Fotostory Das Leben von Sophia und Emily

franzi82

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Du hast das so toll beschrieben. 😇Man merkt das dir deine Sims am Herzen liegen. Sie sind immer so schick angezogen. Und die Zimmer sind so toll eingerichtet.:love:

Ich bin ja mal gespannt was Emily's und Josh Katzen sagen wenn da auf einmal lauter junge Hunde im Haus rumrennen.

Lass halt Jonah und Julian mal alleine Urlaub machen. WĂŒrde den beiden bestimmt gut tun. Mal von ihren Schwestern weg zu kommen.

Bin gespannt was als nÀchstes passiert. :-)
 
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Ich freu mich immer ĂŒber deine Kommis, @franzi82 đŸ€—

Du hast das so toll beschrieben. 😇Man merkt das dir deine Sims am Herzen liegen. Sie sind immer so schick angezogen. Und die Zimmer sind so toll eingerichtet.:love:

Das hast du lieb gesagt, dankeschön! 😊 Ja das stimmt, ich mag es sehr, mich um meine Sims zu kĂŒmmern und ihnen einen schönes Zuhause zu geben.

Ich bin ja mal gespannt was Emily's und Josh Katzen sagen wenn da auf einmal lauter junge Hunde im Haus rumrennen.

Lustig, dass du die erwĂ€hnst. Die sind momentan beleidigt und haben sich vorerst verzogen, weil ihre Menschen es gewagt haben, fĂŒr eine Woche in den Urlaub zu gehen und ihnen dann auch noch eine Hunde-Invasion zumuten! đŸ€Ł

Lass halt Jonah und Julian mal alleine Urlaub machen. WĂŒrde den beiden bestimmt gut tun. Mal von ihren Schwestern weg zu kommen.

Na, die sind ja mit ihren 14 Jahren noch recht 'klein' fĂŒr nen Urlaub ohne Eltern. Mal sehn, wenn sie mal Ă€lter sind...😊

Ein schönes, entspanntes WE wĂŒnsche ich dir.
 
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Knapp zwei Monate waren vergangen, und inzwischen tapselten vier kleine Hundewelpen durch das Haus von Josh und Emily - einer putziger als der andere. Jetzt war auch eindeutig klar, wer der Papa der Kleinen ist. Wollt ihr mal in meine Kinderstube reinschauen?

Das Wetter war noch um einiges milder geworden, sodass die MĂ€dchen ihre Hausaufgaben draußen im Garten machten. Mia war schon lange fertig. Ihr war es ein RĂ€tsel, wie ihre Schwester es fertigbrachte, so lange Zeit vor den Matheaufgaben zu sitzen und doch nicht weiterzukommen. Entweder trĂ€umte sich vor sich hin oder malte irgendwelche BlĂŒmchen an den Rand des Heftes. Meistens endete es darin, dass sie die fertigen Aufgaben von Mia einfach abschrieb.

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ZusĂ€tzlich war die Gefahr der Ablenkung hier im Garten sehr groß. Ein niedliches Fiepen, und schon waren die Hausaufgaben vergessen...wer kann schon diesen großen Knopfaugen widerstehen?
Es folgt eine kleine Bilderflut, weil...es geht nicht anders! :lol::love:

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Die Kids kĂŒmmerten sich sehr verantwortungsbewusst um die kleine Hundefamilie, indem sie die Tiere regelmĂ€ĂŸig fĂŒtterten...

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...und hingebungsvoll mit ihnen spielten und sie mit Streicheleinheiten verwöhnten.

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Julian, Riley und Autumn kamen fast jeden Tag rĂŒber, um ein wenig mit den Welpen zu spielen.

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"Hallo, kleines MĂ€usschen! Du bist ja noch sĂŒĂŸer geworden seit gestern!", zwitscherte Julian und der Welpe wedelte ganz aufgeregt mit dem kleinen RingelschwĂ€nzchen.

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Er hĂŒpfte auf der Stelle hin und her und gab lustige GlucksgerĂ€usche von sich.

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Riley schaute Julian kurz zu und stellte fest: "Du magst die Kleine da am liebsten, oder?" Der Junge schaute zu ihr hoch und nickte nur stumm mit dem Kopf. Sie hatten ja schon zwei Hunde, und außerdem hatten seine Eltern bereits kurz nach der Geburt der Kleinen festgelegt, dass sie keinen weiteren Hund aufnehmen wĂŒrden. Ein wenig traurig schaute er wieder zu dem fröhlichen HĂŒndchen runter und streichelte es ausgiebig. Es war ein Weibchen und er hatte es Toffifee genannt.

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"Sag mal, Jonah...habt ihr eigentlich schon ein neues zuhause fĂŒr die Welpen gefunden?" Jonah, der Princess grade am Nacken kraulte, ĂŒberlegte kurz: "Ja, also fĂŒr die zwei Jungs haben sich schon Leute angemeldet. Der kleine schwarze da...", er machte eine Kopfbewegung zu dem HĂŒndchen, "...wird morgen schon abgeholt...kannst dich also schonmal von ihm verabschieden."

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Wie auf Kommando ertönte ein kleines KlĂ€ffen und Julian drehte sich um. Liebevoll streichelte er das samtige Fell. "Du hast uns immerhin verraten, wer euer Papa ist! Alles Gute bei deiner neuen Familie." Emma war dazugekommen und hatte die Unterhaltung mitgehört. Ohne aufzuschauen ergĂ€nzte sie: "Die waren voll begeistert von ihm. Ich glaube, die wohnen in Windenburg...aber genau kann ich das nicht mehr sagen. Auf jeden Fall haben die wohl einen schönen großen Garten und ganz viele Felder, wo die mit ihm spazieren gehen können."

"Das ist ja toll...da wirst du es gut haben!"

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Er erhob sich und rief Emma zu: "Ich geh nach Hause, Hausaufgaben machen. Wir sind ja eh spÀter bei euch. Bis nachher."

Emma stand ebenfalls auf und ĂŒberlegte, ob sie in die KĂŒche gehen sollte. Einerseits wollte sie das Kuchenbacken nicht verpassen, aber andererseits hatte sie ein mulmiges GefĂŒhl im Magen, weil sie heute einen Test in Mathe zurĂŒckbekommen hatte...und der war nicht sehr gut geworden. Das schlimmste dabei war, dass die Mama ihr immer wieder gesagt hatte, dass sie dafĂŒr lernen sollte, aber dazu hatte sie keine Lust gehabt. "Naja", sagte sie sich, "vielleicht denkt Mama nicht mehr an den Test.", und hopste Richtung Haus.

Doch da hatte sie sich verschĂ€tzt, denn Mama hatte den Test natĂŒrlich auf dem Schirm. Kaum war sie in der KĂŒche angekommen, wurde ihr die befĂŒrchtete Frage gestellt: "Sag mal, wie ist eigentlich euer Test gelaufen?" Emma ĂŒberlegte blitzschnell und antwortete: "Öhm, also eigentlich ganz gut. Die Mia hat sogar eine zwei plus! Gut, oder?" Eifrig nickte sie ihren eigenen Worten bestĂ€tigend zu. "Was backst du denn heute fĂŒr einen Kuchen?", wechselte sie beilĂ€ufig das Thema.

Emily schaute ihre Tochter misstrauisch an. "Und was hast du fĂŒr eine Note?" Stille. "Ich hab dich etwas gefragt, Emma....und?" Emily ahnte es schon. Das MĂ€dchen druckste ein wenig herum und murmelte irgendetwas leises vor sich hin. "Ich verstehe kein Wort von dem, was du sagst..." Emma verdrehte die Augen und sagte dann ganz laut und trotzig: "Eine fĂŒnf!"

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Emily wurde wĂŒtend. Es ging ihr noch nicht mal um die Note, denn das konnte mal passieren. Es war die Einstellung, die ihr missfiel - Emma war nĂ€mlich oft ein eher trotziges Kind, das es nicht mochte, wenn man ihm etwas vorschrieb. "Wie oft hab ich dir gesagt, dass du fĂŒr diesen Test lernen sollst!" Sie hob den Zeigefinger und ihre Stimme wurde ein wenig lauter. "Und jetzt wolltest du dich auch noch mit einer Halbwahrheit retten..."

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Emily stockte und atmete ein paar mal tief ein und aus - es lohnte sich nicht, jetzt laut zu werden. Stattdessen holte sie also den Teig aus der SchĂŒssel und fing an, ihn zu bearbeiten.

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Emma war verunsichert, weil die Mama plötzlich nichts mehr sagte - sie wusste nicht, was sie jetzt machen sollte. Langsam ging sie ein paar Schritte auf sie zu und sagte mit vorsichtiger Stimme: "Kann ich dir helfen?" Sie berĂŒhrte leicht deren Hand und fĂŒgte noch hinzu: "Es tut mir leid, dass ich eine fĂŒnf gekriegt hab..." Emily ließ kurz von dem Teig ab und schaute ihre Tochter an. "Das ist lieb, danke fĂŒr die Entschuldigung. Allerdings bin ich garnicht so böse wegen der fĂŒnf."

Zwei große Augen schauten sie verwundert an. "Nicht?"

Emily schĂŒttelte leicht den Kopf. "Hm-hm. Ich bin eher traurig darĂŒber, dass du nicht auf mich gehört hast, als ich dir sogar mehrmals gesagt hatte, dass du lernen sollst." Emma schaute zu Boden. "Ich versuch mal, dir zu erklĂ€ren, was ich meine. Schau, du bist so eine gute Hunde-Mama. Jedesmal, wenn du die kleine Flower beim Spazierengehen dabei erwischst, dass sie etwas im Mund hat, dann sagst du direkt: "Nein, Pfui!". Warum lĂ€sst du sie nicht einfach machen, wenn es ihr doch so Spaß macht?" Prompt antwortete Emma: "Na, das kann ich doch nicht...wer weis, was da alles auf dem Boden rumliegt. Nachher wird sie noch krank davon!" Emily nickte verstĂ€ndnisvoll: "Ja, stimmt. Aber was war, als du letztens mit Toffifee geschimpft hast, weil sie deinen Schuh angekaut hatte? Oder als sie auf den Boden gepinkelt hatte...wieso hast du sie denn da nicht einfach machen lassen?" Emma musste leise kichern, sagte aber dann: "Ja, wenn ich die einfach machen lasse, dann werden ja nie ordentliche Hunde aus denen! Die werden dann ja immer weiter in die Wohnung pinkeln und alles kaputtmachen. Ich muss denen doch was sagen, damit die das lernen!!"

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Emily fing wieder an, den Teig weiter zu bearbeiten. "Da hast du ja wirklich guten Grund, den Hunden etwas vorzuschreiben. Hören die denn immer auf dich?" Emma zog eine Schnute und meinte: "Nö...als wenn die Tomaten in ihren Ohren hÀtten!"

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Die Mama fragte sich weiter vor: "Und wie fĂŒhlst du dich dann?" Emma, die schon vergessen hatte, worĂŒber sie eigentlich gesprochen hatten, rief mit Nachdruck aus: "Ja, blöd fĂŒhl ich mich dann!!! Wieso lernen die das denn nicht mal ein wenig schneller!" Emily erwiderte: "Da gibst du dir so eine MĂŒhe mit der Erziehung, und dann hören die einfach nicht auf dich!" Das MĂ€dchen fĂŒhlte sich verstanden und fĂŒgte noch hinzu: "Ja, genau!"

Emily reihte grade Apfelscheiben auf den in die Kuchenform ausgelegten Teig. "Weist du, mein Schatz, genauso hab ich mich eben gefĂŒhlt..." Emma verband schnell die letzten gesprochenen SĂ€tze mit dem eigentlichen Problem und schwieg betroffen.

Der Kuchen wurde in den Ofen geschoben. Emily stellte den Timer ein und wandte sich dann wieder an ihre kleine Tochter, die jetzt die Schultern hĂ€ngen ließ. "Ich hab dich so lieb und möchte, dass es dir gut geht. Und darum muss ich dir manchmal etwas sagen, auch wenn dir das nicht immer gefĂ€llt...so wie mit dem Lernen fĂŒr den Test. Und wenn ich merke, dass du nicht da drauf hörst, was ich sage, dann fĂŒhle ich mich traurig und verĂ€rgert. Kannst du das verstehen?" Emma sah ihre Mama an und sagte: "Ja, ich glaube schon...es tut mir leid."

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Doch in das betretene kleine Gesicht vermischte sich ein Schmunzeln. "Aber du musst doch zugeben, dass die Welpen schlimmer sind!! Immerhin hab ich noch nie auf den Teppich gepinkelt!!!" Jetzt musste auch Emily lachen: "Das sag mal lieber nicht zu laut! Stimmt, den Teppich hast du noch nie bepinkelt, aber ich musste schon so manche BettwÀsche auswechseln, als du noch viel kleiner warst." Emma starrte sie entgeistert an: "Echt jetzt? Oh weia, das darfst du nie jemandem erzÀhlen!" Sie fing an zu giggeln, und die Stimmung war wieder aufgelockert.

Emily wartete, bis ihre Tochter sich wieder beruhigt hatte und griff dann freundlich das Thema von eben nochmal kurz auf. "Weist du denn, wie ich mich fĂŒhle, wenn du auf mich hörst?" Emma schĂŒttelte ratlos den Kopf. "Dann fĂ€ngt mein Herz ganz stark an zu klopfen und ich bin sehr, sehr glĂŒcklich!! Dann machst du mich nĂ€mlich zur glĂŒcklichsten Mama auf der ganzen Welt! Und dann bin ich auch so richtig stolz auf dich!" Emma strahlte sie an und wusste nichts zu sagen, deshalb gab sie ihrer Mama eine große Umarmung.

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Da fing der Ofen an zu piepsen - der Apfelkuchen war fertig. Es roch richtig lecker nach Vanille und Apfel. Emily holte ihren Topflappen und holte das GebÀck aus dem Ofen.

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"Boah, Mama, der sieht aber lecker aus!!"

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Vom Kuchenduft angezogen, kam Joshua in die KĂŒche. "Hmmmmmm, hier duftet es ja schon fantastisch!!", begeisterte sich Josh. "Aber macht mal Platz da, jetzt backe ich noch was viel tolleres!" Damit holte er Eier, Butter und Mehl und schĂŒttete alles miteinander in eine SchĂŒssel.

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Emily verschwand mal schnell aus der Schusslinie, denn sie wusste, was fĂŒr ein Chaos ihr Mann veranstalten konnte, wenn er backte. Das konnte sie nicht mitansehen.

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"Papa, was wird das denn, wenn es fertig ist?", fragte Emma neugierig. Er jonglierte den Holzlöffel ĂŒbermĂŒtig ĂŒber seinem Kopf, bis dieser ihm fast aus der Hand rutschte. "Rate mal...da ist Schokolade drin, und vor allem...." Er machte einen kleinen Trommelwirbel mit dem Löffel und einer Gabel. "....Brausepulver, auf das ihr beide so abfahrt!"

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"Das ist ja toll, denn das knistert so schön im Mund!! Miaaa, komm mal runter, guck mal, was es leckeres gibt!!"

Schon war der Teig fertig angerĂŒhrt und wurde in die 12 Förmchen verteilt.

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Als Emily den Raum ein wenig spĂ€ter wieder betrat, konnte sie nur belustigt den Kopf schĂŒtteln. "Wie ihr das immer schafft, die KĂŒche in der kurzen Zeit so herzurichten, ist mir ein RĂ€tsel." Damit schnappte sie sich einen Schwamm und sĂ€uberte die mit Schokolade, Brausepulver und Mehl bedeckte Theke. Joshua grinste nur und sagte: "Wie bitte?! Das ist Kunst, mein Schatz!"

"So, so..."

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Es klingelte. Mia rief: "Ach, dass ist Riley und ihre Familie. Die kommen grade richtig. Ich geh aufmachen!" Und schon war sie zur TĂŒr geflitzt.
 
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Kaum hatte Mia die TĂŒr geöffnet, rannte Princess an ihr vorbei auf Cookie zu und sprang ihn aufgeregt freudig an. Die zwei waren seit dem Urlaub ein Herz und eine Seele.

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Man beglĂŒckwĂŒnschte die noch recht junge Hundeliebe und widmete sich dann den wichtigeren Dingen: Den leckeren Kuchen und Cupcakes!

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Mia bestaunte den tollen Cupcake, den sie zusammen mit ihrer Schwester noch mit einer Glasur und Zuckerperlen verschönert hatte.

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Und lecker war er auch noch! Beim Reinbeißen verteilte sich das Brausepulver im Mund und hinterließ ein prickelndes GefĂŒhl auf der Zunge.

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Kaum hatte Julian sein StĂŒck Apfelkuchen verschlungen, zog er Alex in das Hundegehege. "Schau mal, wie sĂŒĂŸ die kleine Toffifee ist. Die hat eben beim Laufen einen kleinen Purzelbaum geschlagen." Er hoffte immer noch, seine Eltern umstimmen zu können.

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"Ich weis, dass du die Kleine sehr gern hast, und sie ist auch wirklich niedlich. Aber versteh doch, dass drei Hunde gleichzeitig einfach zu viel sind fĂŒr mich und deine Mama. Noch dazu ein Welpe kostet wirklich viele Nerven und Ausdauer...er braucht die volle Aufmerksamkeit von allen."

Bei Julian kam kaum etwas davon an, weil er mit den Gedanken ganz versunken seine Toffifee anschaute. Alex merkte, dass seine ErklÀrungsversuche grade wenig Sinn machten, und so widmete er sich wieder dem köstlichen Apfelkuchen.

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Julian kniete sich zu seinem Hund hin und kraulte ihn stolz hinter den Ohren. "Du hast eine wunderschöne Familie gegrĂŒndet, Cookie!"

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Cookie schaute seine Sprösslinge erstaunt an, als könne er noch nicht so ganz begreifen, dass sie von ihm sind. "Huch, wer bist du denn?"

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"Na, wer wohl...ich bin dein Kind!" .... "Echt?! Is' ja 'n Ding!" :lol:

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Ein kleines Familienportrait :love:

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Emily erzĂ€hlte Sophia und Alex, wie anstrengend das doch sei mit vier Welpen und drei Kindern und dass sie echt glĂŒcklich ist, dass morgen der erste abgeholt wird. "Das glaub ich dir...", antwortete Sophia, "...deshalb will ich ja auch keinen zusĂ€tzlichen Welpen. Das wĂŒrd ich nicht packen, glaub ich." Alex nickte zustimmend.

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Die MĂ€dchen waren versunken in ihrer Fantasiewelt voller abenteuerlicher Geschichten und natĂŒrlich - wie soll es auch anders sein - Prinzessinnen.

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Riley meinte, dass ihr Papa die besten Puppengeschichten erzÀhlen kann und rief ihn zu sich. Alex setzte sich also zwischen die MÀdchen und spielte eine Weile mit ihnen.

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Irgendwann blieb nur noch Autumn den Puppen treu.

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Riley und Mia spielten ein wenig Fußball...

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...und Emma kuschelte mit den HĂŒndchen.

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Alle erschraken, als plötzlich ein Krachen zu hören war. Autumn hatte es irgendwie geschafft, dass Puppenhaus von Mia und Emma zum Einsturz zu bringen und schaute ziemlich bedröppelt drein.

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Und dann fing auch schon das große Geheule an... Alex sah sich einmal den Schaden etwas genauer an und stellte fest, dass man ihn relativ leicht wieder reparieren konnte.

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Vom Tumult angezogen, kamen auch Sophia und Emma nÀher. "Was ist denn hier passiert?"

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Bevor auch Emma anfing zu weinen, lieh Alex sich schnell einen Hammer und ein paar NÀgel und fing an, das Puppenhaus zu reparieren. Ein paar Umarmungen spÀter versiegten dann auch diese TrÀnen recht schnell wieder.

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So kam dann auch dieser Tag mit seinen kleinen und grĂ¶ĂŸeren Dramen zu einem Ende. 🙃
 
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franzi82

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Die kleinen Welpen sind so sĂŒss. :love: Du denkst dir immer so schöne Geschichten aus. Ich bin mal gespannt wie es weiter geht.
 
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Vielen Dank, @franzi82, fĂŒr deinen lieben Kommentar, und auch an alle, die meine Geschichten gerne lesen. :read:

Heute begleiten wir die Kids mal wieder in die Grundschule. In der ersten Stunde sollten sie ein Diktat schreiben...

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...und das machte Emma viel mehr Spaß als das doofe Rechnen.

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Diesmal war sie diejenige gewesen, die am wenigsten Fehler hatte, insgesamt nur zwei. Mit sich selber zufrieden stand sie auf, denn als Belohnung durfte sie ja das Klassenkaninchen MĂŒmmlimĂŒm fĂŒttern.

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Danach ging es eine Etage nach oben ins Musikzimmer.

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Miss Lopez spielte auf ihrer Gitarre, wÀhrend Riley die Melodie auf dem Klavier mitzuspielen versuchte. Kenshin hatte schon seit fast einem Jahr Geigenunterricht und stellte sich deshalb ein wenig geschickter mit dem Instrument an.

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Der Musikunterricht verging wie immer ziemlich schnell, und so klingelte es schon zur Pause.

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Schnell die PlÀtze sichern, bevor ein anderer sie besetzte.

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Sobald die Pausenbrote verdrĂŒckt waren, musste natĂŒrlich auch direkt die aufgestaute Energie rausgelassen werden.

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Riley kletterte flink wie ein Äffchen auf das KlettergerĂŒst und setzte sich obendrauf.

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Leise schlich Mia sich mit in einem unbeobachteten Moment an Riley heran.

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Sie zwinkerte Maddy zu und hielt den Finger auf den Mund, damit sie nicht verraten wurde.

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So leise wie möglich kam sie langsam ihrer Cousine nÀher...

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...uuuuund dann rief sie laut aus: "BUUUHH!"

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Dann war die Pause auch schon wieder vorbei. Miss Lopez rief ihre SchĂŒtzlinge zu sich.

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Jetzt war Stricken angesagt, und hier hatte Riley einen kleinen Vorteil, da ihr ihre Mama schonmal die Grundlagen des Strickens beigebracht hatte.

