So, nach ganz langer langer langer Zeit gehts nun endlich weiter *schäm*
wünsch euch trotzdem viel Spaß!!!
Da da da da:
Kapitel 3 Part 1
Langsam ging die dunkle Königin nach Hause. Die Straßen waren wie ausgestorben.
Ein eiskalter Wind wehte und es begann zu nieseln. Fast täglich ging sie diesen Weg, doch bei Nacht wirkte er noch länger wie sonst. Einige Straßenlaternen knisterten und flackerten.
Vor einem Spielzeuggeschäft blieb sie stehen. Seit neuestem hatten die meisten Läden fast die ganze Nacht durch auf und viele Menschen nutzten dieses Angebot - vor allem gestresste Mütter, die tagsüber mit dem Haushalt fast nicht nachkamen.
Durch das Fenster konnte sie fast alles sehen. Kinder die bei dem Versuch ihre Mutter zu überreden ihnen dieses „tolle neue“ Spielzeug zu kaufen scheiterten, aber auch andere die alles bekamen was sie wollten.
Die Verkäuferin hetzte währenddessen genervt durch den Laden und versuchte Ordnung zu halten, Mütter zu bequatschen und Ladendiebstähle zu verhindern. Sie wirkte sichtlich überfordert.
Sie wusste nicht warum, aber die hatte das Gefühl diesen Laden betreten zu müssen. Als sie den Laden betrat läutete kurz ein Windspiel das über der Tür befestigt war. Innen war der Laden angenehm warm. Ein süßlicher Duft lag in der Luft.
Die Atmosphäre wirkte eher wie aus einen altem Tante Emma Laden. Alt und gemütlich.
Die Regale waren gefüllt mit allen möglichen Spielzeugen. Die Dunkle betrachte jedes Aufmerksam.
Sie erkannte sofort welches ein Kind glücklich machte und welches nicht.
„Entsuldigung . Kannst du mir das Auto da geben?“ Ein kleines Mädchen mit strohblonden Haaren stand vor ihr und hob bittend die Arme.
„Klar. Hier hast du’s. Man kann es sogar fernsteuernd, siehst du? Einfach den Hebel da unten rumdrehen und die hier, mit diesem Kasten, kannst du lenken. Wenn du den drückst wird das Auto schnell und wenn du von dem Knopf runtergehst wird es wieder langsam.“ Die kleine machte große Augen. „Wirklich? Das ist ja toll.“ Lächelnd reichte die Schwarzhaarige der Kleinen das Auto. „Pass gut drauf auf.“ Aber das Mädchen war schon auf dem Weg zu ihrer Mutter.
Die dunkle Königin bezweifelte, dass die Lücke die das Auto hinterlassen hatte, heute noch aufgefüllt werden würde.
„Entschuldigen sie bitte einen Moment. Könnten sie mir helfen?“ Erstaunt drehte sich die Dunkle um. Offensichtlich hielt die Frau sie für eine Angestellte.
„Sicher.“ „Gut. Also mein Kind, ein Mädchen, hat bald Geburtstag und ich weiß nicht was ich ihr zum Geburtstag schenken soll. Sie ist sieben und liebt Puppen.“ „Welche Preisklasse soll es denn so ungefähr sein?“ „Ach das ist nicht so wichtig, hauptsache ich hab was“ lachte die Frau.
Nachdenklich schaute die Königin ihr ins Gesicht. Die Frau hatte wunderschöne Augen.
„Kommen sie mit, ich weiß schon was. Sehen sie diese Barbie? Die ist ganz neu auf dem Markt erschienen. Sie hat Haare die sich verfärben wenn man sie wäscht - in allen möglichen Farben. Außerdem hat sie eine wunderschöne Kutsche und ganz viel Kleider. So etwas hätte ich mir sicher auch gewünscht als kleines Mädchen. Nicht jeder hat so was. Es ist wirklich sehr speziell, aber auch eine Barbie der höheren Preisklasse.“ „Ich dachte immer die kosten alle ungefähr gleich.“ „So kann man sich irren.“ Zögernd nahm die Kundin die Barbie in die Hand. „Sie ist echt schön.“ „Allerdings. Ich will sie ihnen ja jetzt nicht aufschwatzen, aber das ist wirklich hier das tollste Stück. Sogar bei Sammlern ganz angesagt“ meine die dunkle Königin zwinkernd.
„Wissen sie was? Sie haben mich überzeugt. Ich nehm sie! Wo ist denn die Kasse?“ „Da vorne links.“ „Danke.“
Nachdem sie sich noch ein wenig umgesehen hatte meine die Schwarzhaarige, dass es an der Zeit wäre zu gehen. Sie hatte hier nichts verloren. Genau wie damals. Bei diesem Gedanken verzog sie verächtlich das Gesicht. Ganz genau wie damals….
Auf dem Weg zur Tür packte sie plötzlich eine Hand von hinten am Arm.
