus und die Schule fand ich im neusten Teil grossartig! Weil ich mir gerne Bilder anschaue, ist mir eine gewisse Authentizität wichtig. Und die bekomme ich hier.

Dankeschön! :schäm: Das hat mich voll gefreut. Die Hälfte meiner Spielzeit verbringe ich entweder im Baumodus, um passende Grundstücke für meine Sims zu bauen oder ich stöbere in der Galerie nach tollen Kreationen. Mir ist es wahnsinnig wichtig, dass alles stimmig ist beim Spielen.

Viel zum Inhalt habe ich leider noch nicht zu sagen, weil ich noch nicht viele Teile gelesen habe. Aber das ändere ich jetzt nach und nach.
Was ich aber sagen will: mach auf jeden Fall weiter!

Na dann, viel Spaß beim rückwärts lesen und beim Aufholen all meiner kleinen Familiengeschichten :lol::read:

Ich spiele diese Familie jetzt schon seit 3 1/2 Jahren als meinen einzigen Spielstand. Julian ist im Real-Live vor über 2 Jahren geboren worden.
Deshalb hänge ich auch so an meinen Familien und den einzelnen Sims, weil ich so dermaßen lange mit ihnen spiele und langsam ihren Werdegang miterlebe. 🥰
 

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