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In den letzten beiden Stunden wurde es sportlich. Darauf freuten sich die meisten Kinder. Heute allerdings sollten sie mal versuchen, vom Sprungbrett zu springen. Maddy, Raj und Mia wurden zuerst aufgerufen.

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Die zwei anderen Kindern sprangen direkt ins Wasser...

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...wÀhrend Mia oben wie angewurzelt stehen blieb. Plötzlich hatte sie es mit der Angst zu tun bekommen....

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Das Sprungbrett kam ihr so hoch vor, und sie traute sich einfach nicht, zu springen.

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Sie hörte die Anfeuerungsrufe von der Lehrerin und den anderen Klassenkameraden.

"Mia, du schaffst das!"
"Spring einfach runter..."
"So schwer ist das doch garnicht..."
"Ich hab das auch geschafft!"

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So schloss sie die Augen, ging leicht in die Hocke und zÀhlte von 3 runter. "3....2....1....LOS!!" Sie sprang...

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...aber sie spĂŒrte schon, dass dieser Sprung nicht gut gehn wĂŒrde.

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Sie sollte Recht behalten, denn mit dem Bauch voraus klatschte sie voll ins Wasser.

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Die anderen Kinder erschraken, als sie dem Bauchklatscher zusehen mussten.

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FĂŒr den kurzen Moment, den sie nach dem Aufprall unter Wasser war, ĂŒberkam Mia ein mulmiges GefĂŒhl der Angst und Panik.

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Doch sie tauchte im selben Moment schon wieder auf.

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Erschrocken - aber erleichtert - atmete sie tief Luft ein.

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Sie hörte, wie Miss Lopez sie zu sich rief.

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Die anderen Kinder hatten sich recht schnell wieder von dem Schrecken erholt und sprangen ohne BerĂŒhrungsĂ€ngste um die Wette ins kĂŒhle Nass hinein.

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Miss Lopez stellte sicher, dass Mia sich nicht ernsthaft verletzt hatte und beruhigte das leicht zitternde MĂ€dchen.

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Nachdem sie ihre Übungen fertig hatten, durften sie noch ein wenig auf der Wasserrutschbahn spielen, und auch die Lehrerin legte ein kleines PĂ€usschen ein.

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Endlich war die Schule aus - das Wochenende stand bevor.


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Jonah hatte heute eine Stunde frĂŒher freigehabt und traf Julian auf der Straße.

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Julian grinste ihn an und fragte: "Und, bist du dir sicher, dass du dich davon trennen kannst, oder hast du es dir nochmal anders ĂŒberlegt?" Jonah erwiderte: "Ne, ne, ich werd's ihr heute abend schenken. Sie ist ja so verrĂŒckt danach, und ich hab schon ewig nicht mehr damit gespielt." "Na, da wird sie sich aber freuen! Ich werde das wie abgemacht auch nachher machen, kurz bevor Riley zu euch kommt. Du, ich muss los, bis dann!"

Jonah ĂŒberlegte kurz, was er jetzt mit dem Freitagnachmittag anfangen sollte, und schnappte sich dann sein Skateboard. Er liebte es, durch die Straßen damit zu dĂŒsen.

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Als er eine Stunde spĂ€ter wieder zuhause war, sah er seine kleine Schwester im Wohnzimmer sitzen und Fernsehgucken. Er lief schnell die Treppe hoch, um das Geschenk zu holen, dass er ganz mĂŒhevoll und so gut er konnte eingepackt hatte. Dann schlenderte er ins Wohnzimmer und meinte geheimnisvoll: "Komm mal her, ich hab was fĂŒr dich!" Mia stand verwirrt auf und stellte sich vor ihm hin. Er schien etwas hinter seinem RĂŒcken zu verstecken.

"Hier!" Er hielt ihr ein Paket entgegen, das mit orange-gelb gestreiften Geschenkpapier eingewickelt war.

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"FĂŒr mich?", rief sie erstaunt aus!

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Erfreut und auch neugierig nahm sie das Geschenk entgegen.

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Sie packte es direkt aus und stellte voller Freude fest: "Boah, coooooool...das ist ja deine Voidkritter-Sammlung!!! Und die ist echt fĂŒr mich??" Jonah nickte eifrig und erklĂ€rte ihr die einzelnen Trainingsstufen der kleinen KĂ€rtchen. "Die Kampfarena können wir jetzt gleich direkt in dein Zimmer stellen." Mia konnte es immer noch nicht so ganz glauben. "Dankeschön!! Und das ist perfekt, weil nĂ€mlich die Riley gleich zum ĂŒbernachten kommt, dann können wir nachher direkt spielen!!"

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Keine halbe Stunde spĂ€ter hingen die zwei MĂ€dchen auch schon an dem SpielgerĂ€t und trainierten fleißig ihre Karten.

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Gegen 21 Uhr wurden Stuhl und Schreibtisch verschoben, damit das GĂ€stebett in Mia's Zimmer Platz hatte. Riley machte es sich gemĂŒtlich und sie kicherten und quasselten zusammen.

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Als dann Emma mitsamt dem Welpen Flower auch noch dazukam, wurde es eine richtige Pyjamaparty.

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Weit nach elf Uhr kam Emily ins Zimmer und Emma schnitt ihr das Wort ab, noch bevor sie damit anfangen konnte. "Ach, Mama, noch ein bisschen. Wir sind auch noch garnicht mĂŒde!" Aber die Mama ließ sich nicht erweichen und meinte: "Ich weis, ihr könntet die ganze Nacht durchmachen, aber ihr habt noch das ganze Wochenende Zeit, um zusammen Spaß zu haben. Deshalb, hopp, ab ins Bett!"

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Keine 10 Minuten spÀter waren die MÀdchen schon fest eingeschlafen.

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Als Riley am nĂ€chsten Morgen wach wurde, musste sie sich kurz erinnern, wo sie denn eigentlich war. Sie warf die Decke zur Seite und dachte sich: "Stimmt ja, ich bin ja bei Mia und Emma!" Es war immer aufregend, woanders zu ĂŒbernachten.

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Mia und Flower schliefen noch tief und fest.

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Riley zog sich leise um, darauf bedacht, die beiden nicht zu wecken und schlich nach unten. Vielleicht war ja Tante Emily schon wach. In der KĂŒche brannte Licht. "Aha, sie macht sicher FrĂŒhstĂŒck!"

"Guten Morgen, Tante Emily! Das duftet aber lecker."

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"Guten Morgen, Kleines.", wurde sie freundlich von Emily begrĂŒĂŸt. "Hast du gut geschlafen?" Das MĂ€dchen nickte und fĂŒgte kichernd hinzu: "Mia und Flower haben ganz schön geschnarcht." Emily lachte: "Ja, das hat sie von ihrem Papa...der kann auch gut schnarchen! Aber woher Flower das hat, das weis ich auch nicht..." Sie wendete das Omelett, damit es nicht zu dunkel wurde. Riley beobachtete sie dabei und sagte: "Dankeschön, dass ich hier ĂŒbernachten darf!"

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Eine Viertelstunde spĂ€ter trudelte der Rest der Familie ein und versammelte sich um den FrĂŒhstĂŒckstisch. Heute war FrĂŒhlingsputz angesagt, und Riley wollte gerne mithelfen. "Wir mĂŒssen gut frĂŒhstĂŒcken, damit wir auch genug Kraft zum Putzen haben...das sagt zumindest meine Mama immer!" Damit nahm sie einen großen Bissen von dem leckeren Omelett. Joshua sah Emily mit einem Seitenblick an, und sie verstand direkt seinen Blick. Er sagte sowas aus wie: 'Wenn doch nur unsere Kinder auch so leicht zu begeistern wĂ€ren fĂŒrs Putzen...' Vorgestern hatten sie erst mit den dreien ein ernstes Wörtchen gesprochen, dass jeder beim FrĂŒhlingsputz mithelfen solle, und da wurde das nur mit einem unverstĂ€ndlichen Gemurmel beantwortet.

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Ein paar Bissen spĂ€ter ging es dann voller Tatendrang los...die Bilder sprechen fĂŒr sich!

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Emily hat gesaugt und gesaugt, was das Zeug hÀlt. Sogar bis in die kleinsten Ecken hat sie gesaugt, und selbstverstÀndlich auch unter dem Bett.

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Ich muss ja sagen, dass FrĂŒhlingsputz bei den Sims viel spaßiger ist als im realen Leben! :lol:

Gegen 13 Uhr war der Großteil erledigt und die Kinder sind draußen spielen gegangen. Das Timing hĂ€tte nicht besser sein können, weil es auch aufgehört hatte zu regnen. Endlich konnten die neuen Trampoline eingeweiht werden!!

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SpĂ€ter kamen zwei ÜberraschungsgĂ€ste vorbei... Sobald Oma und Opa das Haus betraten, nahmen sie sofort den Duft von Waschmittel und Allzweckreiniger wahr. Nachdem sie es sich auf der Terrasse gemĂŒtlich gemacht hatten, meinte Opa schmunzelnd: "Gut, dass wir nicht frĂŒher vorbeigekommen sind...sonst hĂ€tten wir noch mitputzen mĂŒssen. Was machst du denn eigentlich hier?", wandte er sich an Riley. Emily beantwortete die Frage: "Riley hat uns alle angefeuert und hat selber ganz tatkrĂ€ftig mitgeholfen!" Riley selber fĂŒgte noch hinzu: "Wir waren alle miteinander ganz fleißig, Opa!!"

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Weil der Abend so schön mild war und Oma und Opa noch lange blieben, wurde der Grill angeschmissen.


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(Das war ĂŒbrigens der Abend, der mir so eine Qual beim Spielen bereitet hatte...😅 Aber das nur am Rande...)

Nach Mitternacht verabschiedeten sich Jack und Lucy von ihrer Familie und genossen ihren Nachtspaziergang nach Hause.

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Der Sonntag fing viel entspannter an als der vorige Tag. Es durfte lang geschlafen und vor dem Fernseher gefrĂŒhstĂŒckt werden. Das fĂŒhlte sich schon fast nach Ferien an. Schade, dass morgen schon wieder Schule war. Aber daran verschwendeten die Kinder keinen Gedanken. Stattdessen schwangen sie sich auf ihre FahrrĂ€der und radelten in den Park. (Ein 3mal hoch auf die Modder!! 🎉)

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Sie stellten ihre FahrrÀder ab und liefen in den Park. Das erste Ziel war das Puppentheater. Mia hatte sich eine tolle Geschichte ausgedacht, die bei den beiden anderen auch sehr gut ankam.

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Als nÀchstes bestimmte Emma, was gespielt werden sollte. "Kommt, wir bauen eine Prinzessinnen-Burg!!"

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Kaum war die Burg fertig, fing wieder das Drama um die Rollenverteilung an. Diesmal hatte sich nÀmlich Mia beeilt und sich schnell die Prinzessin geschnappt - denn Emma wollte immer mit dieser Puppe spielen.

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Emma verdrehte die Augen, nachdem Mia ihr den Drachen mit den Worten in die Hand gedrĂŒckt hatte: "Hier, du kannst damit spielen. Die tapfere Prinzessin verteidigt jetzt ihr Schloss!!!"

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Lustlos tat Emma so, als wenn der Drache durch die Luft fliegen wĂŒrde. Dann meckerte sie laut: "Neee, das ist ganz falsch...die Prinzessin kann das nicht alleine machen, sondern muss auf den Prinzen warten, damit er sie rettet!"

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"Gib mal her, ich kann das besser...."

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...du kannst dafĂŒr den Prinzen spielen....oder besser, hier den Drachen!" Sie hielt Mia das grĂŒne Spielzeug hin, aber diese beschwerte sich jetzt ebenfalls: "NEIN! Du spielst IMMER die Prinzessin!! Ich will auch mal!! Bei mir ist die wenigstens tapfer und braucht keinen blöden Prinzen, um ihr Schloss zu verteidigen!!"

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WÀhrend sich die beiden zankten, stand Riley daneben und hörte sich das Gezeter eine Weile an. Sie hasste solche Situationen.

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Sie fragte ihren Drachen: "Sag mal, kannst du mir erklĂ€ren, warum die beiden immer so streiten mĂŒssen?"

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Laut sagte sie dann: "So, ich hab jetzt keine Lust mehr. Ich spiel nicht mehr mit, wenn ihr euch so weiterstreitet." Damit legte sie den Drachen beiseite und ging Richtung Spielplatz.

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Die beiden schauten ihr verdutzt hinterher und der Streit verflog so schnell, wie er auch gekommen war. Sie rannten Riley hinterher. "Riley, warte doch mal..."

Diese hatte sich etwas weiter weg in den Sand gesetzt und angefangen, im Sand zu spielen. Emma setzte sich neben sie. "Entschuldige, wir meinten das nicht so. Bitte sei uns nicht mehr böse. Darf ich mitspielen?" Riley gab ihr einen Eimer und meinte: "Klar, solange wir uns nicht darĂŒber zanken, was wir hier bauen..." Sie lachte, und Emma musste ebenfalls lachen.

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Riley hielt kurz inne und betrachtete ein wenig skeptisch das "Kunstwerk", das sie bis jetzt geschaffen hatten.

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"Sag mal, was wird das hier eigentlich, was wir bauen? Das sieht so komisch aus mit den Hörnern...."

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"Das wird eine Kuhpflanze...hast du die noch nie gesehen? Wir waren letztes Jahr im Zoo, und da haben wir die gesehen. Die sehen ganz lustig aus."

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Übers Spielen vergaßen sie die Zeit und es wurde langsam dunkel. Irgendwann hörte Emma die Stimme ihres großen Bruders: "Ach, da seid ihr...sagt mal, wollt ihr heute garnicht mehr nachhause kommen? Papa schickt mich, um euch zu holen. Es gibt Abendessen." Riley rief aus: "Oh Schreck, Mama macht sich bestimmt schon Sorgen! Bis bald, es war schön bei euch!!". Damit lief sie voraus und radelte schnell davon.

Emma und Mia stiegen ebenfalls auf ihre RĂ€der und freuten sich schon aufs Abendessen.


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Die ZahnlĂŒcken sind so putzig. Und sĂŒĂŸ wie sie sich streiten. Die Gesichter dazu :love:

Nicht wahr? 💕 Ich könnte die drei Kiddies auch knuddeln ohne Ende!!! Ich finde die Kinder in Sims 4 so sĂŒĂŸ gemacht! đŸ€—

woher hast du denn die skateboards? im spiel habe ich sie noch nie gesehen.

Das Skateboard hab ich von hier. :) Ich kann kaum erwarten, bis die Skateboards und Scooter Anfang Mai fĂŒr Kinder freigeschaltet werden! Bin schon ganz hibbelig!! :lalala: Hier hast du ein kurzes Video dazu, wie das ingame aussieht, wenn die fahren:


Die Animation wenn die aufsteigen ist zwar verzerrt, aber das stört mich persönlich nicht, solange die Animation an sich beim Fahren stimmig aussieht. :hallo:
 

franzi82

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Ich finde deine MĂ€dels auch super. Schöne Geschichten hast du wieder erzĂ€hlt. :-) ich hoffe ja das bald pferde und Ponys kommen. Da hĂ€tten deine MĂ€dels bestimmt soviel Spaß wie meine.

Du kannst ja mal in die Galerie schauen wegen Star wars GeschĂ€ft oder Spielzeug laden. Bei den star wars pack sind auch voll sĂŒĂŸe Spielzeug Sachen dabei. Die finden deine kinder bestimmt auch toll.

Weis ja nicht wann deine Sims mal Batuu sind. Und ob die einen Droiden Kumpel wollen. Mit denen können Sims Kinder auch was machen glaub ich.
 
  • Danke
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Hallo @franzi82 :hallo: Danke auch fĂŒr deinen Kommi und die Tipps.

ich hoffe ja das bald pferde und Ponys kommen. Da hĂ€tten deine MĂ€dels bestimmt soviel Spaß wie meine.

Das wĂ€r wirklich ein TrĂ€umchen, wenn die kommen wĂŒrden!!! Am besten mit einer wunderschönen neuen Farm-Welt, oder Brindleton Bay einfach noch erweitert, z.B. den Teil wo meine Sims wohnen, da grenzen ja weite Felder an. Wenn man diesen Teil "öffnen" wĂŒrde und da noch weitere GrundstĂŒcke, HĂ€user, StĂ€lle und Ă€hnliches hinsetzen wĂŒrde, wĂ€re das so schön! đŸ˜đŸ„°
 
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Julian schaute auf den leeren Platz vor sich. Es war bereits 8:20 Uhr. Ob Annabelle wohl krank war?

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Doch draußen auf der Straße kam keuchend eine Person auf die Schule zugerannt, öffnete hastig das Tor und lief ĂŒber den Schulhof.

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Mr. Richardson hatte die Klasse aufgefordert, ihre BĂŒcher auf Seite 35 zu öffnen und die Aufgaben zu lösen. Er vernahm ein leises Aufstöhnen der SchĂŒler, aber da mussten sie durch - lineare Gleichungen am Morgen waren nunmal nicht besonders beliebt. AllmĂ€hlich kehrte Stille in die Klasse; diese wurde von gelegentlichem BlĂ€ttern und den tiefen Seufzern des ein oder anderen Teenagers unterbrochen. Plötzlich wurde die TĂŒr geöffnet und Annabelle betrat den Klassenraum.

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Die Haare hingen ihr wild ins Gesicht. Mr. Richardson fragte sie direkt nach dem Grund fĂŒr ihre VerspĂ€tung. "Annabelle...du kommst diese Woche schon zum zweiten Mal zu spĂ€t. Was ist denn passiert?"

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Annabelle schaute ihn zerknirscht an. "Ja, ich weis....ich hab schon wieder verschlafen."

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"So geht das aber nicht, Annabelle! Du musst dir schon einen Wecker stellen, oder sag deinen Eltern, dass sie dich rechtzeitig wecken sollen."

Julian war froh, seine Annabelle zu sehen. Sie sah einfach hinreißend aus...so mit leicht zerzausten Haaren und den viel zu langen Ärmeln. Ach, wĂ€r er doch nur mutiger, um sie anzusprechen...

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Sie durfte sich setzen...

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...und war erleichtert, dass Mr. Richardson doch ein recht mildes Wesen hatte und sie nie richtig anschimpfte. Ihr war es peinlich, dass ausgerechnet dieser Lehrer ihre VerspÀtungen mitbekommen hatte, denn sie mochte ihn und seine Art gerne.

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Robin zeigte ihr, wo sie grade dran waren und es kehrte wieder Ruhe ein. Nach einer Weile ging Mr. Richardson durch die Reihen, um zu schauen, wie seine SchĂŒler mit den Aufgaben zurechtkamen. NatĂŒrlich war Bayu schon beinahe fertig damit.

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Der Lehrer warf einen Blick in dessen Heft und nickte wohlwollend. "Du hast es verstanden! Sehr gut, Bayu!"

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Mit sich selbst zufrieden schloss der Junge sein Heft und wartete auf das Klingeln.

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Einige Minuten spÀter war sein Tischnachbar Jonah ebenfalls fertig mit den Aufgaben und sagte anerkennend: "Mathe hast du echt voll drauf, Mann!"

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"Du solltest meiner kleinen Schwester Nachhilfe geben, die ist nĂ€mlich ne Niete darin..." Bayu hob direkt abwehrend die HĂ€nde: "Ne, ganz bestimmt nicht..." Er hatte die Schwestern von seinem Freund schon mal flĂŒchtig gesehen bei einem Besuch. Auf Puppenspiel und so einen Kram hatte er nun wirklich keine Lust.

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"Ich wĂŒrds mir nochmal ĂŒberlegen...", sagte Jonah verlockend, "...meine Eltern wĂŒrden dir auch was dafĂŒr bezahlen, und das bestimmt nicht schlecht. Ich mein, ich krieg z.B. richtig gut Taschengeld." Das brachte Bayu tatsĂ€chlich zum Nachdenken, denn er sparte momentan fĂŒr ein Mofa. "Ja, mal sehn...ich sag dir noch bescheid, ok?"

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Es klingelte, und die 5-Minuten-Pause wurde dazu genutzt, in den nÀchsten Klassenraum zu wandern.

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Normalerweise hatten sie den Geschichtsunterricht in ihrem Klassenraum, aber da anschließend noch Physik und Chemie an der Reihe war, gingen sie bereits eine Stunde frĂŒher nach oben. So konnte ihr Klassenraum unten von einer anderen Klasse ausnahmsweise genutzt werden.

Hier war Mr. Richardson in seinem Element. Er war passionierter ArchĂ€ologe und ging in diesem Thema richtig auf. Leider teilten die meisten SchĂŒler seine Begeisterung fĂŒr diese Thematik nicht sonderlich und hingen stattdessen lustlos auf ihren StĂŒhlen herum.

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Ein SchĂŒler war allerdings voll bei der Sache. Julian war fasziniert von ArchĂ€ologie und ging gedanklich richtig mit dem Lehrer mit. Oft genug unterbrach er Mr. Richardson, weil er eine Frage hatte oder er etwas genauer wissen wollte. Das störte den Lehrer wiederum ĂŒberhaupt nicht, sondern freute ihn eher, dass wenigstens eine richtige RĂŒckmeldung kam.

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"Waren Sie denn schonmal selber in Selvadorada? So richtig in einem Tempel drinne?", fragte der neugierige Junge.

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Annabelle beobachtete belustigt die Unterhaltung zwischen dem Lehrer und Julian. Sie konnte zwar nicht verstehen, warum sich Julian so fĂŒr dieses langweilige Thema interessierte, aber sie fand seine Begeisterung dafĂŒr irgendwie niedlich. Jonah dagegen langweilte sich - genau wie der Rest der Klasse - beinahe zu Tode und legte schließlich seinen Kopf auf den verschrĂ€nkten Armen ab und perfektionierte in Gedanken seinen Basketballwurf.

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Nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit klingelte es endlich zur Pause. Erleichtert standen alle auf...

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...und gingen runter auf den Schulhof.

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Julian wollte mal nach den Heuschrecken schauen, die von der Garten-AG - in der er seit einem halben Jahr auch mitmachte - hier angesiedelt wurden. Misaki (die mit den Schleifchen im Haar) entdeckte ihn natĂŒrlich, und da sie stets darauf bedacht war, sich bei der schönen AnfĂŒhrerin Anisha beliebt zu machen, rief sie Julian spottend zu: "Hey, Freak...gehst du wieder zu deinen Ameisen?" Anisha lachte laut und gehĂ€ssig los, und Misaki schloss sich an. Doch Julian beachtete diese blöden GĂ€nse (nichts gegen GĂ€nse :D) garnicht und lief einfach an ihnen vorbei.