Die Hand gehörte einer Frau, das merkte sie gleich am Griff. Warscheinlich etwas älter und gebrechlich.
„Marlene!“
Die dunkle Königin dreht sich um.
„Ja, Marlene du bist es wirklich. Ich hab nicht gedacht dich ja wieder zu sehen! Du bist so hübsch geworden! Lass dich ansehen.“
Herzlich wurde sie in die Arme genommen und gedrückt.
„Aber du bist sehr dünn. Hast du Probleme? Geht es dir nicht gut? Bist du etwa krank?“
Mit einer Handbewegung unterbrach die Dunkle die Redeflut.
„Tante Hilda. Sei mir nicht böse, aber ich hab gedacht du wärst schon längst tot!“
„Unkraut vergeht nicht mein Liebchen.“ Zwinkerte die Ältere.
Die Königin sah sie lange an. Sie kannte Tante Hilda aus ihrer Kindheit. Es war nicht ihre wirkliche Tante, aber sie war immer für sie da gewesen. Schon damals war sie alt und arbeitete in diesem Spielzeuggeschäft. So viele Jahre ging Marlene schon an diesem Schaufenster vorbei und nie hatte sie Tante Hilda erkannt. Schon vor langer Zeit hatte sie mit ihrer Kindheit abgeschlossen und so war es auch kein Wunder, dass sie die alte Frau nicht mehr erkannte. Es war auch seit Jahren das erste Mal, dass sie ihren Namen wieder hörte. Er klang so fremd. Genau so fremd wie damals.
„Warum schaust du so grimmig? Freust du dich nicht mich zu sehen?“ Tante Hilde runzelte gespielt die Stirn, das sah so komisch aus, dass Marlene kichern musste.
„Na siehst du. Geht doch ganz einfach. Warum bist du da?“
Hildes Gesicht begann zu strahlen. „Du hast doch nicht etwa ein Kind? Oder gleich zwei?“
„Nein. Nein ich habe keine Kinder.“
„Wie alt bist du noch mal? Es ist so lange her.“
„Ich bin zwanzig Tante Hilda.“
„Achja, schon zwanzig.“ Verwirrt kratzte sich die alte Frau an der Stirn. „Wie die Zeit doch vergeht. Aber ich muss wieder an die Arbeit. Bin nicht mehr die Jüngste und brauch etwas länger wie du wahrscheinlich brauchen würdest. Aber weißt du was? Komm doch morgen Früh vorbei, ich lad dich zum Kaffee ein. Du kommst doch oder?“
Hoffnungsvoll schaute Tante Hilde die Dunkle an.
„Vielleicht werde ich kommen.“ Doch Hilde war schon in ein Verkaufsgespräch verwickelt und hörte sie nicht mehr.
Ohne sich noch einmal umzudrehen verließ Marlene den Laden.
Draußen war es inzwischen schrecklich kalt geworden und man sah fast seine eigene Hand nicht vor Augen.
Schnell lief die junge Frau den Weg entlang. Immer schneller - sie nahm nur noch schwach ihre Umgebung wahr. Sie fand sich verachtenswert. Schwach und erbärmlich. Einfach nur ekelhaft.
Außer Atem blieb sie stehen. Erschöpft ging sie in die Hocke und holte erstmal tief Luft.
Erst jetzt erkannte die dunkle Königin, dass sie sich bei einem Wald befand. Sie erinnerte sich wie sie als kleines Kind immer im Wald zuflucht gesucht hatte. Schreckliche Szenen aus ihrer Kindheit kamen wieder in ihr hoch. Auf einmal hatte sie Panik, genau wie damals. Marlene kam sich so hilflos vor, so schrecklich allein. Ihr Atem ging wieder schneller. Ihr war als würden ein paar eiskalte Hände sie von hinten am Hals packen und zudrücken. Immer mehr Szenen kamen… all die, die sie verdrängt hatte. Sie war so erbärmlich. Die Gefühle der dunklen Königin vermischten sich. Hass, Trauer, Panik, das Gefühl alleine gelassen zu werden und Hilflosigkeit. Sie fühlte sich in die Enge getrieben. Wie ein wildes Tier, dass man gleich hinrichten wollte. Marlene wusste nicht mehr ob das nun ihre tatsächlichen Gefühle waren, oder die von früher. Das Kind in Marlene und die erwachsene Marlene vermischten sich. In diesem Moment war sie nahe des Wahnsinns.
Sie konnte nicht mehr klar denken. Schluchzend lief sie in den Wald, oder war es das Kind in Marlene?
-------
Banchrichtigt werden:
RonnieRupi
stinkbock
hundefan
X-SimsFreak-X
Bill Kaulitz@me
Alienor
Jassilein
Delicious-babe
jennifers
une copine
Roxie Simstar
LadySim11
dark-lady
Bubbi
Waugi
Edit: Sry für das letzte Bild.
Und einige konnte ich nicht, wegen zu vollem Postfach, informieren!