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Mariella, die in der Mitte stand, tat allerdings nur so, als wenn sie mitlachen wĂŒrde. In Wirklichkeit mochte sie diese Seite an ihren Freundinnen garnicht. Warum konnten sie den Julian nicht in Ruhe lassen? Immer fanden sie jemanden, zu dem sie gemein waren und ihn niedermachten. Sie selber fĂŒhlte sich dabei immer schlecht, aber das gab sie natĂŒrlich vor den beiden anderen nicht zu.

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Julian hörte das GelÀchter schon garnicht mehr, sondern war in seiner eigenen Welt. Er nahm eine Heuschrecke auf die Hand und fing an, mit ihr zu reden.

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Dabei bemerkte er nicht, dass er beobachtet wurde.

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Annabelle kam nÀher...

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...und sah Julian ein wenig zu. Sie bekam noch seine letzten Worte mit. "....na dann geh mal zu deiner Freunden zurĂŒck. Ich schau morgen nochmal nach euch."

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"Und, geht's den Viechern gut?"

Julian zuckte zusammen und bemerkte erst jetzt, dass Annabelle neben ihm stand. Er strahlte sie nur an und wusste erstmal nichts drauf zu antworten. Doch dann erinnerte er sich an das GesprĂ€ch mit seinem Vater, was hatte der gesagt? Tief durchatmen und ĂŒberlegen, nicht direkt drauflosplappern. Julian atmete also erst einmal tief ein und aus.

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Schließlich sagte er: "Ja, denen geht's gut! Die sind ziemlich zutraulich und lassen sich sogar streicheln...wenn man das so nennen kann. Soll ich mal eine fĂŒr dich rausholen?"

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Annabelle schielte zu dem Kasten runter. "Äh...ne du, lass mal..."

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"...ich find Heuschrecken jetzt nicht unbedingt sĂŒĂŸ..."

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"Aber hey, das heißt nicht, dass ich das doof finde, was du machst!"

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"Im Gegenteil, ich finde das toll. Mal was anderes, und wie lieb du dich drum kĂŒmmerst." Sie berĂŒhrte leicht seinen Arm. "Und hör nicht auf die anderen, die haben eh nur Stroh im Kopf."

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Bei Julian kam diese BerĂŒhrung wie ein kleiner Stromschlag an. Er schluckte nur und konnte garnicht glauben, dass er sich grade wahrhaftig mit Annabelle unterhielt.

"Na, nu sag auch mal was...bist du eigentlich mit deinem Lied weitergekommen? Von dem ich ja immer noch nicht weis, ob du den Text selber geschrieben hast oder nicht..." Sie lachte auf.

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Er schluckte noch einmal, weil sein Hals sich ganz trocken anfĂŒhlte. Dann sagte er: "Ähm, ja, das hab ich geschrieben. Und das ist auch schon fast fertig. Ich bin aber auch wieder an einem neuen Lied dran..."

Annabelle legte den Kopf schief und schaute interessiert in das Gesicht von Julian. "Wow...noch ein Lied! Krass...wenn du willst, kannst du mir das ja auch mal zeigen. Und ich wĂŒrd auch mal gern das fertige Lied von dir hören..."

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Da klingelte es, und Julian flog regelrecht die Treppe hinauf...đŸ„°
 
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Jetzt war Physik und Chemie angesagt, und das fanden die meisten SchĂŒler dann doch um einiges interessanter als die trockene Geschichte.

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Mariella kam nicht wirklich weiter und rief nach dem Lehrer, aber der war grade damit beschĂ€ftigt, Fabian etwas zu erklĂ€ren. Also verließ Jonah seinen Platz, um ihr weiterzuhelfen. "Was hast du denn fĂŒr ein Problem, vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen..."

"Super, danke Jonah. Guck mal, hier...das kapier ich irgendwie nicht, was muss ich denn hier machen?"

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Zum GlĂŒck wusste Jonah die Antwort darauf, und zeigte ihr die Lösung. "Achsooo, ich muss das Zeug hier in dieses Röhrchen reintun...verstehe!" Sie strahlte Jonah an, und irgendwas passierte in diesem Moment bei ihm. Sie war schon echt sĂŒĂŸ, und Jonah spĂŒrte, wie die Schmetterlinge im Bauch plötzlich aufflatterten.

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Er wollte sie grade fragen, ob sie nach der Schule nicht mal was zusammen machen wollen, doch er kam nicht dazu... Anisha hatte bemerkt, wie Jonah ihre Freundin angesehen hatte, und wurde eifersĂŒchtig. Denn sie wusste, dass Mariella bereits ein Auge auf Jonah geworfen hatte. Aber wer war schon Mariella? Sie, Anisha, war das beliebteste MĂ€dchen der Schule, und damit hatte sie auch das Recht, sich den beliebtesten Jungen der Schule zu angeln. Sie war sowieso schon ein wenig eingeschnappt, dass Jonah sie nicht schon lĂ€ngst danach gefragt hatte. Bevor ihr die Sache jetzt also aus der Hand glitt, musste sie Jonah eben selber zu seinem GlĂŒck verhelfen.

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Sie passte den Moment ab, als Jonah das MĂ€dchen grade antippen wollte, und mischte sich in die Unterhaltung ein. "Hey Jonah..."

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"...ich brauch auch deine Hilfe, kommst du mal grade?", sÀuselte sie.

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Jonah sah sie an und sagte zu ihrem Entsetzen: "Ja, vielleicht gleich...ich helfe ja grade hier der Mariella!"

Das saß! Sie starrte ihn unglĂ€ubig an und wusste erstmal nicht, wie sie auf diese abweisende Antwort reagieren sollte. Normalerweise wĂŒrde sie biestig werden...wer wagt es bitte, ihr zu sagen, dass sie warten sollte?! Aber sie verfolgte ja einen Plan. Da durfte sie nicht einfach so ausrasten.

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Also schluckte sie ihren aufkommenden Ärger runter und sagte weiter in ihrer liebsten Stimme: "Ja, das kann ich verstehen. Du bist halt so klug, dass du einfach jedem weiterhelfen kannst...selbst der begriffsstutzigsten Person!", erklĂ€rte sie mit klarem Blick auf Mariella. "Ich kann warten..." Sie tat so, als wenn sie wieder gehen wollte, doch blieb dann nochmal stehen, denn ihr fiel noch etwas geniales ein.

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"Achso...habt ihr nicht einen obercoolen Pool zuhause? Was hĂ€ltst du davon, wenn wir am Samstag eine Poolparty bei dir machen? Das Wetter soll richtig heiß werden!" Mariella drehte sich um und stimmte zu, ohne zu wissen, was ihre Freundin im Schilde fĂŒhrte.

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Jonah ĂŒberlegte kurz und sagte zögernd: "Hm...ich weis noch nicht genau." Er dachte darĂŒber nach, ob seine Eltern das wohl erlauben wĂŒrden. Doch Anisha sah ihn mit ihrem Hundeblick an und schien seine Gedanken lesen zu können. "Ach, komm schon...du schaffst das doch bestimmt, deine Eltern zu ĂŒberreden...oder noch besser, du sagst ihnen einfach nichts davon. Das wird garantiert die beste und coolste Party seit langem! Deine Eltern können doch bestimmt einen Ausflug in den Zoo oder so mit deinen kleinen Schwestern machen." Jonah sah von ihr zu Mariella rĂŒber, und diese nickte eifrig und zustimmend. Vielleicht wĂŒrde er ja bei der Party Mariella ein wenig besser kennenlernen können. Also sagte er mit seiner selbstsicheren Art: "Ja, kein Problem, ich werd sehn, was sich machen lĂ€sst!"

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Nach der Schule kam Julian noch mit zu Jonah. Sie machten es sich in dessen Zimmer bequem und besprachen die ganze Sache mit der Poolparty nochmal. "Meinst du echt, du kriegst deine Eltern dazu ĂŒberredet, dich alleine eine Party schmeißen zu lassen?"

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"Papa wird da weniger das Problem sein, aber Mama krieg ich bestimmt auch ĂŒberredet...ich krieg das schon hin!"

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"Ok, wenn du meinst...ich trau der Anisha ehrlich gesagt nicht ĂŒber den Weg. Sie kommt mir ziemlich link vor..." Jonah widersprach direkt: "Sie ist vielleicht ein bisschen zickig, aber sonst ganz ok."

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"Du kommst aber doch auch, oder?"

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Julian schaute ihn unglÀubig an. "Du glaubst doch wohl nicht, dass mich die Oberprinzessin Anisha mit auf ihrer Party dabeihaben will? Was soll ich denn da...sorry, aber ich kann mit diesen Leuten absolut nix anfangen!"

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Jonah erwiderte: "Du musst auf jeden Fall auch kommen. Und es ist immer noch meine Party, und ich entscheide, wer kommt und wer nicht kommt!" Da hatte er einen Einfall. "Weist du was? Du könntest doch mit Fabian Musik machen!! Dann haben wir unsere Liveband. So krieg ich auch der Anisha verklickert, warum du auch mit dabei bist." Als er Julians skeptischen Blick sah, fĂŒgte er noch mit nem Unterton hinzu: "Ich werde Annabelle natĂŒrlich auch mit einladen..."

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Julians Gesicht erhellte sich, und Jonah wusste, dass er gewonnen hatte. Lachend sagte Julian also zu und freute sich auf einmal total auf den Samstag.

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Beim Abendessen saß Jonah dann auf heißen Kohlen. Er versuchte zuerst, seine Mutter in eine richtig gute Stimmung zu versetzen. "Boah, Mama...du machst echt das beste HĂŒhnchen weit und breit! Du bist wirklich die beste Köchin der Welt!" Julian war ebenfalls ganz aufgeregt, wie Tante Emily wohl darauf reagieren wĂŒrde.

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Emily war allerdings nicht auf den Kopf gefallen. Sie kniff ein Auge zusammen und fragte ihren Sohnemann: "RĂŒck mit der Sprache raus...was willst du?"

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Jonah fiel kurz die Kinnlade runter, weil sein Plan, Mama zu umsĂ€useln, nicht aufgegangen war. "Nur weil ich deine KochkĂŒnste lobe, heißt das doch nicht direkt, dass ich etwas will..." Jetzt schaltete sich Josh mit ein. "Na, lass den Jungen doch mal ausreden..." Jonah nickte bestĂ€tigend: "Danke, Papa! Also, da ja am Wochenende so super Wetter sein soll, hab ich mich gefragt, ob ihr nicht mal diesen obercoolen Wasserpark besuchen wollt mit Tante Sophia, Onkel Alex und den Kleinen! Die waren ja noch nie da, und ich glaube, das wĂŒrde perfekt sein fĂŒr Samstag! Da soll es nĂ€mlich ĂŒber 30 Grad werden."

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Vor Emily's geistigem Auge kam das Bild des Wasserparks auf, der wirklich viel fĂŒr Groß und Klein zu bieten hatte. Ganz besonders war ihr der Wellnessbereich in Erinnerung geblieben. Allerdings war der Park ein gutes StĂŒck weg, da lohnte es sich ohne Übernachtung nicht wirklich. Bei ihrem letzten Besuch, der schon einige Jahre her war, hatten sie jedenfalls eine Übernachtung direkt im Park gebucht. Sie drehte sich zu Josh und den Kindern um und sagte: "Ganz ehrlich, ich finde das keine schlechte Idee...was meinst du, Josh?"

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Doch Mia antwortete fĂŒr ihren Papa, indem sie ausrief: "Au ja, da fahren wir hin!!!!!" Josh meinte ergĂ€nzend: "Ganz meine Meinung, und Mia hat das auch viel schöner und begeisterter beantwortet als ich!"

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"Aber Moment mal....", wandte sich Emily an ihren Sohn, "...hast du grade gesagt, dass wir mit der Familie fahren...und wo bitte bleibst du?"

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Jonah versuchte, so ruhig wie möglich zu bleiben, aber innerlich war er super aufgeregt. Sein Herz klopfte ihm bis zum Hals, als er sagte: "Ich hatte gehofft, dass Julian und ich einfach mal ganz locker hier bleiben können und ein bisschen relaxen können....weist du, mal so ohne kleine Schwestern und so. Julian ist immerhin schon 15, und ich werde in drei Monaten auch 15."

Emily schaute ihn wieder mit schmalen Augen an: "Und ihr macht ganz sicher keinen Blödsinn?"

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Mit dieser Frage wandte sie sich an Julian und schaute ihn prĂŒfend an. Ihm wurde ganz heiß, denn ihm war LĂŒgen zuwider. In seiner Familie redeten alle ganz offen und ehrlich miteinander und es gab keine Geheimnisse. Und das liebte er so an seinen Eltern; er konnte ihnen einfach alles sagen, was ihm auf dem Herzen lag. Außerdem war er jetzt von dieser LĂŒge ĂŒberrumpelt worden, denn er war davon ausgegangen, dass Jonah seine Eltern einfach um Erlaubnis fragen wĂŒrde.

Er spĂŒrte Jonah's durchdringenden Blick und widerstand dem starken Wunsch, die Wahrheit zu sagen. "Ähm...ne, wir Ă€h wollten einfach nur mal ein bisschen alleine sein." Allerdings sah er Emily dabei nicht in die Augen, sondern er schaute zur Seite. Jonah wusste, dass Julian nicht gut lĂŒgen konnte, und bevor er noch was dummes sagte, unterbrach Jonah ihn schon fast. "Wir wollten im Baumhaus von Julian ĂŒbernachten, um uns fĂŒr das Pfadfinder-Camp im Sommer vorzubereiten, nicht wahr, Jules?" Dieser schluckte und nickte nur. Aber weil Emily ihn immer noch sehr skeptisch betrachtete und er Jonah nicht enttĂ€uschen wollte, setzte er eine begeisterte Mine auf und sagte: "Ja. Bitte Tante Emily...ich freu mich, einfach mal alleine mit Jonah zu sein. Du kannst uns vertrauen."

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Julian hasste sich fĂŒr seinen letzten Satz.

Emily schienen die Worte von Julian jedenfalls beruhigt zu haben, denn dieser Junge log nie...ganz im Gegensatz zu ihrem eigenen Sohnemann, der es mit der Wahrheit öfter mal nicht so genau nahm. "Na gut", sagte sie, "dann schauen wir gleich mal nach dem Essen nach einer Übernachtungsmöglichkeit dort." Allgemeiner Jubel brach aus, und Jonah zwinkerte Julian zufrieden zu. Julian hingegen hatte ein dumpfes GefĂŒhl in der Magengegend, und obwohl das HĂŒhnchen so verfĂŒhrerisch duftete, war ihm der Appetit vergangen.
 
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franzi82

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Das hast du wieder gut beschrieben. :-) Julian passt schon auf das jonah keinen Unfug macht. Mariella scheint sehr nett zu sein. Ich hoffe das Julian mit Annabell zusammen kommt. Ich glaube die beiden passen gut zusammen.

Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Mach bitte ganz schnell weiter.
 
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@Nikita22 Da hast du wohl recht... :D Irgendwie riecht so eine LĂŒge schon richtig nach Ärger, aber wir werden sehen...in meinem Spiel steht die Party auch noch bevor, ich hab also selber auch noch keine Ahnung, wie es weitergeht. :lol:
@franzi82 Naja, Julian kann zwar einen gewissen Einfluss auf Jonah haben, aber ob er es schafft, ihn vor Ärger zu bewahren? Jonah ist ja schon sehr selbstbewusst und lĂ€sst sich nicht gerne reinreden... Mariella ist wirklich eine liebe, die einfach nur in die falschen Clique reingeraten ist. Irgendwie merkt sie, dass sie doch ein wenig anders ist als ihre "Freundinnen", aber wie soll man so eine angesagte Gruppe einfach verlassen, ohne sich vor den anderen lĂ€cherlich zu machen? So weit ist sie jedenfalls noch lange nicht. Julian und Annabelle sind wirklich so putzig zusammen...mal sehn, ob sie irgendwann zusammenkommen. đŸ„°

Da es bis zu der Party noch ein paar Tage hin ist, geht heute mit dem nĂ€chsten Tag weiter. Viel Spaß beim Lesen :read:

~~~

Emma blickte ihre Mama an...was wollte sie ihr denn schon so frĂŒh am FrĂŒhstĂŒckstisch mitteilen?

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"Emma, Schatz...hör zu. Deine Noten in Mathe gehen immer weiter runter, und deshalb haben Papa und ich beschlossen, dass du jetzt Nachhilfeunterricht bekommst."

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"Ach, Mama....jetzt echt? Ich hab aber keine Lust auf noch mehr rechnen..."

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Emily hatte mit Protest ihrer Tochter gerechnet. "Ja, das ist uns durchaus bewusst, aber es geht nunmal nicht anders." Das MĂ€dchen verdrehte die Augen und fragte dann: "Und von wem soll ich bitte Nachhilfe kriegen?", fragte sie patzig.

"Jonah hat einen Klassenkameraden, den hast du vielleicht schonmal gesehen...den Bayu? Auf jeden Fall war er schonmal hier. Ich hab ihn fĂŒr heute Nachmittag eingeladen, dann könnt ihr euch mal kennenlernen, ob ihr miteinander zurechtkommt." Emma nahm es hin. "Wenigstens krieg ich keinen steinalten strengen Lehrer als Nachhilfe..."

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Nacheinander verließen alle das Haus, um zur Schule oder zur Arbeit zu fahren. Emily blieb alleine zurĂŒck, denn sie arbeitete oft von zuhause aus. Bevor sie sich an den Computer setzte, schaute sie erstmal grob das Haus durch, ob alles einigermaßen ordentlich war. Das war ein Tick von ihr, denn sie hasste jede Unordnung und wollte es immer so sauber wie möglich haben.

Unten war alles in bester Ordnung, und die Zimmer der MĂ€dchen genĂŒgten ebenfalls ihren AnsprĂŒchen...außer die Decke von Mia, die sie noch ein wenig zurechtzupfte, sodass die Falten verschwanden. Doch sie hob sich "das beste" zum Schluss auf...es war nĂ€mlich immer eine Überraschung, wie man Jonah's Zimmer vorfand. Sie warf einen Blick hinein und hĂ€tte die TĂŒr am liebsten direkt wieder zugemacht.

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Jonah hatte die Hunde mal wieder bei sich im Zimmer ĂŒbernachten lassen, und der Boden war völlig verdreckt. Wahrscheinlich hatte eins der Tiere sich vorher noch ausgiebig draußen im Dreck gewĂ€lzt. Princess schaute sie aus großen Knopfaugen an und begrĂŒĂŸte sie freudig schwanzwedelnd. Emily beugte sich zu der HĂŒndin herunter. "Ja, was habt ihr denn hier fĂŒr eine Unordnung gemacht?", zwitscherte sie und streichelte Princess ĂŒber den Kopf.

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Toffifee wollte ihr wohl ihre Frage beantworten und fing an, sich im Dreck zu drehen und zu spielen.

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"Na, komm mal her, du kleiner Stinker...", sagte sie zu Toffifee und bĂŒckte sich, um das Tierchen auf den Arm zu nehmen.

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"Im Garten habt ihr bestimmt mehr Spaß als hier oben..."

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Sie hielt kurz inne und genoss dieses idyllische Bild...Flower war in der kurzen Zeit auf dem Teppich eingeschlafen - direkt neben einem dicken BĂŒndel Fell.

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Es half aber nichts, denn sie wollte ja hier saubermachen. Also hob sie den schlafenden Welpen auf und brachte die beiden nach unten in den Garten, und Princess folgte ihr natĂŒrlich auf Schritt und Tritt. Nachdem sie die FutternĂ€pfe aufgefĂŒllt hatte, ging sie nach oben und schnappte sich den Staubsauger.

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Sie ging immer wieder mit dem Sauger ĂŒber das FellbĂŒschel, aber die Haare hatten sich fest mit dem Teppich verwoben. Leise schimpfte sie vor sich hin: "Warum mache das eigentlich ich? Jonah soll auch mal lernen, wie man Ordnung hĂ€lt...das nĂ€chste mal lasse ich ihn das selber machen!" Das sagte sie jedesmal, und doch endete es immer damit, dass sie diese Dinge selber direkt erledigte, weil sie Dreck und Schmutz nicht gut liegen lassen konnte.

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Einige Stunden spĂ€ter - die Kinder waren schon wieder aus der Schule zurĂŒck - kam auch der "Nachhilfelehrer" fĂŒr Emma vorbei. Jonah hatte seinem Freund mehrmals eingeschĂ€rft, in Gegenwart seiner Eltern oder den Geschwistern bloß nichts von der Party am Wochenende zu erwĂ€hnen. Dieser hatte nur erwidert: "Chill mal...ich bin doch nicht bescheuert, dass ich das deiner Familie brĂŒhwarm erzĂ€hle..."

Im Garten trafen sie dann Emma an, die mit Mia auf der Wiese spielte. "Emma, guck mal...Bayu ist da, um dir in Mathe zu helfen." Emma erhob sich schwer seufzend, denn sie hĂ€tte viel lieber weiter gespielt. Mia wandte sich Emma's BĂ€ren zu und versicherte ihrer Schwester, dass sie sie in der Zwischenzeit gut vertreten wĂŒrde.

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Emma ging also auf ihren Bruder und dessen Freund zu und musterte diesen erstmal ausgiebig. Doch er ließ sich davon kein bisschen beeindrucken und sagte offen und freundlich: "Hallo Emma! Wir haben uns schonmal gesehen, oder? Du bist ja hĂŒbsch, ich mag deine Spange im Haar." Und das brach augenblicklich das Eis! Instinktiv griff Emma zu ihrer Spange und berĂŒhrte sie leicht. "Danke!" Sie strahlte den Jungen an, nahm ihn bei der Hand und zog ihn zum Tisch. "Komm, wir setzen uns hierhin..."

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Jonah grinste nur und rief Bayu hinterher: "So einfach geht das? Das muss ich mal demnÀchst bei Mariella probieren..." Lachend ging er weg, um ein paar Körbe zu werfen.

Bayu nahm neben der Kleinen Platz und fragte sie: "Wo hapert es denn...?"

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Emma zog ein SchnĂŒtchen: "Wir machen grade Textaufgaben und die sind einfach so furchtbar schwer.... Plusrechnen geht ja noch, aber ich hasse Minusrechnen und Geteiltaufgaben sowieso..."

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"Ich hab letztens sogar eine 5 in Rechnen bekommen..."

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"Ach, das kriegen wir schon wieder hin. Du bist ein kluges MĂ€dchen, und mit meiner Hilfe wirst du die anderen bald alle ĂŒberholen!!"

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Emma gefiel, was Bayu ihr sagte. Doch so ganz ĂŒberzeugt von seinen enthusiastischen Worten war sie noch nicht. "Meinst du wirklich?"

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"Na klar!"! Wir mĂŒssen vielleicht einfach nur anders an die Aufgabe rangehen. Vor allem musst du die Aufgabe erstmal richtig lesen...also dir wirklich genau anschauen, was in der Aufgabenstellung steht. Am besten liest du mal ganz langsam und laut die Aufgabe vor, und dann markier dir mit dem Stift die wichtigen Angaben...."

So verging eine knappe Stunde.

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Mit der Hilfe von Bayu hatte Emma die Aufgaben fĂŒr Zuhause gelöst.

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Es war ein tolles GefĂŒhl, ein wenig Licht in das Zahlengewirr gebracht zu haben. "Woooow....endlich hab ich auch mal was kapiert!"

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Sie stand auf, um fĂŒr sich und ihren neuen Freund etwas zu trinken zu holen, doch Flower fing sie ab und schleckte ihren Schuh ab. "Hallo, kleine Flower!", begrĂŒĂŸte sie den Welpen.

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"Willst du unseren Gast mal kennenlernen?"

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Bayu hatte das kleine HĂŒndchen bemerkt und meinte: "Oh, ist der aber sĂŒĂŸ!"

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"Es ist ein MĂ€dchen, und sie heißt Flower!"
Bayu ging leicht in die Knie und sagte: "Hallo Flower...du bist aber eine ganz Liebe!"

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Der Welpe kam direkt nĂ€her und ließ sich streicheln.

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Er protestierte auch nicht, als Bayu ihn auf den Arm nahm...

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...im Gegenteil, er schleckte den Jungen sogar direkt ab.

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"Awww, wie gern wĂŒrd ich dich mit nach Hause nehmen..."

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"Äh...also wir suchen noch ein Zuhause fĂŒr sie...", meldete sich Emma zu Wort. Bayu blickte sie erstaunt an. "Echt jetzt?"

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"Ja, großes Indianerehrenwort! Wir haben 4 Welpen gehabt, zwei davon sind schon weg. FĂŒr den hier und noch einen anderen suchen wir noch ein Zuhause. Du kannst sie also haben, wenn du willst." Bayu strahlte ĂŒber beide Ohren und meinte: "Boah, das wĂ€r ja obercool..." Emma fĂŒgte noch hinzu: "Wenn du willst, kann ich nachher beim Essen meine Eltern mal fragen fĂŒr dich!"

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Es dÀmmerte langsam, und Josh bereitete seinen legendÀren Pizzateig zu, den er von seiner Oma gelernt hatte.

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So wanderte die köstlich duftende Pizza direkt vom Ofen auf den Gartentisch.

Doch noch bevor Emma in das erste StĂŒck reinbiss, verkĂŒndete sich feierlich: "Mama, wir haben einen Platz fĂŒr Flower gefunden!!!"

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Emily wurde hellhörig, denn das war wie Musik in ihren Ohren. "Aha...wen hast du denn da im Sinn?"

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"Na, den Bayu! Du hÀttest mal sehen sollen, wie Flower ihn abgeschleckt hat heute! Sie gehört einfach zu ihm!"

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Emily wandte sich an Bayu: "Stimmt das?" Er nickte eifrig und bestĂ€tigte die Worte von Emma. "Wenn das so ist...", erklĂ€rte Emily, "...wĂŒrden wir uns sehr freuen, dich und deine Eltern hier mal einzuladen, damit wir das alles durchsprechen können."

"Boah, vielen Dank, Mrs. Brown, das ist ja super!! Ich werd gleich direkt meine Eltern fragen, und dann sag ich nochmal bescheid, ok?"

Emma beobachtete ihn vertrÀumt und freute sich ebenfalls, denn sie hoffte, dass sie Bayu dadurch öfter sehen könnte als nur zu den Mathestunden...


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Hach, ĂŒberall liegt bei meinen Sims momentan Liebe in der Luft...đŸ„°đŸ˜…
 
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franzi82

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O wieder toll geschrieben:love:. Wo hast du denn pizza mod her? Der ist ja cool. Im Ofen pizza machen. :-) kannst du mir das bitte verraten? Das wÀre sehr lieb von dir.

Ist das ein Kleiderschrank aus zeit fĂŒr Freunde in jonahs Zimmer? Der ist bei mir total beliebt. :)Ich hoffe das du eine schöne Party hast. Und das die Jungs mit ihren Traum Damen zusammen kommen.
 
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Hallo franzi :hallo:
Wegen der Pizza hatte ich dir ja gestern schon geschrieben. Ja genau, das ist der begehbare Kleiderschrank. Wenn ich Zimmer habe, die groß genug sind, verwende ich den sehr gern. Ich mag es, dass er aussieht wie ein Einbauschrank. Mal sehn, was so auf die beiden zukommt. Danke dir :)
 
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Sophia machte sich Gedanken...seit 2 Tagen verhielt sich ihr Sohn so merkwĂŒrdig. Er war zwar von Natur aus ein recht ruhiger Junge, aber sie spĂŒrte, dass ihn irgendetwas belastete, denn er war noch nachdenklicher als sonst. WĂ€hrend sie einen hĂŒbschen Blumenstrauß fĂŒr die KĂŒche zusammenstellte, nahm sie sich vor, heute mit Alex nochmal ĂŒber Julian zu reden. Vielleicht hatte er ja eine Idee, was Julian beschĂ€ftigte.

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Zufrieden mit ihrem Werk stellte sie die Blumen auf dem KĂŒchentisch ab und sah aus dem Fenster. Nachher sollte es ein wenig regnen, also beschloss sie, vorher die Zeit zu nutzen und mit Autumn ein wenig nach draußen zu gehen. Die Kleine hatte nĂ€mlich letzte Woche ihr erstes Fahrrad bekommen und war schon recht forsch beim Fahren - vielleicht sogar ein wenig zu forsch. Wie unterschiedlich doch ihre Kinder waren...Julian war von klein auf eher vorsichtig und bedacht gewesen und brauchte viel Zuspruch, dagegen war ihre JĂŒngste das reinste Abenteuerkind.

Eine Viertelstunde spÀter stieg Autumn begeistert auf ihr Fahrrad.

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Mit Argusaugen wachte Sophia darauf, dass Autumn nicht irgendwo gegen fuhr, denn sie beobachtete viel lieber alles um sich herum statt auf die langweilige Straße und die Leute, die auf ihr gingen, zu achten.

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Sie wollte ihrer Tochter grade zurufen, dass sie rechts abbiegen mĂŒssen, aber die Kleine machte es wie selbstverstĂ€ndlich von selber. Immerhin war sie diesen Weg schon sehr oft mit ihrer Mama entlangspaziert.

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Vor ihnen ging es einen kleinen HĂŒgel runter, und Sophia rief: "Pass auf, Autumn...nicht so schnell!" Doch natĂŒrlich ignorierte das MĂ€dchen die Warnungen und flitzte den HĂŒgel hinab.

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Sophia hielt kurz den Atem an, doch als Autumn sicher unten angekommen war, entspannte sie sich wieder. Das Kind wusste eben, wie es ging.

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Nach einer knappen Stunde waren sie wieder zuhause. Das Wetter hatte sich wie versprochen bis jetzt gehalten.

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Sophia stellte sicher, dass Autumn erstmal beschĂ€ftigt war und demnach keinen Blödsinn anstellen konnte. Das MĂ€dchen nickte leicht ĂŒber ihrem Buch ein - die frische Luft hatte mal wieder ihr Werk verrichtet.

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Also widmete sie sich jetzt weiter ihrem GemĂ€lde, das sie heute morgen nach dem FrĂŒhstĂŒck begonnen hatte. Die Renovierung des Wohnzimmers war auch schon wieder einige Monate her, und sie hatte immer noch kein passendes Bild gefunden fĂŒr die Stelle ĂŒber dem Kamin. Also wollte sie sich als KĂŒnstlerin versuchen und selber ein Bild malen.

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Ein Pinselstrich hier und ein Kleks Farbe dort...langsam fĂŒgte sich das Bild zusammen, und Sophia gefiel, was sie da zustande brachte.

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So verging die Zeit fĂŒr Sophia wie im Flug. Autumn war nach ihrem kleinen 'Powernapping' wieder voller Tatendrang und ihr wurde natĂŒrlich langweilig. Da fiel ihr Mama's neuer Schaukelstuhl ins Blickfeld und schwupps, war sie von der Couch heruntergerutscht und auf den Stuhl draufgeklettert.

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Sophia bemerkte den Trubel hinter ihr und amĂŒsierte sich ĂŒber den Spaß, den die Kleine mit dem Schaukelstuhl hatte. Sie besah sich ihr Kunstwerk und war schon ein wenig stolz darauf. Es war besser geworden, als sie es sich erhofft hat. Noch im leicht feuchten Zustand hĂ€ngte sie es zur Probe an die vorgesehene Stelle an der Wand. Es passte einfach perfekt.

Dann widmete sie sich ihrer Tochter, die so wild spielte, dass der Schaukelstuhl schon 'schmerzliche' GerÀusche von sich gab.

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"Na, na...wir mĂŒssen den Stuhl ja nicht direkt kaputtmachen, oder? Ich mag den nĂ€mlich und wĂŒrde den gern noch ne Weile behalten." Damit bĂŒckte sich sich und hob das Kind aus dem Stuhl. Autumn war inzwischen recht schwer geworden...sie hochzuheben wurde schon zu einem richtigen Kraftakt.

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"So, jetzt darf die Mama sich auch mal hinsetzen....", Ă€chzte sie und ließ sich in den Stuhl fallen. Sie griff nach ihrem Strickzeug und arbeitete entspannt an ihrer Socke weiter. Doch sie kam nicht weit, denn es klingelte.

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"Na nu, wer ist das denn?", fragte sie mehr sich selbst als ihre Tochter. Vor der TĂŒr stand Emily und strahlte sie an. Sie hielt einen Regenschirm, denn es hatte zu nieseln begonnen.

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"Ach wie schön, ich hab eben noch an dich gedacht...", rief Sophia erfreut aus und umarmte ihre Schwester und fĂŒgte geheimnisvoll hinzu: "Ich muss dir was zeigen!"

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Damit zog sie Emily an der Hand ins Wohnzimmer. "Und, was sagst du? Grade frisch fertig geworden!" Emily bestaunte das GemĂ€lde und sagte ehrlich anerkennend: "Wow...ich finde es super schön! Du hast wirklich Talent...!" Sophia strahlte bis ĂŒber beide Ohren. "Danke dir...und jetzt darfst du dich auch setzen...", lachte sie.

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Sie unterhielten sich eine Weile ĂŒber das Bild, ĂŒber den Vormittag und auch ĂŒber ihre Kinder. Emily erwiderte auf Sophias Überlegungen: "Keine Ahnung, ob in der Schule irgendwas vorgefallen ist...Jonah hat zumindest nichts davon erzĂ€hlt und er verhĂ€lt sich auch normal. Vielleicht hat Jules einfach nur ne Phase, wo er keine Lust hat, zu erzĂ€hlen? Ich mein, die hatten wir ja alle mal..."

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So wirklich zufrieden war Sophia auch nach dem GesprĂ€ch mit Emily nicht. Da war irgendwas, sie konnte es spĂŒren - aber leider nicht erklĂ€ren.

Julian war inzwischen von der Schule nach Hause gekommen und hatte auf ihre Ansprache hin kaum ein Wort gesagt. Nachdem er kurz auf seinem Zimmer war, trieb es ihn raus. Auch Cookie war verschwunden, also schloss Sophia daraus, dass die beiden einen Spaziergang machten.

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Sie war froh, als Alex nach Hause kam. Nachdem er sich ein erfrischendes Glas Limonade aus dem KĂŒhschrank geholt und direkt ausgeleert hatte, setzten sie sich auf die Bank im Garten. Die Sonne hatte sich wieder durch die Wolken durchgekĂ€mpft und verteilte großzĂŒgig ihre wĂ€rmenden Strahlen. Sophia sah sich vorsichtshalber um, ob keins der Kinder in unmittelbarer NĂ€he war, doch die Luft war frei.

"Hast du eine Ahnung, was Julian bedrĂŒcken könnte? Er hat sich seit vorgestern so in sich selbst zurĂŒckgezogen...?" Alex spĂŒrte, dass sie aufgewĂŒhlt war und hörte ihr aufmerksam zu. Dann fragte er: "Also, mir ist auch aufgefallen, dass er gestern etwas stiller als sonst war. Was genau meinst du?" Sie ĂŒberlegte und meinte nachdenklich: "Ich kann es nicht in Worte beschreiben...es ist einfach ein starkes GefĂŒhl, dass irgendwas nicht in Ordnung ist."

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Alex schmunzelte leicht: "Wieder ne Intuition, wa? Du liegst ja meistens richtig mit deinen Vorahnungen..." Seine Frau schaute ihn ratlos an und atmete schwer aus. "Na, nu warte erstmal ab.", sagte er tröstend, "das legt sich bestimmt wieder. Wer weis, vielleicht hat er Liebeskummer?" Sophia schaute in seine lieben Augen. "Ja, du hast ja wahrscheinlich recht...........und trotzdem...", sie schĂŒttelte den Kopf, "...es ist etwas anderes!" Das brachte ihn zum Lachen: "Ja dann, mein Liebes, musst du ihn wohl einfach mal fragen..." Er zog sie zu sich und gab ihr ein KĂŒsschen auf die Stirn.

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Sie saßen eine Weile schweigsam nebeneinander auf der Bank und beobachteten Riley von Weitem dabei, wie sie Patch unermĂŒdlich das Kommando "Platz" beizubringen versuchte.

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Sie schien endlich Erfolg zu haben, denn der Hund folgte brav ihren Anweisungen und legte sich vor sie hin. Sprachlos schaute Riley ihm dabei zu und brach daraufhin in Jubel aus!

So verging der Nachmittag, und Sophia bereitete langsam das Abendessen vor. Durch das KĂŒchenfenster sah sie Julian im Garten sitzen und lernen.

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Mit den WĂŒrstchen in der Hand schlenderte sie in seine Richtung und warf den Grill an. "Stört es dich, wenn ich hier unser Abendessen zubereite?" Julian schaute kurz auf und meinte: "Ne, alles gut.", und widmete sich wieder seinem Buch. WĂ€hrend sie die WĂŒrstchen drehte, ĂŒberlegte sie, wie sie ihn in ein GesprĂ€ch verwickeln könnte. "Wie schön, dass die Sonne doch noch rausgekommen ist, oder?" Sie verdrehte innerlich die Augen ĂŒber ihre eigene UnfĂ€higkeit, eine Konversation zu beginnen. Mit dem Wetter wĂŒrde sie garantiert nicht rausfinden können, wie es in Julians GefĂŒhlswelt aussah.

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Sie ließ die WĂŒrstchen eine Weile auf dem Grill und setzte sich zu ihrem Sohn.

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"Hey...", begann sie mit sanfter Stimme. Sie lĂ€chelte ihn aufmunternd an. Julian spĂŒrte, wie sehr sich seine Mama um ein GesprĂ€ch mit ihm bemĂŒhte, und sie tat ihm leid.
"Ich sag es direkt, ok? Ich hab das GefĂŒhl, dass dich etwas belastet." Ihre Stimme war ruhig und beruhigend. Sie fuhr fort: "Du musst mir auch nicht erzĂ€hlen, um was es geht. Allerdings tut es mir immer gut, wenn ich mit jemanden darĂŒber spreche, was mich bedrĂŒckt. Und ich kann mir vorstellen, dass es dir auch gut tun wĂŒrde."

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"Papa und ich sind immer fĂŒr dich da. Ich möchte nur, dass du das weist."

Julians Hals schnĂŒrte sich zu. Wenn er so in die Augen seiner Mutter blickte, spĂŒrte er das große BedĂŒrfnis, ihr einfach alles von der geheimen Party zu erzĂ€hlen.... kein Geheimnis mehr vor ihr zu haben. Aber was sollte er ihr bitte sagen?
- Hey, Mama, ich hab euch und Tante Emily belogen...und ĂŒbrigens, wir schmeißen am Wochenende ne Riesenparty, und euch haben wir weggeschickt, damit ihr davon nix mitbekommt. -
Außerdem wĂŒrde er Jonah damit voll reinreiten, weil technisch gesehen war er ja derjenige, der sich das alles ausgedacht hatte. Es war alles so verzwickt. Er spĂŒrte, wie sein Kopf heiß wurde.

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Schließlich gab er zur Antwort: "Ja, danke." Sophia blickte ihn leicht resigniert an und nickte. Dann stand sie wortlos auf, um das Essen weiter vorzubereiten.

Nach dem Abendessen schaute sie kurz bei Riley ins Zimmer und sah sie fröhlich malen. Sophia blickte ihr ĂŒber die Schulter und sagte lĂ€chelnd: "Da hattest du aber heute Erfolg mit Patch, endlich hat er sich mal hingelegt!" Sie schaute ihr eine Weile zu. Es hatte etwas beruhigendes an sich, das Kind so unbeschwert malen zu sehen.

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Doch dann hörte sie aus dem Nebenzimmer lautes Geheule. Schon kam Autumn zur TĂŒr reingelaufen und schluchzte: "Das Puppenhaus ist kaputtgegangen!" Sophia umarmte das aufgelöste MĂ€dchen und sagte: "Die Mama repariert das jetzt wieder. Komm, wir gehn mal in dein Zimmer."

Die TrÀnen versiegten und die Kleine schaute ihr aufmerksam vom Bett aus zu. WÀhrend Sophia das Puppenhaus wieder aufrichtete, dachte sie sich nur: 'Wenn doch die Probleme eines Teenagers auch so leicht zu reparieren wÀren...'


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Am nĂ€chsten Morgen schien wieder die Sonne. Der FrĂŒhling meinte es gut. Alex hatte heute frei und beschloss, zur Feier des Tages aufs Rasieren zu verzichten. Pfeifend belegte er Butterbrote fĂŒr seine zwei Großen.

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"Danke, Papa...achso, Julian hat seine BrottĂŒte schon wieder vergessen....tschĂŒĂŸ, bis nachher!", rief Riley und flitzte nach draußen. Alex kam ins Zimmer und sah das vorbereitetes Lunchpaket noch da stehen, wo er es abgelegt hatte. Sein Sohn war schon wieder leise und ohne ein Wort zu sagen losgegangen. Sophia hatte schon recht...irgendetwas stimmte da nicht.

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Julian war froh, dass sie in den ersten beiden Stunden heute Kunst hatten. Da konnte man ein wenig abschalten. Sein Kopf war momentan so zu, dass er sich sowieso kaum auf etwas richtig konzentrieren konnte.

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Robin folgte dem Blick von ihrer Freundin und neckte sie: "Wir sind aber heute morgen vertrÀumt....na, siehst du deinem Traumprinzen zu, wie er sich setzt?"

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Annabelle schĂŒttelte verneinend den Kopf: "Ach, quatsch...du siehst mal wieder Gespenster!" Und doch wanderten ihre Augen erneut zu dem Tisch gegenĂŒber.

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Mrs. Caroline Lockwood betrat den Raum und stellte sich gut sichtbar fĂŒr alle SchĂŒler hin. "So, ihr Lieben! Heute wollen wir uns ein wenig mit der Farbtheorie beschĂ€ftigen..." Ein allgemeines Stöhnen ging durch die Reihen. "...aber keine Sorge, nachher habt ihr noch genug Zeit, um euch kreativ auszutoben!"

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WĂ€hrend Robin einige Zeilen aus dem Buch auf Seite 42 laut vorlas, flĂŒsterte Bayu seinem Freund zu: "Hey, psst...hast du sie...", er deutete mit dem Blick und einem Kopfnicken deutlich auf die Person hinter sich, "...mal fragen können, ob sie mit dir ausgehen will?"

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Jonah verneinte die Frage, indem er seinen Kopf schĂŒttelte. Bayu blickte ihn an, und sein Blick sagte mehr als tausend Worte. Jonah verstand zumindest direkt, was er bedeuten sollte: "Worauf wartest du...? Auf schöneres Wetter? Wenn du es nicht tust, wird es jemand anders tun!" Er nickte ihm ermutigend zu. Jonah riss daraufhin eine kleine Ecke aus seinem Heft heraus, kritzelte ein paar Worte darauf und warf das geknĂŒllte Papierchen auf Mariellas Tisch.

Er drehte sich so unauffÀllig wie möglich nach hinten, um ihre Reaktion darauf zu sehen.

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Sie lĂ€chelte ihn an und behielt die Notiz. Er hatte sich insgeheim erhofft, dass sie ihm die kleine Nachricht beantwortet zurĂŒckwerfen wĂŒrde.

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Also drehte er sich noch ein wenig mehr und schaute ihr fragend ins Gesicht. Sie machte eine Geste, die er nicht eindeutig zuordnen konnte - das ließ ihn wiederum noch nervöser werden. Er lĂ€chelte ein wenig hilflos zurĂŒck und zwinkerte ihr zu.

Ihre Sitznachbarin Anysha hatte natĂŒrlich diese kleine Interaktion mit missmutigem Blick mitverfolgt.

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Das wollte sie direkt unterbinden! "Huhu, Jonah...", mischte sie dazwischen, "...wir mĂŒssen noch ĂŒber die Party reden! Ich hab schon richtig tolle Ideen, was wir machen und...." Jonah unterbrach sie, allerdings etwas lauter, als ihm lieb war. "Ja, aber doch nicht jetzt...!"

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Und natĂŒrlich hatte Mrs. Lockwood das mitbekommen und hatte sich direkt vor Jonah aufgebaut. "Wie wĂ€re es, wenn du der Klasse mal wiederholst, was ich eben erklĂ€rt habe!"

Jonah starrte sie an und - um Zeit zu schinden - fragte er sie: "Ähm...und was genau von dem, was Sie uns beigebracht haben, soll ich wiederholen?" Er hatte nĂ€mlich keinen blassen Schimmer, was die Lehrerin grade erzĂ€hlt hatte.

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Sie half ihm auf die SprĂŒnge: "Na, zum Beispiel, welche Farben zu den PrimĂ€rfarben gehören?"

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"ÄÀÀhm...." Er schluckte und schielte auf das Blatt von Bayu, dass dieser ihm gut sichtbar hingeschoben hatte. Dort stand ganz deutlich: rot, gelb und blau.

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Sofort wurde sein Blick wieder selbstsicher. "Ach, das ist doch einfach...natĂŒrlich blau, gelb und die Farbe, die Ihnen so gut steht, rot." Er schaute sie mit seinem frechen, aber unwiderstehlichem Charme an, dem die Lehrerin nicht standhalten konnte. Trotzdem ermahnte sie ihn noch: "Ja...gut. Aber jetzt Augen und Ohren nach vorne, quasseln könnt ihr in der Pause."

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Er wartete, bis Mrs. Lockwood sich wieder außer Reichweite befand...

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...und flĂŒsterte - diesmal besonders leise - seinem Sitznachbarn zu: "Boah, danke, Mann...!"

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"Kein Ding, die hĂ€tte dich ja sonst aufgespießt!" Jonah lachte so leise es ihm möglich war und ahmte mit seiner Handbewegung eine Angel nach.

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Endlich kam die Erlösung. Mrs. Lockwood verkĂŒndete: "So, Kinder...genug der Theorie...erhebt euch und werdet kreativ! Zeigt mir, was euch bewegt!" Sie begleitete ihre Aussage mit einer dramatischen Handbewegung.

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Die SchĂŒler verteilten sich. Einerorts wurde gesprĂŒht...

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...und andernorts ganz klassisch eine Leinwand bemalt.

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Julian malte ein Bild von einem MÀdchen, das mit geschlossenen Augen Musik hört. Er hatte Annabelle letztens so auf dem Schulhof beobachten können und hatte diese Vorlage im Sinn.

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An der Staffelei hinter ihm arbeitete Annabelle an ihrem 'Kunstwerk'.

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ZufÀllig fiel ihr Blick auf das Werk von Julian.


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Ihr gefiel seine Art zu malen außerordentlich gut!

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Sie beschloss, zu ihm rĂŒber zu gehen....

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...und ihm zu sagen: "Mensch, du kannst Gitarre spielen, Lieder schreiben und malen?!"

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Julian erschrak zwar immer noch leicht, wenn sie ihn ansprach, allerdings war er zumindest nicht mehr wie gelÀhmt. Er gab ihr zur Antwort: "Nee, das ist ja garnichts besonderes...aber echt, gefÀllt's dir?"

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"Jaaa, total!! Ich find das super schön... Das passt voll zu mir. Ich seh wahrscheinlich genauso aus, wenn ich auf Kopfhörern Musik höre!"

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Julian schaute sie vertrĂ€umt an und hĂ€tte fast laut gedacht: Ach, wenn du wĂŒsstest, dass ich dich auch im Sinn hatte, als ich das gemalt hab... Aber natĂŒrlich behielt er das fĂŒr sich.

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Jonah hatte abgewartet, bis Mrs. Lockwood sich in den Flur verzog, um das Werk der 'GraffitisprĂŒher' zu begutachten und wandte sich an Mariella. "Du siehst heute sehr schön aus!"

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Anysha hatte den Satz von Jonah mitbekommen. Sie versteckte sich hinter der Staffelei ihrer Freundin und verfolgte das GesprÀch der beiden.

"Danke!", erwiderte Mariella schĂŒchtern. "Da hast du eben aber noch mal GlĂŒck gehabt, dass du Mrs. Lockwood zufrieden stellen konntest..." Jonah winkte ab: "Ach, die....sowas weis ich doch im Schlaf."

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"Sag mal...", lenkte Jonah das Thema zurĂŒck, "...was sagst du denn zu meinem Zettel?" Jetzt war er schlagartig aufgeregt, denn sie könnte ihm eine Abfuhr verpassen. Ihr Blick schien allerdings nicht abweisend zu sein, sondern eher im Gegenteil: Sie lĂ€chelte und wurde leicht rot.

Anysha war mindestens genauso aufgeregt wie die beiden. Sie hatte nicht erkennen können, was auf diesem blöden Zettel draufgestanden hatte. Und diese dumme Pute hatte es ihr auch nicht verraten wollen. Also lauschte sie gespannt, was Mariella antworten wĂŒrde.

"Also, ich esse gerne Eis und wir können ......." Weiter kam sie nicht, denn sie wurde unterbrochen. Anysha hatte genug gehört und ahnte, worauf die Antwort abzielen wĂŒrde.

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Sie ging schnurstracks auf Jonah zu und tippte ihn von hinten an. "Hey hey...wir wurden ja vorhin unterbrochen!"

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Jonah wusste direkt, wer das war und drehte sich ein wenig genervt zu ihr um. Es Àrgerte ihn, dass Anysha ausgerechnet jetzt ankommen musste.

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Sie aber ĂŒberging einfach seinen genervten Blick und sprach bewusst leiser, damit er ihr nĂ€her kommen musste, um zu verstehen, was sie sagte. "Hör zu, es kommen richtig coole Leute zu unserer Party! Außerdem...", sagte sie verschwörerisch, "...hat mein Papa im Keller immer reichlich Saft, da fĂ€llt es ihm bestimmt nicht auf, wenn die ein oder andere Kiste fehlt..." Jonah wollte protestieren, aber sie legte ihm einfach den Finger auf den Mund. "Shhh, willst du etwa, dass die olle Lockwood das mitbekommt? Vertrau mir, das wird super..."

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Jonah war klar, worauf sie mit "Saft" anspielte, aber er wollte jetzt kein Weichei sein. Also nickte er nur und sagte: "Ja, gut...was anderes: Ich hab ne Band, die spielen kann...also der Julian...."

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Sie unterbrach ihn: "Was...? Ne, dieser Freak kommt mir nicht auf die Party!" Doch im selben Moment wurde ihr bewusst, dass sie damit einen Fehler gemacht hatte und versuchte direkt, es wiedergutzumachen. "Ach ja...du bist ja mit ihm verwandt...sorry! Äh, natĂŒrlich kann er dabei sein...weist du was? Er kann auch seine Freunde mitbringen...", verkĂŒndete sie großzĂŒgig und fĂŒgte murmelnd hinzu, "...wenn er denn welche hat..." Jonah hatte den letzten Teil akustisch nicht verstanden und fragte: "Was?" Sie fĂŒhlte sich ertappt und sagte laut: "Ach nichts, ich freu mich nur auf die Party!"

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"Ja, ich mich auch...", sagte Jonah zweifelnd und lĂ€chelte sie gezwungen an. Er hatte das blöde GefĂŒhl, dass ihm langsam die Sache mit der Party aus den Fingern glitt...
 
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franzi82

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Wow. Wieder toll geschrieben. :-) Ich find jonah total sĂŒĂŸ. Ich hoffe das die Party ein Erfolg wird.

Ansyha nervt total. Die checkt einfach nicht das sie Jonah nicht gefÀllt. Ich hoffe das Jonah und Julian das rechtzeitig merken. Das die was vor hat.
 
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Wow. Wieder toll geschrieben. :-) Ich find jonah total sĂŒĂŸ. Ich hoffe das die Party ein Erfolg wird.

Hallo franzi :hallo: Dankeschön. Jonah ist auch ein ganz SĂŒĂŸer, kommt aber auch voll nach seinem Papa: oft viel zu selbstbewusst, abenteuerlustig und zusĂ€tzlich noch ein wenig leichtsinnig... keine wirklich gesunde Mischung 😅

Ansyha nervt total. Die checkt einfach nicht das sie Jonah nicht gefÀllt. Ich hoffe das Jonah und Julian das rechtzeitig merken. Das die was vor hat.

Sowas von. Um solche Typen mĂŒsste man eigentlich einen Riesenbogen machen...
 
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Riiiiing. Riiiiiing.

Sophia hasste den schrillen Ton des Telefons. WÀhrend sie zum Telefon ging, um abzuheben, nahm sie sich vor, endlich mal den Ton zu Àndern...irgendetwas leiseres und ruhigeres.

"Hallo? ... Ach, hallo Emily. Wie geht's dir?"

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"...oh........ja ok..........danke dir auf jeden Fall fĂŒrs Bescheid sagen..."

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...ja, du auch. Machs gut. TschĂŒĂŸ!" Sie legte auf und beobachtete nachdenklich das Telefon.

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Gedankenverloren ging sie nach draußen und entdeckte Alex im Vorgarten. Er spielte grade eine Partie Schach mit sich selber. "Darf ich mitspielen?" Ohne die Antwort abzuwarten, setzte sie sich auf den Stuhl gegenĂŒber von ihrem Mann.

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Dieser war so vertieft in seinen Zug, den er grade austĂŒftelte, dass er nur ein zustimmendes "Hm-hm" von sich gab.

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Er setzte seine Figur und sagte herausfordernd zu Sophia: "Na, dann zeig mal, was du kannst!"

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Doch als er in ihr Gesicht blickte, merkte er, dass sie eigentlich nicht zum Mitspielen zu ihm gekommen war. "Hey, was ist denn mit dir?"

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"Emily hat grad angerufen....sie hat gesagt, dass sich eine Familie gemeldet hat, die Toffifee gerne adoptieren wĂŒrde. Sie hat ihnen aber nicht direkt zugesagt, weil sie uns erst noch einmal bescheid sagen wollte...wegen Julian..."

Alex verstand die ZwickmĂŒhle, in der sich seine Frau befand. Julian hing wirklich sehr an diesem Tierchen. Sie hatten ihm aber von Anfang an erklĂ€rt, dass sie keinen dritten Hund momentan aufnehmen wĂŒrden. "Oh....", brachte er nur heraus. Immerhin wussten sie, dass dieser Tag kommen wĂŒrde, nur hatten sie den Gedanken daran von sich geschoben, weil sie ahnten, wie schwer es fĂŒr ihren Sohn sein wĂŒrde, sich von dem Tier zu trennen.

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Sophia nahm eine der Figuren in die Hand und kratzte sich damit am Kopf. Völlig abwesend betrachtete sie das Spielfeld und brachte nur heraus: "Ich weis nicht, was ich jetzt machen soll..."

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"Ich mein, er ist in letzter Zeit so furchtbar traurig und ich weis einfach nicht, warum. Wenn er in diesem Zustand auch noch erfÀhrt, dass "sein" Hund weggegeben wird an eine andere Familie..."

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Sie umklammerte die Schachfigur ganz fest mit beiden HĂ€nden. "...das wĂŒrde ihm das Herz brechen..." Sie schluckte. Alex konnte den Kampf regelrecht fĂŒhlen, den sie grade mit sich selber ausfocht.

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Plötzlich ging ihm ein Gedanke durch den Kopf. "Ich mein.....", begann er langsam, "...also wir wollen ja keinen dritten Hund, weil uns das einfach zuviel Stress momentan wÀre, richtig?"

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Sophia nickte nur stumm. "Aber ĂŒberlegen wir mal weiter...wie alt ist denn Cookie? Er hat in letzter Zeit ziemlich abgebaut." Er machte bewusst eine Pause, um seiner Frau Zeit zu geben, diesen Gedanken zu verarbeiten. Diese ĂŒberlegte kurz und fing dann an: "Achso...du meinst...." Anstatt den Satz zu beenden, setzte sie die Figur wieder auf das Feld.

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Alex beugte sich zu ihr rĂŒber und vollendete ihren Satz: "...dass wir das kleine WĂŒrmchen einfach zu uns nehmen? Genau das meine ich!"

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Mit gemischten GefĂŒhlen schaute sie ihn ein wenig zweifelnd an. "Meinst du wirklich, dass wir das hinbekommen?"

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"Da bin ich mir absolut sicher! Zusammen schaffen wir das!" Damit stand er auf und zog sie mit sich. "Komm mal her..." Er öffnete seine Arme und umarmte sie.

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Seine NĂ€he und die Umarmung tat gut. Sophia atmete tief ein und nahm seinen Duft wahr. Die Last, die sie in den letzten Wochen verspĂŒrt hatte, fiel schlagartig von ihr ab. Stattdessen nahm ein GlĂŒcksgefĂŒhl diesen Platz ein. "Danke, mein Liebling! Du hast recht, zusammen schaffen wir das!" Sie drĂŒckte ihn ganz feste an sich.

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"Weist du was? Plötzlich freue ich mich wie irre darauf, den kleinen Welpen zu uns zu holen....stell dir mal Julians Gesicht vor, wenn wir ihm das sagen!!!"

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Erleichtert ĂŒber diese Entscheidung vollfĂŒhrten die zwei ein kleines FreudentĂ€nzchen und gingen gleich darauf zu Emily und Josh, um ihnen die Neuigkeit zu verkĂŒnden.

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Es war inzwischen spĂ€ter Nachmittag geworden. Julian hatte es sich auf seinem Sessel gemĂŒtlich gemacht und las sein Lieblingsbuch.

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Er hatte es zwar bereits dreimal gelesen, aber er liebte diese Story einfach und verlor sich gerne immer wieder in dieser Fantasywelt. Ganz vertieft verschlang er Seite fĂŒr Seite und bemerkte dabei nicht die leisen GerĂ€usche, die die Treppe von sich gab, wenn jemand zu ihm ins Dachgeschoss hochkam.

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Seine Eltern schlichen nĂ€mlich grade die Treppe zu ihm hinauf. Bevor Alex die TĂŒr öffnete, flĂŒsterte er: "Bist du bereit?" Sophia nickte bestĂ€tigend.

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Leise öffnete er die TĂŒr und betrat das Zimmer.

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Julian war so gefesselt von seinem Buch, dass er die zwei noch nicht mal bemerkte, als sie das Zimmer betraten.

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Er zuckte leicht zusammen, als er die Stimme seiner Mutter unmittelbar in seiner NĂ€he hörte. "Huch...jetzt habt ihr mich aber erschreckt.... Was macht ihr denn hier?" Sichtlich verwirrt schaute er von einem Elternteil zum anderen. Sie grinsten beide so verdĂ€chtig, und fĂŒr einen kurzen Moment dachte er, dass sie ihm verkĂŒnden wĂŒrden, dass er noch ein Geschwisterchen bekommen wĂŒrde.

Aber Sophia ergriff das Wort: "Wir möchten dir einfach mal sagen, wie sehr wir dich lieb haben und wie stolz wir auf dich sind."

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Julian wurde bei dem Satz ganz mulmig zumute. Er schaute zur Seite, weil es ihm unangenehm war. Er fĂŒhlte sich sowieso schon die letzten Tage so verlogen und falsch...und jetzt sagten seine Eltern auch noch sowas.....

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Alex ergÀnzte den Satz von Sophia mit den Worten: "Und weil du uns so eine Freude machst, wollten wir dir auch eine kleine Freude machen!" Alex zwinkerte seiner Frau zu und signalisierte ihr, dass sie das Geschenk holen konnte.

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Julian war jetzt noch verwirrter als vorher und schaute ihr neugierig zu, wie sie zur TĂŒr ging, sich bĂŒckte und mit einem schön verpackten Geschenk zurĂŒckkam.

"Hier mein Schatz, das ist fĂŒr dich, weil wir dich so sehr lieben!"

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Julian blickte mit gemischten GefĂŒhlen in das strahlende Gesicht seiner Mutter und nahm das kleine Paket entgegen. Alex und Sophia warteten gebannt auf seine Reaktion. Er öffnete zögernd das Geschenk und sah hinein...

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Zwei große Kulleraugen blickten ihn an und er vernahm ein leises Winseln. Sprachlos sah er seine Eltern an und traute sich kaum, zu fragen.

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"Ist das jetzt euer Ernst.....darf ich, also....gehört Toffifee jetzt....zu mir?"

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Ganz eifriges Nicken war die Antwort, und Julian schossen die TrĂ€nen in die Augen. Er nahm das HĂŒndchen in die Arme und drehte sich einmal vor Freude mit ihm im Kreis.

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"Hast du das gehört, Toffifee????? Du darfst jetzt hier wohnen...hier bei mir und bei deinem Papa Cookie!!!"

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Von Freude erfĂŒllt umarmte er das kleine FellbĂŒndel. Alex beschaute sich das HĂŒndchen mal aus der NĂ€he. "Sie ist ja auch wirklich unglaublich sĂŒĂŸ!!", rief er aus.

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"Ja, das ist sie!" Der Junge blickte den Welpen ganz zÀrtlich an und streichelte mit dem Finger das kleine Köpfchen.

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Toffifee fing an zu zappeln und Julian setzte sie ab. "Ihr seid ja der absolute HAMMER!!!!!! DANKE!! DANKE!!! DANKE!!!!!"

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ÜberschwĂ€nglich fiel er seiner Mama um den Hals...

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...und auch seinem Papa.

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"Ihr seid die besten, ehrlich!! Ich kann es noch garnicht richtig glauben...."

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"Tu uns nur den Gefallen, und kĂŒmmer dich weiter um deine Ratte...sie braucht dich genauso sehr wie Cookie und Toffifee dich brauchen!" Damit deutete er mit dem Arm auf den leicht mĂŒffelnden NagerkĂ€fig. "Auf jeden Fall, das mach ich sofort!!"

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Seine Eltern ließen ihn jetzt allein. Sie schlossen die TĂŒr hinter sich und stiegen die Treppen herunter. Augenblicklich vernahmen sie Getrampel und den Jubel ihres Sohnes. Dieser hĂŒpfte hĂ€ndeklatschend und singend durch sein Zimmer und brachte damit seine euphorische Begeisterung zum Ausdruck, die ihn erfĂŒllte. Die beiden lĂ€chelten sich zu und wussten, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatten - so ausgelassen und fröhlich hatten sie ihr Kind schon lĂ€nger nicht mehr erlebt.

"Ich hab dich soooo lieb, kleine Maus..."

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"...und ich werde gut auf dich aufpassen!"

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Toffifee spĂŒrte die Freude ihres Menschen und wedelte ganz aufgeregt mit dem kleinen RingelschwĂ€nzchen. Sie gab ihm KĂŒsschen, so als wolle sie sagen: 'Ich freu mich auch ganz dolle!! Ich mag dich nĂ€mlich am liebsten!'

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Julian konnte sich kaum von dem HĂŒndchen trennen, aber er wollte sein Versprechen direkt einhalten. Er setzte Toffifee ab und erklĂ€rte dem Tier: "Du kannst dich jetzt hier mal ein wenig umsehen...ich muss mich um deinen Zimmergenossen kĂŒmmern. Darf ich vorstellen, das ist Rattatouille!" Damit ging er auf den NagerkĂ€fig zu.

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Er sĂ€uberte den KĂ€fig und befĂŒllte den Boden mit der frischen, sauberen Einstreu. Die Ratte kam direkt angelaufen und fiepste zur BegrĂŒĂŸung. Dann wĂ€lzte sie sich zufrieden im frischen Streu.

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Beim Abendessen dann war das GesprĂ€chsthema Nr. 1 natĂŒrlich das neue Familienmitglied.

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"Boah, ich hab mich garnicht getraut, zu dir hochzukommen, um bloß nichts nichts zu verraten!", lachte Riley. "Aber jetzt ist es ja zum GlĂŒck kein Geheimnis mehr."

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"Ich hab mich schon gewundert...normalerweise kommst du immer zwischendurch mal in mein Zimmer. Ich mein...nicht, dass ich es vermissen wĂŒrde...", scherzte er. Riley beschwerte sich direkt mit einem: "Heeeyyyy!" Aber der große Bruder beschwichtigte sie direkt. "Ist ja schon in Ordnung." Damit zupfte er sie sanft an einer ihrer StrĂ€hnen, die ihr ins Gesicht hingen.

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Er aß so schnell wie möglich auf, damit er wieder auf sein Zimmer konnte. Cookie folgte seinem Freund langsam nach oben. Der alte Hund brauchte inzwischen immer eine ganze Weile, bis er es ins Dachgeschoss geschafft hatte. Obwohl die Familie das Wohnzimmer fĂŒr ihn so gemĂŒtlich und hundefreundlich wie möglich gemacht hatten, wollte der Hund es sich nicht nehmen lassen, jeden Tag mindestens einmal nach seiner Gewohnheit den beschwerlichen Weg bis zu Julians Zimmer zu nehmen. Wann immer Alex das mitbekam, trug er den Hund nach oben und wieder runter.

Als Julian seinen besten Freund erblickte, ging er auf ihn zu und streichelte ihn ausgiebig. "Ist das nicht toll, Cookie?! Deine Tochter darf jetzt hier auch wohnen!! Ihr werdet bestimmt sehr viel Spaß zusammen haben!"

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Nachdem er sich eine ganze Weile mit Cookie beschĂ€ftigt hatte, kam Alex nach oben und trug den alten Hund wieder ins Erdgeschoss. So hatten sie es sich angewöhnt, denn wenn Cookie mal musste, konnte er in den Garten laufen und sich erleichtern. Leider durfte er nicht mehr bei Julian im Zimmer ĂŒbernachten, so wie frĂŒher.

Julian wĂŒnschte seinem Hund also eine Gute Nacht und machte sich auf die Suche nach der kleinen Toffifee. Er stellte sich neben sein Bett und rief ihren Namen. Nichts rĂŒhrte sich - scheinbar. Denn was er nicht sah: Die Kleine hatte sich ganz schelmisch unter dem Bett versteckt.

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"Wiff!" Meldete sie sich, und Julian blickte zu seinen FĂŒĂŸen hinunter.

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"Ach, da bist du!", lachte er. "Hier schau mal, das ist ein schönes PlĂ€tzchen, wo du schlafen kannst!" Damit zeigte er ihr ein weiches Hundekissen, das neben seinem Bett stand. Das HĂŒndchen beschnĂŒffelte das Kissen ausgiebig und befand es offensichtlich fĂŒr gut, denn es sprang direkt im Anschluss hinein.

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Julian ging ebenfalls ins Bett - allerdings mit sehr gemischten GefĂŒhlen. Hatte er vorher schon ein sehr schlechtes Gewissen seinen Eltern gegenĂŒber gehabt, war es jetzt unertrĂ€glich geworden.

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Sie waren so liebe Eltern - sie hatten ihm wahrhaftig einen riesigen Wunsch erfĂŒllt, obwohl sie selber davon nicht begeistert waren - und das nur, weil sie ihm eine Freude machen wollten. Wieder schossen ihm die TrĂ€nen in die Augen, doch diesmal nicht vor Freude, sondern vor Scham und Schuldbewusstsein. Mit einem dumpfen GefĂŒhl in der Magengegend schlief er ein.


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Ein wenig sentimental betrachtete Alex seinen Sohn. Das erste mal blieb der Junge ohne erwachsene Aufsicht alleine zuhause, wĂ€hrend sie außer Reichweite waren.

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„Komm mal her, mein Großer! Ich wĂŒnsch euch richtig viel Spaß an eurem freien Wochenende!“

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„Bleib brav, hörst du?“

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„
ja, Papa
“

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„Ich hab euch Spaghetti Bolognese vorbereitet, damit ihr nicht verhungert
“ Sophia nahm Julian auch nochmal zum Abschied in den Arm. „Wenn was ist, könnt ihr direkt Opa und Oma anrufen
die sind ja in einer knappen Viertelstunde da.“

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---

Endlich sturmfreie Bude. Jonah und Julian bemĂŒhten sich, den Garten so gut es eben ging fĂŒr die Party herzurichten. Sie holten alles raus, was die Dekokisten ihrer Eltern zu bieten hatte. Die Trampoline und Spielsachen der MĂ€dchen wurden beiseite geschoben und durch Decken, Kissen und StĂŒhle ersetzt. Ächzend schleppten die zwei die Tischtennisplatte die Treppen vom Keller hoch.
Anysha hatte nicht zuviel versprochen
sie kam mit zahlreichen gefĂŒllten BierkĂ€sten an. Außerdem hatte sie noch 2 große Kanister mitgebracht, die man auffĂŒllen konnte. WĂ€hrend Julian mithalf, die Kisten zu tragen, wurde ihm noch mulmiger zumute. Jonah versuchte ihn zu beruhigen: „Entspann dich mal
es kommen ja auch super viele Leute, deshalb hat Anysha auch so viel mitgebracht. Es wird schon alles ok sein
“
Keine zwei Stunden spĂ€ter trudelten bereits die ersten GĂ€ste ein, und schnell war der Garten gefĂŒllt mit lauten und ausgelassenen Teenagern.

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Die Musik wurde voll aufgedreht- die Party konnte starten!

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Jonah hielt Ausschau, ob Mariella inzwischen angekommen war und tatsĂ€chlich – da war sie und tanzte. Sie sah toll aus


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Er tanzte ein wenig auf sie zu und versuchte Augenkontakt mit ihr aufzunehmen. Es funktionierte – sie schaute ihn mit ihren wunderschönen funkelnden Augen an und schenkte ihm ein schĂŒchternes LĂ€cheln. Sein Herz fing bei diesem Blick ganz heftig zu klopfen an.

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Ohne lang zu ĂŒberlegen, ging er auf sie zu und setzte sich auf einen Stuhl in der NĂ€he. „Und
gefĂ€llt dir die Party bis jetzt?“ Sie nickte und antwortete: „Ja, total! Du hast ein tolles Haus
und den Garten habt ihr klasse fĂŒr heute vorbereitet!“

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Er wollte grade seinen nĂ€chsten Satz ansetzen, da hörte er, wie jemand laut seinen Namen rief. Er blickte in die Richtung, aus der gerufen wurde, und entdeckte Anysha. Sie winkte ihm energisch zu. „Hey Jonah, komm mal her. Ich brauch mal einen starken Mann, der das Fass hier aufmacht.
„Ich bin gleich wieder da
lauf mir nicht weg, hörst du?“, zwinkerte er Mariella zu und lief zum Fass rĂŒber, auf das Anysha gedeutet hatte. Es hatte ihm gefallen, dass er als starker Mann vor allen – besonders vor Mariella - bezeichnet wurde und stach voller Übermut in das Fass rein. Doch der Inhalt kam ihm direkt entgegen und schoss hoch in die Luft.

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Damit hatte er nicht gerechnet und versuchte, den Strahl mit seinen HĂ€nden abzudĂ€mpfen. Wie peinlich war das denn?! Verunsichert schaute er, ob Mariella das gesehen hatte, aber die unterhielt sich grade zum GlĂŒck mit Anysha.

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„Hey, psst. Ich muss dich um einen Gefallen bitten. Guck mal, der dunkle Typ dahinten mit dem grauen Shirt, der sich grad einen Becher nimmt
ja genau der
.“

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„Wir hatten mal was miteinander, aber irgendwie hat es nicht geklappt. Ich wusste nicht, dass er auch hier ist
keine Ahnung, wer ihn eingeladen hat
“

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Anysha wirkte verzweifelt. „Er ist eigentlich ein richtig cooler Typ, aber ich steh einfach nicht auf ihn. WĂŒrdest du mir einen riesigen Gefallen tun?“ Mariella schaute ihrer Freundin ins Gesicht und war gespannt auf die Bitte. „WĂŒrdest du ihn ablenken, also einfach dafĂŒr sorgen, dass er beschĂ€ftigt ist? Wenn er zu mir rĂŒberkommt und mich anspricht, dann wĂ€r mir das echt unangenehm.“

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Mariella war nicht grade begeistert davon, den Babysitter fĂŒr irgendeinen Typen die ganze Party ĂŒber zu spielen. „Och, Anysha
ich wollte doch aber auch die Party genießen
.“

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„Bitte, du musst mir einfach helfen
“. Anysha schaute sie mit ihrem liebsten Blick an. „Du bist doch meine beste Freundin, und du bist die einzige, der ich vertraue. Bitte, bitte tu mir diesen Gefallen.“ Dann fĂŒgte sie noch hinzu: „Ich wĂŒrde dasselbe auch fĂŒr dich tun!“
Mariella seufzte einmal tief aus und sagte: „Also gut, ja ich machs.“

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„Super, du bist einfach spitze! Danke!!“ Anysha fiel ihr theatralisch um den Hals. Mariella war zwar immer noch nicht sonderlich begeistert von der Idee, aber was sollte sie denn machen? Ihre Freundin einfach so im Stich lassen? Nein, so war sie nicht. Also raffte sie sich zusammen und versuchte, das Beste draus zu machen. „Über was rede ich denn mit ihm
also, was fĂŒr ein Typ ist der so?“
Und so gab Anysha ihr einige Tipps mit auf den Weg, wie sie bei ihrem Ex punkten und ihn ihr so vom Hals halten könnte.

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Mariella musterte den jungen Mann erstmal, bevor sie auf ihn zuging – schlecht sah er immerhin nicht aus. Brayton stand mit zwei anderen Jungs rum und schien einen Witz zu erzĂ€hlen. Sie nahm ihren Mut zusammen und ging locker auf die Gruppe zu. „Na, ihr drei, alles fit? Wollt ihr etwas zu trinken haben oder
Hey, bist du nicht Brayton?“ Sie zeigte auf ihn und spielte die Überraschte. „Jetzt sieh mich nicht so erstaunt an, von dir hört man doch ĂŒberall! ErzĂ€hl mal einen deiner berĂŒhmten Witze
“
WĂ€hrend er also seinen Witz zum Besten gab, war sie in Gedanken. Sie war immer wieder verblĂŒfft ĂŒber ihre FĂ€higkeit, extrovertiert zu wirken – wo sie doch in Wirklichkeit eher schĂŒchtern war. Sie spielte ihre Rolle als beste Freundin des beliebtesten MĂ€dchens der Schule nahezu perfekt – lediglich in Jonah’s Anwesenheit fĂŒhlte sie, wie die aufgesetzte Maske von ihr abfiel. Das war zur Abwechslung ein befreiendes GefĂŒhl.

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Etwas weiter abseits beobachtete Anysha diese kleine Szene und war Ă€ußerst zufrieden. Jetzt war diese dumme Pute fĂŒr den Rest des Abends erstmal beschĂ€ftigt und sie selber konnte sich dem nĂ€chsten Teil ihres Plans widmen.

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Sie blickte sich um und entdeckte Jonah, der grade mit Genuss einen Becher leersĂŒffelte. „Perfekt!“, flĂŒsterte sie leise vor sich hin. „Aber ich muss da noch ein wenig nachhelfen
“

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Sie nahm sich selber ebenfalls einen Becher und schlenderte auf Jonah zu.

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„Und hab ich dir zuviel versprochen?“ Jonah nickte ihr zu. „Ne, echt perfekt bis jetzt
ich hab mich schon von Julian anstecken lassen und gedacht, die wĂŒrden das halbe Haus auseinander nehmen, aber ist ja alles voll easy
“

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Sie kicherte. „Ach was
du bist ja witzig! Ich wĂŒrde doch keine Leute einladen, die dein Haus demolieren...“

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„Aber komm, wir liefern den Leuten hier mal ne Show, damit die sich nicht zu Tode langweilen
“ Jonah sah sie verwirrt an, wollte sich seine Unsicherheit aber nicht ansehen lassen und folgte ihr deshalb.

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Sie rief die Leute zusammen und lief auf das Fass zu. „Der coolste Mann hier zeigt euch jetzt mal, wie man das Fass richtig benutzt!“ Jonah ahnte, worauf es hinauslief und war nicht wirklich begeistert. Aber natĂŒrlich wollte er sich auch hier nicht die BlĂ¶ĂŸe geben und machte einfach mit. Er hatte es schonmal gesehen
da hing einer an dem Fass und es wurde volle Pulle aufgedreht und soviel Zeug in einen reingeschĂŒttet, bis man sich nicht mehr halten konnte.

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So schlimm konnte das aber ja auch nicht sein
vielleicht machte es sogar Spaß?! Er sah sich um und bemerkte, dass er im Mittelpunkt stand. „Na dann, her mit dem Ding!“, rief er ĂŒbermĂŒtig aus und nahm den Schlauch in den Mund. Kurz bevor er den Hebel löste, machte er sich selbst nochmal Mut. Dann betĂ€tigte er den Hebel und spĂŒrte, wie im selben Moment eine Menge FlĂŒssigkeit in ihn hineingepumpt wurde. Krampfhaft hielt er sich fest, weil er nicht direkt aufgeben wollte, doch einige Sekunden spĂ€ter löste sich der Schlauch und er spuckte den Rest, der sich noch in seinem Mund befand, in die Menge.

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Er fiel zu Boden und wusste im ersten Augenblick nicht genau, wie ihm geschah. Er hörte nur die Beifallsrufe der anderen. Ihm war ĂŒbel, aber er durfte doch hier nicht einfach wie ein SchwĂ€chling rumliegen!! Also raffte er sich auf und spĂŒrte, wie Anysha seinen Arm in die Höhe hielt. „Das, Lady’s und Gentleman, ist unser Gastgeber! Ist er nicht absolut der GrĂ¶ĂŸte?!“ Leicht benommen schaute er sich um und kam sich auf einmal richtig toll vor.

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In der Zwischenzeit hatten sich Brayton und Mariella prima unterhalten. Da es wirklich heiß geworden war, wollten sie sich auf Brayton’s Vorschlag hin im Pool ein wenig abkĂŒhlen.

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Jonah hatte sich wieder ein wenig gefangen und wurde von Anysha direkt mit einem weiteren Becher versorgt. Er spĂŒrte bereits ein leichtes SchwindelgefĂŒhl, aber beachtete es nicht weiter, sondern machte sich auf die Suche nach Mariella. Er fand sie auch, aber diesmal erfĂŒllte ihn dieser Anblick nicht mit Freude.

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Sie war dort mit einem anderen Kerl im Pool
und die beiden schienen sich ganz schön viel zu erzĂ€hlen zu haben.

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Wer war der Typ bloß? Warum war er ihm nicht schon frĂŒher aufgefallen
.? Gedankenverloren schlĂŒrfte er an seinem Becher. "Was, schon wieder leer?"

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Er wollte grad losgehen, um sich Nachschub zu holen, da klingelte das Telefon. Teilnahmslos schaute er auf’s Display, bis er erschrocken feststellte, dass es der Opa war.

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„Macht mal Platz da
“, rief er und rannte schnell ins Haus


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und von dort aus in den Vorgarten.

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Dort war die Musik nur noch sehr gedĂ€mpft zu hören, also hob er ab. „Hallo?“ Seine Zunge fĂŒhlte sich schwer an, und er musste sich anstrengen, deutlich zu reden.

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„Hallo ihr zwei. Na, habt ihr Spaß? Ich bin grad mit Cookie spazieren und dachte, da komm ich mal kurz bei euch vorbei. Seid ihr zuhause?“ Jonah erstarrte einen Moment und ĂŒberlegte blitzschnell. „Ähm
ne, wir sind grad im Baumhaus von Julian.“ Also sagte Opa: „Prima, da komm ich gleich vorbei
bin in ca. 10 Minuten da, vielleicht auch schon eher...bis gleich!“

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Hilfe!! Jonah starrte kurz unglÀubig auf das Telefon und rannte daraufhin wieder quer durch den Garten auf der Suche nach Julian. Er hatte ihn den ganzen Tag nicht wirklich gesehen. Endlich fand er ihn in einer Ecke, wo nicht viel los war.
„JULIAN!!! Opa ist unterwegs!!“

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„Wa-Was?“
„Ja, Mann
ich hab ihm gesagt, dass wir im Baumhaus sind, damit er bloß nicht hierherkommt und alles auffliegt!!“ Julian hielt sich vor Schreck die Hand vor den Mund. Etwas begriffsstutzig fragte er: „Und
was machen wir jetzt?“

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„Ja, was sollen wir schon machen
wir fahren jetzt direkt rĂŒber zum Baumhaus und tun so, als wenn wir schon den ganzen Tag da gewesen wĂ€ren!!

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Damit zog er Julian hinter sich her und die beiden schwangen sich hastig auf ihre RĂ€der.

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„Boah, beeil dich mal, Jules
der Opa könnte jede Sekunde da ankommen!!“

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Damit ĂŒberholte Jonah seinen Cousin genervt.

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Der Himmel versprach einen atemberaubenden Sonnenuntergang, aber dafĂŒr hatten die zwei Jungs im Moment ĂŒberhaupt keinen Blick. Ihr einziges Ziel war, das Baumhaus so schnell wie möglich zu erreichen!

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Da – endlich konnten sie es schon sehen. Jonah kniff die Augen zusammen, um zu erkennen, ob er den Opa schon irgendwo entdecken konnte.

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Leise fuhren sie ans HĂ€usschen heran, das Julian vor langer Zeit mit seinem Opa und Papa zusammen errichtet hatte.

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Durch die BĂŒsche entdeckte Julian schließlich eine Gestalt. „Oh nein
Opa ist schon da!!“, raunte er Jonah zu...

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Fortsetzung folgt...
 
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@Nikita22 Dank dir fĂŒr den Kommi. :hallo: Auf jeden Fall, find ich auch sehr riskant...Opa ist ja nicht auf den Kopf gefallen. 😅

Weiter geht's...

Die Jungs warteten den Moment ab, bis der Opa wieder hinter dem nÀchsten Busch verschwunden war, und hechteten dann die Treppe hinauf.

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Außer Atem, aber erleichtert, setzten sie sich an den Holztisch. „Pass auf, also du und ich waren schon den ganzen Tag hier und haben
keine Ahnung
Karten gespielt oder was weiß ich
“

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Julian unterbrach ihn diesmal ziemlich energisch. „Vergiss es, ich werde niemanden mehr anlĂŒgen
diese ganze Situation macht mich echt total fertig
ich bin einfach nicht fĂŒr sowas gemacht
“

„Ja, ok
beruhig dich mal wieder. Ich werde dann eben reden, und du
streichelst einfach Cookie und gut ist. So musst du Opa auch nicht ansehen dabei!“

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„Äh, ich will ja nicht nerven, aber du hast voll die Fahne
meinst du nicht, das Opa das merken wird?“, wandte Julian vorsichtig ein.

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„Mist
darĂŒber hab ich nicht nachgedacht
ja, so schlimm?“ Jonah hauchte einmal in seine hohle Hand und verzog angewidert das Gesicht. „Hast du ÂŽnen Kaugummi oder sowas hier?“

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Julian ĂŒberlegte kurz und meinte: „Also ich hab Zahnpasta hier und
.“ Zischend wurde er von Jonah unterbrochen: „Shhhhh!! Da kommt Opa um die Ecke!!“ Er legte den Finger auf den Mund und hielt kurz inne. Dann flĂŒsterte er Julian leise zu: „Keine Panik, ich krieg das schon irgendwie hin
“

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Opa Jack winkte den Jungs fröhlich zu und rief: „Hallo ihr zwei
wartet, ich komm zu euch hoch
“

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„Ne, mach dir keine MĂŒhe, wir kommen runter zu dir!“, rief Jonah schnell, da er unten die Möglichkeit hatte, etwas weiter weg vom Opa zu stehen. Also liefen die beiden die Treppen wieder runter und gingen auf den Opa zu.

Julian widmete sich direkt Cookie, ohne Opa auch nur anzusehen. Er hatte die Nase gestrichen voll und wĂŒnschte sich schon fast, dass die Party aufflog, damit er endlich keine LĂŒge mehr mit sich rumtragen musste. Inzwischen war es ihm auch egal, ob er dafĂŒr eine Strafe bekommen wĂŒrde – er wollte einfach nur die Last los sein. Einzig und allein die LoyalitĂ€t gegenĂŒber Jonah hielt ihn davon ab, mit seinen Eltern oder dem Opa darĂŒber zu reden.

Bevor Opa irgendwelche Fragen stellen konnte, fing Jonah das GesprĂ€ch an: „Und
wie geht’s Oma?“

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Sie unterhielten sich ein wenig.

NatĂŒrlich stellte Opa die gefĂŒrchtete Frage, doch Jonah reagierte ganz lĂ€ssig: „Ach, wir haben eigentlich nur abgehangen und ein wenig Karten gespielt, nicht wahr Julian?“ Dieser tat aber so, als wenn er nichts mitbekommen hĂ€tte und beschĂ€ftigte sich intensiv mit seinem Hund weiter.

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Jack musterte seinen Enkel und erkannte an dessen glasigem Blick und vor allem am Hauch von Alkohol, der in der Luft hing, dass dieser ein wenig angeschickert sein musste. Bestimmt hatten die Jungs irgendwo im Keller noch ein, zwei Flaschen Bier gefunden und sie heimlich ausgetrunken. Er entschied sich dafĂŒr, ein Auge zuzudrĂŒcken
aber nicht, ohne sie noch darauf hinzuweisen.

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„Na gut, ich lass euch jetzt mal wieder allein
aber hört mir mal zu...", seine Stimme bekam einen anderen Tonfall, "...Jetzt ist Schluss mit Alkohol, ist das klar?“

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Jonah sah ihn entgeistert an: „Aber Opa
wir wĂŒrden doch nicht
.“ Das Wort blieb ihm bei Opa’s durchdringendem Blick buchstĂ€blich im Hals stecken. „Du brauchst es garnicht zu leugnen, junger Mann! Ihr habt euer Bier gehabt, gut. Aber jetzt ist Schluss! Habt ihr mich verstanden?!“ Jonah merkte, dass es keinen Sinn hatte, dem Opa weiterhin etwas vorzumachen, und meinte stattdessen: „Alles klar, Opa
kapiert!“

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„Das will ich wohl hoffen
“, sagte dieser mahnend und nahm Cookie wieder an die Leine.

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Damit verabschiedete er sich und schlenderte langsam Richtung zuhause. „Und seid brav
“, rief er ihnen noch einmal zu.

Die Jungs warteten, bis Opa außer Sichtweite war


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und stiegen dann wieder schnell auf ihre RĂ€der.

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„Das ist ja nochmal gut gegangen
.“, seufzte Jonah erleichtert auf und trat in die Pedale.

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Was sie wohl zuhause erwartete?

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Die Party war immer noch in vollem Gange. Jonah sah sich um, in der Hoffnung Mariella wieder alleine vorzufinden. Doch sie war tatsÀchlich immer noch im Pool mit dem fremden Kerl.

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Resigniert ließ Jonah die Schultern hĂ€ngen, wĂ€hrend er die beiden beobachtete.

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„Ich bin gleich wieder da
macht mal kurz ohne mich weiter
“, hörte er Anysha in der NĂ€he rufen. Dann kam sie auf ihn zu.

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„Da bist du ja wieder....ist etwas passiert? Du siehst so traurig aus
“, sagte sie scheinbar mitfĂŒhlend. „Was ist denn los?“

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Er druckste ein wenig rum, doch der Alkohol in seinem Blut ließ ihn offener sein, als er es normalerweise wĂ€re. „Ich dachte
dass Mariella und ich
dass sie etwas fĂŒr mich empfinden wĂŒrde
.“

Anysha nahm ihn tröstend in den Arm und sagte ihm: „So ist sie leider
ihr macht es Spaß, mit den GefĂŒhlen von anderen zu spielen. Der Kerl da ist ihr fester Freund. Tut mir leid, dass du es so erfahren musstest
“


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Jonah sah sie entgeistert an, wĂ€hrend er versuchte, ihre Worte zu verarbeiten – in seinem Kopf drehte sich alles und es fiel ihm schwer, seine Gedanken zu ordnen. Dann platzte er raus: „Ich bin so doof
wieso hab ich das denn nicht schon frĂŒher kapiert?“

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Die ganze Situation war ihm irgendwie total peinlich und er hielt sich die Hand vors Gesicht. „Mist
!“

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„Ich verstehe Mariella ehrlich gesagt nicht
sie weis ja garnicht, was ihr entgeht!“ Anysha sprach mit großer Überzeugungskraft und fasste ihn an den Armen. „Du bist so stark und du siehst einfach super aus
“

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Er blickte sie an. „Ja, findest du?“
Ein LĂ€cheln umspielte ihr Gesicht, wĂ€hrend sie sagte: „Machst du Witze? Na klar! Du bist einfach der coolste Typ weit und breit!“

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Sie gab noch eins drauf: „Und wenn ich ehrlich sein soll
ich finde dich super sĂŒĂŸ und wĂŒrde dich jetzt gerne kĂŒssen
“

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Ohne seine Reaktion abzuwarten, beugte sich sich vor und gab ihm einen Kuss auf die Lippen.

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Anysha hatte den Platz bewusst so gewĂ€hlt, dass Mariella die beiden mit Leichtigkeit entdecken konnte. UnglĂŒcklicherweise schaute diese auch im selben Moment dahin. Sie musste zweimal hinsehen, ob es auch wirklich Jonah war, der da grade ihre beste Freundin kĂŒsste, doch er war es – unverkennbar.

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Jonah wusste im ersten Moment nicht, wie er auf den Kuss reagieren sollte. Er schaute in Anyshas Gesicht – sie war schön und sie duftete verfĂŒhrerisch. Ihre Lippen waren so wunderbar weich. Noch nie vorher hatte er ein MĂ€dchen gekĂŒsst. Sein Herz schlug ihm plötzlich bis zum Hals. Anysha nutzte seinen berauschten Zustand aus, zog ihn triumphierend an sich heran und kĂŒsste ihn wieder.

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Mit traurigem Blick beobachtete Mariella die beiden – sie hatte wirklich gedacht, dass Jonah sie mochte. Wie dumm war sie doch gewesen



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Jetzt brauchte sie ihre Freundin ja wohl nicht mehr zu beschĂŒtzen vor diesem Kerl hier
das wĂŒrde ja ab jetzt Jonah ĂŒbernehmen. Also schwamm sie, ohne sich zu verabschieden, zum Rand des Pools und stieg die Leiter hoch. Sie warf noch einen letzten Blick auf die zwei, die sich eng umschlungen kĂŒssten.

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Der Anblick gab ihr ein Stich ins Herz. Sie merkte erst jetzt, dass sie sich richtig in Jonah verliebt hatte. Schnell drehte sie sich weg und brach in TrÀnen aus.

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„Ich muss hier weg
“, sagte sie leise schluchzend zu sich selber und wischte sich die TrĂ€nen aus dem Gesicht – allerdings mit wenig Erfolg, da immer neue TrĂ€nen die Wange herunterrollten.

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Mit hĂ€ngendem Kopf ging sie an den ĂŒbrigen tanzenden und lachenden Teenagern vorbei Richtung Haus.

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Julian war von den Geschehnissen und EindrĂŒcken dieses Tagen völlig erledigt und wollte sich zurĂŒckziehen. Er ging also ebenfalls zum Haus und begegnete dabei der weinenden Mariella. Verwundert fragte er sich, was wohl geschehen war. Doch lange musste er nicht rĂ€tseln, denn sein Blick fiel auf den knutschenden Jonah. Leise murmelte Julian vor sich hin: „Oh mann
das war ja ne super Party
“

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Nikita22

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was ist das fĂŒr eine miese freundin. :Mad: spannt der freundin einfach den schwarm aus, der offensichtlich auf mariella steht. anysha gehört die freundschaft gekĂŒndigt. und dann lĂŒgt sie ihn noch dreist an. hoffentlich löst sich die lĂŒge von alleine auf. so eine freundin ist schlimmer als jede feindin. anysha hĂ€tte sagen sollen, dass sie auch auf ihm steht. dann hĂ€tte beide mĂ€dchen mit jonah eine lösung gefunden, die anders gewesen wĂ€re.

jonah wurde ĂŒberrumpelt. hoffentlich spricht er trotzdem mariella an und fragt sie, ob es stimmt, was man ihm erzĂ€hlt hat. immerhin kann man viel erzĂ€hlen und gerade bei so einer freundin ist kontrolle besser.

opa jack hat also gemerkt, dass einer angetrunken war. weil er auch mal jung war, sagte er nichts dazu. sicher hat er als teenie die elternfreie zeit auch so genutzt.
 
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franzi82

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Toll das du weiter geschrieben hast. :-)

Diese Ansyha geht sowas von gar nicht. Ich hoffe das Jonah mit Marienella redet und sich alles aufgeklĂ€rt. Aber ich befĂŒrchte das Marienella ihn stehen lĂ€sst. Und erstmal alleine sein will. Und sie vielleicht spĂ€ter reden möchte.

Pass bitte gut auf Jonah auf. Nicht das er mit Ansyha noch weiter geht. Ich sag nur Schrank und Schmusen. Den darauf legt es es Anysha bestimmt an.

Ich hoffe das bei Opa Jack die Alarmglocken lÀuten. Und er entweder Oliver oder Emily bescheid sagt. Das die nach dem rechten schauen. Oder er denkt sich. Seine Ermahnung ist ausreichend. Und die werden schon nichts anstellen.

Armer Julian. Ich hoffe das er bald nicht mehr lĂŒgen muss. WĂŒrde mir auch schwer fallen. So ein Geheimnis zu haben. Ich hoffe das er mit Marienella redet. Und Jonah dann vor Dummheiten abhĂ€lt.
.

Ich hoffe das es bald weitergeht. Und Jonah mit der richtigen Dame zusammen kommt. Wie geht es eigentlich mit Julian und Annabelle weiter? Ich hoffe die beiden kommen sich auch nÀher.
 
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Hui, da kommt man hier nichtsahnend rein und wird direkt von so tollen Kommis begrĂŒĂŸt! Dankeschön fĂŒr euer Mitlesen (auch an die stillen Leser) und eure Anteilnahme an den Geschichten meiner Sims. :hallo: Besonders natĂŒrlich an @Nikita22 und @franzi82

Da ist ja auch so einiges passiert im Leben meiner Jungs. Und ihr habt völlig recht: Die Anysha ist ne richtig fiese Person, die man am liebsten dabei beobachten wĂŒrde, wie sie im Schweiße ihres Angesichts irgendeinen verdreckten Boden grĂŒndlichst schrubbt. Da wĂŒrde ihre boshafte Energie wohl wenigstens sinnvoll eingesetzt werden... 😅

Ja, Opa Jack hat die Lunte zwar gerochen, allerdings hat er nicht weit genug um die Ecke gedacht, dass da noch eine viel grĂ¶ĂŸere Sache dahinterstecken könnte, als ein verbotenes heimliches Bierchen.

Julian tut mir auch voll leid, denn im Grunde wurde er mit dieser ganzen LĂŒge um die Partygeschichte ja auch nur ĂŒberrumpelt von Jonah. Er selber hĂ€tte ganz einfach um Erlaubnis gefragt und gut wĂ€r gewesen...die Eltern hĂ€tten höchstwahrscheinlich nichts dagegen gehabt. Aber Jonah wollte eben auf Nummer sicher gehen, um seine Freunde zu beeindrucken.

Wie es mit den beiden weitergehen wird? Wir werden sehen...;)
 
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Es war kurz nach halb elf, als Julian erwachte. Man hatte gestern Nacht die Musik noch bis ins obere Stockwerk hören können. Deshalb war er einfach gegenĂŒber in sein eigenes Haus gegangen und hatte dort in seinem Zimmer geschlafen.

Nachdem er sich umgezogen hatte, ging er nach unten und öffnete die HaustĂŒr. Eine warme Brise kam ihm entgegen – der Tag versprach feinstes Sommerwetter. Außer Vogelgezwitscher war kein Laut zu hören. Die Party war offensichtlich vorbei. „Na dann
mal schauen, wie’s drĂŒben so aussieht
..“

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WĂ€hrend er die paar Schritte zu Jonahs Haus rĂŒberging, ließ er den gestrigen Tag nochmal an seinem geistigen Auge vorĂŒberziehen. Er hatte ernsthaft angenommen, dass er fĂŒr die Musik zustĂ€ndig war und hatte an den Tagen davor wie verrĂŒckt seine Lieblingslieder und natĂŒrlich sein selbstgeschriebenes Lied geĂŒbt.

Das Herz hatte ihm bis zum Hals geschlagen, als er die Gitarre rausgeholt und sich an eine gut sichtbare Stelle im Garten hingestellt hatte. Doch sofort war Anysha auf ihn zugekommen und hatte ihm unmissverstĂ€ndlich klar gemacht, dass seine 'Musik' absolut fehl am Platz hier wĂ€re und sie doch lieber auf richtige Musik zurĂŒckgreifen wĂŒrde als sich seine, wörtlich: 'schiefe Klampfe' anhören zu mĂŒssen.

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Er hatte es garnicht schlimm gefunden, dass er doch nicht auftreten musste. Allerdings hatte ihm Anyshas Art wehgetan. Sie hatte ihn so von oben herab, ja fast schon verĂ€chtlich behandelt. Julian schĂŒttelte den Gedanken an sie ab und öffnete die EingangstĂŒr.

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„Ach du Schande
.was haben die denn hier veranstaltet
?“ Entsetzt starrte er in die Diele
der Boden war völlig verdreckt und es lagen Flaschen und Essensreste rum.


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Nur zögernd betrat er die KĂŒche und traute sich erstmal garnicht, das Licht anzumachen


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Auch hier bot sich ihm ein Àhnlicher Anblick


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genauso wie im Wohnzimmer


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„Ist ja ekelhaft
.“, murmelte Julian vor sich hin. Wo Jonah wohl war? Er schlief wahrscheinlich oben in seinem Zimmer. „Ich lass ihn noch ein paar Minuten pennen..mal sehn, was die mit dem Garten veranstaltet haben
“

Er ging auf die Terrasse und beschaute sich den Garten – ĂŒberall lagen Flaschen, Pizzareste und MĂŒll.

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07.05.21_20-47-27.png 07.05.21_20-47-53.png

„Wer soll das bloß alles saubermachen
?“, fragte er sich laut. Ein GerĂ€usch, das aus seiner unmittelbarer NĂ€he gekommen war, erschreckte ihn und er zuckte zusammen. Er blickte in die Richtung und fand Jonah schlafend und schnarchend auf der Gartencouch.

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Julian ĂŒberlegte kurz, was er jetzt machen sollte
ob er Jonah noch ein paar Minuten Schlaf gönnen sollte? Er schĂŒttelte den Kopf
ne, es half nichts
.sie mussten ja den Kram saubermachen, ehe der Rest der Familie wiederkommen wĂŒrde. Also sagte er: „Hey Jonah
wach auf!“

Nichts rĂŒhrte sich. Er schlief wie ein Stein. Julian besah sich dieses "idyllische" Bild kurz und wiederholte dann die Worte mit einer lauteren und festeren Stimme: „JONAH! WACH AUF!“

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Da tat sich was! Jonah gab einen Grunzer von sich und hob schwerfĂ€llig den Kopf. „Was
wo
wieso?“, stammelte er zusammenhangslos.

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Dann entdeckte er Julian vor sich.

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Er richtete sich umstÀndlich auf


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und packte sich an den Kopf. „Woa
mein SchĂ€del
“, stöhnte er.

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„Ähm
du solltest dir mal die Bude hier anschauen
.“, meinte Julian vorsichtig.

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„Was
.? Wie meinst du das?“ Er rieb sich die schmerzende Stirn.

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„Naja
die haben uns das Haus ziemlich verwĂŒstet ĂŒberlassen
“ Da kam Jonah schlagartig die Erinnerung an die gestrige Party zurĂŒck. „Ach ja
..oh
ich glaub, das will ich garnicht sehen
“


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Und doch beÀugte er seine unmittelbare Umgebung.

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„Na ganz toll
.sieht etwa der ganze Garten so aus?“, rief er entsetzt.

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„Nicht nur der Garten
.“, hörte er sein GegenĂŒber sagen. „Aber das ist nicht das Schlimmste
.“

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Jonah wurde hellhörig. „W-wie
meinst du das?“

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Julian zögerte ein wenig, weil er sich in der Rolle des UnglĂŒcksboten nicht besonders wohl fĂŒhlte.

"Ehrlich gesagt, weis ich garnicht, wie ich dir das beibringen soll
“, er spielte nervös mit seinen HĂ€nden.

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„
aber...du bist jetzt mit Anysha zusammen!“

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„WHAT??!!“

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„Aber wie

..??“ Er war nicht imstande, ganze SĂ€tze zu sprechen. Julian verstand auch so seine Frage und erklĂ€rte ihm: „Kannst du dich denn an garnichts mehr von gestern Abend erinnern? Du hast volle Kanne mit Anysha rumgeknuscht
.“

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Langsam dĂ€mmerte es Jonah. „Ach ja
richtig
stimmt, jetzt wo du’s sagst
oh Mann
“

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„Aber, wie bitte kommst du denn drauf, dass ich jetzt mit der zusammen wĂ€re?“ Er kniff die Augen leicht zusammen.

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„Naja
sie und mehr oder weniger du auch haben das gestern vor der ganzen Mannschaft verkĂŒndet
“

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Jonah konnte garnicht begreifen, was Julian ihm da erzĂ€hlte. Er konnte sich kaum an klare Szenen von dem gestrigen Abend erinnern, geschweige denn, dass er jetzt mit Anysha zusammen wĂ€re. „Was
? Und
und was ist mit Mariella? Wie hat sie denn darauf reagiert?? Hat sie das etwa auch gehört??“

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Julian antwortete: „Ne, sie war schon vorher weg, aber du kannst drauf wetten, dass Anysha es ihrer besten Freundin direkt lauwarm erzĂ€hlen wird.“

Da kam auch diese Erinnerung zurĂŒck – er sah Mariella vor seinem geistigen Auge im Pool mit dem anderen Kerl. Was hatte Anysha noch gesagt? Mariella machte es Spaß, mit den GefĂŒhlen von anderen zu spielen
 Sie hatte bereits einen festen Freund.

Jonahs Augenbrauen zogen sich tief zusammen. Er wurde richtig wĂŒtend auf Mariella, und auf sich selber, weil er so dumm gewesen war.

Er hörte Julian sagen: „Ich weis, ich hab das schonmal gesagt, aber ich trau der Anysha nicht ĂŒber den Weg. Ich wĂŒrde mich nicht mit der einlassen an deiner Stelle
“

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„Du weist natĂŒrlich wieder alles besser!!“, fuhr er Julian laut und zornig an. „Wusstest du, dass die tolle Mariella eine ganz falsche Schlange ist?? Sie tut nur so, als wenn sie so sĂŒĂŸ und lieb wĂ€re
 Aber was weist du schon, du kennst sie ja garnicht!! Anysha hat mir wenigstens die Wahrheit gesagt!!“

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Julian hob beschwichtigend die Arme. „Hey, hey
immer mit der Ruhe, ja? Ich hab dir immerhin nichts getan
“

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„...du hast recht, ich kenn weder Mariella noch Anysha gut, aber eins weis ich: Mariella sah gestern ĂŒberhaupt nicht glĂŒcklich aus
im Gegenteil, sie ist total aufgelöst an mir vorbeigelaufen und dann hab ich sie nicht mehr gesehen.“

Jonah verstand die Welt nicht mehr. „Aber wieso? Ach, wahrscheinlich hat sie sich mit ihrem Macker verstritten
“

Julian widersprach ihm: „Also, ich hab niemanden streiten gehört, und es ist ihr auch niemand hinterhergelaufen. So sehr kann sich ihr Freund also nicht um sie kĂŒmmern, wenn es ihm egal ist, dass sie weint.“

„Sie hat geweint?“

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Julian nickte. „Hm hm
als wenn etwas ganz Schlimmes passiert wĂ€re.“

„Ich kapier das alles nicht
“ Jonah vergrub sein Gesicht in den HĂ€nden und seufzte einmal schwer.

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„Ich blick da auch nicht durch.", bestĂ€tigte ihn Julian, "Aber ich glaub, wir mĂŒssen echt hier aufrĂ€umen, bevor die Family nach Hause kommt, oder?“
Jonah hob seinen Kopf wieder und sah Julian mit einem derart zerknirschten Gesichtsausdruck an, dass er ihn damit unfreiwillig zum Lachen brachte.

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Julian versuchte ihm gut zuzureden: „Komm, wir kriegen das schon wieder hin. Das sagt zumindest mein Papa immer, wenn ich absolut nicht mehr weiter weis. Und bis jetzt hat er auch immer damit recht gehabt.“ Damit zog er seinen Cousin hoch. „Am besten fangen wir direkt hier mit dem Garten an, oder?“
Jonah nickte nur und fing an, den MĂŒll aufzusammeln. FĂŒr die nĂ€chsten 4 Stunden arbeiteten die beiden stumm nebeneinander her, um Ordnung in das Chaos zu bringen, dass die 'GĂ€ste' hinterlassen hatten.


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Sie hatten sich keine Pause gegönnt, weil sie nicht genau wussten, wann der Rest der Familie zurĂŒckkommen wĂŒrde. Schließlich ließen sich die beiden Jungs völlig erschöpft auf die Gartencouch fallen und verdrĂŒckten ihr verspĂ€tetes ‚FrĂŒhstĂŒck‘.

„Wenigstens haben wir noch alles rechtzeitig sauberbekommen.“, sagte Julian kauend. „Hoffentlich wird deine Mama nichts merken
sie ist doch so furchtbar penibel.“

Jonah gab nur ein „Hm hm
“ von sich, gedanklich war er aber ziemlich abwesend. Er war also jetzt mit Anysha zusammen
er wusste nicht, ob ihn das jetzt freuen sollte oder nicht. Immerhin war sie das beliebteste MĂ€dchen in der Schule, sie sah gut aus, war einfallsreich und witzig. Und wenn jetzt auch noch alle wussten, dass sie zusammen waren, konnte er doch nicht einfach so direkt Schluss machen mit ihr
 ‚Außerdem‘, dachte er griesgrĂ€mig, ‚wird mich das von Mariella ablenken
soll sie doch glĂŒcklich werden mit ihrem supertollen Freund!‘

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Boah, ich hab mich beim Spielen so dermaßen ĂŒber die Gesichter von Jonah amĂŒsiert, die er gezogen hat...đŸ€ŁđŸ€ŁđŸ€Ł Dieser Jung ist echt ĂŒbelst knuffig! đŸ„° Seine Mimik war die perfekte Steilvorlage fĂŒr dieses GesprĂ€ch. 👍
 
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Nikita22

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das war wohl eine party mit folgen. aber jonah kann ja wieder schluss machen und sich mariella annĂ€hern. zum glĂŒck schafften es beide jungs, das haus zu putzen. sonst hĂ€tte es Ă€rger gegeben.
 
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Lulu-

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Boa so eine fiese Nummer! Und so eine als "beste" Freundin! Da braucht man wirklich keine Feinde mehr...
Wie hat sie es nur geschafft, dass Mariella ihr so vertraut?
„
aber...du bist jetzt mit Anysha zusammen!“
Ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, wenn man sich nicht mehr erinnern kann, mit wem man zusammen ist 😅
Aber ist jetzt auch nicht gerade die feine Art von Jonah, mit jemanden zusammen zu bleiben, nur um sich abzulenken... Das kann ja alles eh nicht gut gehen 🙈
Ich hoffe schon sehr, dass Anysha auffliegt. Wenn sie dann alleine dasteht, ĂŒberdenkt sie vielleicht mal ihre Art, mit Menschen umzugehen...
Und das Chaos und die Gesichter der Jungs hast du wirklich fantastisch abgelichtet 😄
 
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franzi82

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Das Chaos hast du sehr gut hinbekommen. Ich hoffe das im ersten stock alles sauber geblieben ist. ;)

Ich hoffe auch das Jonah mit Mariella noch mal redet. Aber ich befĂŒrchte das er mit Anysha zusammen bleiben wird. Weil trennen könnte ja uncool sein. Und wer weis was die beiden gemacht haben. Nachdem sie laut verkĂŒndet haben. Sie sind zusammen.

Er lÀsst sich ja nicht mal von Julian was sagen. Aber ich finde es gut. Das julian Anysha durch schaut hat. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
 
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Mimi A

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Februar 2002
Oh, ich liebe Jonahs GesichtsausdrĂŒcke auch!

Die Geschichte um die Party macht mich ganz fertig, man möchte so gern eingreifen und Jonah klar sehen lassen. Hoffentlich kommt Julian doch noch an ihn ran, eventuell kann er ja mal mit Mariella reden, um das ganze falsche Spiel noch besser zu durchschauen. Und dann wĂŒnsche ich ihm ganz viel Mut, seinen Cousin wachzurĂŒtteln, dann hĂ€tte er mal eine echte Heldenrolle, an der er charakterlich wachsen könnte. Vor allem wĂŒrde ich der fiesen Anysha wĂŒnschen, dass sie durch Julian enttarnt wird, das hĂ€tte sie dem "Dummen" dann sicherlich gar nicht zugetraut.

Ich freue mich jedenfalls, dass wenigstens das AufrĂ€umen noch gelungen ist. Ich glaube, die Jungs haben hoffentlich auch so daraus gelernt. Und Julian muss nicht mit fĂŒr diese Party gerade stehen, obwohl er sie ja eh nur Jonah zuliebe mitgetragen hat. Falls es ein nĂ€chstes Mal geben sollte, hoffe ich zumindest, dass Julian das nicht mehr mitmachen wĂŒrde.
 

MONKEYINABOX

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Ich habe zu deinen Fotos (und Stories) ja ein ambivalentes VerhĂ€ltnis. :D Auf der einen Seite liebe ich es, in deine Geschichten einzutauchen und zu sehen, wie liebevoll du die Interaktionen unter deinen Familienmitgliedern gestaltest und ich bekomme echt JEDES Mal Lust, mein Sims Spiel zu starten, wenn ich deine Fotos angucke. Auf der anderen Seite stellt sich dann jedes Mal die ErnĂŒchterung ein, wenn ich das Spiel starte, dass das Gameplay leider nicht annĂ€hernd an deine Schilderungen herankommt und es macht mir deutlich, was bei Sims 4 an Spieltiefe vermisse. :D Langer Rede kurzer Sinn: Das soll aber absolut ein Kompliment an deine liebevollen Fotostories sein (und eine latente Kritik an EA und dem tatsĂ€chlichen Gameplay)! :D
Darf ich eigentlich fragen, wie du zwischen deinen Stories mit deiner Familie spielst? Nutzt du deine Sims mehrheitlich dazu, um dir Geschichten auszudenken und die Szenen auf Fotos festzuhalten (also Ă€hnlich wie bei einem Drehbuch bei einem Film) oder lĂ€sst du deine Sims auch mal machen und spielst auch ganz "normal" mit ihnen (BedĂŒrfnisse erfĂŒllen, Karriere machen, FĂ€higkeiten aufbauen usw.)?
 
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Wieder so tolle und miteifernde Kommentare von euch! Dankeschön!! đŸ„°

Und wie ich sehe, ist euch die Anysha schon so richtig ans "Herz" gewachsen 😅😂 Die muss man doch einfach gernhaben...:D Ich muss gestehen, mir waren die vielen Teenagerfilme eine große Inspiration, die ich frĂŒher bis zum Abwinken geschaut habe. Allen voran 'Girls Club' mit der fiesen Regina George - die war das lebende Vorbild fĂŒr unsere Anysha. Es hat so viel Spaß gemacht, die verschiedenen Charaktere und Schulkameraden zu erstellen fĂŒr meine High School.
Hach, es macht einfach nur Spaß, Sims zu spielen! :love:

aber jonah kann ja wieder schluss machen und sich mariella annĂ€hern. zum glĂŒck schafften es beide jungs, das haus zu putzen. sonst hĂ€tte es Ă€rger gegeben.

Ja, auf jeden Fall! Das war ein Spiel mit der Zeit, weil die ja nicht wussten, wann genau die Family wiederkommt. Jede Minute haben die damit gerechnet, dass die TĂŒr aufgeht und alles auffliegt.

~~~

Wie hat sie es nur geschafft, dass Mariella ihr so vertraut?

Als sie in die 5.te Klasse gekommen sind, saßen beide nebeneinander. Zwei 10-jĂ€hrige MĂ€dchen, die beide die Farbe pink, Pferde und halt MĂ€dchenkram mochten...so hat sich dann eine Art Freundschaft entwickelt. Inzwischen sind beide 5 Jahre Ă€lter, und Anysha hat sich sehr zum Negativen verĂ€ndert. Mariella ist halt ein loyaler Mensch und hĂ€lt zu ihren Freunden. Mal sehen, wie lange noch...

Aber ist jetzt auch nicht gerade die feine Art von Jonah, mit jemanden zusammen zu bleiben, nur um sich abzulenken... Das kann ja alles eh nicht gut gehen 🙈

Das kannst du laut sagen...aber ein 15-jĂ€hriger trifft manchmal Entscheidungen, ĂŒber die Erwachsene nur mĂŒde den Kopf schĂŒtteln...leider.

Ich hoffe schon sehr, dass Anysha auffliegt. Wenn sie dann alleine dasteht, ĂŒberdenkt sie vielleicht mal ihre Art, mit Menschen umzugehen...

Das wĂ€re wirklich schön, wenn sie ihre schreckliche Eifer- und Geltungssucht ĂŒberwinden könnten, die anderen so viel Schmerz bereitet.

Und das Chaos und die Gesichter der Jungs hast du wirklich fantastisch abgelichtet 😄

Danke! :) Das hat auch richtig Spaß gemacht, das immer so saubere Haus von Emily und Josh zur Abwechslung mal so richtig zu verwĂŒsten... :D

~~~

Ich hoffe auch das Jonah mit Mariella noch mal redet. Aber ich befĂŒrchte das er mit Anysha zusammen bleiben wird. Weil trennen könnte ja uncool sein.

Da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen... Jonah ist momentan einfach sehr auf dieser Schiene, cool sein zu wollen und sich bloß keine SchwĂ€che oder Ă€hnliches ansehen zu lassen. Halt ein typischer 15-jĂ€hriger... Das kommt ihm grade absolut unmöglich vor, das beliebteste MĂ€dchen der Schule einfach sitzen zu lassen. Wie wĂŒrde er dann bloß dastehen vor den anderen?!

Aber ich finde es gut. Das julian Anysha durch schaut hat.

Julian ist in dieser Hinsicht ganz anders gestrickt als Jonah...ihm ist es absolut egal, ob jemand beliebt ist oder nicht, oder ob er selber beliebt ist. Er ist sehr feinfĂŒhlig und spĂŒrt, dass Anysha keine ehrliche Person ist. Aber auch er blickt halt nicht richtig durch, was wirklich passiert ist.

~~~

Oh, ich liebe Jonahs GesichtsausdrĂŒcke auch!

Die Geschichte um die Party macht mich ganz fertig, man möchte so gern eingreifen und Jonah klar sehen lassen. Hoffentlich kommt Julian doch noch an ihn ran, eventuell kann er ja mal mit Mariella reden, um das ganze falsche Spiel noch besser zu durchschauen. Und dann wĂŒnsche ich ihm ganz viel Mut, seinen Cousin wachzurĂŒtteln, dann hĂ€tte er mal eine echte Heldenrolle, an der er charakterlich wachsen könnte. Vor allem wĂŒrde ich der fiesen Anysha wĂŒnschen, dass sie durch Julian enttarnt wird, das hĂ€tte sie dem "Dummen" dann sicherlich gar nicht zugetraut.

Du bist ja sĂŒĂŸ 😊 Ja, mir geht's da Ă€hnlich...nachdem ich das gespielt hab, war ich tatsĂ€chlich irgendwie voll bedrĂŒckt und konnte danach nicht einschlafen. Bekloppt oder? %):lol: Ich freu mich wieder auf meine heile Welt, wenn dieses Drama wieder abgeflacht ist. Aber ich hatte so dermaßen Lust, solche Teenagerdramen zu spielen!! Und jetzt ist langsam aber wieder gut.😋

Ob der schĂŒchterne Julian sich das traut? Mal sehn, wie sich das alles entwickeln wird, ich bin selber gespannt drauf! :lol:

~~~

Und Julian muss nicht mit fĂŒr diese Party gerade stehen, obwohl er sie ja eh nur Jonah zuliebe mitgetragen hat. Falls es ein nĂ€chstes Mal geben sollte, hoffe ich zumindest, dass Julian das nicht mehr mitmachen wĂŒrde.

Das hoffe ich sehr, dass die beiden daraus gelernt haben. Ich glaub, Julian schon...er hat ja eh bereits die Nase voll davon und wird sich das nĂ€chste mal bestimmt dreimal ĂŒberlegen, bevor er sich in sowas reinziehen lĂ€sst.

~~~

Ich habe zu deinen Fotos (und Stories) ja ein ambivalentes VerhÀltnis. :D

Das hat mich grad voll zum Lachen gebracht!! đŸ€ŁđŸ˜…

Auf der einen Seite liebe ich es, in deine Geschichten einzutauchen und zu sehen, wie liebevoll du die Interaktionen unter deinen Familienmitgliedern gestaltest und ich bekomme echt JEDES Mal Lust, mein Sims Spiel zu starten, wenn ich deine Fotos angucke. Auf der anderen Seite stellt sich dann jedes Mal die ErnĂŒchterung ein, wenn ich das Spiel starte, dass das Gameplay leider nicht annĂ€hernd an deine Schilderungen herankommt und es macht mir deutlich, was bei Sims 4 an Spieltiefe vermisse. :D

Oh weh...😆 Dass meine Spielweise solche zwiespĂ€ltigen GefĂŒhle auslöst, tut mir voll leid!! 🙈 Andererseits find ichs aber auch super schön, dass sie zum Simsspielen motiviert! :up:đŸ„°

Das soll aber absolut ein Kompliment an deine liebevollen Fotostories sein (und eine latente Kritik an EA und dem tatsÀchlichen Gameplay)! :D

VIELEN LIEBEN DANK!! đŸ€—đŸ€© *michriesigfreu*

Darf ich eigentlich fragen, wie du zwischen deinen Stories mit deiner Familie spielst? Nutzt du deine Sims mehrheitlich dazu, um dir Geschichten auszudenken und die Szenen auf Fotos festzuhalten (also Ă€hnlich wie bei einem Drehbuch bei einem Film) oder lĂ€sst du deine Sims auch mal machen und spielst auch ganz "normal" mit ihnen (BedĂŒrfnisse erfĂŒllen, Karriere machen, FĂ€higkeiten aufbauen usw.)?

Ich versuch das mal zu erklĂ€ren, wie ich spiele (könnte was lĂ€nger werden...đŸ€Ł).

Klingt vielleicht komisch, aber ich spiele tatsĂ€chlich meine Geschichten, die ich hier im Nachhinein einfach nochmal schriftlich festhalte. Es ist also nicht in der Form eine Fotostory, wo man Bilder schießt, um sie nachher hier zu posten und zu einer Geschichte zu formulieren, also wo die Sims lediglich als Statisten herhalten mĂŒssen und man sie in "ihrer Freizeit" normal spielt. Sondern ich spiele die Geschichten meiner Sims so wie sie hier nachher "dokumentiert" sind, das ist tatsĂ€chlich ihre Freizeit. Ich fasse das in Worte, was ich vorher ausgiebig mit ihnen gespielt habe.

Eins meiner Laster ist halt einfach (schon zu Sims 2 Zeiten), dass ich stĂ€ndig auf Pause drĂŒcke, um jeden kostbaren Moment meiner Sims mit einem Erinnerungsfoto festzuhalten und lĂ€nger zu genießen, wenn der Moment einfach sehr schön ist. Bekloppt oder? %) Aber dadurch entstehen halt die vielen, vielen, VIELEN Fotos. Die sind fĂŒr mich zur Erinnerung, ich sortiere sie sorgsam in selbstangelegte "Fotoalben", sortiert nach jedem Tag (oder zwei, drei Tage) und mit einer Beschreibung, damit ich direkt in einen bestimmten Tag "zurĂŒckgehen" und in Erinnerungen schwelgen kann.

Wenn ich spiele, bin ich also voll im Geschehen meiner Sims, in ihrer Welt, in ihren GefĂŒhlen. Sie gehen ihren Hobbys nach, schließen Freundschaften, verlieben sich, verfolgen ein Bestreben, lernen ein neues Rezept kochen, fahren in Urlaub und freuen sich ĂŒber ihre Beförderung - und ich genieße es, dabei zu sein. Wenn ich ihre Gesichter beobachte, dann höre ich in meiner Vorstellungskraft richtig ihre GesprĂ€che, ihre Gedanken, ihre Freude ect.

Manchmal hab ich eine bestimmte Handlung im Sinn, wie jetzt die Party. Aber dann sind das keine extra Fotosessions fĂŒr dieses Forum, sondern ich spiele richtig die Party, bin mittendrin bei meinen Sims, "höre" sie reden, "fĂŒhle" ihre GefĂŒhle usw. Da ich aber gewohnheitsmĂ€ĂŸig gefĂŒhlt jeden Moment die Pause-Taste drĂŒcke, krieg ich halt Tonnen von Fotos zusammen - und das jeden einzelnen Tag, selbst wenn nix besonderes passiert ist.

Aber meistens lebe ich mit meinen Sims in den Tag hinein und lasse mich entweder durch ihre GefĂŒhle/Gesichter ect. inspirieren, oder meine Fantasie erfindet eine Handlung fĂŒr diesen Tag. Es vergeht fast nie beim Spielen ein Tag, wo meine Sims einfach nur essen, arbeiten gehen, Hausaufgaben machen, auf Klo gehen und wieder ins Bett gehen, und der nĂ€chste Tag bringt das gleiche, außer es kommt neuer Stoff in Form von einer Gameplay-Erweiterung, die das unterbrechen wĂŒrde.
Sondern jeder Tag ist bei mir individuell, weil ich ihn zu etwas individuellem mache mit Fantasie. Ich spiele diese Familie jetzt schon seit 2017. Ich versetze mich richtig in meine Sims rein und gebe ihnen eine tiefgrĂŒndige Persönlichkeit. Da kann ich es kaum erwarten, den nĂ€chsten Tag mit ihnen zu verbringen in der Spannung, was sie als nĂ€chstes (in meiner Fantasie) erwartet. Zum Beispiel: Ein ganz normaler Wochentag. Meine Sims stehen morgens auf, ich ziehe sie um fĂŒr den Tag, und sie frĂŒhstĂŒcken mit der Familie. Ein einziger Blick beim FrĂŒhstĂŒck, den ich bei der Stopptaste erwische, kann z.B. bewirken, dass ich denke: "Ach, dieser Tag wird nicht so gut...er denkt grade an Annabelle", und dann verlĂ€uft dieser Tag in diese Richtung. Oder ein Sim hat einen Wunsch (diese Dinger ĂŒberm Kopf), und ich denke: "Ok, wenn du das gerne machen willst, dann tun wir das..." und dann kommt mir aufgrund dieses Wunsches eine Idee, was der Sim wohl grade fĂŒhlt, sich wĂŒnscht oder so. Oder er muss fĂŒr sein Bestreben etwas erledigen. Da kommt mir dann auch ne Idee fĂŒr ne Geschichte, was er an dem Tag bzw. an den nĂ€chsten Tagen erleben wird.

Und so kommen dann jeden Tag immer neue Geschichten zusammen in meinem Kopf, und jeder Tag verlÀuft auch anders, obwohl alles eigentlich vom Spiel her gleich ist (aufstehen, essen, arbeiten, Schule, spielen, schlafen ect.), aber eben in meiner Fantasie ist ganz viel passiert an diesem Tag.

Da wird z.B. ein fades Spielen auf dem Spielturm, das man schon hundertmal gesehen hat, ganz spannend, weil man immer wieder stoppt und dadurch die verschiedene Mimik zu sehen bekommt, die die dabei machen...man hört plötzlich, wie die Kids miteinander reden und lachen und PlĂ€ne schmieden. Und so wird das Spiel ganz lebendig und kriegt ne andere Dimension - zumindest empfinde ich das ganz stark so, und das macht meinen großen Spielspaß aus. Als die Jungs z.B. noch kleiner und auf diesem Tierfriedhof waren, war ich so dermaßen mit in der Story beim Spielen, dass ich gezittert habe....in Wirklichkeit passiert ja da garnichts...es gibt weder Angst auf diesem Friedhof, noch eine gefĂ€hrliche alte Stein-BrĂŒcke, die bis zur Insel fĂŒhrt - aber in meiner Fantasie war das alles da und hat mich volle Kanne mitgerissen und gegruselt.

Deshalb warte ich auch garnicht so sehnsĂŒchtig auf neue Erweiterungen, weil meine Fantasie so viel macht im Spiel. Aber wenn dann eine neue Erweiterung kommt mit Gameplay, dann ist das eine schöne Bereicherung, die wieder ganz neue Möglichkeit eröffnet. Man kann aus so vielem, was das Spiel so karg hergibt, doch viel draus machen mit Fantasie - wenn das eigene Spiel sozusagen nicht so auf das visuelle angewiesen ist, sondern eher in der Fantasie geschieht.

Ich hoffe, man kann das einigermaßen nachvollziehen, wie ich meine Spielweise versuche zu beschreiben...😅

Es fehlen zwar viele Möglichkeiten im Spiel, aber wenn was fehlt, nutze ich z. B. Ă€hnliche Möglichkeiten, greife auf Mods zurĂŒck oder mache meine Fantasie an, lade mir obercoole GrundstĂŒcke aus der Galerie runter, die vielleicht kein neues Gameplay liefern, aber viel Stoff fĂŒr neue Erlebnisse und Fantasien bieten. Und dann sind die Dinge plötzlich da, und ich spiele so, als wenn sie da wĂ€ren. Deshalb hab ich oft garnicht so das GefĂŒhl, dass etwas fehlen wĂŒrde. :nick: Manchmal beschwer ich mich kurz im "Was nervt euch"-Thema, und dann ist wieder gut... :lol:

Die Fotos, die beim Spielen dann herauskommen, sind dann die Erinnerungen fĂŒr mich. Und diese Erinnerungen fasse ich dann als Fotostory hier nochmal zusammen. Ihr kriegt sozusagen die Zusammenfassung meiner Spielsessions hier. Da ich Schreiben auch gerne mag, formulier ich dann meine Gedanken, GefĂŒhle ect. die ich beim Spielen hatte, hier nochmal zu einem ordentlichen Text.

Auch ich: Lange Rede, kurzer Sinn đŸ€Ł Ich spiele tatsĂ€chlich richtig meine Storys, die ich hier nachher zusammenfasse. Sorry fĂŒr den Roman...aber vielleicht ist da ja die ein oder andere Anregung dabei, um das eigene Spiel noch interessanter zu gestalten.:lalala:
 

Mimi A

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Tja, ob Julian sich das trauen wird, ist ein mehr als berechtigter Einwand. Vermutlich eher nicht, aber ich mag mir das TrĂ€umen nicht nehmen lassen. In meiner Phantasie wĂ€chst er gerade ĂŒber sich hinaus. Von all Deinen lieben Sims ist mir Julian auch besonders wichtig, vielleicht, weil er mir charakterlich ziemlich Ă€hnlich ist, wobei ich sie natĂŒrlich alle auf ihre Art sehr mag. Es dĂŒrfte ihm auch ruhig der Zufall zur Hilfe kommen, indem er irgendwie am Rande mitbekommt, was Anysha da fĂŒr LĂŒgen zusammen gesponnen hat.

Aber so oder so wird Anysha hoffentlich bald von ihrem GrĂ¶ĂŸenwahn kuriert werden, dass sie die Tollste des Universums ist. Eventuell auch nicht, Hauptsache Jonah erkennt, an was fĂŒr eine miese Person er sich da gebunden hat, und hat dann mal den Mumm, diese irre Freundschaft ganz schnell wieder zu beenden. Er mĂŒĂŸte doch eigentlich genug Selbstvertrauen dafĂŒr haben! Aber ja, ein bißchen Drama so zwischendurch ist durchaus unterhaltsam, so sehr man sich auch ĂŒber Anysha Ă€rgern muss.

Interessant, mehr ĂŒber Deine Spielweise zu erfahren. Die Szene mit dem Tierfriedhof, die Du da als Beispiel schilderst, habe ich ĂŒbrigens Ă€hnlich gelesen. Man wußte ja auch, dass es die BrĂŒcke nicht wirklich gibt und dennoch war sie plötzlich ganz real vor meinen Augen. Und diese Angst hat sich auch auf mich ĂŒbertragen. Ganz toll geschrieben, ein dickes Dankeschön von mir fĂŒr die gute Unterhaltung!
 
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Ich habe mich wirklich sehr ĂŒber deinen Kommentar gefreut, @Mimi A! Vielen, vielen Dank fĂŒr das schöne Lob! đŸ€—

Von all Deinen lieben Sims ist mir Julian auch besonders wichtig, vielleicht, weil er mir charakterlich ziemlich Àhnlich ist

Interessant, dass du dich mit Julian so gut identifizieren kannst. Es geht mir genauso. Genauer gesagt, ist Sophias und besonders Julians Persönlichkeit tatsĂ€chlich meinem eigenen realen Charakter entsprungen...Julian könnte mein leiblicher Sohn sein bzw. wenn ich etwas jĂŒnger wĂ€re, rote Haare hĂ€tte und ein mĂ€nnlicher Sim wĂ€re, dann wĂ€r ich Julian! 😂 Durch ihn und seine Erlebnisse verarbeite ich auch so manche GefĂŒhle, Schwierigkeiten und Situationen, die ich selber erlebt hab.

Hauptsache Jonah erkennt, an was fĂŒr eine miese Person er sich da gebunden hat, und hat dann mal den Mumm, diese irre Freundschaft ganz schnell wieder zu beenden.

Vor allem, da Anysha neben ihrer OberflĂ€chlichkeit auch ziemlich manipulativ ist, sollte er diese Freundschaft auch aus diesem Grund recht schnell beenden...Jonah ist momentan ziemlich beeinflussbar, obwohl er das selber nicht so sieht. Das könnte seinen Charakter schon ein wenig verschlechtern, wenn auch nur vorĂŒbergehend. Bin selber schon gespannt, ob und wie sich das lösen wird... *fingernĂ€gelkau* 😅

Tja, ob Julian sich das trauen wird, ist ein mehr als berechtigter Einwand. Vermutlich eher nicht, aber ich mag mir das TrĂ€umen nicht nehmen lassen. In meiner Phantasie wĂ€chst er gerade ĂŒber sich hinaus.

Das wĂŒrde seinem SelbstwertgefĂŒhl auf jeden Fall einen großen Schub geben, wenn er dazu beitragen könnte, dass sich Jonah von Anysha trennt. Julian macht sich definitiv viele Gedanken um Jonah's Situation, denn er merkt ja auch, dass sich sein Cousin im Gegensatz zu frĂŒher schon ein wenig verĂ€ndert hat in der letzten Zeit. Allerdings ist Julian auch selber immer noch belastet mit einem schlechten Gewissen und hat deshalb ein komisches VerhĂ€ltnis zu seinen Eltern - was ihm sehr aufs GemĂŒt schlĂ€gt.

Die Szene mit dem Tierfriedhof, die Du da als Beispiel schilderst, habe ich ĂŒbrigens Ă€hnlich gelesen. Man wußte ja auch, dass es die BrĂŒcke nicht wirklich gibt und dennoch war sie plötzlich ganz real vor meinen Augen. Und diese Angst hat sich auch auf mich ĂŒbertragen.

Danke fĂŒr dieses Feedback! Super cool, dass ich es schaffen konnte, dich so mitzureißen in dieser Situation und dass es so rĂŒbergekommen ist, wie ich es mir vorgestellt hatte. 😍

Bis bald und Happy Simming! :lalala:
 
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MONKEYINABOX

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Danke fĂŒr die ausfĂŒhrliche Antwort, das klingt total interessant! :) Ich hab mich aber schon so oft gefragt, wie du es hinkriegst, dass die Sims alle zusammen am Tisch sitzen und es so eine stimmige, schöne Szene gibt. Und dann war ich vorhin im "Was nervt dich"-Topic und war etwas beruhigt, dass das fĂŒr dich auch so eine Herausforderung darstellt. Ich habe neuerdings auch das GefĂŒhl, dass die Sims echt gar nicht mehr sitzen bleiben. :D
Danke fĂŒr den tollen Einblick in deine Spielweise! :)
 

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